2012 Doomsday
0/10
Habe ich eben Deutschland wird Schwanger angekuckt oder 2012???
Das dachte ich wirklich, als ich mir den Streifen gerade ansah.... Grausam ist soetwas...
Laut Internet habe ich wohl mir eine Low-Budget Version zugelegt, die mit einer miesen Marketingstrategie wirbt...
Dieser Film hat null Action, die Synchronisation ist grauenhaft und die Handlung wie aus der Bibel...
Also wirklich. Dieser Film hat keinen einzigen Punkt verdient, zumal die Effekte sowas von schlecht eingespielt wurden...
Echt schade, da bin ich wohl drauf reingefallen... Nun muss ich mir aber den echten 2012er irgendwann kaufen, da ich mich natürlich noch von Positiverem überzeugen möchte...
Geändert von Luke (27.12.2009 um 11:10 Uhr)
Also Luke, morgen wirst du diesen Beitrag bestimmt noch ändern, wenn du erstmal deinen Rausch ausgeschlafen hast.
Und ja, es ist ein anderer Film.
Ich war heute bei Avatar in 3D.
Ich bin einfach nur geplättet und staune. Das war wirklich ein besonderes Erlebnis.
Gute Filme erkennt man daran, dass man sich "anders" fühlt, wenn man aus dem Kino geht.
Deshalb: 10/10
Übrigens hat mir die Frau sehr gut gefallen, die den Hubschrauber gesteuert hat. Das war aber klar. Die Kriegsbemahlung war super![]()
Die hat mir auch gefallenMichelle Rodriguez ist schon fein.
Farblegende: Moderator | Privatperson
Die eine Aktion war klasse:
"Ach sch* drauf! Ich mach bei der sch* nicht mit!" Fand ich genial![]()
Avatar – 3D
Jake Sulley (Sam Worthington), ein an den Rollstuhl gefesselter Marine, erhält die Chance, dank modernster Technik, in die Gestalt eines humanoiden Aliens, genannt Na’Vi, zu schlüpfen und für die Menschheit Informationen über diese einzigartige Rasse und den Planeten Pandora zu sammeln. Doch als er sich in die mutige Kriegerin Neytiri (Zoe Saldana) verliebt, erkennt er das rücksichtlose Spiel seiner eigenen Spezies.
Als James Cameron anfing auf Conventions und ähnlichen Veranstaltungen mehr über sein lang angelegtes Projekt zu sprechen, stiegen die Erwatungen der zahlreichen Fans immer weiter. Nachdem vor ein paar Monaten 20-minütige Vorstellungen in Kinos gezeigt wurden, entstand speziell im Internet ein großer Hype um Camerons ersten Spielfilm seit Titanic, dem bis heute erfolgreichsten Film aller Zeiten, der den kanadischen Filmemacher steinreich (er hatte eine beachtliche Gewinnbeteiligung) und gleichzeitig zu einer Galionsfigur des Kinos machte. Er hatte nach seinen tricktechnischen Meilensteinen The Abyss und besonders Terminator 2: Judgement Day das erwartungsfrohe Publikum abermals aus den Socken gehauen, wenngleich ein gewisser Leonardo DiCaprio einen gewinnbringenden Pluspunkt darstellte (zumindest bei weiblichen Zuschauern, siehe meine Schwester)). Die große Frage vor Avatar war also unerheblich zu erwähnen, doch der Vollständigkeit halber:
Kann Avatar Camerons Vorgänger toppen?
Zum Teil. Dank jahrelanger Kleinstarbeit haben James Cameron und sein Team eine irrsinnig faszinierende Welt geschaffen, die einen Bilder-Reichtum haben, der in der Tat seines gleichen sucht. Mit zusätzlicher, neuartiger 3D-Technik, wird man aufgesogen und geht auf eine Reise quer über den wunderschönen Planeten Pandora, der die prachtvollsten Farben aufbieten, die je in einem Film gezeigt wurden. Ich teile aber nicht die Meinung vieler, dass die Umgebungen 100 %ig Real aussehen, weil das auch mit 500 Millionen Dollar Budget nicht umzusetzen ist. Auch die Na’Vi sehen nicht echt aus, obwohl sie keinen Vergleich zu den sterilen Motion-Capturing Gestalten aus „Der Polarexpress“ & co. darstellen.
