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Thema: Tod auf dem Fußballplatz

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  1. #1
    Internationale Klasse Avatar von strigletti
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    Aus der FTD-online:

    "....
    Mit besseren Gesundheits-Checks hätte das Leben des nur 22 Jahre alt gewordenen Spielers vom FC Sevilla vermutlich gerettet werden können. Puerta litt Zeitungsberichten zufolge an einer angeborenen Krankheit des Herzmuskels, die oftmals unbemerkt voranschreitet. Dieses Leiden äußert sich durch Herzrhythmusstörungen und ist eine häufige Ursache für den plötzlichen Herztod....."

    Komplette Meldung:http://www.ftd.de/sport/fussball/new...ta/244166.html

    sieht demnach nicht nach Doping aus...hoffentlich bleibt es dabei..
    Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da

    Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!

  2. #2
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    Danke Strigletti, das ist ein sehr guter Artikel. Zum Glück ist seinerzeit der Herzfehler bei Gerald Asamoah entdeckt worden, das hat zumindest den DFB ein Stückweit sensibilisiert. Ich bin der Meinung, ein Defibrillator sollte grundsaätzlich an jedem Spielfeld zur Verfügung stehen. Gestern erst ist in England wieder ein Profi mit einem Herzstillstand umgekippt, den haben sie mit dem Defi sofort wieder zurückgeholt. Da zählt echt jede Minute. Anderswo hängen die Teile sogar in den U-Bahn Stationen. Sie kosten nicht die Welt und sind absolut kinderleicht zu bedienen.
    Bleibt natürlich trotzdem das Problem Doping und die Sache mit den Infekten. Und ich sags nochmal: mit einem Infekt - welcher Art auch immer - gehört man nicht auf den Fussballplatz!!!
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit,
    dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)

    in memoriam Robert Enke

  3. #3
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    stimmt ganz genau.....also bei uns im ort ist auch jemand bei einem Landesliga-Spiel umgekippt unser DRK-Ortsvorstehr hatte Dienst...dann ist der umgekippt der FRKler hatte ein Defibrilator im auto gehabt und hat den dann geholt dann is hubschrauber und das ganze gekommen...leider drei tage später ist er gestorben im krankenhaus....diagnose: der spieler hatte vor dem spiel antibiotika zusich genommnen
    der gleiche vorfall eine woche später auf einem anderen sportplatz...genau die selbe geschichte nur da hatte das rote kreuz kein defri dabei....schade eigentlich
    als ich mal badminton gespielt hab im verein und vor der runde musste man im verein ein ärztliches attest vorlegen im spielen zu dürfen.....das fande ich richtig und so sollte es in jeder sportart sein!!!!!!!!!!
    2005 - 2006 SG Empfingen
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    und
    R.I.P Robert Enke

  4. #4
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    ...und was nutzt so ein Attest? Nüscht!!! Da geht man zum Doktor und sagt man braucht ein Attest, der geht einmal um einen rum (wenn man Glück hat fasst ereinen vielleicht auch mal an), fragt wie man sich fühlt, und schreibt den Wisch, fertig. Und selbst wenn er einen richtig untersucht, was hilft das gross. Vielleicht bekommt man ein paar Wochen später eine Erkältung, fängt zu früh wieder an, aber immerhin hat man ein Attest gehabt.
    Eigentlich gehört dieser Beitrag ja eher in den "Vernunft"-Thread, es ist wirklich eine Sache der Eigenverantwortung. Es gibt genug Fälle von grossen Volkssportveranstaltungen, wo immer mal wieder Sportler an Herzversagen sterben, die sehr wohl ein Attest gehabt haben.

    Kleine Anekdote am Rande: bei einem Kumpel von mir (selber Leistungssportler) wurde von der Uni für ein erlebnispädagogisches Wochenende auch ein Attest gefordert. Hat er also nachgefragt, ob das wohl jeder Arzt ausstellen könne. Als man ihm gesagt hat, das wär egal, ist er zu seinem Vater gegangen und hat sich ein Attest schreiben lassen, das anstandslos anerkannt wurde.
    Der Vater ist übrigens Frauenarzt...
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
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    in memoriam Robert Enke

  5. #5
    Welttorhüter Avatar von The Transporter
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    Ich glaube, ich gewöhne mir an, ca. alle 6 Monate zum Arzt zuschieben -> einen Komplett-Check machen.
    .....er trat in unser Leben wie ein Avocadosalat.

