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Thema: Wie kann ich die Nervosität los werden?

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  1. #1
    Welttorhüter
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    Avatar von Believer
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Was hemmt denn unsere körperliche Leistungsfähigkeit, hm?

    Na?
    Angst hemmt uns. Wenn wir uns unter so großen Erfolgsdruck setzen, dass wir Angst vor der Herausforderung haben und ihr am liebsten ausweichen wollen, dann sind wir gehemmt. Nervösität - nein, aber Angst.
    Mit der Angst vor dem Versagen kommt die Angst vor dem Spiel und jede Minute, die das Spiel näher rückt wünschen wir uns es absagen zu können, sausen uns tausend solche Gedanken im Kopf rum. In der Kabine wollen wir es dann nur noch hinter uns bringen - irgendwie durch.
    Dasselbe Gefühl (also Angst vor dem Versagen) erzeugen wir auch durch Übermotivation, die sehr schnell umschlagen kann.

    Mondy, was bei dem Vergleich für mich hinkt ist, dass es beim Raubtier um das Tagesgeschäft Leben und Tod geht. Es ist eine Notwendigkeit, eine Alltäglichkeit sich seine Beute zu beschaffen. Außerdem können wir nicht nachvollziehen - wie steffen sagte -, wie das Raubtier sich dabei fühlt. Spaß? Notwendigkeit? Hat es Gefühle?
    Vom Prinzip her ist es okay, aber das Nachempfinden hinkt eben etwas.
    Geändert von Believer (09.02.2010 um 17:25 Uhr)
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
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  2. #2
    Nationale Klasse Avatar von Mondy
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    Zitat Zitat von Believer Beitrag anzeigen
    Mondy, was bei dem Vergleich für mich hinkt ist, dass es beim Raubtier um das Tagesgeschäft Leben und Tod geht. Es ist eine Notwendigkeit, eine Alltäglichkeit sich seine Beute zu beschaffen. Außerdem können wir nicht nachvollziehen - wie steffen sagte -, wie das Raubtier sich dabei fühlt. Spaß? Notwendigkeit? Hat es Gefühle?
    Vom Prinzip her ist es okay, aber das Nachempfinden hinkt eben etwas.
    Es ging bei dem Vergleich für mich primär darum, dass eben das Raubtier bei der Jagd (höchstwahrscheinlich) sämtliche Gefühle und Gedanken abschaltet...und den Ball zu halten ist ja für einen Torhüter mit die wichtigste alltägliche Notwendigkeit! Wenngleich diese auch vielleicht nicht unbedingt überlebenswichtig ist...

    Versteht mich nicht falsch, ich meine nicht dass ein Keeper sich unbedingt wie ein Raubtier zu verhalten hat, es geht mir auch nicht um das Nachempfinden von Abläufen (die man bei einem Tier natürlich nicht nachvollziehen kann) und den Versuch diese vielleicht aus der Natur zu adaptieren...es geht einfach nur darum, dass man sich beim (Kampf)sport mit Sicherheit auf ähnlich intensivem Level konzentrieren muss!

  3. #3
    Chalkias
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    Ich würde auch eher dazu tendieren, dass uns die Angst regiert - nicht die Nervosität.
    Ich habe schon desöfteren diese "Angstmomente" gehabt, dabei habe ich schon öfters festgestellt, dass ich wirklich nicht mehr im Spiel war bzw. meine Leistungen kontinuierlich sanken und mir immer mehr Angstphasen durch den Kopf gingen.
    Die Beispiele sind mir etwas zu suspekt, diese sollte man nämlich nicht legitimieren.
    Ich gehe auch davon aus, dass wir uns auf diesem Psychologischen Gebiet sehr wenig auskennen bzw. auch keine Fachleute an Bord sind. Umso besser wenn sich der ein oder andere Psychologe outet, haha ;-)
    Und ich behaupte mal, dass die Mehrheit hier im Forum nicht einschätzen kann, wie solch ein Tier tickt.
    Also wird es keine perfekte Auflösung hierzu geben. Aber der Kern der Aussage war keineswegs falsch.

    Mir fällt es einfach total auf, dass die Leistung nicht direkt unter der Nervosität leidet, vielmehr wird die Leistung unter diesen Angstphasen beeinträchtigt.
    Denn letztendlich wird die Nervosität durch die Grundangst ausgelöst. Sind wir mal ehrlich, wird mal schlecht gespielt, wie äußert sich am nächsten Spieltag das Verhalten? Ich persönlich nenne es Angst, denn es ist einfach die Angst zu versagen, wie Believer schon schrieb.

