Ergebnis 1 bis 50 von 305

Thema: Torwarttraining: Bambinis bis E-Jugend - die absoluten Grundlagen

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Freizeitkeeper
    Registriert seit
    28.12.2009
    Beiträge
    3

    Standard

    Hallo Steffen,

    vielen dank für deine Hinweise, manchmal ist es gut, von einem Außenstehenden auch mal den "Spiegel vor das Gesicht gehalten zu bekommen"...
    was ich sicherlich nicht will, ist meine beiden Jungens unter Druck zu setzen. Beide haben Spass und das soll auch so bleiben. Alles andere kommt von ganz allein.
    Bislang fahren wir mit unserer "spielweisen Rotation" sehr gut. Zwar kommt bei Turnieren auch von den Eltern immer mal wieder der Hinweis, in den wichtigen Spielen müsse der vermeintlich bessere spielen, aber wieso soll ich einem der beiden "weh" tun, wenn dieser Leistungsgedanke vornehmlich von den Eltern kommt. Daher wechseln wir immer wieder und beide kommen auf Ihre Einsatzzeiten.
    Mich würde aber schon noch interessieren, ob du solche Themen wie das Hohlkreuz mit deinen Torhütern ansprichst (Bspw. in positiver Form, wenn ein TW einen hohen Ball "ohne Hohlkreuz" gehalten hat) oder ob du das Thema zunächst mal gänzlich ignorierst?
    Ansonsten werde ich deinen Hinweis mit dem 1:1 aufnehmen, wobei ich den Gedanken mit dem Wasserball nach wie vor nicht schlecht finde. Zum Einen macht es den beiden sicherlich Spass, es sieht spektakulär aus, sich in den großen Ball zu werfen und es tut nicht weh.

    Auf alle Fälle Danke für deine Rückmeldung und Gruß

    Marcel

  2. #2
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
    Registriert seit
    05.02.2006
    Ort
    Frankfurt am Main
    Beiträge
    9.528
    Blog-Einträge
    167

    Standard

    Hallo Marcel,
    Du, gegen die Rotation ist nichts einzuwenden. So kann man die Torhüter auch im Feld spielen lassen, was deren fussballerischer Ausbildung entgegen kommt.
    Schließlich muss ein Torwart heute auch die Grundzüge des Feldspiels beherrschen und daher sollten Kinder das aktive Spielen im Feld, auch wenn diese lieber im Tor stehen, immer mal wieder mitmachen.
    Nein, im Alter der G- und F-Jugend korrigiere ich das Hohlkreuz nicht. Da bin ich eher froh, wenn die Kinder den Ball überhaupt erreichen. Bei vielen ist das räumliche Orientierungsvermögen so mangelhaft ausgeprägt, daß die kleinen zum Teil einfach vom Ball überdotzt werden. Man kann zusehen, wie es besser wird, aber von Perfektion und aktives zum Ball gehen muss man völlig absehen.
    Somit ignoriere ich es völlig, bis ein Entwicklungsstand eine Korrektur zuläßt, also sinnvoll ist.
    Beim einen geht das ab 9 Jahren los, der nächste ist erst mit 12 so weit... diese Entwicklungsstadien sind sehr individuell, weshalb man gerade hier viele Übungen zur Reaktion und Orientierung anbieten kann, nicht mit dem Ziel, daß der Torwart den Ball hält, sondern, um seine Orientierungsfertigkeit auszubilden.
    5 Bälle 5 Treffer sind dann vielleicht für den Torwart schlimm, für mich als Trainer aber ein Erfolg, weil mein Torwart 100%ig versucht hat, sich zu orientieren, seine Grenzen gefunden hat und die hohe Fehlerquote diesen in seiner Entwicklung fördert, nicht behindert oder schlecht macht. Er musste 5 mal reagieren und blitzschnell sich im Raum orientieren, daß ist nicht leicht. Jetzt noch einen Ball antizipieren und halten: Fast unmöglich... logisch geht es, wenn der Entwicklungsstand hoch genug ist, aber man sollte einfach verstehen, daß es oft nicht geht und Zeit braucht.
    Man braucht hier einfach eine Menge Geduld...

    Und egal was oder wie: Ein nieder geschlagener Torwart ist in diesem Alter negativ anzusehen. Es gibt nur Erfolge. Wenn ein Torwart weint, weil alle anderen 5 Bälle gehalten haben, und er alle durchgelassen hat. Dann trösten wir und machen es nochmals, leicht anders, dann aber so, daß er wirklich eine Chance hat. Denn dann haben wir einmal die Entwicklung forciert, dann auch wieder motiviert.