    (H.M. Murdock)

  6. #6
    Internationale Klasse Avatar von strigletti
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    Klar ist, dass so etwas immer passieren kann, sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport. Zunächst ist da aber jeder Sportler selbst gefragt.

    Eigenverantwortung heisst da das Zauberwort. Eigenverantwortung heisst in diesem Zusammenhang, dass ich zunächst mal verpflichtet bin, auf die Signale meines Körpers zu achten. Schauen wir in unseren Verletzungsthread, da finden wir sie, die Helden, die mit Infekten auflaufen, Schmerztabletten vor dem Spiel fressen und bis unters Dach mit Antibiotika voll gepumpt glauben ihrer Mannschaft helfen zu müssen. Oh ihr Helden der Fussballplätze, drei Punkte gegen einen Muskelschaden, die Nummer 1 auf dem Trikot gegen Gelenkschäden, Kreislaufversagen gegen Bankplatz. Traineranweisungen statt Diagnosen und Kumpels statt Ärzte lautet die Devise auf dem Weg zum Fussballheld. Doch im Grunde ist das kein Heldentum sondern die pure Feigheit. Es ist die Angst die Nummer 1 zu verlieren, weil der Vertreter die Pausen nutzen könnte, weil ein anderer die Gunst des Trainers bekommen könnte; es ist die Angst ein Weichei zu sein und das Image eines harten Knochens zu verlieren. Die Angst macht den Feigling zum vermeintlichen Helden, nicht mehr und nicht weniger.

    Warum glaubt ihr eigentlich, dass es hier einige gibt, die euch immer gleich zum Doc schicken? Sicher nicht deshalb, weil sie euch schlechtes wünschen, sondern weil sie Risiken ausgeschlossen haben wollen. Es geht immer auch um das, was ihr eben nicht habt, das ist der Knackpunkt. Niemand schickt euch zum Arzt, weil wir eine schwere Verletzung oder ernsthafte Erkrankung herbeireden wollen, sondern weil wir sie ausgeschlossen haben möchten. Wir wollen den Spass am Fussball und jemand der Risiko geht, verdirbt diesen Spass. Wir wollen doch alle mal mit unseren Enkeln im Garten kicken gehen und nicht bewegungsunfähgig mit letzter Kraft ihnen unsere Taten stammeln.

    Alles was über diese Eigenverantwortung hinausgeht, liegt nicht in unserer Hand, sondern in der Hand anderer. Doch auch die haben, vom Trainer angefangen bis zu den Ärzten ihre eigene Verantwortung, die auch beinhaltet, Verantwortung für das Wohl der anderen zu übernehmen. Ihr Trainer, warum lasst ihr Leute auflaufen, von denen ihr wisst, dass etwas nicht stimmt. Nur weil der Spieler sagt es geht, heisst das noch lange nicht, dass es so ist. Schaut genau hin, im Training und im Spiel und zieht die "Helden" aus dem Verkehr. Ihr Physios und Ärzte, arbeitet sorgfältig und nicht nur für das nächste Spiel, sondern für das Leben der Spieler. Ihr Verantwortlichen in den Vereinen, hört auf zu drängen und die Leute unter Druck zu setzen, denn sie haben das gleiche Recht auf Gesundheit wie ihr.

    Wenn jeder seiner Verantwortung nachkommt, können wir solche Fälle zwar nicht mit Sicherheit ausschliessen, aber wir können sie reduzieren. Es geht nicht immer nur um Leben oder Tod, aber immer um Lebensqualität.

