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Thema: Sprungkraft

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  1. #1
    Freizeitkeeper
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    Vielen Dank für deine Antwort.
    So habe ich mir das auch schon gedacht. Also macht er mehr Maximalkrafttraining. Viel Gewicht und wenig Wiederholungen.

    Macht Sinn für einen Torwart.

    Die Intensität ist dabei aber trotztdem nicht zu verachten.
    Also unter niedriger Intensität habe ich zuerst verstanden, dass er bei seinem Training nicht bis zum Muskelversagen geht, also sich nicht ganz auspowert.

    Gruß.

    ti23

  2. #2
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    @ti23
    Gehst du bei deinen Übungen bis zum Muskelversagen?
    Wie schon gesagt: Er macht wenige Wiederholungen. Folglich geht er nicht bis zum Muskelversagen.
    ...



  3. #3
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    Auch bei wenigen Wiederholungen kann man ja bis zum Muskelversagen gehen.

    Bei den meisten Übungen, wie zum Beispiel Kniebeugen, oder Hocksprüngen mit Gewichten, gehe ich schon bis zum Muskelversagen. Meistens nehme ich dabei ein Gewicht, welches mir 10 - 12 Wiederholungen erlaubt.

    Meinst du es ist für die Sprungkraft gar nicht wichtig bis zum Muskelversagen, wie beim Bodybuilding üblich, zu gehen?


    ti23

  4. #4
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    Es ist schön, daß Ihr Euch an Leuten versucht, deren Leistungen strengstens überwacht und kontrolliert werden.
    Wenn Ihr da einen Fehler macht, könnt ihr den Muskel nachhaltig und schwer schädigen.... Daher ist es ganz nett, was die Presse schreibt, doch ab sinnvoll?
    Bestimmt nicht. Sprungkrafttraining ist ebenso an einen Torhüter angepasst, wie dessen Fußballschuhe...
    Und Ihr versucht einfach, in Schuhe zu steigen, die weder Euch sind, noch Eure Größe sind, und wundert Euch dann über Fußschmerzen und Stolpereien... selbst schuld...

    Übrigens: Das hat Andi Köpke so nie gemacht.... und der war kaum schlechter....
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #5
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    Zitat Zitat von ti23
    Auch bei wenigen Wiederholungen kann man ja bis zum Muskelversagen gehen.

    Bei den meisten Übungen, wie zum Beispiel Kniebeugen, oder Hocksprüngen mit Gewichten, gehe ich schon bis zum Muskelversagen. Meistens nehme ich dabei ein Gewicht, welches mir 10 - 12 Wiederholungen erlaubt.

    Meinst du es ist für die Sprungkraft gar nicht wichtig bis zum Muskelversagen, wie beim Bodybuilding üblich, zu gehen?


    ti23
    Das man bis zum Muskelversagen gehen könnte ist richtig. Aber wie willst du den nächsten Tag zur Arbeit/Schule kommen? Man sollte alles in gesundem Maße machen. Sobald man stärkere Schmerzen hat sollte man doch schon aufhören.
    ...



