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Thema: Wie verhaltet ihr euch bei Topspinschüssen?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Na, Schnapper, dann ist ja alles klar:
    Es gibt daher auch für Topspinschüsse keine andere Technik, als die Technik für Bälle ohne Spin!

    Damit bleibt alles beim Alten und für mich bleibt nur, erneut zu raten:

    Macht Euch keinen Kopp!
    Abhaken, weitermachen!
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  2. #2
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    Hehe, ihr seit ja zwei. Also bei extrem angeschnittenen Flanken warte ich immer länger...aber das geht bei Topspinschüssen ja nicht (meiner Meinung nach). Direkt noch ne Frage: Einer hat empfohlen, etwas nach hinten zu springen. Verliert man da nicht an Höhe und Weite?
    ...



  3. #3
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Zitat Zitat von Mörv1992
    Direkt noch ne Frage: Einer hat empfohlen, etwas nach hinten zu springen. Verliert man da nicht an Höhe und Weite?
    Kann ich absolut nicht empfehlen!
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
    Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
    Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !

  4. #4
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    Zitat Zitat von Schnapper82
    Kann ich absolut nicht empfehlen!
    Warum?
    ...



  5. #5
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Mörv,
    mir ging es bei der Flanke nicht um das Warten, sondern um die Technikänderung, ob man etwas technisch anders macht, nur weil der Ball sich in der Luft dreht.... und Schnapper hat es begriffen und daher leicht ironisch geantwortet.
    Dem Torwart ist für die Technik des Fangens, Ablenkens und Faustens eigentlich egal, ob sich der Ball dreht oder eher ohne Spin in der Luft ist
    Selbst beim Aufnahmen flacher Bälle ist es egal, ob der Ball über einen Flüssigkeitsfilm oder Reiffilm auf dem Kunstrasen ohne Rotation eher gleitet, oder dann doch mehr mit hoher Drehzahl rollt. Die Technik zum halten dieser Bälle bleibt gleich.

    Zum Springen: Es ist vom Torverkleinern, oder winkel-verkürzen wie man umgänglich dazu sagt, immer besser, leicht nach vorn zu springen, denn man gewinnt so immer ein paar Centimeter, und rückwärts verliert man ein paar Centimeter. Somit ist nach hinten springen ein "Zeitgewinn", leider aber auf Verlust von Reichweite. Springt man nach vorn, ist oft die Reichweite so groß, daß man damit den Zeitverlust durch die Reaktion wieder wett macht.
    Das ist physikalisch aufgrund einer Zeichnung gut erklärbar, allerdings für einen Torwart vom Gefühl her, eine komische Sache.
    Eigentliuch muß der Torwart immer das Gefühl haben, zu spät zu kommen. Hat er das Gefühl richtig zu sein, war es falsch.. mal überspritzt, denn der Kopf muß sich erst daran gewöhnen, daß die Technik den Zeitverlust mehr als wett macht... bei einigen Dingen kennen wir das....
    Beispiel:
    Wir werfen auf ein bewegtes Objekt. Zunächst funktioniert es nicht, denn der Kopf sieht das Ziel und wir werfen, so daß aufgrund der Flugbahn und Bewegung des Objektes wir hinter dem Ziel verfehlen.
    Erste Reaktion: Fester Werfen....
    Auch dies mißlingt, denn allein die Steigerung der Geschwindigkeit bringt nicht immer den Erfolg, so daß wir lernen müssen, bis wann die reine Steigerung der Wurfgeschwindigkeit erfolgreich ist und ab wann nicht.
    Erst dann setzt unser Gehinr die andere Technik ein, die des Vorhaltens, sprich es wird ein virtuelles Ziel im Kopf erzeugt, und der Zielmechanismus der Feinmotorik verstellt. Vom Gefühl her werfen wir immer noch gerade aus, von der Feinmotorik her nicht mehr, sondern wir werfen gezielt vor das Zielobjekt. So daß Wurfbahn und Ziel sich aufgrund Wurfkraft und Vorhaltung schneiden und so ein Treffer erzielt wird. Diese Vorhaltung machen wir nicht bewußt, sondern aufgrund von Erfahrung und Training.
    Daher ist es für uns z.B. sehr wichtig, diese Dinge immer wieder zu machen, um einfach diese Fähigkeit der Adaption zu erhalten und zu schulen.
    Gleiches gilt nun auch für die TW-Technik. Wir gehen zuerst den einfachen Weg, und versuchen den Ball dann zu erhaschen, wenn er in Reichweiter gekommen ist, mit fatalen Folgen, wir verfehen. Die Adaption setzt ein, und schickt uns früher auf den Weg, mit mehr Kraft, um den Ball seitlich zu erwischen, was meist gut gelingt.
    Das Training zielt aber nun darauf ab, diese Adaption noch weiter zu verschieben, so daß wir mehr entgegen gehen, und damit den Moment von Absprung und Winkel der Adaption zu verschieben und so den Ball früher erreichen, was meist nur ein paar Grad ist und wirklich im Rahmen ist, damit aber die Reichweite steigern.
    Auf vielen Bildern sieht man es nicht, daß die Adpation nach vorn geht, für uns sieht es seitlich aus, doch schaut man sich die gesamte Bewegung an, sieht man schon das vorwärts gerichtete Moment, denn die rein seitliche Bewegung erkennt man am Ende meist durch ein rückwärtsgerichtetes Endmoment, und einen Sprung rückwärts erkennt man an der Endlage, die dann meist absolut untypisch und unpassend ist.
    Aber auch hier ist Training gefragt, daher versuche IMMER dem Ball entgegen zu gehen und entgegen zu springen.. Trainiere so die Adaption und irgendwann stellt sich der Automatismus um und ein, dann geht es automatisch.
    Aber das muß man Trainieren, und dann üben, üben, üben....

    Sehr hilfreich sind Übungnen zur Torverkleinerung, um Dir auch visuell zu helfen, die Orientierung zu haben und auch damit die Sache klar erlernen zu können. Das ist dann wieder, warum TW-Training so wichtig ist...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  6. #6
    Newcomer des Jahres 2008
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    Achso, jetzt habe ich verstanden was du meinst. Ich habe es erst nicht verstanden, weil ich anstatt von Technik, Verhaltensweise meinte. Dann sind alle Fragen geklärt. (Im letzten Training habe ich so einen gehalten...juhu^^)

    Danke für die Auskünfte
    mfG Marvin
    ...



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