In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Ich habs gestern im Training mal Probiert, aber mein Trainer hätte mich fast umgebracht, weil ich nen Spieler nachdem ich den Ball gespielt hab, gegen den Knöchel gegrätscht bin! Naja, auf jedenfall ist das übungssache!
Ob Hüfte oder Po... es ist das selbe.
Der Arsch muss runter, ob man vom seitlichen Gesäss, vom linken oder rechten Po-Backen, dem Steiss oder sonst was redet... alles das zusammen ist der Arsch...
Also:
Arsch runter!
Vielleicht drückt es Hr. Dr. Schnapper etwas weniger gossenmäßig und daher züchtiger und bornierter aus.
Ich bin halt nur ein Bauer, und da macht man nicht viel Unterschied.
Übrigens: Es ist beim Tauchen schwer, gleich die Hüfte in den Boden zu drücken, denn erst müssen die Knie und Beine aus dem Weg. Also muss doch das Gesäss erst auf Talfahrt gehen, bevor man die Hüfte nun zu Boden bekommt. Ist einfach in der Anatomie so.
Und hat man das verstanden, gibt es kein Problem mehr, weil der Rest automatisch funktioniert.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Danke für diese Anatomiestunde...
Ich gehe davon aus, dass das jeder weiss, denn anders wird es schwierig. Um die Beine aus dem weg zu bekommen gibt es doch auch eine ordentliche Technik. Diese zu beschreiben ist schon wieder beknackt. Zeigen wäre besser. Aber kurz: Das Bein in Richtung der Seite, auf die man tauchen möchte, wird an dem anderen Bein entlang geführt. Dadurch kann man schnell tauchen und den Arsch in die Erde rammen!Zitat von Steffen
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Also ich empfand das alles viel "sanfter" im Camp, als ihr es jetzt beschreibt. "Rammen"... das hat etwas von - lasst mich überlegen - Brutalität?
Ich denke, dass es vielen Torleuten nach der Hallensaison jetzt so geht wie mir. Im Moment muss man sich wieder ein wenig eingewöhnen, was das Großfeld betrifft. Die Grätsche war in der Halle ab und zu effektiv, aber seien wir ehrlich: In der Halle brauchte man sich mit dem richtigen Timing auch nur auf den Boden schmeißen et voilà: Traumparade.
Es bedarf dennoch einer gewissen Eingewöhnungszeit.
Noch eines zum Thema Pantherstellung vs. Grätsche: Ich habe im Turnier in Oranienburg so ziemlich Schießbude gespielt und deswegen viele Möglichkeiten gehabt mich auszuzeichnen. Im letzten Spiel, das über nichts mehr entschied, habe ich etwas rumprobiert und auch mal bewusst das Spagat ausgepackt. Lustig dabei war, dass ich sofort die Hütte eingehauen bekam. Ich kann natürlich nicht sicher sein, dass es mit dem Lauern besser geklappt hätte, aber zumindest hat es mir das ganze Turnier über mehr geholfen als die Grätsche in diesem Spiel. Ich denke einfach, dass Intuition der Schlüssel ist. Ich musste fast lachen.
Geändert von Believer (06.02.2010 um 15:17 Uhr)
Also ich denke, dass diese Diskussion, welche der Techniken (Tauchen, stehen bleiben, Grätsche) effektiver bzw. besser ist, ziemlich ins Leere geht. Es gibt immer Situationen, wo die eine Technik gegenüber den anderen Techniken effektiver ist.
Es gibt in einem Spiel mehrere Situationen und keine ist mit der anderen zu vergleichen, so dass es doch äußerst wichtig ist, dass ein Keeper ebenfalls mehrere Variationen drauf hat.
Hier wurden Beispiele genannt, wie z.B. "Abfangen eines langen Balles, Stürmer läuft auf den TW zu", die in keinster Weise auch nur im entferntesten Sinne für die Technik "Grätsche" geeignet sind.
Daher ist m.E. die Fragestellung falsch, wenn man fragt:
"Tauchen, stehen bleiben oder Grätsche?"
Vielmehr muss es heißen: "Tauchen, stehen bleiben und Grätsche"
Geändert von Tkrauti (06.02.2010 um 19:41 Uhr)
Zufriedenheit ist Stillstand und Stillstand bedeutet Rückschritt.
