Nein. Natürlich nicht.
Es wird auch differenziert. Und da sind die Regeln ziemlich klar. Ob der Torwart den Ball holen möchte darf überhaupt keine Rolle spielen. Warum denn auch? Vereitelung einer 100%-igen Torchance oder eines nahezu sicheren Treffers sind als Urteilshilfe zu nehmen und sonst nichts. Siehe diesen Post:
Vernünftiger Denkanstoß. Wie erwähnt sieht die Regel die Vereitelung einer 100%-igen Torchance als maßgebend. Zieht ein Stürmer nach außen, oder wird an der Außelinie gefoult, wird da auch meistens Gelb gegeben, weil keine klare Torchance vorliegt. Und da hat Schiri entschieden, dass in dieser Situtation so ein Fall nicht vorliegt. Und ob Zieler da nichts anderes machen kann. Das sehe ich nicht so. Klar trifft der Ball den Hügelchen und wird dadurch langsam, und somit ist ein sicherer Ball für Zieler auf einmal eine knappe Geschichte. Man kann da auch umschwenken wenn man merkt, dass der Ball nicht mehr klar zu erreichen ist, und sich auf eine normale 1:1 Situation einstellen. Ganz schuldlos ist er da nicht.
Für mich klar rot. Der Kicker schreibt die erste rote Karte für einen deutschen Keeper seit 104!!!!! Jahren, wow.
Danke Jupp!!!! Diese Saison bleibt unvergessen!!! FC BAYERN Stern des Südens!!!
Das sehe ich ähnlich.
Du beschreibst es gut, meines Erachtens liegt das Problem in der Bewertung der Situation:
Im 1gg1 versucht der Torwart immer eine klare Torchance zu vereiteln, das liegt in der Natur der Sache. Und wenn man - blöd gesagt - versehentlich den Stürmer foult, finde ich eine rote Karte zu hart, denn der Torwart hat nur das versucht zu tun, wozu er auf dem Feld steht. Er steht auch natürlicherweise in 98% der Fälle als letzter zwischen Tor und Stürmer in solchen Situationen. Da ist es in meinen Augen absurd zu entscheiden:"letzer Mann foult, rot."
Jetzt wiederum ist es eine Gradwanderung: War das Absicht, versucht der Torwart ein Foul harmlos aussehen zu lassen, fädelt der Stürmer ein usw. usf. - kaum möglich für einen Schiri das zuverlässig richtig zu bewerten.
Die Szene von Zieler gestern fand ich zu wenig "mannorientiert" und er versucht auch, nach dem Ball zu greifen.
Daher wäre für mein Empfinden eine gelbe Karte angemessener.
Die Qualität des Breierzeugnisses ist reziprok proportional abhängig von der Quantität der partizipierten Köche.
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