    Erfolge, um jeden Preis. Sonst leidet der Spaß und die Torleute entwickeln sich nicht... Und für uns Trainer muss daher klar und bewußt werden, daß wir nicht nach Toren Erfolge zählen dürfen oder nach gehaltenen Bällen. Erfolge sind anders...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  3. #3
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
    Registriert seit
    05.02.2006
    Ort
    Frankfurt am Main
    Beiträge
    9.528
    Blog-Einträge
    167

    Standard Trainingseinheit in der Sandgrube

    Für unsere Torleute war der Freitag, warm sonnig trocken einer der Tage, wo man an liebsten auf den Rasen geht, und dann die ganze Zeit nur im Tor Schaufliegen macht.
    Logisch, geht das mit dem Trainer nicht.

    Also habe ich versprochen, daß wir dann in den Sand gehen. Alles jubelt, endlich mal wieder "fliegen"...
    So haben wir wie immer ein paar Bälle für den tiefen Umarmungsgriff gemacht, ein paar Bälle seitlich und ein paar hohe Bälle geübt. Etwas zur Reaktion gemacht.
    Dabei war ein Torwart schon sehr nieder geschlagen, weil die linke Seite mal gar nicht wollte. Er weinte... getröstet und weiter...
    Dann im Sand.
    Es ist Bullshit, die Kinder nun 30 Minuten lang nur hechten zu lassen, es bringt nichts, auch wenn diese dazu jede Menge Bock hätten.
    Sand ist für mich immer:
    Arbeit zur Fallschule oder aber für alternative Muskelarbeit und Krafttraining.
    Dabei wird immer natürlich trainiert, sprich die Muskeln werden immer natürlich eingesetzt und belastet.

    Das stand mir diesmal im Sinn. Also Schuhe aus.
    Dann kam ein Flatterball mit 750 Gramm Gewicht in die Mitte. Ein Torwart links am Rand, ein Torwart Rechts am Rand und "auf die Plätze, fertig, los..."
    Den Ball galt es zu sichern und diesen dann auf die andere Seite zu bringen.
    Sprich der Torwart rechts, muss den Ball auf die linke Seite bringen, der Torwart links auf die Rechte Seite.
    Der andere Torwart, der den Ball nicht bekommen konnte, der muss nun den Ball zurück erobern. Er darf aber möglichst nur den Ball berühren, also diesen dem anderen Torwart irgendwie abnehmen, entwinden und dann den Ball seinerseits versuchen, auf die andere Seite zu bringen.
    Dies endet meist in einem ordentlichen Gerangel am Boden, wo Kraft und Geschicklichkeit gefordert ist. Rücken, Schultern und Arme sind gefragt, aber auch die Beine, der Nacken und die Bauchmuskulatur müssen Höchstarbeit leisten, den Ball zu sichern und sich ggf. trotzdem zu bewegen.
    War das erste noch ein auf den Ball zurennen, schnappen und dann vorbei rennen und so den Punkt erzielen, klappte dies spätestens beim dritten Anlauf nicht mehr.
    Es folgte ein wüstes im Sand Gerangel um den Ball, ein unter Stöhnen und Ächzen schwitzendes Drücken und Schieben, ein Wälzen und Rollen im Sand, bis endlich der Ball auf einer Seite landete.
    Alle drei Torleute mussten hier oft 100% geben.

