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Thema: Sprungkraft

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  1. #1
    Freizeitkeeper
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    Zitat Zitat von das Tier im Tor
    Prinzipiell geb ich Dir ja recht, aber niedrige Intensität und hohes Gewicht, in meinen Augen ist das ein Wiederspruch. Wie soll das denn gehen?
    Und wenn wir schon über Trainingsmethoden diskutieren, so muss ich sagen, dass zur Verbesserung der Sprungkraft ein exzentrisches Training immer noch das probateste Mittel ist. Allerdings auch ein sehr gefährliches, denn wenn man da nicht absolut aufpasst, dann kann es sehr verletzungsträchtig sein. Wobei - optimal wäre ein plyometrischs Training, also z.B. Tief-Hoch-Sprünge. Allerdings auch nicht ohne Risiko. Jemand der sich auskennt und seinen eigenen Körper sehr gut kennt, kann so ein Training selbstverständlich ohne Weiteres durchführen, er weiss worauf er achten muss. Allen anderen würde ich allerdings raten, entweder mit einem erfahrenen Trainer zusammzuarbeiten, oder die Finger davon zu lassen.

    Der Abschnitt "niedrige Intensität" ist auch für mich sehr irritierend. Ich habe das so verstanden, entweder Herr Lehmann meint damit weniger Wiederholungen mit hohem Gewicht oder ein Training in dem man nicht bis zum Muskelversagen geht.

  2. #2
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von ti23
    ... ein Training in dem man nicht bis zum Muskelversagen geht.
    Wenn ich das immer lese!
    Muskelversagen!!

    Leute, daß ist etwas für extrem Kraftsportler oder Bolzer, nichts für Torleute.
    Wer seinen Körper so quält, darf sich über spätere Probleme nicht wundern.
    Nehmen wir einen Sprinter... Meint Ihr allen Enstes einer davpn würde bis zum Muskelversagen arbeiten?
    Ein Radfahrer auf Tour de France Vorbereitung... meint Ihr, das auch der bis zum Muskelversagen geht?

    Leute, wenn Ihr soweit geht, daß der Körper den "Not-Aus" zieht oder ziehen muß, dann trainiert Ihr meiner Auffassung nach völlig überzogen und auch nach allgemeiner Trainingslehre nicht korrekt.
    Denn damit ein Training richtig wirkt, daß es niemals zu einer solchen Not-Reaktion kommen.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  3. #3
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    Avatar von Mörv1992
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    Habe mich mal mit meinem "Trainerstab" darüber unterhalten. Alle waren der Auffassung, dass man am nächsten Tag nach dem Torwarttraining, so eben spüren sollte, dass man am Vortag trainiert hat. In der Vorbereitung, dürfe man es schon etwas mehr spüren.
    ...



  4. #4
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    *grinsen* Mörv,
    das ist eine Aussage deines Trainerstabes.... Also, Sport sollte so dosiert und aufgebaut sein, daß man im Normalen Training, wo es um Erhaltung der Leistung und eigentlich sehr langsame Leistungssteigerung geht. Hier darf man nichts nach dem Training merken.
    In der Vorbereitung, wo nach einer längeren Pause wieder ein Leistungslevel erreicht werden soll, da kann es passieren, daß der Sportler etwas spürt.
    Aber auch hier wäre es besser, es so zu dosieren, daß es minimal ist, also über eine lange Zeit die Sache anzugehen, als dieses "Kurzzeeitgekloppe" wo der Sportler nach einer Krafteinheit am nächsten Tag sich kaum bewegen kann.

    Sieh mal, Muskulatur ist in wenigen Wochen aufgebaut, die Verstärkung der Knöchernen Struktur dauert Jahre. Das bedeutet, daß ich als Sportler am Besten kein Leistung auf und ab haben sollte, und wenn, dann sollte eine Leistungssteigerung auch wieder langsam und kontinuierlich ablaufen.

    Somit Mörv,
    es ist ein Unterschied, ob nach dem Training ich mich ein wenig steif fühle, und die Muskulatur ein wenig zwickt und dieses Steifheitsgefühl verstärkt, als wenn ich nach dem Training mit einer Muskeltiger aufstehe, daß ich bei jeder Bewegung denke, es zerreißt was.