  6. #6
    Nationale Klasse Avatar von das Tier im Tor
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    Mit hohem Gewicht und gleichzeitig niedriger Intensität ist kaum möglich. Aber Blätter wie Mens Health sind ohnehin mit Vorsicht zu geniessen, die Trainingstips die dort drinstehen dienen nur dazu, dass es den Orthopäden nicht langweilig wird. Echt jetzt, Trainingspläne aus irgendwelchen Zeitschriften zu übernehmen ist absoluter Blödsinn. Wie Steffen richtig sagt: ein Trainingsplan mus "passen" wie ein guter Schuh. Leider begreifen das auch viele Trainer nicht. Ich hab z.B. vor einiger Zeit mal ein paar Leichtathleten wieder aufpäppeln dürfen, deren Trainerin sich eingebildet hatte, ihre "Schützlinge" müssten sich nach den Trainingsplanmustern richten, die irgendein Bundestrainer mal in irgendeiner Fachzeitschrift veröffentlicht hat. Hollah, die Waldfee! Was da am Ende für Überlastungsschäden rausgekommen sind, das war echt nicht mehr lustig.
    Ich bitte Euch wirklich, lasst die Finger von sowas. Profis haben einen ganz anderen - ich nenn es jetzt mal "Grundzustand". Also die körperliche Gundlage jahrelangen Trainings, die es erst ermöglichen solchen Belastungen standzuhalten. Oder auch nicht. Gerade im Fussball wird das Kraft- und Muskeltraining oft noch nach Turnvater Jahn Methoden bestritten. Und viele Verletzungen im Profifussball wären vermeidbar, wenn man sich in dem Bereich mal ein bisschen öffnen würde. Und jetzt kommt Ihr, mit Eurem vergleichsweise schlecht trainierten System und macht Sachen, an denen selbst Profis zum Teil kaputtgehen. Das kann nicht funktionieren. Sucht Euch für Euer Ausglichstraining Leute, die sich damit auskennen, die Euch kenn und Euren Körper, bzw. in der Lage sind, Euren körperlichen Zustand richtig einzuschätzen. Aber irgendeine Übungsabfolge aus irgendeiner Zeitschrift, ohne Kontrolle, ohne Korrektur, nur weil irgendein dahergelaufener Profi seinen Namen dafür hergibt? Ihr tut Euch wirklich keinen Gefallen!
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit,
    dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)

    in memoriam Robert Enke

  7. #7
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    Zitat Zitat von das Tier im Tor
    Mit hohem Gewicht und gleichzeitig niedriger Intensität ist kaum möglich. Aber Blätter wie Mens Health sind ohnehin mit Vorsicht zu geniessen, die Trainingstips die dort drinstehen dienen nur dazu, dass es den Orthopäden nicht langweilig wird. Echt jetzt, Trainingspläne aus irgendwelchen Zeitschriften zu übernehmen ist absoluter Blödsinn. Wie Steffen richtig sagt: ein Trainingsplan mus "passen" wie ein guter Schuh. Leider begreifen das auch viele Trainer nicht. Ich hab z.B. vor einiger Zeit mal ein paar Leichtathleten wieder aufpäppeln dürfen, deren Trainerin sich eingebildet hatte, ihre "Schützlinge" müssten sich nach den Trainingsplanmustern richten, die irgendein Bundestrainer mal in irgendeiner Fachzeitschrift veröffentlicht hat. Hollah, die Waldfee! Was da am Ende für Überlastungsschäden rausgekommen sind, das war echt nicht mehr lustig.
    Ich bitte Euch wirklich, lasst die Finger von sowas. Profis haben einen ganz anderen - ich nenn es jetzt mal "Grundzustand". Also die körperliche Gundlage jahrelangen Trainings, die es erst ermöglichen solchen Belastungen standzuhalten. Oder auch nicht. Gerade im Fussball wird das Kraft- und Muskeltraining oft noch nach Turnvater Jahn Methoden bestritten. Und viele Verletzungen im Profifussball wären vermeidbar, wenn man sich in dem Bereich mal ein bisschen öffnen würde. Und jetzt kommt Ihr, mit Eurem vergleichsweise schlecht trainierten System und macht Sachen, an denen selbst Profis zum Teil kaputtgehen. Das kann nicht funktionieren. Sucht Euch für Euer Ausglichstraining Leute, die sich damit auskennen, die Euch kenn und Euren Körper, bzw. in der Lage sind, Euren körperlichen Zustand richtig einzuschätzen. Aber irgendeine Übungsabfolge aus irgendeiner Zeitschrift, ohne Kontrolle, ohne Korrektur, nur weil irgendein dahergelaufener Profi seinen Namen dafür hergibt? Ihr tut Euch wirklich keinen Gefallen!

