*lächel* Ihr würdet Euch wundern, wie schnell ein Torwart unten sein kann!
*lächel* Ihr würdet Euch wundern, wie schnell ein Torwart unten sein kann!
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Nur muss sowas natürlich auch trainiert werden. Und nicht jeder hat einen so ehrgeizigen und kompetenten Trainer wie dich, Steffen![]()
Farblegende: Moderator | Privatperson
Das ist mir bewusst, aber warum sieht man dann auch von allen Top-Torhütern genügend Abwehreinlagen mit dem Fuß ?Zitat von Steffen
Es ist Situationsbedingt, und das wiederum sollte gerade einem anscheinend kompetenten Torwarttrainer wie dir bewusst sein.
Geändert von penaltykiller (21.04.2008 um 18:49 Uhr)
Ruhe in Frieden, Robert Riese !
Ich werde dich vermissen .......
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"Für Tormänner hat sich nichts geändert. Sie dürfen immer noch kein Tor zulassen." (Lew Jaschin zum Thema moderne Fußball Strategien)
Ach penaltykiller,
du bist so gut.
Soll ich Dir das nun echt erklären, oder kommste selbst drauf?
Denn was ich will und was passiert, sind zwei paar Schuhe, das ist richtig und auch unbestritten....
Doch ich zitiere mal:
Zitat von BlackEagLe
Ich lass mal den Satz weg, daß es der Körper automatisch macht, denn es ist Trainingssache. Aber Ziel ist und sollte sein, daß man mit den Händen hingeht.Zitat von penaltykiller
Und das dann auch zum Teil nicht abwartend, sondern eher aggressiv und Ballfordernd. Somit reagiert man nicht nur, man agiert!
Und es funktioniert.
Was dann im Spiel passiert, ist eine andere Sache, für mich aber als Trainer möchte ich einfach dahin, daß mein Torwart wirklich mit den Händen auch zu solchen Bällen geht und diese sichert.
Achja, und ich finde klasse, daß Ihr Euch mit einem Bundesliga Keeper vergleicht. Das ist, als würde ich ein Fahrrad mit einem Formel Eins Wagen vergleichen... Ich jedenfalls, war dabei, als unser Verein gegen Eintracht Frankfurt ein Benefiz Spiel machte... weißte, wenn da ein Stürmer antritt, dann läuft der vielleicht 75% und ist wahnsinnig schnell, schneller als alles aus der gesamten Bezirksliga oder Bezirksoberliga.... was bei 100% passiert, ich kann nur sagen, es ist einfach wahnsinn....
Und trotzdem geht ein Jan Zimmermann, Nummer 3 im Tor der Eintracht beim Warmmachen mit Oka Nicolov bei 1gg1 Situationen mit der Hand hin, und seine Reaktion und Geschicklichkeit im Spiel, Leute, da dürft Ihr Euch strecken, als wär's ein Hochhaus.
Ich habe Regionalliga und Bundesliga Jugendliche gesehen und meine Meinung ist: Jeder meiner Torleute, egal wen ich da hatte, konnte zu keiner Zeit diesen das Wasser reichen, und auch diese sind so schnell mit den Händen unten, auch aus vollem Lauf, weil es trainiert wird... und das ist das Ziel, daß sollte man versuchen, daß sollte Ziel sein, und nicht die stumpfsinnige Fußabwehr, weil man es nicht anders kann und nicht anders trainiert hat!
Ich habe nichts dagegen, wenn Paulianer sagt, nicht jeder hat einen TwT. Das ist unbestritten, aber dann zu schließen, nur weil man es selbst nicht kann, nicht trainiert hat, daß es dann nicht geht, ist schlicht... ich spar mir das.
Meine Meinung steht und ich bin sicher: Jeder von Euch kann das lernen und könnte es ausführen... Ob Ihr Euch dann im Spiel traut und es macht, ist eine andere Sache.
Im Training aber, würde man Euch sicherlich dahin bekommen.
Ausser, Ihr sagt euch immer und immer wieder, daß es nicht geht. Dann wird es nie gehen, egal mit wieviel Training![]()
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Da stimme ich dir zu Steffen. Es geht zu 100% dass man so bälle mit einer handabwehr erreichen kann sehe ich ja tag täglich bei unserem 1. torhüter der dass wirklich drauf hat der nimmt nur ganz selten den fuß ( 1 von 10 vielleicht wenn nicht sogar weniger ).