    ...sorry, aber das musste ich jetzt mal loswerden
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  7. #7
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    Zitat Zitat von strigletti
    Alles was über diese Eigenverantwortung hinausgeht, liegt nicht in unserer Hand, sondern in der Hand anderer. Doch auch die haben, vom Trainer angefangen bis zu den Ärzten ihre eigene Verantwortung, die auch beinhaltet, Verantwortung für das Wohl der anderen zu übernehmen. Ihr Trainer, warum lasst ihr Leute auflaufen, von denen ihr wisst, dass etwas nicht stimmt. Nur weil der Spieler sagt es geht, heisst das noch lange nicht, dass es so ist. Schaut genau hin, im Training und im Spiel und zieht die "Helden" aus dem Verkehr. Ihr Physios und Ärzte, arbeitet sorgfältig und nicht nur für das nächste Spiel, sondern für das Leben der Spieler. Ihr Verantwortlichen in den Vereinen, hört auf zu drängen und die Leute unter Druck zu setzen, denn sie haben das gleiche Recht auf Gesundheit wie ihr.
    100%ige Zustimmung!!!
    Leider gibt es genug schlechte Vorbilder, Ärzte, die Sportler fitspritzen, obwohl es oft nicht sinnvoll ist. Die dem Athleten grünes Licht geben, obwohl eine Pause angebracht wäre. Physiotherapeuten, die lieber schnell mal tapen, statt nachhaltig zu behandeln und sich nicht trauen, dem Cheftrainer die Wahrheit zu sagen. Und nicht zuletzt Trainer, die absolut skrupellos mit der Gesundheit ihrer Schützlinge umgehen, nur damit sie sich selber ein bisschen im Licht erfolgs baden können, den andere (für einen hohen Preis?) eingefahren haben.
    Und leider sind diese "Vorbilder" Woche für Woche im Fernsehen zu sehen und der kleine Kreisligakicker denkt dann, er kann das genauso. In den meisten Fällen passiert ja auch nichts. Aber das macht einen toten Sportler, der zu früh wieder auf dem Platz gestanden ist, auch nicht mehr lebendig. Und orthopädische Spätschäden heissen nicht umsonst Spätschäden, davon ist Anfangs auch nichts zu merken. Darum sollten wir alles daran geben, gesund zu bleiben. Heisst, das Training so zu gestalten, dass die grössten Risiken ausgeschlossen sind. Ich habs an anderer Stelle schon gesagt, viele Verletzungen (mein Lieblingsthema: der Kreuzbandriss) sind auf muskuläre Defizite zurückzuführen. Und so ein Kreuzbandriss kann noch so gut geflickt worden sein, er ist eben nur geflickt. Die Arthrose in 20-30 Jahren ist trotzdem unausweichlich. Ein Profi bekommt ne Menge Kohle, Ihr bekommt wenn Ihr Glück habt einen feuchten Händedruck und müsst bis 65 arbeiten.
    Drum nochmal der Appell: passt auf Euch auf, traininert vernünftig (dazu gehören schon so einfache Dinge wie ein gescheites Aufwärmprogramm) und wenn Ihr krank seid, dann bleibt daheim!

    Man kann es nicht oft genug betonen, leider...
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    in memoriam Robert Enke

  8. #8
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    Zitat Zitat von das Tier im Tor
    Bleibt natürlich trotzdem das Problem Doping und die Sache mit den Infekten. Und ich sags nochmal: mit einem Infekt - welcher Art auch immer - gehört man nicht auf den Fussballplatz!!!
    des wegen habe ich am so schon zum capitano gesagt das ich am sa nicht spielen werde auch wen ich nur vorbeugend antipotika nehemen soll wegen ner op. naja sie hat dan gefragt ob ich vor mgegner angst aheb hda habe ich nur noch neuin gesagt den es ghet mir um meine gesund heut den ich will noch was von meinen leben haben. auch wen mein geschreibsel nicht hier richtig hinpast es muste mal losgewerden werden.
    P.S.: sachade das wieder 2 spieler an herz tot gestorben sind

  9. #9
    Internationale Klasse Avatar von strigletti
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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von cora
    des wegen habe ich am so schon zum capitano gesagt das ich am sa nicht spielen werde auch wen ich nur vorbeugend antipotika nehemen soll wegen ner op. naja sie hat dan gefragt ob ich vor mgegner angst aheb hda habe ich nur noch neuin gesagt den es ghet mir um meine gesund heut den ich will noch was von meinen leben haben. auch wen mein geschreibsel nicht hier richtig hinpast es muste mal losgewerden werden.
    Erstens, dein Beitrag passt, finde ich zumindest, ganz gut hier hin.