    Daher hat dein Trainerstab Recht, aber auch wieder Unrecht... es ist einfach die Aussage, die so nicht ganz passt, denn dein Stab hätte sagen müssen, was man schlimmsten Falls spüren darf.
    Ein Muskelkater ist immer ein Zeichen, daß man es leicht übertrieben hat, und je stärker der wird, desto schlimmer hat man nicht auf sich selbst und seinen Körper geachtet.
    Da Muskelkater eine minimale Verletzung der Muskulatur ist, verlängert sich daher die Ruhe, die man braucht, und so kann es zu kleinen Narben, Sollbruchstellen und Muskelproblemen kommen, wenn man es weiterhin übertreibt und den Muskelkater nicht sauber abklingen läßt, ja diesne versuch "weg zu trainieren"... Schon deshalb Mörv, ist Muskelkater vom Trainingsbetrieb her kritisch zu sehen, weil es eigentlich eine Verletzung ist...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #5
    Newcomer des Jahres 2008
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    Avatar von Mörv1992
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    Hey,
    wie lange dauert es denn, bis die Verletzungen ausgeheilt sind?
    Wenn ich einmal die Woche leichten Muskelkater habe, ist das gravierend?
    Verliere ich durch Muskelkater wieder an Muskelkraft?
    ...



  6. #6
    Nationale Klasse Avatar von das Tier im Tor
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    Muskelkater ist nichts anderes als eine Muskelverletzung und absolut zu vermeiden. Einen Muskel zu "spüren" in Form von Müdigkeit und schweren Beinen ist absolut ok, aber Muskelkater sollte eigentlich nicht sein
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit,
    dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)

    in memoriam Robert Enke

  7. #7
    Finsinga
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    Was sehr wichtig nach einem Training/Spiel (egal, ob intensiv oder regenerativ) ist, ist das paarminütige Auslaufen. Bei diesem lockeren Lauf werden Schlackstoffe wie Laktat, Milchlsäure etc. aus dem Muskel transportiert, wobei der Muskel nicht die fast typischen Beschwerden nach einem härteren Training aufweist. Ein abschließendes Dehnen verbessert das Ganze zusätzlich. Ich mache es seit meiner Verletzung jedes Mal und hab sehr positive Erfahrungen damit gemacht. Ich kann es daher nur Empfehlen, es immer zu machen, egal ob geschlossen mit der Manschaft oder zur Not eben allein!!

    Zum Thema Muskelaufbau/Fettabbau:
    Ich denke, dass man durch komplettes Umstellen der Ernährung auf wenig bzw. nur Obst und Gemüse keinen der beiden Effekte richtig erreichen kann. Isst man übertrieben gesagt nichts, wird primär Muskelmasse abgebaut, bevor irgendwann mit dem Fettabbau begonnen wird. Das ist vielleicht für Germany´s Next Topmodel ein schöner Nebeneffekt, alledings nichts für Sportler. Natürlich sollte man auf massig Pommes, Chips, Schnitzel, etc verzichten, aber wenn ich im Gegenzug gezieltes Aufbautraining plus Manschaftstraining mit Spiel dazunehme,stellt sich von allein der gewünschte Effekt zwischen Muskelaufbau/Fettabbau ein. Zwar langsam, aber stetig! Und um genau das geht es doch. Man will doch einen Jojo-Effekt vermeiden. Außerdem zählt doch im Tor auch eher eine konstant gute Leistung als einmal Welt, dann Kreisklasse. Das wisst ihr bestimmt...

    Noch was:
    Habe immer ein wenig bedenken, wenn ich vor einem Training/Spiel zum Physiotraining gehe bzw ein Extratraining mache. Einerseits will ich meinen Rückstand aufarbeiten, andererseits natürlich im Training und vorallem im Spiel nicht saft- und kraftlos daherkommen. Habt ihr da Erfahrungen gemacht, wie man am gezieltesten Trainieren kann??

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