Man kann zu den ungewöhnlich aussehenden Geschöpfen eine gewisse emotionale Bindung herstellen, bedingt durch ihr graziles, humanoides äußeres, was im Falle von Neytiri, sogar ziemlich attraktiv aussieht. Nicht umsonst hat Cameron die strahlende Hollywood-Schönheit Zoe Saldana für diese essentielle Rolle besetzt (spätestens seit Star Trek bin ich ein kleiner Fan von ihr). Gegenstück Sam Wortington spielt seinen Part solide, doch das maue Drehbuch, auf das ich gleich zu Sprechen komme, gibt dem talentierten Mimen nicht genug Platz um seine Fertigkeiten auszubreiten. Auch gut ist Scifi-Veteranin Sigourney Weaver (Alien-Reihe), die immer wieder flotte Onliner zum besten gibt.
Die große Schwäche von Avatar ist das bereits angesprochene Drehbuch. Exemplarisch dafür stehen die schwach geschriebenen Bösen aus den Reihen der menschlichen Bevölkerung. Die von Stephen Lang (Colonel Miles Quartich) und Giovanni Ribisi gespielten Antagonisten sind so dermaßen stereotypisch, dass es schmerzt. Der eine ist einfach ein rücksichtloser Brutalo, der andere ein aalglatter, schmieriger Geschäftsmann. Beide haben keinen Hintergrund, nur bei Selfridge ist ein Motiv zu erkennen (Geld). Man kann zwar die persönlichen Antipathien klar auf diese beiden und den Rest der Armee projizieren, aber es wäre doch um einiges interessanter gewesen, wenn man mehr über diese Menschen erfahren hätte.
Zu krass ist dann auch wieder der Unterschied zu den „Guten“. Wie liberal und weltoffen der anfangs etwas beschränkt wirkende Jake doch plötzlich ist und sich fast ohne Zweifel gegen seine eigene Rasse stellt. Diese Entwicklung ging mir viel zu schnell von Statten, das war bescheiden herausgearbeitet. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Neytiri ist auf der anderen Seite jedoch gut gelungen, weil sie zurückhaltend und ohne Pathos ist. Das mehrfach vorkommende „Ich sehe Dich“ ist eine überraschend schöne, symbolische Anspielung auf die gegenwärtige Welt. Insgesamt ist der Film leicht auf heutige und vergangene Grausamkeiten wie den Irak-Krieg oder der Austreibung der Indianer (welche den Na’Vi vom Stil her ähnlich sehen) zu beziehen, die Konsequenz mit der Cameron vorgeht ist, auch dem Massengeschmack geschuldet, nicht drastisch genug.
James Horner liefert leider auch einen enttäuschenden Soundtrack ab. Liebloses Getrommel und wenig neues untermalen das 160 Minuten lange Epos, nichts davon bleibt hängen. Schade.
Avatar ist von den Effekten her atemberaubend und revolutionär. Die schwachen Charaktere verhindern, dass mehr dabei rauskommt. Trotzdem ist James Cameron ein unterhaltsames Spektakel gelungen, das zu keiner Sekunde langweilig ist.
7/10
Ruhet in Frieden Robert Enke & Spideratze...
Wieder mal eine gute Filmkritik von dir.
Allerdings habe ich von dem Film schon eine andere Auffassung. Nur ein paar Punkte stehen für mich zur Diskussion:
Die Musik. Kurzum, das ist ja Geschmackssache. Für mich passte sie und untermalte perfekt die Tragik aber auch urgewaltige Kraft oder die Sinnlichkeit verschiedener Momente.
