Ja Super - vielen Dank!Zitat von th.jack
Das ist dann wie oben beschrieben der eine Schritt nach vorne um den Winkel zu verkürzen, oder?
...ich bin doch aber ´n 60er...
-----
Geändert von th.jack (07.08.2008 um 22:48 Uhr)
Bei all der gesunden Vorsicht, die man gegenüber solchen Zeichnungen haben sollten, bleibe ich dabei, dass der Schritt weg vom kurzen Pfosten in Richtung Gegner die beste Lösung ist. Mein Verteidiger befindet sich hinter dem ballführenden Gegner, der sowohl schiessen als sich auch weiter Richtung Tor oder zur 16er Mitte bewegen kann. es besteht also neben der Schussgefahr, auch die Möglichkeit, dass der Gegner uns in eine 1 -1 Situation verwickeln will. Durch den Schritt auf den Gegner zu, wird ihm nicht nur der Schuss sondern auch die drohende 1 -1 Situation erschwert.
Bewegt sich der Torwart nach hinten in Richtung Tormitte erschwert er zwar den Schuss auf das lange Eck, indem er das kurze Eck ohne grosse Gefahr öffnet, lädt den Angreifer aber auch dazu ein, die 1 -1 Situation zu suchen. Der zweite Gegenspieler, der ja von einem Verteidiger begleitet wird, darf uns nicht interessieren, solange der ballführende Gegner eine gute Schusspostion hat und uns sogar eine 1 - 1 Situation aufzwingen kann.
Die eigene Position muss aber in Richung Tormitte verlagert werden, wenn es dem Verteidiger beim ballführenden Gegner gelingt diesen massiv in Richtung Grundlinie abzudrängen.
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
Ich würde in der Situatuin in breiter Haltung, d.h. tiefer Körperschwerpunkt und Hände nahe am Boden auf den Stürmer zugehen um den Winkel zu verkürzen, d.h. ich probiere den Stürmer ins 1:1 zu zwingen. Aus dem spitzen Winkel hat er da fast keine Chance.
Das Risko dabei ist natürlich das er den Ball auf den anderen Stürmer querlegt.
Dafür ist dann aber die Abwehr zuständig!! Die haben in der Situation dann quasi die einzig und alleinige Aufgabe die Spieler im Zentrum zuzustellen, was auf alle Fälle machbar ist.
So kann der Stürmer nurnoch probieren den Ball aus sehr spitzen Winkel an dir vorbei zu bekommen, was dadurch das du direkt vor ihm bist fast unmögich ist.
-----
Geändert von th.jack (07.08.2008 um 22:47 Uhr)
Jo, da hast du recht. Man muss dann natürlich enn bissle den Wackelmann o.ä. mit den Händen machen, is halt Erfahrungssache wie man den Stürmer am besten verunsichert.Zitat von th.jack
Aber wie du schon sagst, nen Patentsystem gibts hierfür leider nicht^^
Genau, es gibt bei den Stürmern totale Honks, da könntest Du Dich vroher schon hinlegen und er schießt Dir den Ball trotzdem in die Arme,Zitat von Mr.Frogger
ABER
es gibt auch gute Jungs, da kannst Du Theater und alles richtig machen, der bleibt cool und schiebt/schrummt die Pille dann trotzdem an den Innenpfosten.![]()
![]()
Die Qualität des Breierzeugnisses ist reziprok proportional abhängig von der Quantität der partizipierten Köche.
Schau einfach, mit welcher Lösung du am besten fährst und behalte die dann bei. Wie shcon erwähnt: eine Patentlösung gibt es nicht, jeder Keeper fährt aber mit seiner Lösung am besten...
Du würdest also auch in Richtung Stürmer zugehen, wenn Dein Verteidiger noch dicht hinter dem Stürmer hinter her ist?Zitat von Mr.Frogger
...ich bin doch aber ´n 60er...
Jo, klar.
Dicht HINTER ihm bei nem Abstand von ca. 7m zum Tor sagt doch alles![]()
Im Allgemeinen ja, weil Schulbuch LösungZitat von strigletti
![]()
Wir erinnern uns?
"Der Torwart bewegt sich auf einem Bogen vor dem Tor..."
