Hassel,
da hilft nur eines.. Pack Dir die Bilder und lasse Dich von einem 2. Arzt beraten. Eine 2. Meinugn ist in so einen Falle immer gut.
Sicherlich ist es richtig, daß die Arbeit von den Muskeln gemacht wird, aber:
Bei den typischen orthopädischen Griffen haben die Muskeln keinen Einfluss. Hier prüft man die Stabilität der Bänder durch bestimmte Griffe, aber auch deren Spiel. Sprich bei einem Kreuzbandriss werden die Bänder meist etwas 'länger', weil der Spalt der Bänder durch Wachstum neuen Gewebes überbrückt wird. Es bildet sich dann ein sogenannter Schubladeneffekt. Bei einigen Spielern ist die Schublade so groß, als wären keine Bänder mehr da, bei anderen ist die Schublade so stark, daß man einfach weiß: Die Bänder sind völlig "ausgeleihert"....
Und diese Griffe kann man nicht mit Muskulatur ausgleichen...
Ausgleichen kann man nur die Stabilisierung der Bänder, sprich wenn man gesunde Bänder hat, hilft die Muskulatur, diese Bänder zu entlasten. Sind die Bänder geschädigt, soltle eine starke Muskulatur aufgebaut werden, um eben in der Bewegung in im Alltag die nötige Stabilität herzustellen, weil die Bänder diese nicht mehr oder nur ungenügend bieten können.

Daher kann die Diagnose so nicht zusammen gehen. Wenn das MRT einen Bänderriss zeigt, dann muss hier ein orthopädisches Zeichen vorhanden sein, da dies überprüft wird, in einer Lage und Stellung, wo die Muskulatur eben 'ausgeschaltet' ist...
Also entweder ist der MRT Befund nicht in Ordnung, oder aber die Kontrolle der Stabilität durch die orthopädischen Diagnose Griffe war unzureichend...
Sonst geht die Sache nicht zusammen...

Daher würde ich eine 2. Meinung einholen....