    Nervosität loszubekommen ist eine ziemlich schwere Frage. Da wird eigentlich nur die Erfahrung eine ziemlich große Rolle spielen, obwohl auch ältere keeper sicher unter "Angst" spielen...

    Edit: Finde super, dass das Thema auch endlich angesprochen wurde.
    Geändert von Chalkias (09.02.2010 um 20:12 Uhr)

  4. #4
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von Believer Beitrag anzeigen
    Angst hemmt uns. Wenn wir uns unter so großen Erfolgsdruck setzen, dass wir Angst vor der Herausforderung haben und ihr am liebsten ausweichen wollen, dann sind wir gehemmt. Nervösität - nein, aber Angst.
    Oha... Da ist jemand der gelernt hat, in sich hinein zu hören. Ja, ich glaube, das Training mit dem ES hat Dir vielleicht ein Stück geholfen dieses Rätsel ein wenig nüchterner zu betrachten.
    Believer, Believer... Wieviel Bonuspunkte möchtest Du noch sammeln?

    Also, Nervosität hemmt uns schon, denn weil die Feinmotorik gestört wird, ist es einfach so, daß die Koordination nicht mehr sauber abläuft und das merkt man im Training deutlich, denn dann geht irgendwie gar nichts zusammen. Man ist in der richtigen Ecke, aber wo man sonst sicher zupackt, ist da diesmal irgendwie der Wurm drinne.
    Angst hingegen hemmt nahezu alles. Denn in diesem Moment ist bei uns alles auf Flucht programmiert, nur unser Interlekt ist oft wie ein Sicherungsbolzen.
    Anstelle davon zu laufen, was in vielen Fällen die beste Lösung ist, stehen wir starr wie ein Ölgötze und starren mit angsterfüllten Augen in die Gefahr...
    Wieder andere müssen lernen, der Angst aktiv zu begegnen, und anstelle zu erstarren oder schlimmer weg zu laufen, der Gefahr entgegen gehen.
    Bestes Beispiel dafür sind Feuerwehrleute, die sich scheinbar furchtlos in die Flammen werfen...
    Auf der Torwart, er reagiert entgegen dieses Grundmusters, sprich anstelle zu ducken, sich in Deckung zu bringen springt er der Gefahr entgegen, stellt sich der herannahenden Gefahr die oft zischt und faucht... Ja, und nicht nur das, wir werfen uns in Getümmel von Beinen die unkontrolliert nach dem Treten, was wir wollen....
    Die Nervosität aber, das was Sie auslöst, macht das wir das eigentlich vergessen und kleine Schmerzen nicht mal wahr nehmen.

    Mit der Angst vor dem Versagen kommt die Angst vor dem Spiel und jede Minute, die das Spiel näher rückt wünschen wir uns es absagen zu können, sausen uns tausend solche Gedanken im Kopf rum. In der Kabine wollen wir es dann nur noch hinter uns bringen - irgendwie durch.
    Dasselbe Gefühl (also Angst vor dem Versagen) erzeugen wir auch durch Übermotivation, die sehr schnell umschlagen kann.
    Sagenhaft Believer... 100%ig korrekte Analyse.
    Und genau hier geht es los.
    Nervosität ist normal. Das wäre schlimm, wenn diese nicht da wäre.
    Anspannung, egal ob aufgrund von Willen zu Gewinnen, Focus auf das Spiel oder durch Angst vor Versagen, Angst vor Fehlern ausgelöst, daß macht uns Nervös. Nervosität ist einfach nur Ausdruck einer inneren Anspannung.
    Sie muss also da sein, denn diese ist die Grundlage der höchsten Leistungsfähigkeit.
    Schlimmer wird es nun, wenn eben die Nervosität dunkle Gedanken nach sich zieht... Ein Feuerwehrmann muss versagen, wenn er an sich zweifelt, vor Augen hat, wie man in den Flammen verbrannt wird... Er darf den Respekt vor dem Feuer nicht verlieren, aber Angst darf er nicht haben.

    Und was heißt das für uns?

    Wir müssen lernen, die Nervosität anzunehmen, Sie als Bestandteil der Anspannung und der Spielvorbereitung zu sehen. Wir müssen diese tolerieren... aber wird dürfen Versagensängsten, Verletzungsängsten und anderen kleinen Ängsten die wir haben, keinen Nährboden geben, denn just dann steigt die Anspannung und schlägt ins Negative um.
    Somit ist Nervosität ein sicheres und gutes Zeichen für eine Spielvorbereitung, denn mental stellt sich alles auf das Spiel ein.
    Aber stellen, müssen wir uns vor allem, stellen müssen wir uns unseren Ängsten. Und diese müssen wir lernen, zu verarbeiten.
    Klären, wovor habe ich Angst?
    Warum habe ich Versagensängste und warum habe ich diese?
    Hier hilft im großen Maße der Torwarttrainer, der einem die eigenen Schwächen zeigt und diese kennt.
    Apropos eigene Schwächen:

