Hallo Matthias,
vielen Dank. Die Blaue Mauer hat aufgrund deines Lobes immer noch rote Ohren und das gewisse Glitzern in den Augen.
Er hat sich irre gefreut.
Es ist nur schwer, einem Torwart diesen Spielweg aufzuzeigen. Es gehört auch Mut dazu, und ein Trainer, der aufgrund der Spielweise auch mal Gegentreffer akzeptiert, die ein "Liniensteher" vielleicht nicht bekommt.
Dafür kann er so eben Torverkleinerung erfahren und durch tun begreifen, kann die Kontrolle und Beherrschung des Strafraumes ausloten.. Was man dann nach 2 Jahren solcher Freiheit und Ermutigung entsteht, zeigt das Video.
Dies ist kein Dauerzustandaber es ist die ideale Spielweise der Blauen Mauer gegen starke Gegner.
Dazu ist aber eine entsprechende Tagesform nötig, denn in der F-Jugend... da gibt es keine Konstanz. Dies wird gern erwartet, ist aber in dem Alter nicht wirklich zu erwarten.
Da sind Kleinigkeiten oft wichtig... oft reicht aus, daß der beste Fußballkumpel nicht da ist, schon wird mit weniger Spaß gekickt und das sieht man sofort... ist dann die Mannschaft vollzählig, die Laune ist super, dann gibt es meist die tollsten Spiele...
Schon daher ist Torwarttraining in der G-/F- und E-Jugend etwas, wo Spaß und gute Laune im Vordergrund stehen.
Und dann kann man auch mal, vor allem wenn man die Torleute kennt im Training richtigen Schwachsinn verzapfen.
So ein Powerjoint ist echt "Torwart Lutschen"... also da wird eigentlich der Torwart nur müd gemacht, aber für Technik und so einen Kram ist das mal gar nichts.
Man sieht hier im Video auch, wie rasch die Konzentration und Leistung nachläßt... damit häufen sich die Fehler und auch das Verletzungsrisiko.
Selbst wenn man die Belastung reduziert, also dem Torwart mehr Zeit gibt und nicht so hetzt, ist die Belastung immer noch so hoch, daß einfach das Fehlerpotential unheimlich hoch ist...
Es ist im Training zwar wichtig, die Kinder durch Fehler lernen zu lassen, so daß es unheimlich wichtig ist, auch eine gewisse Fehlerquote im Training zu erreichen, aber dies sollte nie auf Kosten von Verletzungen gehen... daher ist dies im Kindesalter unheimlich schwer.
Und so etwas, das geht gar nicht:
Hier sieht man recht rasch, wie schnell der kleine Torhüter an seine Konzentrationsgrenze kommt und damit das Fehlerpotential einfach sehr hoch ist, und damit der Torwart ein hoher Verletzungsrisiko besteht, denn das Fallen auf den Ball oder das Falsche Fallen begünstigt nun einmal Verletzungen immens....
Daher sind solche Übungen etwas, was man zeigen kann, wie und was man nicht machen sollte.
Hier ist einfach die Belastung und die Übung nicht altersgerecht, auch wenn diese dem Torwart unheimlichen Spaß gemacht hat...
Daher: Es soll Spaß machen, doch solche Übungen kann man dann auch anders gestalten und wenn es dann ans Hechten gehen soll, weil sich die Bande das sooo sehr wünscht, dann nimmt man z.B. Softbälle und geht in die Sandgrube... und das macht ebenso viel Spaß und das Verletzungsrisiko ist gegen Null....





aber es ist die ideale Spielweise der Blauen Mauer gegen starke Gegner.
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