    Zweitens, genauso sollte man handeln - vorbildlich!!
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  10. #10
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    Zitat Zitat von strigletti

    Zweitens, genauso sollte man handeln - vorbildlich!!
    ich sage mal so meine entscheidung kommt aber auch daher das ich ein spiel mal mit antipotika gemacht habe und es mir danach total .....................e ging ok ich hätte dann auch nicht mher in die nachtschicht arbeiten sollen. ich weiss war doof von mir aber aus fehlern lehrnt frau halt. auserdem habe ich soger die leute in der apoteke gefragt und da gabe es 2 unterschiedliche antworten die aber beide aufs gleiche raus gekommen sind die mir auch eher vom spielen abgeraten haben selbst rad fahren soll ich sein lassen.

  11. #11
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Standard Vorsicht mit Defibrilatoren!

    Zitat Zitat von das Tier im Tor
    Ich bin der Meinung, ein Defibrillator sollte grundsaätzlich an jedem Spielfeld zur Verfügung stehen.
    Hm, ich bin auch dafür, daß in jeder sportstätte ein Defibrilator hängt.
    Wichtig aber auch: Man sollte dafür eine Ausbildung macht.
    Hat mal einer von Euch geschaut, wann seine letzte erste Hilfe war?
    Hat von Euch einer schon mal einen Laien-Defibrilator gesehen und eingesetzt?
    Mal zaggisch aus dem Kopp: Herz-Lugen-Wiederbelebung: Wieviel Mal beatmen und dann wieviel mal Herzdruckmassage?

    Wer es nicht aus dem Kopf beantworten kann, sollte seinen Lehrgang dringend auffrischen lassen.... Auch wenn man in einer medizinischen Praxis arbeitet: Es ist lebenswichtig!

    Da zählt echt jede Minute. Anderswo hängen die Teile sogar in den U-Bahn Stationen. Sie kosten nicht die Welt und sind absolut kinderleicht zu bedienen.
    Ja, Laien-Defibrilatoren sind einfach zu bedienen.
    Doch diese helfen Null bei einem Herzstillstand.

    Das kann man nur mit modernen Defibrilatoren machen, also einen Rhythmus erzeugen und dem Herz vorgeben. Aber das ist Ärzten vorbehalten und hat mit dem herkömmlichen Defibrilator nichts zu tun.
    Diese Dinger machen nichts anderes wie einen Herzrhythmus anzuzeigen und im Falle eines Kammerflimmerns versuchen, mit einem schwachen Stromstoß das Herz in einen Rhythmus zu zwingen. Schlägt das Fehl, wird meist der Stromstoß erhöht und damit das Herz angehalten. Bewußt und kontrolliert.
    Dann wird versucht, es mit Herz-Lungen-Wiederbelebung wieder zum Rhythmus zu animieren, in vielen Fällen erfolgreich.

    Ein Laien Defibrilator macht just das gleiche, nur schaut er ganz automatisch: Findet er einen Sinus-Rhythmus, so macht er gar nichts, ausser jemand zu sagen, daß bei Atmenstillstand beatmet werden muß! Er überwacht dann nur den Herzrhythmus. Mehr nicht.
    Im Falle eines Herzstillstandes wird kein Stromstoß ausgelöst oder ist auslösbar. Sondern das Gerät gibt klar vor, daß man jetzt mit der HLW beginnen muß, und das so lange, bis der Arzt kommt.
    Erst wenn das Gerät ein Herzkammerflimmern entdeckt, wird es den Schock, also den Stromstoß anbieten und auch durchführen. Mit dem Ziel, entweder den Sinus-Rhythmus zu erreichen, oder aber den Herzstillstand herbei zu führen, und damit in die Schleife HLW zu kommen.
    Wer es nicht glaubt, und auch denkt, daß diese Sache mit dem Fernsehtypischen "Laden auf 400, Weg vom Tisch.." *zonk* und der Patient hüpft bald von der Liege wahrheit ist, der sollte mal stöbern gehen, insbesondere bei Wikipedia unter dem Begriff Defibrillation
    Denn in Serien, da schüttelt jeder Kardiologe den Kopf, wird der Defibrilator, insbesondere bei US Serien, bei einer Asystolie eingesetzt. Asystolie bezeichnet einen Nulldurchlauf auf dem EKG, also keine messbare Herztätigkeit, einen Herzstillstand.
    Dann ist eine Defibrilation nicht angezeigt, sondern es wird z.B. ein externer Schrittmacher eingesetzt.

