Borat fand ich absolut sinnfrei und auch zu 99% unlustig. Ich mag sehr wohl auch Filme, wo man das Gehirn ausschaltet und einfach guckt, aber bei Borat... naja - ich hab von vorne bis hinten den Sinn nicht verstanden, kaum gelacht und war froh als der Film vorbei war. Dabei kann ich auch über umstrittene und politisch nicht ganz korrekten Witze lachen und bin auch absolut nciht gegen schwarzen Humor. Nur Borat... war irgendwie nix für mich!
Klar, da hast du Recht, aber Borat ging für mich teilweise wirklich zu weit und über Comedy hinaus. Ich habe nur ein paar Szenen in der Filmvorschau gesehen und war überzeugt, dass ich diesen Film nicht gucke. Wie Stetti sagte: absolute Sinnfreiheit. Nun weiß ich nicht ob ich so über diesen Film urteilen sollte, wenn ich nur 1/6 von ihm gesehen habe, aber ich musste wirklich den Fernseher ausschalten.
Spiel ohne Regeln mit Adam Sandler
8/10 Punkten.
Hat mir sehr gefallen! Adam Sandler ist mir sehr sympatsich!
ohne Gegenstimmen gewählter Torwart.de User der Jahre 2016 und 2017.
Danke an alle Beteiligten.
Es gibt nur einen Gott
BELAFARINROD
Du warst so jung, du starbst so früh, wer dich gekannt, vergisst dich nie.
† 28.08.09
Ich danke dir für alles, Thomas. Ohne dich hätte ich es nicht geschafft.
"Berlin Calling" mit Paul Kalkbrenner
Wer diese Musikrichtung mag , wird diesen Film lieben.
9/10 Punkten
Habe Hangover gestern gesehen.
Hat mir wirklich gut gefallen! "Komödie des Jahres" würde ich jetzt noch nicht direkt behaupten, aber das war mal ein Film, wo man sagen kann, dass sich die 8 Euro fürs Kino absolut gelohnt haben! Der Abspann ist klasse![]()
Milk
Harvey Milk ist das Gesicht der US-Amerikanischen Schwulenbewegung der 70er. Was für ein mutiger, aufopferungsvoll kämpfender Mensch er gewesen sein muss zeigt Gus Van Sants über 2-stündiges Biopic ganz genau, weil der Film von der Machart weit konventioneller ist, als es sein Regisseur verspricht. In diesem Fall war das auch genau die richtige Herangehensweise, weil sich so nicht nur die Handlungsstruktur besser verarbeiten ließ, sondern auch die Charaktere eine treffende Einführung bekamen. Einzig Harveys Lebensgefährte Scott Smith (James Franco) kam meiner Meinung nach ein wenig blass rüber, da ihm schlichtweg die Screentime fehlte.
Ansonsten ist der Film durch die Bank großartig besetzt. Vom undursichtigen Josh Brolin, über den Jungstar Emile Hirsch, bis hin zum unglaublich aufspielenden Sean Penn in der Titelrolle. Obwohl ich Mickey Rourke den Oscar gegönnt hätte, muss man einfach anerkennen das Penn ein Teufelskerl von einem Schauspieler ist und uns hoffentlich noch viele denkwürdige Darbietungen schenkt.
Was Milk zum absoluten Meisterwerk fehlt, ist schwer zu erklären. Das berühmte "etwas" vielleicht, ich weiß es (noch) nicht.
8,5/10
The Hangover
Der großartige Trailer versprach definitiv nicht zu viel, denn bis auf die 20 Leerlauf-Minuten zum Anfang (die immer noch deutlich unterhaltsamer waren als bei manch anderen Komödien) ist The Hangover ein durch und durch durchgeknalltes (goiles Wortspiel, nech?) Gag-Karussel, dass sicherlich nicht mit Feinfühligkeit vorgeht, der Holzhammer wird jedoch auch nur selten ausgepackt. Der Ideenreichtum der Drehbuchautoren ist nicht gigantisch hoch, aber wen stört es, wenn hier und da anderweitige Einflüsse wunderbar komprimiert zum besten gegeben werden, ohne jeden Dreck aus neue zu kopieren, wie in Date, Epic, Superhero, Scary, F**** F****, Hundekot und Dance Movie immer wieder zu sehen.
Die beste Komödie der letzten Jahre ist es nicht, aber ein mehr als dosierter Angriff auf die Lachmuskeln. Schön auch zu sehen, dass ein Film auch ohne die Brad Pitts, Johnny Depps, Will Smiths und Til Schweigers (wie kommt der denn hier rein?) Erfolg haben kann. Mund-zu-Mund-Propaganda at his best!
7,5/10
Ruhet in Frieden Robert Enke & Spideratze...
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