stimmt! es heißt ja auch das menschen in gewissen situationen über sich ,,hinauswachsen", eben übermenschliche kräfte entwickeln.Zitat von Tunnel
finde aber dass das im fußball nicht der fall ist
stimmt! es heißt ja auch das menschen in gewissen situationen über sich ,,hinauswachsen", eben übermenschliche kräfte entwickeln.Zitat von Tunnel
finde aber dass das im fußball nicht der fall ist
Oliver Kahn: Der Weg zum Ziel liegt oft dort, wo die Angst sitzt.
Deutscher Eishocheypokalsieger 2007:
DIE ADLER Mannheim
http://www.youtube.com/watch?v=oVObYJbnUYQ
ich hab das Gefühl, dass mein ES verschwunden ist! Ich spiel einfach mein Ding und mach mir um nix sorgen! Beispiel: Gestern im Spitzenspiel, bin ich an einer Ecke vorbei geflogen, daraus resultierte wieder eine Ecke, ich bin wieder raus und habe den Ball sicher gehabt! Ich hab mir nicht den Kopf voll gemacht, hab einfach gedacht, wenn du nie raus gehst, dann lernst du es nie! Ich bin auch bei einem Freistoß, von halbrechts raus, als der Ball am 11er hoch hinein kam und hab ihn gehabt! Ich bin glücklich, dass ich meinen Verstand, bzw. meine Angst, den Ball nicht fest halten zu können oder am Ball vorbei zu fliegen, ausschalten konnte! Daran will ich jetzt weiter arbeiten! Auch der Wille jeden Ball fest zu halten hilft mir, seitdem halt ich Bälle fest die ich früher eher abklatschen lies ( ich glaub der Wille ist ein Freund vom ES)! Naja wollt nur mal kurz berichten!
Mfg dennis
Saison 06/07 Aufstieg in die Bezirksliga
Saison 07/08 Aufstieg in die Bezirksklasse
Hallo Steffen,
ich hatte am Sonntag endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis in Sachen Kopf frei haben. Ich habe versucht die Atemttechnik und das kanalisieren von schlechten Gedankene anzuwenden, was auch sehr gut klappte. Ich spielte absolut Fehlerfrei, und bewahrte mehrfach unsere Mannschaft vor einem Rückstand, und ja bei einer Parade hate ich diese absolut geile ES gefühl. Es war ein schlenzer auf meine vermeindlich schwache Ecke links, und was ist? Ich spring ab, es ist wie du Steffen schon sagtest absolut intuativ passiert, und berühr den Ball entscheiden mit meinen Fingerspitzen gegen den Pfosten.
Das Spiel endet 1:0 gegen den Tabellenzweiten, ich kann euch sagen ein unheimlich geiles Gefühl. Ich hoffe ich kann diese Fähigkeit weiter ausarbeiten, und meine Leistungen weiterhin steigern!
Hallo,Zitat von r4v3n
man kann! Wenn man mal erkannt hat, da da etwas ist, was man nicht beschreiben kann, noch weniger wirklich kontrollieren kann, aber dem Ding vertraut und auch im Training, ES einfach machen läßt... Man lernt so, sein ES zu beobachten und merkt auch, wo ES noch etwas für uns tut...
Und wenn man lernt, mit dem Atmen auch das Gefühl zu kanalisieren und damit die Energie der Gedanken in geregelte Bahnen zu bekommen, kann man Dinge, die eben den Focus auf sich ziehen und uns damit blockieren, wirkungsvoll verhindern oder bei Seite lassen, und damit dieser tollen Fähigkeit Freiheiten schaffen.
Schön! Doch der Wille allein ist es nicht. Der Wille hat großen Einfluß, aber wenn der Wille da ist, dann könnte man versucht sein, mit dem Willen alles zu machen, und weiter oben kann man dann lesen, daß auch dies eine Sackgasse ist.Zitat von dennis d
Macht man es richtig, dann stört der Wille nicht, sondern ich sozusagen Transportmittel, macht man es nicht richtig, dann versagt es und es geht gar nichts mehr....
Bei Dir war der Wille, etwas zu tun der auslöser.. Es hat geklappt, der Wille war nun nicht mehr nötig, sondern Du wußtest: Es funktioniert, ich kann es!
Damit wird der Wille unnötig und man vertraut in sich selbst, in seine Fähigkeiten. Du machst Dir keine Gedanken mehr und vor allem keine Sorgen und Zweifel. Du hast die Erkenntnis, daß etwas funktioniert und weißt, das Du dies einsetzen kannst. Das entspannt.... und damit gewinnt ES die Oberhand..
Selbstvertrauen ist oft ganz wichtig, und oft muß man den Umweg über Selbstfindung und Selbstsuggestion gehen, um wieder dorthin zu kommen, daß man eben nicht durch Zweifel und Sorgen, die im Unterbewußtsein sind, gestört wird...
Du wirst lachen, auch hier hilft Atmen...
Doch mal zurück: Wie war das Gefühl die Flanke herunter zu pflücken??