    Daher, erwartet bei einem Defibrilator keine Wunder und löst Euch davon, daß beim Herzstillstand der Notarzt kommt, sich die zwei Bügeleisen reichen läßt und dann "Schwester, laden auf 300, alles zurücktreten.." Das wird nicht passieren. Er wird eher andere Dinge versuchen, und darum ist für Euch ein Kurs in Herz-Lungen-Wiederbelebung so wichtig.
    Nicht der Defibrilator rettet das Leben, sondern es ist die Herz-Lungen-Wiederbelebung ausgeführt durch einen informierten und gut konditionierten Ersthelfer! (Besser zwei)
    Denn auch bei Kammerflimmern ist das Verfahren gut und wirksam, und das Flimmern kann auch der Notarzt nach seinem Eintreffen noch beenden...

    Es nutzt also nichts, den Defi zu holen, anzuschließen, den Kerl zu Schocken und dann sagt das Gerät: Herzstillstand, Schock nicht empfohlen. Beginnen Sie mit Herz-Lungen-Wiederbelebung!
    Was dann? Die Hände in den Hosensäckel stecken und dann was sagen von wegen, mehr als Defi kann ich nicht machen?
    Wacht auf! Jeder kann es.. HLW ausführen und damit, wirklich dem Patienten helfen.... bis der Arzt kommt.


    Über den Rest lasse ich mich nicht aus.
    Mein Beileid gilt der Familie des Verstorbenen.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  12. #12
    Internationale Klasse Avatar von strigletti
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    Wow, ein Fachbeitrag zum Thema Defi...Respekt, Steffen.

    Letztendlich zeigt aber Steffens Beitrag auch, wie schnell wir am Ende sind, wenn wir immer nur nach den Anderen rufen, anstatt uns selbst in die Pflicht zu nehmen. Der Ruf nach den Anderen, die den Defi bereitstellen ist eine Sache, aber selbst aktiv werden, um auch in solchen Situationen ein Mindestmass an Eigenleistung übernehmen zu können - leider meist Fehlanzeige. Da wird mit Müh und Not noch das Handy genommen und die Rettungsleitstelle alarmiert (welche Nummer ist das gleich vom Handy aus nochmal ) und dann wird gewartet. Geht dann was schief, waren die halt zu langsam.

    Auch das hat übrigens was mit Eigenverantwortung zu tun. Deswegen meine uneingeschränkte Unterstützung für Steffens Appell in Sachen Erste Hilfe bzw. HLW-Kurs.
    Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da

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  13. #13
    Welttorhüter Avatar von The Transporter
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    Zitat Zitat von strigletti
    Auch das hat übrigens was mit Eigenverantwortung zu tun. Deswegen meine uneingeschränkte Unterstützung für Steffens Appell in Sachen Erste Hilfe bzw. HLW-Kurs.
    Oha......mein letzter Kurs in Sachen "Erste Hilfe" ist schon bestimmt 10 Jahre her.
    .....er trat in unser Leben wie ein Avocadosalat.

    (H.M. Murdock)

  14. #14
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    Zitat Zitat von The Transporter
    Oha......mein letzter Kurs in Sachen "Erste Hilfe" ist schon bestimmt 10 Jahre her.
    Ich hatte noch nie einen...
    "Das ganze Stadion wird gegen uns sein. Ganz Deutschland wird gegen uns sein. Etwas Schöneres gibt es gar nicht."
    Oliver Kahn

  15. #15
    Welttorhüter Avatar von The Transporter
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    Zitat Zitat von Meister
    Ich hatte noch nie einen...
    Meinen gabs inner Schule mit nen paar Sanis.....
    Habe gerade den Beleg gefunden, ist vom 09.02.1999.....naja nicht ganz 10 Jahre (dieser Beleg reichte sogar für meine Führerschein-Anmeldung im Jahr 2006).
    .....er trat in unser Leben wie ein Avocadosalat.

    (H.M. Murdock)

  16. #16
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    Zitat Zitat von Meister
    Ich hatte noch nie einen...
    ich schon
    von der feuerwehr
    da ich bei uns in der jugendfeuerwehr bin
    da bekommen wir den ja kostenlos dann brauche ich den nicht mehr beim füherschein machen *freu*
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  17. #17
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    Zitat Zitat von strigletti
    Wow, ein Fachbeitrag zum Thema Defi...Respekt, Steffen.