    Absolut richtig. Irgendwelche Übungen von Profis nachmachen bringt kaum etwas. Man muss bedenken dass die seit Jahren auf diesem Niveau trainieren und dieses wohl eher auch langsam erreicht haben. Ich trainiere seit fast einem Jahr im Fitnesstudio jetzt hab auch erst langsam angefangen wollte dann aber zu schnell zu viel und habe Mo Mi und Fr ein Zirkelprogramm mit 15 Übungen abgearbeitet für den ganzen Körper. Di und Do war noch normales Fußballtraining. Am Anfang liefs eigentlich ganz und ich dachte "Jawoll das isses", aber dem war nicht so. Nach ca. 1 Monat war ich total am Ende. Selbst wenn ich mal 2 Tage Pause eingelegt habe hat sich meine Muskulatur nicht komplett erholt und ich wusste ich muss was ändern. Habe im Fitnessstudio mir nen 2er Spilt machen lassen. Was einen Muskel intensiver trainiert und ich ihm aber eine Ruhphase von 4-5 Tagen gönnen kann. Und so kann ich dann auch mein Torwarttraining gestalten. Wenn ich z.B. Mo meine Beinmuskulatur trainiert habe mach ich Di im Tw-Training sicher keine Sprungkraftübungen mehr sondern dann Do. Di dann lieber 1vs1 Situationen oder etwas Technikschulung und Abwürfe usw. Fühle mich seitdem richtig fit und das Training geht richtig locker von der Hand.
    Der Pfosten ist der beste Freund des Torwarts, auf den er sich nicht immer verlassen kann!
    Der Torwart geht mit dem Kopf dahin wo die Feldspieler ihren Fuß wegziehen!

  8. #8
    Freizeitkeeper
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    In dem Artikel geht es nur um die Methode mit welcher Jens Lehmann sein Sprungkraft trainiert. Er trainiert mit wenig Intensität und hohen Gewichten. Nach einiger Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass er nach der Maximalkraftmethode trainiert aber vielleicht nicht immer bis zum Muskelversagen geht.
    Ich bin sonst immer davon ausgegangen, dass nur ein Training bis zum Muskelversagen, also bis zur letztmöglich ausführbaren Wiederholung, eine Verbesserung der Sprungkraft nach sich zieht. Durch Literaturrecherche, als Sportstudent will man so etwas ja wissen, habe ich aber gelernt, dass man nicht immer bis zum Muskelversagen gehen muss um einen gewünschten Effekt zu erzielen.

    Ich wurde also falsch verstanden, es geht mir nicht darum, dass Jugendliche, Freizeit- und Amateursportler Trainingspläne von Profisportlern kopieren sollen. Man kann sich aber Anregungen für sein eigenes Training einholen und auf seine individuellen Bedürfnisse ausrichten.

    Ich habe mehrere Jahre Oberliga und Verbandsliga gespielt und mache seit ca. 10 Jahren Krafttraining. Ich habe auch zuerst langsam mit Kraftausdauertraining, meist mit eigenem Körpergewicht angefangen und steigerte mich dann kontinuierlich in dem ich immer mehr Gewichte hinzugenommen habe und folglich weiniger Wiederholungen bei meinen Übungen durchgeführt habe. Das Trainig hat mir zusätzlich, natürlich gut dosiert, zum Mannschaftstraining gut geholfen.

    Also "Tier im Tor" ein Training mit niedriger Intensität und hohen Gewichten ist schon möglich. Klar sollte man als Anfänger nicht nach dieser Methode trainieren. Aber wenn man langsam anfängt und sich kontinuierlich steigert, ruiniert man sich nicht seinen Körper.
    Für mich war es einfach mal interessant zu hören, mit welcher Methode Herr Lehmann trainiert. Ob das jetzt für einen selbst die beste Methode ist, sei dahin gestellt.
    Und zusätzlich wollte ich noch erwähnen, dass heutzutage nicht mehr mit der Turnvater Jahn methode im Profisport trainiert wird. Die Trainer halten sich schon an die in der Trainingslehre beschriebenen Vorgaben. Das kann dir jeder Leistungsportler und Dozent an der Sporthochschule in Köln bestätigen.

    ti23
    Geändert von ti23 (29.05.2008 um 20:28 Uhr)

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