xirram beschreibt seine Methode mit der geteilten Mauer, in der Ulreich zwangsläufig kürzer stehen würde, da die lange Ecke von der Nebenmauer gedeckt wird. Schaut genau in den Torwarttraining-Forenbereich. Mit dieser Methode pariert er diesen Ball. Wie sich das bei den anderen Schüssen auswirkt, kann man im entsprechenden Thread diskutieren. Imo kann er auch bei der klassichen Variante den Treffer halten. Bei Freistößen die mit größter Wahrscheinlichkeit direkt verwandelt werden können ist seine Position einfach falsch. Sicherlich ist die Größe seiner Mauer- und auch seiner Torwartecke korrekt. Aber er steht zu weit vor dem Tor. Wenn man bei solchen Freistößen einen Meter vor dem Tor steht, erwischt man als Keeper eine unvortelihafte Position zum Ball. Die Bälle haben nicht selten eine für den Keeper ungünstige Höhe, weil sich viele dieser Bälle erst kurz vor dem Tor senken. Die Freistöße über die Mauer haben so oder so eine sich senkende Flugbahn. Der Keeper fliegt dann zwangsläufig drunter her, wenn er einen Parallelsprung wählt. Ein Rückwärtssprung kostet dagegen zu viel Zeit. Und wenn man auch noch das Übergreifen sein lässt, dann fliegt man erst recht unter dem Ball. Man kann noch so oft sagen, dass die Position auf der Linie mit einem leicht schrägem Sprung nach vorne die bessere Variante ist. Auch hinter der Linie zu starten ist besser als das von Ulreich gewähltes Stellungsspiel. Viele Keeper machen es trotzdem so wie Ulreich bei diesem Gegentreffer. Da steht er selbst, und auch sein Trainer Andreas Menger in der Pflicht diese Kleinigkeiten zu korrigieren. Ich würde gerne wissen, ob sie da überhaupt ein falsches Stellungsspiel erkennen.