    Die Geschichte von Sasuke Sabutori

    Und schon begeben wir uns wieder auf eine Stufe des geistigen Training, nämlich auch derer, bestimmte Dinge wieder zuzulassen, anzunehmen und als normal zu verstehen, anstelle gegen diese mit Macht wandeln zu wollen.
    Oft ist es besser, es hinzunehmen, und wie in einem anderen Thema beschrieben, wie aufsteigende Ballon vielleicht zu sehen, aber nicht zu beachten... nicht zuviel Wert darauf zu legen.

    Und es wird sicherlich nicht das erste Mal sein, daß jemand Nervös ist... und es wird immer das Gleiche sein. Und immer wieder wird es das Gleiche sein was hilft...
    Ängste muss man nicht fürchten, wenn man weiß wo man steht und wer man ist.
    Und dann wird Nervosität plötzlich eine ganz normale Anspannung sein, obwohl es doch das selbe wie zuvor ist.

    Achja, und damit führe ich die Thema Überschrift gleich ad absurdum.. denn loswerden kann und will man diese eigentlich auch nicht
    Geändert von Steffen (09.02.2010 um 19:44 Uhr)
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #5
    Welttorhüter
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Achja, und damit führe ich die Thema Überschrift gleich ad absurdum.. denn loswerden kann und will man diese eigentlich auch nicht
    Definitiv nicht. Egal, mit welchem Sportler man sich unterhält - ob nun Leistungssportler oder Breitensportler - keiner von beiden möchten die Nervösität vor dem Wettkampf missen. Immerhin bereitet sie uns vor, macht uns aufmerksamer. Aber das wurde hier ja alles schon bis zur Gänze beschrieben.

    Übrigens eine schöne Geschichte, Steffen.
    "Bangerang"

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  6. #6
    Welttorhüter
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    Das alles nun zu zitieren, ist mir zuviel Aufwand, ich fasse mal meine Gedanken zusammen...

    Es haben sich jetzt gerade also drei Schlagwörter aufgetan:

    Nervosität
    Angst
    Leistung

    Meine These jetzt, nachdem ich mir die Beiträge von euch durchgelesen habe ist:
    Nervosität kann in zu großem Maße Angst auslösen, die dann die Leistung(sfähigkeit) hemmen kann.

    Wichtig: Ich spreche hier immer von kann, könnte, möge, wenn und so weiter, also Konjunktiv.
    Jetzt betrachten wir zwar alle das Thema von einer anderen Seite, finden aber keine Lösung.
    Ich bin der Meinung, dass meine "These", oben erwähnt, eigentlich der gemeinsame Nenner ist, denke, dass das jeder so sieht. Oder?

    Denn, wenn das so ist, könnte man eben einen Schritt weiter gehen und hier spielt auch das Thema "ES" eine Rolle... Wie kriege ich meine Nervosität in den Griff, sodass sie, wie von mir ganz am Anfang unserer Diskussion angesprochen, mich nicht hemmt, sondern fördert...

  7. #7
    Nationale Klasse Avatar von Mondy
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    Zitat Zitat von Luke Beitrag anzeigen
    Das alles nun zu zitieren, ist mir zuviel Aufwand, ich fasse mal meine Gedanken zusammen...

    Es haben sich jetzt gerade also drei Schlagwörter aufgetan:

    Nervosität
    Angst
    Leistung

    Meine These jetzt, nachdem ich mir die Beiträge von euch durchgelesen habe ist:
    Nervosität kann in zu großem Maße Angst auslösen, die dann die Leistung(sfähigkeit) hemmen kann.

    Wichtig: Ich spreche hier immer von kann, könnte, möge, wenn und so weiter, also Konjunktiv.
    Jetzt betrachten wir zwar alle das Thema von einer anderen Seite, finden aber keine Lösung.
    Ich bin der Meinung, dass meine "These", oben erwähnt, eigentlich der gemeinsame Nenner ist, denke, dass das jeder so sieht. Oder?

    Denn, wenn das so ist, könnte man eben einen Schritt weiter gehen und hier spielt auch das Thema "ES" eine Rolle... Wie kriege ich meine Nervosität in den Griff, sodass sie, wie von mir ganz am Anfang unserer Diskussion angesprochen, mich nicht hemmt, sondern fördert...
    Bin nach wie vor deiner Meinung und gestern im Spiel habe ich zum ersten Mal bei mir eine positive Veränderung festgestellt...hab mir einfach vorher mal selber klar gemacht, warum ich eigentlich Fußball spiele und warum ich mich im Training quäle...nämlich um gute Leistungen zu bringen und vor allem um Spaß dabei zu haben! Es war zwar immer noch eine gewisse Anspannung da, aber ich war weit davon entfernt Versagensängste oder ähnliches zu haben.

