@Steffen: dir mal wieder zustimm...
In meinen Augen ist es bei Kindern in diesem Alter sehr wichtig, diesen die Möglichkeit zu geben, das Spiel und vor allem das Spielgerät namens Ball richtig kennenzulernen. Kinder lernen durch entdecken; also sollte man ihre natürliche Neugier und die damit verbundene Abenteuerlust ausnutzen. Bei dieser Entdeckungsreise lernen sie nicht nur den Ball kennen, sondern automatisch auch viel an Koordination, zwei unabdingabe Voraussetzungen für das Fussballspiel, egal auf welcher Position. Manchmal hat man in so einer Gruppe das Glück, dass jemand dabei ist, der wie Olli Kahn durch den Strafraum fliegen will; wenn dem so ist, dann hat man jemand, dem man eben ein paar Bälle mehr zum Fangen gibt als den anderen...mehr sollte aber nicht sein. Das einfache Fangen gehört ohnehin mit zum Thema "Ballentdecken".
Markier mal ein Spielfeld und schicke die Kids drauf. Jeder hat einen Ball, der mit den Füssen geführt wird, und muss auf seinen Ball aufpassen und gleichzeitig versuchen den Ball eines anderen aus dem Feld zu schiessen. Ein wunderbares Chaos wird entstehen und die Kinder haben jede Menge Spass dabei. Der Lerneffekt ist unglaublich hoch, da diese Übung sowohl kordinative Fähigkeitenden als auch den Umgang mit dem Ball schult, und darüber hinaus auch das Erfassen und richtige Verarbeiten einer komplexen Spielsituation beinhaltet. Statt jeder gegen jeden kann dieses Spiel dahingehend abgewandelt werden, dass zwei Teams mit mehreren Bällen gegeneinander spielen, wobei die Bälle dann aber gut zu unterscheiden sein sollten.
Ebenfalls viel Spass bringt ein Spiel Hand gegen Fuss. Wieder wird ein Spielfeld markiert, wobei auf der einen Seite ein kleines Hütchentor steht und auf der anderen Seite ein Eimer oder eine kleine Wanne als Tor dient. Eine Mannschaft, darf den Ball nur mit den Füssen spielen, die andere nur mit der Hand. Die Fussmannschaft muss den Ball durch das Hütchentor spielen, die Handmannschaft in den Eimer fallen lassen. Nach drei Toren für ein Team wird gewechselt.




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) in dne Schatten, dann macht "Theorie"! Redet einfach über Fußball und Spielsituationen, redet über seine Erfolge, Gefühle und Mißerfolge. Schau in den kleinen Kerl rein, und werdet Freunde. Er muß wissen und verstehen, daß er nicht für den Erfolg verantwortlich ist, sondern das Du das bist, als der Trainer. Lerne damit auch was das Kerlchen für Ansprüche hat.. Viele wollen ganz gern mal hart trainieren, und wenn du das geschickt zu kaschieren weiß und ein einen Spieleparcours als Zirkeltraining verkaufen kannst, dann ist schon viel gewonnen.