Was mir immer wieder auffällt ist, dass sich viele Keeper viel zu früh fallen lassen, meistens dann noch nach hinten. Um im 1-gegen-1 erfolgreich zu sein ist es von fundamentaler Bedeutung lange stehen zu bleiben.
Was mir immer wieder auffällt ist, dass sich viele Keeper viel zu früh fallen lassen, meistens dann noch nach hinten. Um im 1-gegen-1 erfolgreich zu sein ist es von fundamentaler Bedeutung lange stehen zu bleiben.
Farblegende: Moderator | Privatperson
Also das sehen meine Trainer anscheinend anderster. Ich geh immer raus, versuch lang zu stehen und dann zu agieren. Ich bekomm dann immer gesagt, ich geh halbherzig an die Sache. Mein Konkurrent rast sozusagen mit voller Geschwindigkeit mit Beinen vorraus in den Gegner und hat irgendwie das Glück, dass er dann den Ball erwischt oder angeschossen wird. Wenn ich dann aber mal lang stehen bleib und en tollen Reflex zeig und den Ball grad so an den Pfosten lenk, dann jo was solls..halbherzig rangegangen!
Mfg dennis
Saison 06/07 Aufstieg in die Bezirksliga
Saison 07/08 Aufstieg in die Bezirksklasse
Bei mir stehen sie vor mir, und schieben die Dinger dann Reihenweiße rein. Was mach ich falsch? Meine Reflexe sind eigentlich ganz gut. Meistens stehen sie so 1-2m vor mirZitat von Paulianer
Natürlich ist auch das lange Stehenbleiben kein Wundermittel. Aber sobald ihr gegen halbwegs gute Stürmer spielt, habt ihr kaum eine Chance den Ball zu halten wenn ihr zu früh auf dem Boden bzw. sogar auf den Rücken liegt. Ein guter Stürmer lässt euch dann mit einer Körpertäuschung aussteigen und schiebt den Ball ins Tor.
Wenn ein Stürmer schnell und zentral auf das Tor zuläuft, gibt es natürlich einen Zeitpunkt an dem man aggressiv zum Ball gehen muss. Meistens ist dieser dann gut gewählt, wenn der Stürmer sich den Ball gerade ein Stück vorlegt.
Kommt ein Stürmer jedoch eher langsam oder seitlich auf das Tor, ist es meiner Meinung nach am besten, wenn man sich groß macht, dem ballführenden Spieler "folgt", also den Weg zum Tor ständig zumacht, und dabei lange stehen bleibt.
Versteht mich aber nicht falsch: Nur durch das Zuschauen bzw. lange Stehenbleiben wird man kaum einen Ball halten. Es geht dabei einzig und alleine darum lange beweglich zu bleiben - denn wenn man einmal liegt, ist man quasi reaktionsunfähig - und auf den richtigen Moment zu warten sich den Ball zu schnappen.
Farblegende: Moderator | Privatperson
Du musst natürlich irgendwann entscheiden was du machst,
wenn du bis auf einen halben Meter an deinen Gegner rankommst musst du nur stehen bleiben und in die "Panther Stellung" gehen...da kommt dann so schnell keiner vorbei...legt er sich den Ball zu weit vor musst du volles Programm auf den Ball gehen mit den Händen und dem Oberkörper zu erst.
Ich halte GAR NICHTS davon mit den Füssen zu erst hinzugehen und dann wie ein Käfer auf dem Rücken zu liegen.
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Die berühmte "Tim Wiese-Technik".Zitat von Schnapper82
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ja, für mich aber eher eine Krankheit als eine Technik.Zitat von Daniel1991
Da sieht man halt, dass "Grätschen" Gerry Ehrmann ihn geprägt hat.
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Was genau ist die "Panther-Stellung"?Zitat von Schnapper82
Farblegende: Moderator | Privatperson
Ich denke er meint damit, dass man die Beine leicht auseinander hat, Oberkörper leicht vorgebeugt, Knie leicht eingeknickt.Zitat von Paulianer
Also eigentlich die normale Stellung beim herausgehen. Panther-Stellung vielleicht, weil man so quasi auf den Ball lauert...(?)
Mein TW Trainer hat es immer so genannt.
Also ... wie Stetti schon sagte. Beine aber nicht weit auseinander...sehr tief in der Hocke und zu allem bereit so zu sagen!
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Die Torwartgrätsche ist in der Halle öfter sinnvoll, so decke ich schnell einen möglichst großen Raum hab. Ich persönlich habe eine sehr positive Erfahrung damit in der Halle gemacht, jedoch vertraue ich draußen meist auf andere Techniken![]()
Diese Situationen sind auf dem Feld manchmal auch vorhanden, sodass ich diese auch nutze.
Kam bei mir aber mit der Zeit von alleine.
I wonder if heaven got a Ghetto!
Also ich finde die Torwartgrätsche für eine bestimmte Spielsituation sehr sinnvoll und biete sie daher im Training an. Nicht jeder Keeper nimmt sie dauerhaft an, was er bei mir auch nicht muss. Aber diejenigen, die die Grätsche in der richtigen taktischen Situation anwenden, haben schon eine sehr gute Erfolgsquote.
Daher für diese Technik von mir ein.
Zufriedenheit ist Stillstand und Stillstand bedeutet Rückschritt.
Diese Technik im Repertoire zu haben kann sicher nicht schaden, allerdings halte ich bei sehr vielen Situationen das aktive agieren mit den Händen zum Ball, auch wenn es knapp wird und ein Gegenspieler in der Nähe ist, für sinnvoller. Wieso sollen wir uns als Keeper unserers einzigen Vorteils berauben - wir dürfen die Hände benutzen.
Durch das schnelle tauchen kann man die Torwartgrätsche fast komplett ersetzen. Sicherlich gibt es Situationen, wo die Grätsche auch funktioniert, dass sehen wir Wochenende für Wochenende in der Bundesliga. Die ideale Technik für die 1 gg 1 Situationen oder auch beim herauseilen und Abfangen eines langen Balles im 16 Meter Raum ist es für mich allerdings nicht.
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