    Nun macht ja eine Schwalbe bekanntlich keinen Sommer, aber es hat mir gezeigt, das ich zumindest in die richtige Richtung denke.

  8. #8
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von Luke Beitrag anzeigen
    Denn, wenn das so ist, könnte man eben einen Schritt weiter gehen und hier spielt auch das Thema "ES" eine Rolle... Wie kriege ich meine Nervosität in den Griff, sodass sie, wie von mir ganz am Anfang unserer Diskussion angesprochen, mich nicht hemmt, sondern fördert...
    Naja, Mondy hat es doch schon gesagt. Mach dir mal bewußt, wie geil Fussball ist, wieviel Spaß es macht und warum Du auf dem Platz bist... nicht um zu versagen, sondern Freude zu haben, Spaß mit Kumpels zu haben und ein paar Bälle zu fischen, weil das toll ist.
    Wenn man nicht auf dem Platz ist, sollte man mal die Ängste, die man s hat, die so aufkommen, aufschreiben und sammeln... denn meistens sind es Dinge, die man abstellen kann.
    Ängste kommen, weil man sich nicht genug Vertraut.

    Der Feuerwehrmann, der vertraut auf seine Ausbildung, seinen Instinkt und die Erfahrung... daher stürzt er sich in die Flammen ohne Furcht und Angst... Nervös ist er dennoch, denn oft weiß er nicht, was wirklich dahinter ist... aber er hat keine Furcht davor.

    Also auch hier, hier müssen wir mentale Arbeit leisten und es ist Aufgabe eines guten Torwarttrainers, daran mit seinem Torwart zu arbeiten.

    Und so fängt es dann an, bevor wir an "unsere" Werkzeugkiste gehen, uns an die Knöpfe erinnern, die wir haben... das wäre dann Schritt zwei... und Schritt drei sind dann auch Atemtechniken und Entspannungsmethoden.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  9. #9
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    Stimmt... habe ich mir letztens auch bewusst gemacht, ganz bewusst: Dieser Spaßfaktor... einfach weils geil ist... warum spiel ich bei einem Hallenturnier nicht jedes Spiel? Egal, das, was ich spiel, ist geil! Einfach geil...
    Und so macht auch Früh aufstehen Spaß

  10. #10
    Nationale Klasse Avatar von Mondy
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    Zitat Zitat von Luke Beitrag anzeigen
    Stimmt... habe ich mir letztens auch bewusst gemacht, ganz bewusst: Dieser Spaßfaktor... einfach weils geil ist... warum spiel ich bei einem Hallenturnier nicht jedes Spiel? Egal, das, was ich spiel, ist geil! Einfach geil...
    Und so macht auch Früh aufstehen Spaß
    Ich glaube man kann keinen beseren Ansatz finden, um einerseits auf Topniveau zu kommen und andererseits das Spiel oder auch das Training zu geniessen.

    Wie war es denn ganz am Anfang, als man die ersten paar Male im Tor stand? Da war man einfach nur glücklich über jeden gehaltenen Ball, hat vielleicht auch einem seiner Idole nachgeeifert und sich vorgestellt, wie geil es wäre vor einem großen Puplikum zu spielen...

    Dann bemerkt man irgendwann wo Stärken und Schwächen verborgen sind und schon beginnt das Denken...

    Man steigt tiefer in die Materie Torwartspiel ein und beginnt die grundlegenden Dinge zu verinnerlichen, feilt an seinen Stärken und versucht seine Schwächen auszumerzen. Was anfangs einfach nur instinktiv gemacht oder bei den Profis etc. abgeschaut wurde, wird jetzt seziert, wieder zusammengefügt und zu Werkzeugen gemacht.

    Hans Leitert sagt in seinem Buch, dass man bei der Umsetzung seiner 7 Prinzipien anfangs das Gefühl bekommen kann, dass man sich eher verschlechtert oder zumindest nicht sofort spürbar weiter entwickelt...das Gefühl kenne ich nur zu gut, will aber jetzt nicht abschweifen.

    Toni Schumacher sprach in seinem Buch "Abpfiff" davon, dass man wie ein Wahnsinniger trainieren müsse, um im Endeffekt mit der Leichtigkeit von Kindern zu spielen. Wie er das genau formuliert hat, fällt mir gerade nicht ein, aber ich finde dass er definitiv Recht damit hat.

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