Beowulf
war eigentlich ganz ok![]()
Beowulf
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Blood in Blood out: (Film über eine mexikanische Gang in East L.A.)
Bericht ist von Amazon:
"Blood in Blood out" schildert die tragische Geschichte von Miklo und seiner beiden Cousins Paco und Cruz in East Los Angeles. Miklo kehrt - nach vielen Jahren bei seinem lieblosen weissen Vater - zu seinem "Barrio" in East L.A. zurück, wo seine Tante ihn vorerst bei sich aufnimmt. Dort trifft er auf seine Cousins Cruz - den Künstler - und Paco - den Boxer. Miklo bewundert Paco für sein Ansehen im Barrio, doch dieser will ihn nicht so recht akzeptieren und reizt ihn ständig wegen seiner weissen Hautfarbe. Um seinen Mut zu beweisen und endlich dazu zu gehören, zettelt Miklo einen Kleinkrieg mit einer konkurrierenden Bande an, doch alles gerät ausser Kontrolle: Cruz wird schwer verletzt und Miklo erschiesst den Anführer der anderen Bande. Hier trennen sich die Wege der drei Freunde: Miklo landet im St-Quentin Staatsgefängnis, Paco wird Polizist und Cruz, der zeitweilig durchaus Erfolg mit seiner Malerei hat, wird heroinsüchtig. Dieses zweite "Kapitel" des Films konzentriert sich hauptsächlich auf die Beschreibung der erschütternden Zustände im Gefängnis (Bandenkriege, korrupte Wächter, Vergewaltigung, usw.), doch immer wieder kreuzen sich die Wege der drei Freunde auf tragische Weise. Nicht unerwähnt bleiben sollte die Schlussszene mit Paco und Cruz, die mich persönlich zu Tränen gerührt hat."Blood in Blood out" gelingt es realistische Milieubeschreibung eindrucksvoll mit einer dramatischen Handlung zu kombinieren, wie sie nur selten in den letzten 20 Jahren im Kino zu sehen war. Dabei gelingt es dem Regisseur die Spannung laufend ins unermessliche zu steigern und gleichzeitig aber den Zuschauer tief zu berühren. Der wunderschöne Soundtrack hat einen maßgeblichen Anteil daran.
Mein Urteil: der beste Film dieses Genres, tolle Regie, tolle Handlung, tolle Schauspieler, tolle Musik - Kaufen!
The Assassination of Richard Nixon (USA, 2004)
Der Verkäufer Sam Bicke (Sean Penn) führt ein einsames Leben, getrennt von Frau und Kindern. Zusammen mit seinem Kumpel Bonny (Don Cheadle) will er sich selbstständig machen und einen Reifenservice eröffnen. Im Zwist mit den Banken und seinem eigenen Leben, entwickelt der weltoffene und ehrliche Mann eine immer größere Abneigung gegen das System und all die Lügen die es beinhaltet. Sein Hass auf die Regierung wird durch den amtierenden Präsidenten Richard Nixon personifiziert.
Trotz des recht illustren Ensembles um Don Cheadle, Naomi Watts und Sean Penn, liegt er Fokus nur auf der Figur von Letzterem. Aus dem Grund, dass einzig dieser Charakter mehr als die genretypischen Elemente umfasst. Watts und Cheadle wirken deswegen ein klein wenig unnütz, doch als Kritik kann man das nun nicht wirklich ansehen, die Story ist nun mal auf diese Zentrierung hinaus ausgerichtet. In einer Inszenierung ohne viel Schnörkel wird daher der Alltag, die Angst und Verletzlichkeit dieses Sam Bickes gezeigt, ein Mann dem die gesellschaftlichen Konventionen und Umgangsformen zuwider wurden und dem sich nur noch ein Ausweg aufzeigte.
Mit einer präzisen Darbietung offenbart Penn das Innenleben dieses Individuums, er legt eine starke Gratwanderung hin und sorgt so letztlich dafür, dass einen die Geschichte berührt. Introvertiert, besessen und mit einer psychopatischen Aura ausgestattet, ist dieser Samuel Bicke doch kein Terrorist wie man es aus der Post-9/11 Hysterie oftmals aufgetischt bekommt. Kein religiöser Fanatiker, sondern ein vereinsamter, missverstandener Mann, der seinen Platz in dieser Welt nicht fand.
Im traurigen Finale dieses Filmes spürt man förmlich, wie das Gleichgewicht in der Welt von Sam Bicke entweicht und nur noch die Ohmmacht der Herr der Lage ist. Ein irreales, verstörendes Albtraum-Szenario, intensiviert durch den realen Hintergrund.
Ein authentisches, nervenaufreibendes Psychogramm einer verlorenen Seele, dicht und perfekt konditioniert, mit Schwächen bei den Nebencharakteren. Beeinflusst vom Trauma des 11. Septembers, konfrontiert uns der Film mit einer scheinbar in Vergessenheit geratenen Art der Gewalt.