Ich werde dieses Jahr 32 und will den Spaghat schaffen. Ob das mit der Wampe was wird?
Iech bin a Glubberer und iech wer´s immer bleim!
Stichwort Intuition: Vielleicht lags auch daran, dass du bewusst die Grätsche machen wolltest und deswegen das richtige Timing verpasst hast![]()
Aber du hast mit einem Punkt Recht: Das Wichtigste in der Halle ist das Timing. Ich kann aus Zeitgründen seit Monaten (eigentlich Jahrenkaum noch trainieren (Torwartspezifisch) und bin daher mehr als eingerostet, dazu noch ziemlich groß und dementsprechend nicht das, was man sich unter dem typischen Hallentorwart so vorstellt (klein, schnell,agil). Aber es reicht halt mit etwas Erfahrung, Stellungsspiel und Antizipation zu arbeiten. Da die Stürmer wesentlich weniger und engere Kanäle für den Abschluss haben und unter höherem Zeitdruck stehen, muss man oft einfach nur rechtzeitig den kompletten Körper (wovon ich bei 1.96m genug hab
) in den Kanal bringen und wird dann zwangsläufig angeschossen. Mit Fangtechnik hat das nur sehr selten zu tun, die kommt mehr bei Distanzschüssen zum Tragen. Aber es reicht, um auch gegen hochklassige (Bundesligajunioren, Oberliga, z.T. Regionalliga) Gegner gut auszusehen. Das ist das Tolle an der Halle
Vor ein paar Jahren ist auch ein 43 (?)-Jähriger bester Keeper bei der Bayerischen geworden und das völlig zu Recht. Mit welcher Ruhe und Gelassenheit der agiert hat um dann immer wieder genau richtig zu stehen und folgerichtig angeschossen zu werden, das war beeindruckend.
Von daher ist die Halle sicher kein besonderer Gradmesser für bestimmte Techniken oder das Torwartspiel an sich, sie macht einfach Spaß und man kann ein bisschen was für das spielerische Verständnis und die oben angesprochenen Aspekte Antizipation und Stellungsspiel tun, aber als Feldversuch für Torwarttechniken oder gar zur Verbesserung derselben taugt sie nur sehr sehr bedingt.
Nun, es war ja nicht so, dass ich die Stürmerin auf das Tor zu laufen sah und mir just in diesem Augenblick dachte: "Hey, jetzt die Schere wäre doch gut!".
Ich habe mich eben vor dem letzten Spiel entscheiden, da es nichts zu gewinnen oder verlieren gab, etwas auszuprobieren. Jedenfalls habe ich die Technik in diesem Moment angewendet und dann im Moment des Schusses das Tor nur ungenügend abdecken können.
Das hab ich mir schon gedachtAber dadurch, dass du dir schon vorher bewusst die Grätsche als Lösung ausgesucht hast, bist du ja mehr oder weniger aus dem normalen Bewegungsrhythmus/-muster ausgebrochen, den du den ganzen Tag (und wohl auch die Monate zuvor) eingeschliffen hast und hast so eventuell kein optimals Timing hinbekommen. Das meinte ich eigentlich. Denn im Grunde musst du trotzdem im Moment des Schusses den eigentlich antrainierten Bewegunsablauf (stehen bleiben > tauchen) abändern, genauso wie den Schwerpunkt.
Dass du da nicht drin stehst und so vor dich hindenkst was du als nächstes mal ausprobieren könntest, war mir irgendwo doch fast ein kleines bisschen klar
Ist eigentlich auch Jacke wie Hose, wie bei jeder Technik muss man immer wissen was einem besser liegt und womit man die Bälle hält. Ich tendiere in der Halle eben zur verstärkten Fußabwehr, was mich dann in den ersten Wochen draussen wieder Training kostet um davon wegzukommen, fahre aber sehr gut damit. Ich denke ich hab einfach die optimalen Abwehroptionen für mich und die Halle gefunden und deswegen wollte ich hier im Beitrag eben darauf hinweisen, dass die Grätsche/Fußabwehr nicht völlig nutzlos ist und (gerade) in der Halle für den einen oder anderen sicher eine gute Option darstellen mag.
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