Zu den Charakteren: Die beiden zentralen Bösewichte sind wirklich sehr stereotypisch gezeichnet. Der Hartrich soll einfach der rücksichtslose, für den Krieg ausgebildete Soldat sein, der die Feindgeschichten eingeimpft bekommen hat und keinerlei emotionale Tiefe oder Mitgefühl besitzt.
Den anderen hast du ja treffend beschrieben. Allerdings kann ich mir auch nicht vorstellen, wie man in den Film noch eine Story der beiden Charaktere hätte einbauen können. Immerhin liegt der Fokus auf der Geschichte von Jake Sully und damit konnte ich beide, so wie sie gezeichnet worden sind, verschmerzen. Die Menschen lieben Heldenstories und dazu gehören eben auch richtige Bösewichte. Das war eben ein Film, bei dem man auf diese Geschichte mitgenommen wurde, mitgefiebert und mitgelitten hat. Es war der typische Gut-Böse-Film, den ich aber auch, so wie der Fokus gelegt war, in Ordnung fand. Es stellt sich eben immer die Frage nach dem Fokus und dieser lag auf dem Verständnis für eine andere Kultur und der Bekanntschaft mit ihr, dem Leben mit der Natur (auch ein aktuelles Thema, siehe Klimagipfel) und dem Miteinander.
Die Entwicklung von Jake Sully: Also ich finde schon, dass die Entwicklung gut temporiert war. Ich habe da aber auch ein anderes Motiv herausgefunden und das sind seine Beine. Ohne zu viel verraten zu wollen - er kann eben wieder laufen, lebt ein Leben, in dem er nicht gehandicaped ist, trifft eine Frau, die nicht mitleidig auf ihn hinab schaut, sondern ihn als den Auserwählten ansieht. Hey, wen würde das nicht umhauen, wenn man vom Invaliden zum Auserwählten Na'Vi-Kämpfer wird?Zum Schluss ist es natürlich das Verständnis, das gewachsen ist und die Liebe zu Neytiri.
Das sind so meine Überlegungen.
The Marine (Jahr: 2006)
Naja, obwohl ich den Film vorher noch nie gesehen hatte, schien es mir durchaus so, als hätte ich bereits mehrfach diesen Film gesehen.
Die Handlung war nichts Besonderes, eben einfach typisch.
Die Effekte zum Teil deutlich übertrieben.
Loben möchte ich aber die schauspielerische Leistung von Robert Patrick, der ja bereits aus Terminator 2 als idealer Bösewicht bekannt ist.
Sehe ihn wirklich gerne.
Zu dem Hauptdarsteller John Cena:
Erstmal möchte ich sagen (und dass sage ich selten), dass ich mit seiner Synchronisierung nicht zufrieden war. Die Stimme hat mir nicht so gefallen.
Der Rest seiner schauspielerischen Leistung war jetzt nicht schlecht, aber so begeistert bin ich von Cena als Schauspieler nicht.
Insgesamt hat der Film mich nicht überzeugt, hatte aber auch nichts Großes erwartet.
Gebe 4,5/10 Punkten.
Auf DVD
Final Destination 3
Naja, als erstmal muss ich sagen, dass ich bisher nur die Teile 2-4 gesehen habe und 3 war der schlechteste.
Ein paar Sachen wirkten einfach fast schon kitschig und total unrealistisch.
Warum entgleiste die Achterbahn, der Verursacher in der Version (der Fotograph mit der Cam) war ja nicht in der Achterbahn.
Ansonsten ein Film zum Ansehen.
6/10 Punkten
Geändert von Bela.B (02.01.2010 um 00:56 Uhr) Grund: codes entfernt
ohne Gegenstimmen gewählter Torwart.de User der Jahre 2016 und 2017.
Danke an alle Beteiligten.
Es gibt nur einen Gott
BELAFARINROD
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