Wookie, Du hast Recht - Du hast aber auch unrecht.
Schau, der DFB trifft ganz klare Vorgaben, wie Torleute zu sein haben. Das bricht sich dann runter bis auf die Verbände der Länder und damit auch in die Stützpunkte des Talentfördertrainings.
Somit beurteile ich daher Torleute oft, auch ein wenig mit der Messerklinge in Richtung dieser Dogmata, aber meistens wenn diese eben dem Verband angehören.
Welche Vorgaben macht denn hier vielleicht der Mexikanische Verband? Vielleicht gar keine?
Wonach also kann und darf ich den Tw beurteilen? Beurteile ich nach der Deutschen Meinung, muss ich seine Bewertzung deutlich runterschrauben, aber das würde bedeuten, daß das Deutsche Konzept das einzige, wahre und richtige ist. Daran habe ich aber, und ich denke man liest es oft genug, erhebliche Zweifel.
Also blende ich das bei einem Torwart aus, der eben nicht in Deutschland spielt - und sich damit irgendwo dem Deutschen Torwartschema unterwerfen soll.
Und damit steht es.
Das war es da tut vielleicht oft unkonventionell war, dahingestellt, er hat die Sache sauber gemacht und vor allem richtig gemacht. Ich werfe gern die Frage in den Raum, ob es wirklich alles besser werden würde, wenn man Ihm nun der Wäsche unterzieht und Ihn dem deutschen Torwartschema 'hinbiegt'...???
Denn unter uns gesprochen, auch das Aushängeschild des DFB entspricht in vieler Hinsicht NULL dem, was das Torwartschema vieler Torwartschulungen suggeriert. Theoretisch müßte man Ihn schon aus diesem Grund entlassen.
Tut man aber nicht, weil man wüßte, es würde nicht gut gehen. Da man das weiß, es aber trotzdem anders predigt, muss also irgendwo was nicht ganz so stimmen... die Frage ist nur was? Das Dogmata, daß kann es wohl nicht sein?
Schade, daß Ochoa bewiesen hat, daß es ohne Schemata und Dogmata auch geht, sogar gegen Brasilien, einen Topfavoriten...
Somit Wookie, ich bleibe dabei





. Wenn man hier bei einigen Spielern so genau hinschaut, sollte man es auch bei allen machen.
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