    Letztendlich zeigt aber Steffens Beitrag auch, wie schnell wir am Ende sind, wenn wir immer nur nach den Anderen rufen, anstatt uns selbst in die Pflicht zu nehmen. Der Ruf nach den Anderen, die den Defi bereitstellen ist eine Sache, aber selbst aktiv werden, um auch in solchen Situationen ein Mindestmass an Eigenleistung übernehmen zu können - leider meist Fehlanzeige. Da wird mit Müh und Not noch das Handy genommen und die Rettungsleitstelle alarmiert (welche Nummer ist das gleich vom Handy aus nochmal ) und dann wird gewartet. Geht dann was schief, waren die halt zu langsam.

    Auch das hat übrigens was mit Eigenverantwortung zu tun. Deswegen meine uneingeschränkte Unterstützung für Steffens Appell in Sachen Erste Hilfe bzw. HLW-Kurs.
    Das ist kein Fachbeitrag, sondern ganz einfach das, was man bei einem Erste-Hilfe-Kurs lernt. Habe einen vor 2 Wochen gemacht mit Defidemonstrierung (natürlich nicht an einem Menschen ), Herz-Lungen-Massage, Seitenlage und Druckverband.
    Finde ich überhaupt schon total wichtig für mich seolbst, dass ich endlich mal weiß, wie das ganze funktioniert!

    Und ich frag mich, was bei solch kleinen Vereinen wie bei uns passiert, wenn da z.B. mein Herz in nen falschen Rhytmus gerät (Herinfarkt etc.). Da ist weit und breit kein Defi in der Nähe und der Malteser braucht auch seine Zeit, ist im Nachbardorf stationiert. Dazu kommt noch, dass unser Spielfußballplatz weit außerhalb des Dorfes liegt!

    Also ich mach mir da schon so meine Gedanken, was da wäre, wenn bei uns mal sowas ähnliches passieren würde..Gott sei Dank kommen bei uns jetzt die meisten ins Führerscheinalter, da müssen se ihn machen x)

  18. #18
    Nationale Klasse Avatar von das Tier im Tor
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    Das Thema Defi und die einfache Handhabung ist bei vielen Vereinen schlichtweg nicht bekannt. Und ein "einfaches" Gerät (das aber absolut ausreicht für unsere Zwecke) kostet grad mal €1000. Sowas kann man sich beispielsweis auch mal sponsorn lassen. Nur so als Anregung...
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    in memoriam Robert Enke

  19. #19
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    Ich habe eine Vermutung: Es könnte doch sein, dass die Spieler, die bisher gestorben sind, gedopt waren.
    Wie gesagt: Es ist nur eine Vermutung.

  20. #20
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    Zitat Zitat von Steffen
    Hat mal einer von Euch geschaut, wann seine letzte erste Hilfe war?
    Hat von Euch einer schon mal einen Laien-Defibrilator gesehen und eingesetzt?
    Mal zaggisch aus dem Kopp: Herz-Lugen-Wiederbelebung: Wieviel Mal beatmen und dann wieviel mal Herzdruckmassage?
    1) meiner war im letzten jahr auf der arbeit da bin ich ersthelfer
    2) gesehen weiss ich jetzt nicht aber benutzt habe ich ihn noch ncith
    3) es war mal 2 beatmen und 15 mal massage das haben die dan geändert
    jetzt müste es so 2 mal beatmen und 30 mal massage sein oder ahebn die wieder was geänder?

  21. #21
    Nationale Klasse Avatar von das Tier im Tor
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    Was Ihr hier als "Laien Defibrillatoren" bezeichnet, ist z.T. bei Feuerwehr usw. schon längst Standard...
    Haben früher mal unendlich viel Geld gekostet, so im 5-Stelligen Bereich. Heute bekommt man sie schon für etwa €2000.- Die Dinger sind wie gesagt selbsterklärend und absolut wartungsfrei. Man muss nur alle paar Jahre die Akkus wechseln (da gibts aber ne gut sichtbare Warnanzeige, wenn die Aufleuchtet ist aber immer noch Saft da für was weiss ich wieviele Schocks) und ab und zu frische Klebe-Elektroden kaufen, die kosten eine Handvoll Euro. Insofern handelt es sich also praktisch um eine einmalige Investition. Ich finds immer sehr beruhigend zu wissen, dass das Ding da ist...