    Leider war auch hier wieder der kleinsten den größeren Unterlegen und beinahe sollte sich das Training als SuperGau für diesen herausstellen.
    Zeit für den Trainer einzugreifen. Der Kleinste brauchte Motivation, brauchte Spaß und Erfolg.
    Also Ball in die Mitte: Drei Torleute auf die eine Seite, ein Trainer auf die Andere... "Auf die Plätze, fertig, los..." Logisch, der Trainer hat den Ball und schiebt sich durch die drei Torleute.... er geht in Führung, weil er wie eine Planierraupe alle drei vor sich her schiebend den Ball endlich in der Endzone ablegen kann.
    Die drei sprechen sich ab und der Trainer kommt leicht zu spät... der Ball kann kurz vor der Endzone abgefangen werden und der Trainer beginnt erneut, sich durchzuwühlen. Diesmal sind die kleinsten Finger endlich am Ball, der Trainer läßt locker und der kleinste kann mit dem Ball entfliehen und so den Ausgleich machen.
    Der entschiedende Satz... der Trainer ist schneller am Ball, kurz vor der Endzone schaffen es alle drei mit vereinten Kräften die Walze zu stoppen, der Kleinste kann nun endlich die Arme des Trainers öffnen und so den Ball freibekommen, er rollt diesem seinem Mitspieler zu, der den Punkt macht...
    Erschöpft brechen alle im Sand zusammen, atmen schwer und sehen aus wie Schnitzel.
    Die Tränen des Kleinsten sind vergessen... man hat gewonnen und er hat sein Teil dazu beigetragen. Wo eben noch die Welt am Untergehen war, ist nun ein Sonnenaufgang für einen strahlendhellen Tag.
    Ziel erfüllt....

    Übrigens: Diese Sandgruben Balgereien lassen sich auch gut mit Größeren machen. Es ist nur darauf zu achten, daß diese nicht zufällig den Kopf oder Nacken mit den Armen umschlingen und ziehen, sondern möglichst nur den Ball oder Oberkörper umschlingen...
    Wer nun glaub, es ist einfach, der nehme sich einen 5 Kilo Medizinball und mache es mal mit seinem gleich alten Torhüter... 3 Punkte sind der Sieg, nur bei G-, F- und E- Jungend sind es 2 Punkte...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  4. #4
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
    Registriert seit
    05.02.2006
    Ort
    Frankfurt am Main
    Beiträge
    9.528
    Blog-Einträge
    167

    Standard

    Mal was Neues.
    Die Methodik des Erlernes einer Technik ist in Stufen unterteilt.
    Man beginnt einfach und wird immer schwieriger.

    Anhand der Technik des Werfens habe ich dies mal, auch angeregt durch Christian Lasch von Fortuna Düsseldorf, in einem Video dargestellt.

    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #5
    Blickfeld Avatar von ilportier
    Registriert seit
    20.11.2008
    Ort
    Schweiz (Basel)
    Beiträge
    739

    Standard

    Der scheint aber nicht sehr Interessiert zu sein...
    Aber man sieht ein gewisses Potenzial..

  6. #6
    Welttorhüter
    Newcomerin des Jahres 2009
    Avatar von Believer
    Registriert seit
    30.04.2009
    Ort
    Berlin (Mahlsdorf)
    Beiträge
    4.328
    Blog-Einträge
    15

    Standard

    Klasse Video, Steffen. Vielen Dank für's Posten.

    Ich muss es einmal hier sagen, obwohl es nicht ganz passt, aber es nervt mich ziemlich.
    Ich habe mich ja mehr oder weniger breit schlagen lassen, den Posten der Torwarttrainerin bis zum Saisonende zu übernehmen. Eigentlich waren dabei nur die D-Mädchen im Gespräch, aber auf einmal - nach dem ich bereits ein paar Wochen mit den D-Mädchen trainiert hatte - fand ich mich als TwT des Jugendbereiches vor, in deren Aufgabenbereich auch die C- & B-Mädchen fallen. Nun ja, ich wusste, dass es nicht mehr viele Wochen bis zum Saisonende sind und ich kannte das Gefühl selber, wenn man keinen Torwarttrainer hat, ihn aber unbedingt auch für die Erweiterung der persönlichen Fähigkeiten braucht. So ließ ich mich also halb überrumpeln, halb breit schlagen.
    Nach dieser Zeit (mit den D-Mädchen etwa 12 Wochen / mit den B- & C-Mädchen max. 5-6 Wochen / jeweils eine Einheit pro Woche; B- & C- zusammen) steht morgen also jetzt die letzte Einheit für die Mädchen an. Und es bleibt die Frustration, dass es eigentlich kaum etwas gebracht hat. Vor etwa 2 Wochen hatten meine D-Mädchen beschlossen, dass sie einfach alles vergessen haben, was wir geübt hatten, als hätte jemand einfach geschnipst und schwups - weg war's.
    Was die C- & B-Mädchen angeht, so hat es auch wie bei den Ds wirklich Spaß gemacht, aber es blieb einfach viel zu wenig Zeit. Ich hatte mich eher für eine Art Input-Programm entschieden. Soll heißen, ich habe versucht den Mädchen vorrangig Übungen zu zeigen, die sie auch unter sich zu 2. machen können, wenn mal wieder im Verein kein Torwarttrainer zur Verfügung steht. Ähnlich wie im Camp so eine Art "Hilfe zur Selbsthilfe". Und trotzdem ist es verdammt schade, weil man so viel hätte machen können und so war es am Ende nichts halbes und nichts ganzes.
    An dieser Stelle vielen Dank an alle Torwarttrainer hier im Forum, deren Anregungen super geholfen haben - alle Videos, Beiträge etc. Vor allem Steffen.
    Das waren also meine ersten Erfahrungen als Torwarttrainerin. Es gehört schon einiges dazu, diesen Job zu machen - das muss gesagt werden...
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
    06.11.09 † 10.11.09

