Ich bin mit 11 ins Tor gekommen. Unser Torwart war nicht da aus irgendeinem Grund. Da hat man mich ins Tor gestellt, weil ich der beste Torwart unter den Feldspielern war und wohl eigentlich auch schon damals besser als unser richtiger Torwart. Allerdings war ich im Sturm eine Granate. Nicht, dass ich ein Edelrechniker gewesen wäre, aber ich habe ständig genetzt und stand da, wo der Ball hinfiel. Außerdem konnte ich für das Alter schon ziemlich hoch springen und habe ständig Kopfballtore gemacht. Bis zu jenem schicksalhaften Spiel (etwa Mitte der ersten Saison der D-Jugend) hatte ich schon 20 Buden oder so auf dem Konto. Im Verein und nicht nur auf dem Bolzplatz im Tor zu stehen, fand ich so cool, dass ich fortan immer die Nr. 1 sein wollte. Zum Leidwesen des anderen Keepers. Kinder sind grausam