Ist schon cool mit dem Rücken zum Spielfeld zu sein![]()
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JA!!!!!!Zitat von Paulianer
Wenn man die begeisterte masse sieht und weiß wenn ich jetzt etwas schrei machens 10.000 mit hat das scho irgendwas und man ist ja auch nicht blind!
Nur wenige Menschen sind klug genug, hilfreichen Tadel nichtssagendem Lob vorzuziehen.
(François de La Rochefoucauld)
Geschmackssache, für mich wäre das nichts. Anfeuern und schön und gut, aber man sollte dabei nicht den Sinn des Besuchs eines Fußballspiels vergessen...
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"3000 Mal Stadionverbot
Von Christoph Ruf
Das hat es noch nie in der deutschen Fußballgeschichte gegeben: Beim Regionalliga-Spiel Union Berlin gegen Dynamo Dresden soll ein ganzer Fanblock leerbleiben. Weil die Polizei fürchtet, dass 150 Gewalttäter randalieren, will sie alle 3000 Gäste-Fans aussperren.
Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch will verhindern, dass es am 8. Mai beim Regionalliga-Spiel von Union Berlin gegen Dynamo Dresden zu Gewalttaten kommt, die von den Gästefans ausgehen. Deshalb will er, dass das Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine in Berlin vor einem leeren Gästeblock stattfindet.
Unlogisch ist das nicht. Verhältnismäßig aber auch nicht, wie Kritiker des Polizei-Funktionärs beklagen. Die Berliner Polizei plant damit jedenfalls ein Novum in der Geschichte des deutschen Fußballs. Noch niemals ist es hierzulande vorgekommen, dass einer kompletten Fankurve der Zutritt zu einem Spiel verwehrt wurde. Genau das aber bedeutet der Entwurf einer Verbotsverfügung, in der den Köpenickern untersagt wird, Tickets an die Gäste zu verkaufen.
"Wenn so etwas Schule macht, ist das der Tod des Fußballs", sagte Union-Manager Christian Beeck auf SPIEGEL ONLINE. Man werde auch mit Hilfe der eigenen Ordnungskräfte dafür sorgen, dass "die Vollidioten, die nur Ärger wollen, von der Masse der friedlichen Fans getrennt werden." Das Gros der schätzungsweise 3000 Dynamo-Fans sei an der Alten Försterei jedenfalls willkommen, sagte der ehemalige Bundesligaprofi von Energie Cottbus, der durch die Diskussion auch beträchtliche Einnahmeausfälle fürchtet: "Die Gästefans bringen natürlich Einnahmen, außerdem werden durch die Debatte sicher einige Berliner Zuschauer abgeschreckt, überhaupt zu kommen." Vorstellbar, so Beeck sei nun, dass Union beim morgigen Treffen mit Polizei und Gastverein von sich aus vorschlagen werde, die Gästetickets auf 1500 zu begrenzen.
Polizeisprecher Bernhard Schodrowski verteidigt hingegen die geplante Aussperrung der Dynamo-Fans. Seine Formulierung deutet darauf hin, dass in Zukunft weitere Spiele unter Ausschluss eines Teils der Öffentlichkeit stattfinden könnten: "Es ist dem Steuerzahler einfach nicht mehr zu erklären, warum wir ein Spiel in einer unteren Liga mit einem massiven Polizeiaufgeboten betreuen müssen." Die Berliner Polizei habe zudem "einschlägige Erfahrungen" mit den Dynamo-Anhängern gemacht, so Schodrowski.
Er bezieht sich damit auf ein Auswärtsspiel der Dresdner bei Hertha BSC Berlin II. Dort kam es im Oktober 2006 zu schweren Ausschreitungen, bei denen 38 Menschen verletzt wurden, darunter 23 Polizisten. Das Dynamo-Gastspiel bei Union im vergangenen Jahr wurde von 1350 Polizeibeamten gesichert. Zu Zwischenfällen kam es nicht.
Nicht nur deshalb fiel Torsten Rudolph vom Dresdner Fanprojekt aus allen Wolken, als er erstmals von den Plänen in der Hauptstadt erfuhr. "Ich habe das zuerst für einen Scherz gehalten." Das Feindbild Polizei, das in Dresden in letzter Zeit zusehends abgebaut wurde, werde so jedenfalls wieder frisch betoniert, fürchtet der Fanprojektler.
Die Berliner Polizei, die traditionell zu den repressivsten zählt, plant derweil offenbar in enger Abstimmung mit Innensenator Eckhard Körting (SPD) weitere Verschärfungen. Allem Anschein nach sieht man das Union-Spiel als Test, um herauszufinden, wie populär strengere Sicherheitsmaßnahmen wären. Da passt es ins Bild, dass Polizeipräsident Dieter Glietsch im August vergangenen Jahres auch schon mal das komplette Verbot von Risikospielen in Aussicht gestellt hatte.
