Ich habs mich fast nicht sagen trauen und ich will jetzt hier auch nicht irgendwelche unnötigen Spekulationen anschüren. Wenn ein Sportler an Herzversagen stirbt, gibt es in der Regel drei Möglichkeiten:
1. ein angeborener, unentdeckter Herzfehler. Es gibt Herzfehler, die kann man mit den besten meizinischen Methoden nicht nachweisen, und die manifestieren sich genau einmal, nämlich beim Tod des Patienten. Tragisch, aber irgendwie auch Pech. Wird immer wieder vorkommen und ist derzeit absolut unvorhersehbar.
2. ein verschleppter Infekt. Kann sowas banales sein wie ein kaputter Zahn, oder ein einfacher Schnupfen. Drum auch hier im Forum immer wieder die Warnung: wer erkältet ist, gehört daheim auf die Couch, aber nicht auf den Fussballplatz. Leider wird das gerade im Profibereich immer wieder missachtet. Wichtig ist eben oft nur die "Spielfähigkeit" des Spielers. Und spielen kann er ja in der Regel. Nur wie lange...?
3. die Einnahme von Dopingmitteln. Bitte glaubt nicht, dass das nur ein Problem des Radsports oder der Leichtathletik ist. Doping gibt es in jedem Sport. Und gerade EPO ist im Fussball recht "beliebt". Bitte glaubt mir, ich hab lang genug mit Sportlern zu tun, ich hab da schon so einiges erlebt (Nur ein kleines Beispiel: bei einem renommierten Seniorenwettkampf in der Leichtathletik wurden Stichproben gemacht, da war ein Grosser Teil der über 60jährigen mit Testosteron gedopt!). Was EPO für Nebenwirkungen hat, dürfte jeder aus der aktuellen Tagespresse wissen. Wer sich näher interessiert, reise nach Spanien und frage Doctor Fuentes. Entschuldigt bitte meinen Sarkasmus, aber es ist schon interessant, dass es sich ausgerechnet um einen spanischen Profi handelt. Mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen...





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