    Als kleine private Investition (ca. €8) empfehle ich den Ambu LifeKey. Das ist ein kleiner Schlüsselanhänger, in dem sich eine Beatmungsfolie befindet, die den direkten Kontakt zum Patienten beim Beatmen verhindert. Senkt die Hemmschwelle im Ernstfall. Wer jemals vor einem stark alkoholisierten und übelriechenden bewusstlosen Zeitgenossen gekniet ist, weiss wovon ich rede.
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  22. #22
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von das Tier im Tor
    Als kleine private Investition (ca. €8) empfehle ich den Ambu LifeKey. Das ist ein kleiner Schlüsselanhänger, in dem sich eine Beatmungsfolie befindet, die den direkten Kontakt zum Patienten beim Beatmen verhindert. Senkt die Hemmschwelle im Ernstfall. Wer jemals vor einem stark alkoholisierten und übelriechenden bewusstlosen Zeitgenossen gekniet ist, weiss wovon ich rede.
    Jou, ist praktisch und ich habe so einen auch!
    Was ich allerdings gern mal hätte, aber nicht so leicht zu bekommen ist, ist für Fahrrad und Auto eine feste Beatmungsmaske.
    Gab's mal vom ADAC, nur damals hatte ich keine Verwendung für und habe es beim 1. Umzug aus der elterlichen Wohnung nicht eingepackt, ich Dussel....

    Zitat Zitat von das Tier im Tor
    .... es langt ja wenn man feststellen kann, ob der Patient überhaupt noch atmet und das Herz noch schlägt, dazu stabile Seitenlage, HLW, und kleiner organisatorische Fähigkeiten (Notruf absetzen, Helferdienste zuweisen usw.).
    Eben! Dafür gibt es bei uns alle 2 Jahre die Auffrischung, daß sogenannte Erste Hilfe Training
    Da geht es um Bewußtseinskontrolle... also Ohnmacht, Bewußtlosigkeit und Risiken. Allgemein erst einmal sämtliche Bewußtseinsstörungen... Hitze, Kälte, Stress, Verletzungen... alles was zur Bewußtseinsstörung führt, wird nochmals durchgekaut. Kurz der Druckverband nochmals angesprochen und schon ist man bei der Atemkontrolle und stabilen Seitenlage.... Heute ist nicht mal mehr Pulskontrolle gefragt, denn im Notfall passiert es, und man findet eh keinen Puls Also, atmet er, oder atmet er nicht....
    Ja, und bei Atemstillstand geht es los mit Atemspende und dann letztendlich hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und ganz zum Schluß eben Einsatz des Laiendefibrilators!

    Ansonsten kann ich Steffen nur bestätigen, wenn die Pumpe mal steht, dann hilft bestenfalls noch ein entsprechend ausgebildeter Notfallmediziner und ein gutes Gebet
    Daher ist es wichtig, das am Telefon der Melder auch sagt, daß hier ein Patient mit Kreislaufstillstand ist. Gerade in Frankfurt am Main löst dies dann eine ganz andere Notfallstufe aus, und es kommt nicht bloß der Notarztwagen und ein Krankentransportmobil, sondern hier kommt ein Sonderfahrzeug.... Diese ist direkt entwickelt worden, weil Schlaganfälle, Embolien, Thrombosen und auch Kerzanfälle in dne letzten Jahren so massiv zugenommen haben, daß man sich dachte: Hier muß was passieren, denn es zählt jede Sekunde...

    Und seit Monaten ist es wieder erlaubt, daß der Rettungshubschrauber wieder im Stadtgebiet landen darf....
    Denn im Verkehrschaos zur Berufszeit (Sorry, aber alle wollen nur noch auf dem Land wohnen, gurken dann aber morgens in die Stadt und Abends nach Hause... Krankenwagen haben da die schlechtesten Karten!)
    Sprich im Schwimmbad kann nun endlich auch wieder die Liegewiese geräumt werden und selbst zur Berufsverkehrszeit kommt der Hubi schneller durch, als ein Krankenwagen nachts um 2...
    Diese Sekunden entscheinden oft zwischen Leben und Tod.