Richtig! Kommt der Stürmer wie in der Zeichnung auf das Tor zu, geht man zum torpfosten in die erwähnte Position und macht den kurzen, als auch langen Pfosten zu. Ich kenne sogar Torleute, die den hinteren Pfosten sogar mehr im Rücken haben, und so einen 'gezirkelten' Ball auch mitverhindern wollen.Mein Verteidiger befindet sich hinter dem ballführenden Gegner, der sowohl schiessen als sich auch weiter Richtung Tor oder zur 16er Mitte bewegen kann. es besteht also neben der Schussgefahr, auch die Möglichkeit, dass der Gegner uns in eine 1 -1 Situation verwickeln will. Durch den Schritt auf den Gegner zu, wird ihm nicht nur der Schuss sondern auch die drohende 1 -1 Situation erschwert.
Aber die beste Lösung für Situation ist, sich vor dem Tor am kurzen Winkel aufzustellen....
Auch alles richtig, doch ich möchte auf die Eingangsfrage zurück kommen:Bewegt sich der Torwart nach hinten in Richtung Tormitte erschwert er zwar den Schuss auf das lange Eck, indem er das kurze Eck ohne grosse Gefahr öffnet, lädt den Angreifer aber auch dazu ein, die 1 -1 Situation zu suchen. Der zweite Gegenspieler, der ja von einem Verteidiger begleitet wird, darf uns nicht interessieren, solange der ballführende Gegner eine gute Schusspostion hat und uns sogar eine 1 - 1 Situation aufzwingen kann.
Die eigene Position muss aber in Richung Tormitte verlagert werden, wenn es dem Verteidiger beim ballführenden Gegner gelingt diesen massiv in Richtung Grundlinie abzudrängen.
Ist es ein Heber? Wenn ja, dann bleibt nur die Chance, die Position zur Mitte zu verlagern, um die lange Ecke sicher zu zumachen, mit dem risiko nun kurz einen Knaller zu bekommen, den man auch nicht leichter hält.Zitat von Jean-Marie Pfaff
Doch die Antwort auf obige Frage ist und bleibt: Position zur mitte verlagern. Paradox, doch wer Fragen stellt, darf sich nicht wundern, wenn man ggf. nicht die antwort erhält die man sucht.
Ich finde nur schön, daß ich nicht gehauen worden bin. strigletti war richtig lieb und wagte nicht mal wirklich zu zweifelnKlasse, nette Leute.
Und alle haben geholfen, weil Sie die Situation erfasst haben und die Situation beurteilt haben, mal unabhängig der Frage.... ich war da mal stur, und dachte eigentlich: "Jetzt geht es gleich los!"
Doch es blieb ruhig. Gut, sehr gut.
Denn letztendlich zielte die Frage nicht auf Lösung des Problems an sich ab, sondenr nur auf Lösung, wie man verhindert, daß der Stürmer den Ball ins Lange Eck einlegen kann.... ob flach oder hoch, das wurde nicht genannt. Dann ist die logische Lösung, mehr zur Mitte gehen, um lang zuzumachen....
Für die Gesamtsituation, also die reine Schußposition ohne Vorgabe von Höhe und Ecke ist das natürlich Stuß.
Hier mußt der Fragesteller vor dem Pfosten stehen und wahrscheinlich sogar dem Stürmer etwas entgegen gehen, also aktiv den Ball 'fordern'...
So kann er Querpass, kurze Ecke und lange Ecke flach am Besten absichern und abfangen.
Nur muß man dem Verteidiger, der den Stürmer am langen Pfosten abdeckt, einbleuen, daß eine Bogenlampe Richtung langes Ecke bitte sein Ding ist, und nicht die Hände in die nicht vorhandenen Hosentaschen stecken und "Torwart" brüllen!!!
Denn lang hoch, leicht geschnitten kann man in der besten Position selten wirklich gut abdecken, ist zwar dann ein sogenannter 'Unhaltbarer' doch wenn der Verteidiger nahe ist, ist es seine Aufgabe, hier auszuhelfen. Das ist nicht Torwartjob, der sein Bestmögliches bereits getan hatte.
Denn wie gesagt, es gibt immer eine Möglichkeit den Torwart in seiner Abwehr auszuhebeln...
Aber ich finds trotzdem cool, daß alle so prima waren....
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Steffen, manchmal kannst du richtig fies seinZitat von Steffen
![]()
Ich hatte mich schon gefragt, welche Absicht hinter deinem Post steckt.
