Also ich empfand das alles viel "sanfter" im Camp, als ihr es jetzt beschreibt. "Rammen"... das hat etwas von - lasst mich überlegen - Brutalität?
Ich denke, dass es vielen Torleuten nach der Hallensaison jetzt so geht wie mir. Im Moment muss man sich wieder ein wenig eingewöhnen, was das Großfeld betrifft. Die Grätsche war in der Halle ab und zu effektiv, aber seien wir ehrlich: In der Halle brauchte man sich mit dem richtigen Timing auch nur auf den Boden schmeißen et voilà: Traumparade.
Es bedarf dennoch einer gewissen Eingewöhnungszeit.
Noch eines zum Thema Pantherstellung vs. Grätsche: Ich habe im Turnier in Oranienburg so ziemlich Schießbude gespielt und deswegen viele Möglichkeiten gehabt mich auszuzeichnen. Im letzten Spiel, das über nichts mehr entschied, habe ich etwas rumprobiert und auch mal bewusst das Spagat ausgepackt. Lustig dabei war, dass ich sofort die Hütte eingehauen bekam. Ich kann natürlich nicht sicher sein, dass es mit dem Lauern besser geklappt hätte, aber zumindest hat es mir das ganze Turnier über mehr geholfen als die Grätsche in diesem Spiel. Ich denke einfach, dass Intuition der Schlüssel ist. Ich musste fast lachen.





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kaum noch trainieren (Torwartspezifisch) und bin daher mehr als eingerostet, dazu noch ziemlich groß und dementsprechend nicht das, was man sich unter dem typischen Hallentorwart so vorstellt (klein, schnell,agil). Aber es reicht halt mit etwas Erfahrung, Stellungsspiel und Antizipation zu arbeiten. Da die Stürmer wesentlich weniger und engere Kanäle für den Abschluss haben und unter höherem Zeitdruck stehen, muss man oft einfach nur rechtzeitig den kompletten Körper (wovon ich bei 1.96m genug hab
Vor ein paar Jahren ist auch ein 43 (?)-Jähriger bester Keeper bei der Bayerischen geworden und das völlig zu Recht. Mit welcher Ruhe und Gelassenheit der agiert hat um dann immer wieder genau richtig zu stehen und folgerichtig angeschossen zu werden, das war beeindruckend.