    Daher denkt an solche Sachen, wenn Ihr die Nase zu habt, kränklich seid und dann trotzdem die Tasche schultert.... Ihr könnt ja gehen, aber packt Euch warm ein, und lasst die Tasche zu Hause. Guggt zu, anstelle mitzumachen!
    Denn da habt Ihr Minuten der Entscheidung, im Fall des Falles sind es oft nichtmals mehr Sekunden!
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  23. #23
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    Die festen Masken gibts auch bei Ambu, hab eine im Auto mit so nem praktischen Handbalgen, da muss man nicht selber blasen, es kommt immer die richtige Menge und die "natürliche" Luft hat natürlich auch mehr Sauerstoff als die eigene Atemluft
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit,
    dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)

    in memoriam Robert Enke

  24. #24
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    Zitat Zitat von cora
    1) meiner war im letzten jahr auf der arbeit da bin ich ersthelfer
    2) gesehen weiss ich jetzt nicht aber benutzt habe ich ihn noch ncith
    3) es war mal 2 beatmen und 15 mal massage das haben die dan geändert
    jetzt müste es so 2 mal beatmen und 30 mal massage sein oder ahebn die wieder was geänder?

    Wollte keinen neuen Thread aufmachen...

    Aus aktuellem Anlass (die Woche einen unserer C-Senioren erfolgreich wiederbelebt): zur Zeit geht man aus von 30x Herzdruckmassage u. 2x beatmen. Einer unserer Verteidiger hatte das grad eben auf der Physioschule - wie praktisch! Der Notarzt hats dann auch bestätigt. Da ist aber auch aufgefallen, dass sich weder Trainer noch Spieler richtig auskennen. Zum gefragten Zeitpunkt waren soweit ich mich erinnern kann 4 Mannschaften auf dem Platz sowie ein paar Leichtathleten. Da hatte sonst ausser unserem Trainer und erwähntem Verteidiger niemand auch nur den geringsten Plan. Das find ich schon ziemlich erschreckend.

    Ausserdem: gerade diese uralten (fast hätte ich gesagt präsenilen) Freizeitkicker meinen, für sie gelten die Grundregeln nicht. Da wird auf den Platz gekrochen, dann erstmal alle anderen vertrieben denn Alter hat Vorrecht. Man baut sich zwei Tore und dann wird gekickt. Von null auf Hundert. Ohne Aufwärmen, ohne alles. Nach dem Motto: "Hamma scho immer so g'macht. Aufwärmen is was für die Jungen, des brauchma nimmer." Und natürlich immer vollgas, schliesslich ist man ja im Alter auch noch ehrgeizig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass von denen jemals einer auf die Idee gekommen ist, sich mal cardiologisch durchchecken zu lassen.

    Nochwas: mit der 19222 direkt bei der lokalen Leitstelle anzurufen, wie das in Bayern empfohlen wird, bringt einen feuchten Sch... Als dann ewig niemand gekommen ist, hats unser Trainer doch mit der 112 probiert, der war dann VOR dem anderen da.

    Wenn wir nicht zufällig auf dem selben Platz trainiert hätten, wäre der Typ garantiert auf dem Platz verreckt, ich sag das jetzt mal so krass. Und über 30 andere wären danebengestanden und hätten zugeschaut ohne irgendeinen Plan. Also Leute BITTE kümmert Euch drum, so ein erste Hilfe Kurs wird z.T. von den Vereinen KOSTENLOS angeboten. Immer dran denken: man könnte selber der nächste sein!
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  25. #25
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    Wir haben das bei dem Projekt "Schüler werden Lebensretter" gelernt.

    Ein paar Schulen in NRW machen dieses Projekt mit, wovon ein Teil die Theorie usw. gelehrt bekommt, ein anderer Teil nicht.
    Dann machen alle den Praxistest und im nächsten Monat wieder. Danach wird dann geschaut, wo es wie gut lief.

    Grund dafür ist, dass die Lebensretter-Sache demnächst auch in der Schule in den Biologie- und Sportunterricht eingeführt werden soll und deswegen getestet werden musste, in welchem Umfang und mit welcher Intensität, dass es alle kapieren und niemand vergisst.

  26. #26
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    Halte ich für eine sehr gute Sache, das müsste überall Pflicht sein!
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