Der Pfosten ist der beste Freund des Torwarts, auf den er sich nicht immer verlassen kann!
Der Torwart geht mit dem Kopf dahin wo die Feldspieler ihren Fuß wegziehen!
1. Ich hab mich nicht mit einem Bundelsigakeeper verglichen ich habe es lediglich als Beispiel gebracht.Zitat von Steffen
2. Woher willst du wissen ob ich nicht auch nach vielen Bällen tauche ? Ich sage ja auch dass es mir im allgemeinen lieber ist mit der Hand hinzugehen.
3. Ist dein Standpunkt für mich ok wenn es um ein Trainingsziel geht, aber wie du selber sagtest, im Spiel ist das etwas anderes und darauf wollt ich hinaus, es gibt keinen Torhüter der alle Bälle zu 100 % mit der Hand abwehrt.
Mir ist klar dass du immer das Maximum rausholen willst aus deinen Torleuten, und dass sie die Techniken beherrschen. Aber du wirst mir recht geben dass man noch so gut trainieren kann, im Spiel bist du trotzdem auf dich gestellt. Dort helfen dir die erlernten Techniken mit Sicherheit, aber Improvisation ist auch für einen Fußballtorhüter im Ernstfall nichts schlechtes.
(ich hoffe du verstehst worauf ich hinauswill)
Ich wäre froh wieder richtiges Torwarttraining zu haben wie damals in der Jugend. Aber ich habe auch viel mitgenommen und trainiere selbst Torhüter (von denen ich mich wiederum trainieren lasse) Ich bin sozusagen Torwartspielertrainer
Das mag vielleicht nicht das optimale sein, aber ich habe auch das Ziel mich zu verbessern und schaffe das auch. Meine Vorgabe bei 1 zu 1 Situationen im Training ist auch die Handabwehr, aber wie gesagt, ich und mit Sicherheit auch ein paar meiner Vorredner haben von Spielsituationen geredet.
4. Kann man den Rest ansonsten so stehen lassen
Geändert von penaltykiller (22.04.2008 um 00:40 Uhr)
Ruhe in Frieden, Robert Riese !
Ich werde dich vermissen .......
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"Für Tormänner hat sich nichts geändert. Sie dürfen immer noch kein Tor zulassen." (Lew Jaschin zum Thema moderne Fußball Strategien)
@Steffen: Das ist eine sehr anspruchsvolle Technik, würde ich denken. Wollte erst schreiben "Das ist viel verlangt", aber ich meine eher: Wenn man das gut drauf hat, ist man wohl kein schlechter.
Die Qualität des Breierzeugnisses ist reziprok proportional abhängig von der Quantität der partizipierten Köche.
Und trotzdem bleibt die Fußabwehr in bestimmten Situationen die bessere Lösung, man kann sie noch so verteufeln. Steffen geht es aber eher um diese übertrieben exzessive Benutzung dieser Technik. Oft hat das etwas mit Körperhaltung zu tun. Wer zu aufrecht und nach hinten gelehnt steht, benutzt diese öfters, weil der Körperschwerpunkt ein völlig falscher ist. Viele Keeper stehen aus meiner Sicht viel zu hoch mit dem Oberkörper und können daher gar nicht so schnell runter kommen. Und wenn dann so eine 1:1 Situation kommt, dann wirst du fast vor deiner Nase umkurvt, du schaffst es nicht mehr den Ball vor den Füssen zu greifen. Daher sollte man tiefer stehen und zum richtigen Zeitpunkt rauskommen. Und wenn dann geschossen wird und nicht umgekurvt, merkt man wie schnell man unten sein kann, und zwar mit der Hand. Man sieht aber auch gegenteilige Beispiele, dass Keeper die Fußabwehr nicht benutzen, obwohl sie die bessere Alternative ist.
man muss ein gewisses gefühl dafür entwickeln wann man welche abwehr einsetzt
Der Pfosten ist der beste Freund des Torwarts, auf den er sich nicht immer verlassen kann!
Der Torwart geht mit dem Kopf dahin wo die Feldspieler ihren Fuß wegziehen!
Hallo Eiswolf,Zitat von Icewolf
klar ist man dann kein schlechter, und keiner von Euch ist schlecht. Das was Euch fehlt, ist schlicht Training und Übung. Man muß etwas erlernen, benutzt man es nicht, verlernt man es wieder und es bleibt holprig.