7/10
Ruhet in Frieden Robert Enke & Spideratze...
Danke für deine ausführliche Bewertung, The Dark Knight-BVB.
So ein Beitrag taugt höchstens für die Lounge. Entschuldige, aber genügend User haben die Messlatte so hoch angelegt, dass Beiträge deiner Art einfach nichts taugen, weil für mich als Leser keine verwertbaren Informationen vorhanden sind.
Finde ich schade, denn diesen Thread lese ich eigentlich ganz gerne.
LG
Du warst so jung, du starbst so früh, wer dich gekannt, vergisst dich nie.
† 28.08.09
Ich danke dir für alles, Thomas. Ohne dich hätte ich es nicht geschafft.
Also noch nicht gesehen kommt aber in die Kinos.
Referees at Work
Das ist eine Dokumentation über die Schiris. Dort hört man auch denn Funkverkehr zwischen denn Schiris.
http://www.myvideo.de/channel/Refereesatwork
Hier passt es besser
http://www.torwart.de/forum/showthre...ziegen+starren
Bite nicht von den Wörtern "ziegen starren" irritieren lassen, die wörter habe ich nur zum Suchen des Threads benutzt.
Geändert von Bela.B (15.04.2010 um 20:56 Uhr)
ohne Gegenstimmen gewählter Torwart.de User der Jahre 2016 und 2017.
Danke an alle Beteiligten.
Es gibt nur einen Gott
BELAFARINROD
Kampf der Titanen (2D)
So, am Sa hab ich mir Kamp der Titanen angesehen. Da die 3D-Fassung schwer in der Kritik stand und diese erst nachträglich "drübergedreht" wurde als der Film schon fertig war, hab ich mich für die 2D-Version entschieden.
Die komplette Storyline lehnt sich an die griechische Mythologie an. Verfälscht aber (absichtlich oder unwissendlich) die richtige Überlieferung des Mythos.
Die von Zeus geschaffenen Menschen sind der Götter überdrüssig und stellen sich selbst an die Spitze der Schöpfung. Hades - Zeus Bruder -versucht den Konflikt der Menschen mit den Göttern für sich zu nutzen um seine Macht - genährt von der Angst der Menschen - zu stärken. Er überredet Zeus die Menschen zu Strafen und den Kraken auf die Stadt Argon loszulassen. Zeus billigt ein. Hades stellt dem Herrscher Argons vor die Wahl seine Tochter dem Kraken zu opfern, oder aber seine Stadt in Trümmern zu sehen.
In diese Unruhen gerät das Findelkind Perseus, welcher mit Ansehen muß wie Hades seine Eltern tötet. In Argon gestrandet findet dieser heraus, daß er ein Halbgott ist. Der Sohn Zeus'. Voller Haß entscheidet er sich den Kampf gegen den Kraken aufzunehmen und scharrt im Laufe der nächsten Szenen einige Begleiter um sich. Zusammen bekämpfen sie Skopide und die Medusa um letztlich den Kraken zu besiegen.
Der Film an sich ist angenehm anzusehen und spielt in einer schönen Fantasykulisse mit netten Effekten und Bildern. Die Monster wie die Skopide, der Fährmeister und die Medusa sind hübsch animiert. Die Storyline hält bis zum Ende eine angenehme Spannung aufrecht - zumindest für alle, die die Perseus-Mythologie nicht kennen. Dabei kommt der Film ohne große Namen Hollywoods aus. Dennoch passen die meisten Schauspieler gut auf ihre Rollen. Lediglich Zeus wird mit Liam Neeson von einem nahmhaften Vertreter seiner Zunft verkörpert.
Freunden der richtigen, griechischen Mythologie wird der Film jedoch ein Dorn im Auge sein. So werden die Aufgaben des Perseus in hollywoodtauglicher Manier aneinander gereiht und in einen Zusammenhang gebracht. Die Überlieferung sagt aber keinesfalls, daß Perseus der Medusa den Kopf Abschlug um den Kraken (welcher übrigens eigentlich zu Poseidon gehört und nicht Hades) zu töten. Auch die Zeugungsumstände im Film entsprechen nicht der mythologischen Überlieferungen.
Betrachten wir "Kampf der Titanen" als das was er ist, - Ein Fantasyfilm Marke Hollywood welcher sich mythischen Elementen aus der Erdgeschichte bedient - dann haben wir einen durchaus gelungenenen und kurzweiligen Film vor uns, der einen Besuch im Kino wert ist.
Betrachten wir ihn als Verfilmung des Perseus-Mythos so ist der Film leider ein Flop... Also Griechenlandfans aufgepasst!
Meine Wertung (aus Hollywoodsicht): 7/10
Früher war er der Panther im Verein, neulich meinte jemand: "Guck mal! Ein fliegendes Schwein!"
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