Zumindest der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat jedoch bereits zu erkennen gegeben, dass er den Berliner Sonderweg für keine gute Idee hält. "Wir sehen den Vorgang mit großen Bedenken. Natürlich ist es wichtig die Sachargumente zu sehen. Wir plädieren aber dafür, dass die Beteiligten einen Dialog führen. Ziel ist es, eine einvernehmliche Lösung zu finden, damit die echten Dresdner Fans ins Stadion dürfen", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger dem sid.
Dass das diskutierte Spielverbot für Dynamo-Fans ein Eingriff in die individuellen Freiheitsrechte darstellt, liegt auf der Hand. Die Maßnahme könnte sich jedoch auch sicherheitspolitisch als Eigentor erweisen. Dem Vernehmen nach wurden in Berlin innerhalb weniger Stunden über verschlungene Wege bereits mehrere hundert Tickets an Dresdner Fans verkauft, die sich ohne Verbot anstandslos zu den Fans in die Kurve gesetzt hätten. In welchem Bereich des Stadions sie während des Spiels sein werden, weiß derzeit niemand. Zumindest nicht die Polizei."
http://www.spiegel.de/sport/fussball...548949,00.html
Nur wenige Menschen sind klug genug, hilfreichen Tadel nichtssagendem Lob vorzuziehen.
(François de La Rochefoucauld)
Alt. Wurde mittlerweile revidiert !Zitat von Markus Miller Jr.
Hab ich leider zu spät bemerkt aber selbst der Gedanke!!!!!!Zitat von Mirco_1848
und das ist eer Endgültige beschluss
Zum Fußballspiel Union Berlin gegen Dynamo Dresden im Stadion an der "Alten Försterei" am Donnerstag, den 8. Mai, gibt der Berliner Verein Eintrittskarten an Gästefans ab, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
1. Die Anhänger der SG Dynamo Dresden reisen geschlossen in Entlastungszügen an.
2. Karten werden ausschließlich gegen Vorlage eines Personaldokuments am Zug in Dresden abgegeben; dies wird mit Kontrollmaßnahmen begleitet.
3. Die sächsische Polizei wird ersucht, für die ca. 400 bundesweit mit Stadionverbot belegten Problemfans der SG Dynamo Dresden Meldeauflagen und Gefährderansprachen zu veranlassen.
Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs, das heute zwischen Polizei, den verantwortlichen Funktionären der beteiligten Vereine, des Deutschen Fußball Bundes, des Nordostdeutschen- und des Sächsischen Fußballverbandes im Polizeipräsidium geführt wurde.
Die Berliner Polizei hatte die Verantwortlichen des FC Union Berlin und Vertreter des DFB in der vergangenen Woche über ihre Beurteilung der Lage informiert und mitgeteilt, dass sie einen Ausschluss der Gästefans für unvermeidbar hält, wenn nicht durch Maßnahmen in Sachsen verhindert werden kann, dass Gewaltbereite in großer Zahl und unkontrolliert anreisen. In einem Gespräch am Samstag, den 19. April waren mit den Vertretern der Verbände und des FC Union Berlin denkbare Alternativen zu einem Verbot der Kartenabgabe diskutiert worden, die jedoch die Mitwirkung des Dresdner Vereins und der sächsischen Polizei erfordern. Es war vereinbart worden, dies heute im erweiterten Kreis zur konkretisieren.
In einem intensiven Gespräch zeigten alle Beteiligten ihren Willen, gemeinsam gegen gewalttätige Fußballfans vorzugehen und Ausschreitungen bei diesem Spiel der Regionalliga zu verhindern und einigten sich auf die einleitend genannten Maßnahmen.
Q:
http://www.berlin.de/polizei/presse-...182/index.html
Alerdings bekommen die Dynamo fans nur 1400 Karten
Nur wenige Menschen sind klug genug, hilfreichen Tadel nichtssagendem Lob vorzuziehen.
(François de La Rochefoucauld)
Zitat von Markus Miller Jr.
Sinnvolle Sache. Freund von mir ist auch DynamoFan und einer der sogenannten Problemfans. Wenn ich dem seine Geschichten höre, dann weiss ich schon warum die da den Laden dicht machen. Union gegen Dynamo ist einfach sonst nicht durchführbar, die schlagen sich da die Köpfe ein das alles zu spät ist.
wie oft noch, ich hasse es solche Arzikel zu lesen!
Leute es ist nur Fußball
Polizei-Einsatz Blutige Randale in Madrid
http://www.bild.de/BILD/sport/fussba...marseille.html
ohne Gegenstimmen gewählter Torwart.de User der Jahre 2016 und 2017.
Danke an alle Beteiligten.
Es gibt nur einen Gott
BELAFARINROD
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