Ich hatte es hier schon mal mit dem Beispiel des Laufens bei einer anderen Technik erläutert, und mag mich nicht selbst zitieren.
Aber auch diese Technik muß man erlernen und durch Übung, Übung, Übung perfektionieren und dann ist diese Technik eine der schnellsten zum Ball.
Und dafür muß man nicht "gut" sein, sondern nur eben ein bestimmtes Technisches Repertoire haben, denn gut definiere ich nicht, über die Techniken, denn das ist erlernbar... Gut ist, wenn man die Techniken in der Praxis anwenden und sinnvoll und ohne nachdenken kombinieren kann...
[QUOTE=übergreifer]Ich verteufele nur die Sätze, daß man damit (mit dem Fuß) generell schneller ist und man mit anderen Mittel nicht zum Ball kommt..Und trotzdem bleibt die Fußabwehr in bestimmten Situationen die bessere Lösung, man kann sie noch so verteufeln.
Denn das stimmt so nicht.
Genau! Anstelle den Ball zu sicherm grätschen heute viele Torleute und das sogar lieber, als mit den Händen sicher und bestimmt zum Ball zu gehen.Steffen geht es aber eher um diese übertrieben exzessive Benutzung dieser Technik.
Bei einigen Torleuten, wie Petr Cech kann ich das noch verstehen (auch wen ich Petr für einen tollen Torwart halte, drückt er für mich nur sehr selten aus, was einen Torwart heute auszeichnet, und dazu gehören eben nicht nur tolle Reaktionen), aber wir sollten einfach nicht vergessen: Selbstschutz in Ordnung, aber unser Sport verlangt Mut, verlangt Sicherheit und auch eine gewisse Risikobereitschaft. Und dazu gehört dann auch, daß man sich selbstbewußt mal in die Mitte der Löwen wirft und einen Ball für sich sichert.
Nur viele Torleute scheuen sich, doch das Wort Angst will keiner in den Mund nehmen, dann lieber eine andere Begründung.
Mir als Trainer ist es lieber, ein Torwart sagt, daß er Angst davor hat, und es deshalb nicht tut.... doch die Torleute von heute finden lieber 20 tolle Ausreden, warum etwas besser oder so gemacht werden sollte, als wie ich finde, ehrlich zu sein.
Dabei ist der Oberkörper nicht mal entscheidend! Denn schaut man sich die Bewegungsergonomie an, ist es eigentlich fast unmöglich, schneller mit dem Oberkörper zu Boden zu kommen, als mit den Füssen.Oft hat das etwas mit Körperhaltung zu tun. Wer zu aufrecht und nach hinten gelehnt steht, benutzt diese öfters, weil der Körperschwerpunkt ein völlig falscher ist. Viele Keeper stehen aus meiner Sicht viel zu hoch mit dem Oberkörper und können daher gar nicht so schnell runter kommen.
Denn der Körperschwerpunkt ist und bleibt in der der Hüfte gelagert und möchte ich den Oberkörper zu Boden bekommen, müßte ich den Schwerpunkt umdrehen, was immens Kraft und Zeit kostet, oder aber ich muß den Schwerpunkt einfach normal nach unten verlagern, wobei die Füsse wohin müssen.
Und dasi st schon das Problem, weil viele dann doch dazu tendieren, wenn der Füsse wohin müssen, warum nicht zum Ball?
Dabei ist das wichtigste, die Füsse einfach weg zu sortieren, damit der Schwerpunkt, als die Hüfte rascher zu Boden gelangt und dann, dann der Oberkörper so schnell wie die Füsse. Denn der Schwerpunkt muß im Fall der Fußabwehr zu Boden, als auch bei der Technik des Tauchens als agressiven Ballangriffs.
Stehe ich nun sehr aufrecht, hat mein Schwerpunkt zudem einen langen Weg, hinzu kommt, daß viele auch nicht das Training haben, denn nicht allein die Schwerkraft darf mich zu Boden ziehen, sondern auch die Muskulatur muß mich beschleunigen. Das ist ungewohnt, denn beschleudigtes Fallen ist etwas, was vielen einfach wider der Natur geht und es lange braucht, bis es drinne ist.
