Pi
Nachdem mir Darren Aronofskys "Requiem for a Dream" schon sehr gefallen hatte, konnte ich mir sein Erstlingswerk von 1998 nicht entgehen lassen.
Es geht um das paranoide Mathegenie Max Cohen, der seit Jahren einer "Universalformel" auf der Spur ist. Er glaubt das das etwas mit der unendlichen Kreiszahl "Pi" zu tun hat.
Doch je mehr er sich in das Thema vertieft, umso schlimmer werden seine Halluzinationen und Ängste. Mit der Zeit sind ihm dann auch noch Spione, Wall-Street Agenten und eine jüdische Sekte auf den Fersen.
Der Stil des Regisseurs ist von der ersten Sekunde wiederzuerkennen, die Schnitte, der Ton, die Musik. Auch hier werden wieder existenzielle Fragen in de Raum geworfen, die nicht sehr angenehm für den Zuschauer sind.
Im Großen und Ganzen ein begeisternder Film, mit einem brillianten Hauptdarsteller. Das Ende ist jedoch ein wenig unausgegoren.
8/10
Frost/Nixon
Nach dem eher schwachen "Da Vinci Code" konnte Regisseur Ron Howard mit diesem Glanzstück seine Reputation wieder gehörig aufbessern. Er schafft es einen sehr guten Cast (Frank Langella, Michael Sheen, Rebecca Hall, Sam Rockwell usw.) in ein herausragend unterhaltendes und humorvolles Polit-Portrait zu formen, ohne dabei die ernsten Themen dieses legendären Interviews unter den Tisch zu kehren. Man merkt das die Schauspieler das Stück schon am Broadway vorführten.
8,5/10




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