  7. #7
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
    Registriert seit
    05.02.2006
    Ort
    Frankfurt am Main
    Beiträge
    9.528
    Blog-Einträge
    167

    Standard

    Believer,
    Erfahrungen sind wichtig. Das Thema ist ja nun mal eine "Black Box" und eigentlich ein Thema, das gar nicht sein darf.
    Torwarttraining unter der D-Jugend ist definitiv etwas, was ja laut vielen Verbänden und Vereinigungen gar nicht stattfinden sollte/darf.
    • den Torwart nicht auf die Position fixieren
    • Fussballerische Grundfertigkeiten erlernen
    • Spaß am Spiel haben
    • auch andere Leute die Position des Torwart verinnerlichen
    • Spezialisierung hemmt die Entwicklung


    und all so einen Kram hört man aus berufenem Munde. Das Thema hier soll zeigen: Und es geht doch!!!

    Es mus eben nur Kindgerecht sein. Wir müssen einfach Kindern diese spezielle Position schmackhaft machen und vor allem: Allen Kindern eine Chance geben, Ihnen helfen und schauen, ob das wirklich etwas werden kann.
    Ich zum Beispiel weiß als Trainer, daß ich rückschläge hinnehmen muss. Nicht alle Kinder werden durch mich auch besser, weil ich nicht für diese Kinder geschaffen bin. Ich entwickle keinen Draht zu diesen Kindern und die Kinder fallen damit durch. Andere Trainer erreichen diese Kinder und feiern damit Erfolge... ich sehe es als Nachteil des Systems an, denn gerade Kinder brauchen viele, viele Eindrücke, nur unterbindet ein Vereinssystem in diesem Sektor einfach, daß Kinder bei und von vielen Trainern lernen können, was in der Hinsicht aber durchaus den Ereignis-Charakter und den Erlebnis-Moment vertiefen und das erlernte damit 'einschweißen' könnte...
    Trotzdem: viele Vereine spielen mit der D-Jugend im Leistungsbereich, sprich der Verein schaut schon, daß man in einer guten Liga spielt und die Ergebnisse stimmen.
    Wenn ich also erst, wie der DFB möchte, n der D-Jugend spezielles TwTraining anbiete, dann habe ich zum Start der D-Jugend nun einmal Leute im Tor, die etwas Talent haben, aber die weder richtig fallen, noch richtig fangen können.
    Ich muss also in der D-Jugend bei Adam und Eva anfangen, was zum Leistungs-Charakter der D-Jugend gar nicht passen will, zudem spielt die D-Jugend in Hessen dann schon auf Großfeld mit großen Toren, so daß hier viele Vereine auch den Fehler machen, eben nur große Torleute als geeignet zu erachten, anstelle im goldenen Lernalter auch die etwas kleineren zu fördern, denn das Wachstum kann auch später noch einsetzen.
    Die Situation ist so verfahren, daß man hier ein Gremium bräuchte, um diese Sache mal richtig zu erörtern und dann auch gerade zu ziehen - doch was man über Jahre verbockt hat, zieht man nicht in wenigen Wochen gerade.
    Somit ist ein gezieltes TwTraining auch im Bereich F- und E-Jugend der Sache förderlich, weil es den Übergang von Breitensport/Spaß am Sport hin zum Leistungsorientierten Mannschaftssport erleichtert... Der Torwart kann so, weil er weiß was passiert, viel gezielter gefördert werden.

    Und Believer, für Dich habe ich mal was gebloggt... schau mal rein... wenn's noch nicht online ist, nicht verzagen, immer wieder nachsehen.