Dann kommt, daß eine steife Haltung einfach jegliche schnelle Muskelaktion fast im Keim erstickt, daher ist die Aufgang, ja Erwartungshaltung, des Torwart eine wichtige Grundlage, denn hier habe ich Vorspannungen der Muskulatur und bin daher in der Lage zu reagieren, zu agieren, ich bin bereit für Bewegung.
Daher gehört auch die richtige Körperhaltung einfach dazu....
Wenn ich hoch stehe sicherlich nicht, denn ich bin für Bewegung nicht bereit.Und wenn dann so eine 1:1 Situation kommt, dann wirst du fast vor deiner Nase umkurvt, du schaffst es nicht mehr den Ball vor den Füssen zu greifen.
Nicht nur beim schuß, auch beim Ansatz umkurvt zu werden kann der Torwart mit der schnellen Bewegung sich so in die Position bringen, der er die Laufrichtung blockiert und so den Stürmer dazu nötigt, einfach anders, als mit einem knappen Haken vorbei zu gelangen, was einen Zeitvorteil erbringt und der Torwart den Ball erreichen und sichern kann.Daher sollte man tiefer stehen und zum richtigen Zeitpunkt rauskommen. Und wenn dann geschossen wird und nicht umgekurvt, merkt man wie schnell man unten sein kann, und zwar mit der Hand.
Gerade in Italien und Spanien sieht man viele Torleute, die hier recht aggressiv und mit den Händen in solche Situationen gehen und erfolgreich sind, auch wenn es oft eher haarig ist und sicherlich Glück dabei ist.
Trotzdem sollte man das Repertoire steigern und auch den Einsatz dieser Technik forcieren, um einfach diese Technik auch wirklich einzuprägen und anwendungssicher zu machen...
Leider sind in den heutigen Bundesliga-Spielen die klassischen, bei uns eher zu findenden 1gg1 Situationen weniger geworden...
Aber man kann es trainieren...
Unbestritten, wobei diese aber dann doch eher selten sind...Man sieht aber auch gegenteilige Beispiele, dass Keeper die Fußabwehr nicht benutzen, obwohl sie die bessere Alternative ist.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Sagte ich bereits, es ist Situationsbedingt und so kann man das auch stehen lassen. Ein guter Torhüter muss beides können, den Ball ertauchen und den Ball mit den Füßen abwehren (aber auch kontrolliert)Zitat von übergreifer
Ist mir mittlerweile auch bewusst, und ich finde es auch völlig in Ordnung wenn er im Training auf eine Handabwehr achtet. Das ändert aber trotzdem nichts daran dass die Fußbabwehr in gewissen SPIELsituationen die bessere Lösung ist.Steffen geht es aber eher um diese übertrieben exzessive Benutzung dieser Technik.
Kann ich mich auch nur anschließen, ich habe das gemertk nachdem ich 2 Jahre lang kein Fußball mehr gespielt habe. Ich war im 1gg1 immer stark und hab mich in den ersten Monaten nach meinem Neuanfang gewundert warum es nicht mehr so klappt. Mittlerweile hab ichs aber wieder raus, deswegen kann ich es sehr gut nachvollziehen.Oft hat das etwas mit Körperhaltung zu tun. Wer zu aufrecht und nach hinten gelehnt steht, benutzt diese öfters, weil der Körperschwerpunkt ein völlig falscher ist. Viele Keeper stehen aus meiner Sicht viel zu hoch mit dem Oberkörper und können daher gar nicht so schnell runter kommen. Und wenn dann so eine 1:1 Situation kommt, dann wirst du fast vor deiner Nase umkurvt, du schaffst es nicht mehr den Ball vor den Füssen zu greifen.
Ich finde es grundsätzlich besser etwas tiefer zu stehen, nicht nur im 1gg1. Mir fällt bei vielen Torhütern auf dass sie fast gerade dastehen, ich könnte so niemals Bälle erreichen die eigentlich als "unhaltbar" gelten. Vor allem kann man so die Kombination aus Sidesteps und Absprung viel besser ausführen als wenn man dasteht wie ein Strich.Daher sollte man tiefer stehen und zum richtigen Zeitpunkt rauskommen. Und wenn dann geschossen wird und nicht umgekurvt, merkt man wie schnell man unten sein kann, und zwar mit der Hand.
Ruhe in Frieden, Robert Riese !
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