Hast mal eben schlicht und einfach für ein wenig Verwirrung gesorgt, indem du die Frage des Threadstellers übergenau beantwortet hast und das Grundproblem einfach links liegen lassen hast. Kein schlechter Schachzug![]()
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
Naja, Winkelzüge sind halt auch mal erlaubt, einfach auch, um Nachdenken und die Diskussion ein wenig zu steigern....
Denn letztendlich regt das unsere grauen Zellen an, und Training für den Kopp, mal ehrlich, wie schaut es damit bei Torhütern aus?
Oft aber muß man auch im Spiel sehen, daß man die grauen Zellen benutzt, als eine Torwart das Spiel des Gegners lesen kann, also erkennen kann, was dieser vorhat, um nun ggf. mit der abwehr zusammen die Lösung herbeizuführen und damit dne Vorstoß im Keim zu ersticken.... Eigentlich ist das die perfekte Torwarttechnik, also es gar nicht zum Abschluß, sprich Torschuß kommen zu lassen.
Doch dafür muß man denken....
Und denken war dann nach meinem Posting mal gefragt.... ich glaube aber, das nicht wirklich alle sich einen Kopp gemacht haben. Die haben einfach mal ignoriert und dann was geschrieben....
Doch just das übergenaue Beantworten von Fragen ist, was oft dem Fragesteller nicht zur gewünschten Antwort verhilft.... und letztendlich ist seine Frage Schuld.
Ursache und Auswirkung, wie im Tor: Schuß und Technik... Beides ist unmittelbar voneinander abhängig.
Die meisten haben hier gleich improvisiert und quergedacht, zeigt das viele einfach mal die Situation lesen, als das die Frage wichtig war...
Ich habe also mal die Sitation angesehen und die Frage 'darauf' projeziert.... und dann kommt man zu einer ganz anderen Lösung. Diese mag nicht richtig sein, ist aber auch mal quer gedacht, nur in die andere Richtung...
Ist doch auch mal witzig, oder?
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Hallo Steffen, es ging mir tatsächlich nicht um die Situation "Heber" sondern eher um flache bzw. halbhohe Schüße ins lange Eck - hier wurde mir wirklich sehr geholfen. Nun muss ich´s nur noch richtig umsetzen (d.h. viel, viel üben :-)))Zitat von Steffen
Geändert von Jean-Marie Pfaff (24.08.2007 um 10:22 Uhr)
...ich bin doch aber ´n 60er...
Zum Thema Fussball gibt es in diesem Zusammenhang ein Interview bei der Netzeitung mit Dr. Hans-Peter Thier, Neurologe und Sprecher des Sonderforschungsbereiches 550 - "Erkennen, Lokalisieren, Handeln:Neurokognitive Mechanismen und ihre Flexibilität" an der Uni Tübingen.Zitat von Steffen
Link zum Interview: http://www.netzeitung.de/sport/bundesliga/705910.html
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
Denken und vorallem Selbstsicher seine entscheidungen durchziehen.
Jeder Zweifel kann kostbare sekunden kosten.
Das ist der Grund, warum ein Torwart kaum Phasen hat im Spiel, um mal abzuschalten.
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
servus. habe mir zwar nich alle beiträge vorher durchgelesen aber antworte mal:
hat das thema nämlich letzte Woche mit meinem TW-Trainer Zsolt Petry(trainiert auch die Profis von SC Paderborn)
auf der zeichnung stehst du demnach viel zu nah am pfosten. du musst etwas zentraler gehen und dann auch etwas weiter nach vorne. is leider sehr schwer zu beschreiben für mich, versuchs ma in etwa so, denn für den spieler ist es wenn du es richtig machst(is auf meiner zeichnung nicht unbedingt gut dargestellt aber versuchs ma für dich selbst rauszufinden) ist es für den schützen immer noch unmöglich das kurze eck zu treffen, aber das lange is auch fast komplett abgedeckt.
Aber machs net so wie der Lehmann gegen England^^
....X
...............X
............I__________I
Vielen Dank Euch Allen! Habe Eure Ratschläge befolgt und bisher kein Tor mehr (trotz vieler Versuche) auf diese Weise bekommen :-)))
Dafür habe ich am WE bei einem Eckball ein gezirkeltes Tor ins lange Eck bekommen - nicht gerade ruhmreich...
...ich bin doch aber ´n 60er...
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)