[...] Michael Lutz war alles zuzutrauen, nur das nicht. Von der ersten bis zur letzten Minute der Saison war auf den Torwart Verlass gewesen. Keine Verletzung, keine Sperre, keine Fehler. Mit seiner unaufgeregten Art hatte der 26-Jährige dem FC Ingolstadt 04 Sicherheit verliehen, doch kaum war der Aufstieg in die 2. Liga perfekt, brach der 1,92-Meter-Hüne zusammen. Er hängte sich an Vereinschef Peter Jackwerth und heulte ihm das Aufsteigerhemd voll. Nach der Ehrenrunde, der Bierdusche und dem Siegertanz heulte Lutz immer noch und stammelte: »Ich freu’ mich! Nürnberg, Sechzig, geil!« Und seine Pranken wischten die Tränen aus den Augen.
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Quelle: 11 Freunde




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