    Ansonsten: Believer, die Anforderungen an einen TwT sind völlig anders, als an einen Tw.
    Daher ist nicht immer gesagt, daß ein guter Tw auch ein guter TwT wird oder ist. Schau, der TwT von Harald Schumacher war Leichtathlet, der hatte mit Fussball wenig am Kopp.
    Es gibt genug TwT die haben Bundesliga gekickt und waren dort eher Nieten, als TwT sind diese aber richtig gute Leute. Es gibt aber auch ehemalige Bundesliga Tw, die als TwT der Bundesliga völlig Blindfische sind, also ein TwTraining anbieten, da macht manch ein Bezirksliga TwT ein besseres Torwarttraining.
    Ich konnte als ich mit TwTraining anfing kaum einen Ball zielgenau schießen. War nie mein Job und nun auf einmal sollte ich Bälle aus 5 bis 7 Meter Distanz auf ein Zielgebiet von 1,5 mal 1,5 Meter in rund 0,5 Meter Höhe bringen. Ich habe am Anfang nur geworfen, denn das konnte ich... heute stellt es für mich kein Problem dar, die Übung macht es halt.
    Ich schaue bei anderen zu, wenn TwT gemacht wird. Ich versuche immer für mich etwas mitzunehmen, und wenn es noch so schwer fällt. Oft bleibt nur, daß ich mir mitnehme, meinen Torwart mehr zu kritisieren und noch näher an diesen dran zu sein.
    Letzteres ist im Alter von 6 bis 11 Jahren unheimlich wichtig, die Kinder lernen fast ausschließlich durch zusehen und nachmachen. Gebetmühlenartiges Wiederholen ist zudem wichtig, damit es sich einprägt... macht man es nicht: Schwup-di-wup ist es vergessen und weg!!!

    Daher Believer, Torwarttrainer sein, es ist etwas ganz anderes, als Torwart sein. Man sieht und denkt nochmals anders... ganz anders, als man als Torwart gedacht hat, aber auch völlig anders, als man als Fussballtrainer denken würde
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  8. #8
    Welttorhüter
    Newcomerin des Jahres 2009
    Avatar von Believer
    Registriert seit
    30.04.2009
    Ort
    Berlin (Mahlsdorf)
    Beiträge
    4.328
    Blog-Einträge
    15

    Standard

    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Letzteres ist im Alter von 6 bis 11 Jahren unheimlich wichtig, die Kinder lernen fast ausschließlich durch zusehen und nachmachen. Gebetmühlenartiges Wiederholen ist zudem wichtig, damit es sich einprägt... macht man es nicht: Schwup-di-wup ist es vergessen und weg!!!
    Da hast du vollkommen Recht, Steffen. Ich war gerade zu verblüfft, als ich in zwei Einheiten eine bestimmte Technik nicht eingebaut habe und meine Torhüter auf einmal Stein und Bein schworen, dass wir so etwas noch nie gemacht haben. Dabei haben wir es in allen 6 Einheiten davor eingebaut.

    Daher Believer, Torwarttrainer sein, es ist etwas ganz anderes, als Torwart sein. Man sieht und denkt nochmals anders... ganz anders, als man als Torwart gedacht hat, aber auch völlig anders, als man als Fussballtrainer denken würde
    Ja, es ist definitiv noch etwas ganz anderes. Und das mit dem Zielschießen... auweia. Man kann wirklich nur hoffen, dass es mit der Zeit besser wird. Obwohl ich mich in nächster Zeit definitiv nicht noch einmal in diesem Metier betätigen werde...
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
    06.11.09 † 10.11.09

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Als Jugend-Torhüter bei den Herren
    Von Elmo22 im Forum Was tun bei Verletzungen?
    Antworten: 78
    Letzter Beitrag: 17.06.2008, 17:54
  2. Als B-Jugend-Spieler in die A-Jugend?
    Von JensLehmann im Forum Allgemeine Torwartthemen
    Antworten: 25
    Letzter Beitrag: 22.09.2007, 11:46
  3. Torwarttraining in der E-Jugend
    Von reksi im Forum Torwarttraining und Torwarttechnik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 09.09.2007, 21:29
  4. Torwarttraining in der D-Jugend
    Von SGN-Torwart im Forum Torwarttraining und Torwarttechnik
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 22.08.2007, 00:00
  5. Handschuhe für Jugend
    Von leon0803 im Forum Torwarthandschuhe und Torwartausrüstung, Produkttests und Kaufberatung
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 05.07.2007, 12:12

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •