Zitat Zitat von Paulianer Beitrag anzeigen
Falsch, St. Pauli hatte damit nichts zu tun. Der Schiedsrichter hat den Platz für bespielbar erklärt.

Aber immer wieder verwunderlich, dass scheinbar alle Bremer noch immer von Verschiebung usw. sprechen. Darüber, dass die hochbezahlten Millionäre damals das Fußballspielen völlig verweigert haben, regt sich niemand auf...
Das ist so nicht korrekt. St. Pauli drängte vehement auf den Anpfiff und wirkte dementsprechend auf den Schiedsrichter ein. Wohl wissend, dass dieses Glücksspiel die Chancen auf ein Weiterkommen beträchtlich erhöhen würde. Corny Littmann gab ein geradezu erbärmliches Bild im Halbzeitinterview ab.
Was damals auf dem Platz geschah, hatte mit einem Fußballspiel gar nichts mehr zu tun. Der Klassenunterschied wurde aufgehoben, denn das Spiel wurde durch Gevatter Zufall und reines Glück entschieden. Nach dem Motto: Wer ein paar Mal weniger wegrutscht, gewinnt. Auf diesem Platz hatte Werder keine Möglichkeit, die eigenen Stärken auszuspielen. Ein Fußballspiel war nicht möglich, von weigern kann keine Rede sein. Es standen nur noch zwei Teams auf em Platz, die hauptsäschlich gegen die Witterung kämpften. Der Glücklichere hat gewonnen.
Besonders sauer stieß uns damals auf, dass gerade wir Bremer im Vorfeld auf die Verletzungsgefahr hinwiesen. Und prompt erlitt Miroslav Klose, damals unser wichtigster Mann in der Form seines Lebens, eine schwere Schulterverletzung nach einem Sturz, der nachweislich den Platzverhältnissen geschuldet war. In dessen Folge fiel er wochenlang aus.

Soviel dazu.