Haltet durch! Noch 1 Tag bis Aschermittwoch!
Das Rheinland im Karneval.
Das angepasste Einheitsspießer-Modell von nebenan haut an drei-bis-sechs Tagen im Jahr mal so richtig auf die Tonne, und geht nicht wie sonst immer zum Furzen in den Keller, oder fährt zum Lachen ins Ausland.
Es geht sogar soweit, dass sich biedere Büromäuschen "über die tollen Tage" Urlaub nehmen, nur um leichtbekleidet und volltrunken im Kaufhauseingang mit dem nächst-besten Zerspanungsmechaniker zu kopulieren, den sie im "normalen" Leben nicht einmal mit einem rektalen Blick bedenken würde.
Man kann nur hoffen, dass Mutter Natur gnädig ist, und in dieser Zeit keine Eisprünge verteilt.
Von der Adipositas gezeichnete Nesselweibchen, zwängen sich in Kostüme, die auch bei großzügigster Auslegung der Bezeichnung „in der richtigen Größe“ nur schwer in diese Kategorie gepresst werden können. Derart zur Unkenntlichkeit verzerrt, ziehen sie optisch körperverletzend durch die Reihen und schneiden dem Manne den Seidenschmuck vom Hals. Einst als Ritual zur Überwindung des Patriarchats gedacht, mutiert der Brauch in Zeiten der Emanzipation zum Ausbruch der Frauenabteilung aus der Irrenanstalt.
Indes gewinnt man den Eindruck, der weibliche Einfallsreichtum in Kostümfragen sei auf die Zahl 3 beschränkt.
Katze, Domina und Pippi Langstrumpf.
Wobei mich meine Erinnerung doch schon stark trügen müsste, aber ich bin mir recht sicher, dass Käptn Langstrumpfens Tochter deutlich unter 100 Kilo wog.
Grüße
Armer Großer Onkel!




In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
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