Ich war heute in ersten Vorstellung von Green Zone. Der Film ist auf jeden Fall nicht, wie von manchen befürchtet, ein Remake von der Bourne-Trilogie, sondern deutlich anders, auch sich gewisse Elemente wiederfinden lassen. Es ist jedoch kein Agenten-Thriller, sondern ein Kriegsfilm, der von der Stabilisierungs-Arbeit der USA im Irak handelt.

Insgesamt ist es kein Kracher und wer normalerweise überhaupt nicht auf Kriegsfilme, Action oder Matt Damon steht, der sollte wohl auch lieber nicht ins Kino rennen, aber es ist trotzdem ein guter Film geworden, der nie langweilig wird und, wie schon von der Bourne-Trilogie gewohnt, den Zuschauer relativ lange im Unklaren lässt. Die Kameraführung gefiel mir super! Sie ist zwar teilweise wieder recht rasant, jedoch nicht so extrem wie beim "Bourne Ultimatum", wo ich sie allerdings auch nicht als zu schnell und die Schnitte nicht als zu hart empfand.

Große Kritikpunkte fallen mir zwar nicht ein, doch irgendwie hatte ich nicht dieses "Wow"-Erlebnis. Das mag vielleicht auch an meiner Erwartungshaltung gelegen haben. Trotzdem bereue ich den Kinobesuch keinesfalls und bin auch nicht enttäuscht worden. Wem der Trailer gefällt, der kann sich den Film auf jeden Fall ansehen!