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Zitat von Steffen
Hallo Steffen
Passt hier vielleicht gerade nicht hinein, aber ich will es mal kurz loswerden. Also wenn man sich deine Beiträge so durchliest scheinen sie den Personen ja zu helfen. Doch sind die Texte oft ziemlich ziemlich ziemlich lang und es wird nur alles wiederholt. Wenn du dich etwas kürzer fassen würdest, würde man sich öfters die Mühe machen deine für anscheinend viele Leute hilfreichen Texte zu lesen. Ist nur ein kleiner Tipp meinerseits. Du kannst natürlich auch weiter ,,Referate" schreiben. (Nicht böse gemeint)
Mfg Heeslinger
PS: Mit dem Thema fortfahren bitte....
...Ein Spiel zu gewinnen ist leichter, wenn man gut spielt als wenn man schlecht spielt.
Hatte gestern Training... mit der 1.Mannschaft...(da wo ich neulich so probleme hatte) Wir machten viel Schusstraining..und einzelne Spieler machten sowas wie Schussstaffeten...(oder so) also ziemlich viel arbeit für den anderen goali und mich... //Vor dem training berichtete ich dem Coach wie mein spiel anm sonntag mit der A jugend lief und erzählte ihm von diesem Forum und der Atemtechnik und der Konsentration...reaktion von ihm: Er lachte ES und mich aus!!!!!
Ich ging wieder zum Schusstraining hielt die unmöglichsten Bàlle bin völlig aus miener negativen Phase raus... Er lobte mich nach dem training wie ich die Bälle geholt habe...Spieler kamen zu mir was für Drogen ich genommen hab...weil ich so gut gehalten hab....
Wollte auch kurz mitteilen das ich mich etwas damit befasst habe und eigentlich habe ich erfolg gehabt...
oft arbeitest du tage lang im Training für diese eine Zehntelsekunde in der du das Spiel entschieden hasst!
Da mich das Thema wirklich interessiert, finde ich es sogar sehr gut, dass er nicht schnell ein oder zwei Zeilen in die Tastatur haut, sondern sich Zeit nimmt und alles ausführlich beschreibt.Zitat von HeeslingerNr.1
Respekt, Steffen!![]()
Wenn du zu faul bist zum lesen, dann las, und genau so unterlas doch deine "doofen" Kommentare über Steffens "Theorien".Zitat von HeeslingerNr.1
Danke
Hallo Steffen,Zitat von Steffen
heute hatten wir wieder ein Pflichtspiel, und ja ich habe es wieder geschaft, ich konnte total abschalten was wiederum dazu sorgte dass ich mehrfach den Rüststand verhindern konnte. Das ES Gefühl bei einer Parade hatte ich heute wiedermals, und auch bei einer Flanke die ich runter holte war ES ganz nah, es war Sekundenbruchteile alles um mich herum ruhig, als ich den Ball dann abschlug, wurde es wieder lauter. Ein beeindruckendes Erlebnis!
Nochmal ein ganz großes Danke an dich, ich werde ES weiterhin trainieren, und werde auch meine weiteren (erfolgs)erlebnisse hier schildern.
Ich kann ES nur allen hier empfehlen!
Geändert von r4v3n (02.05.2007 um 22:25 Uhr)
Zitat von r4v3n
Wieso was habe ich denn falsch gemacht, es war keine Kritik an ihn nur ein Tipp. Ich habe niemanden angegriffen sondern wolte eine kleine Hilfestellung geben, es heißt ja nicht das er sie wahrnehmen muss. Scheinst ja gerade etwas schlecht bei Laune zu sein. Hast in der Eile wohl Doppelpost betrieben was du dann auch gleich mal korrigieren könntest.
MFG Heeslinger
...Ein Spiel zu gewinnen ist leichter, wenn man gut spielt als wenn man schlecht spielt.
War ein sehr schönes Gefühl, ich hab nicht mal mitbekommen, dass der Schiri auf Stürmerfaul gepfiffen hat, bin dann vor an den 16er und wollt den Ball schon weiterleiten bis mir ein Mitspieler gesagt hat, was Sache ist! Hab auch den Schmerz vom Zusammenprall am Kopf erst später gemerkt!Zitat von Steffen
Mfg dennis
Saison 06/07 Aufstieg in die Bezirksliga
Saison 07/08 Aufstieg in die Bezirksklasse
Ich schaffe es leider nur mich auf mein ES zu verlassen wenn ein Schuss auf mein Tor kommt. Bei Flanken oder langen Bällen in den Strafraum habe ich das "Problem", dass ich zu viel Zeit zum Nachdenken habe. Mir sagen immer wieder Leute aus meinem Umfeld, dass ich ein guter Torwart bin, aber in einigen Situationen doof aussehen weil ich einfach zu viel darüber nachdenken was passieren könnte wenn ich etwas falsch mache. Wenn ich anfange über solch eine Situation nachzudenken ist es schon zu spät und ich bleibe auf halber Strecke stehen und verharre auf der Linie.
So ist es wohl auch zu erklären, dass ich auf der Linie sehr stark bin, aber in Sachen Strafraumbeherrschung arge Probleme habe. Ich probiere dran zu arbeiten, doch ich schaffe es einfach nicht so sehr abzuschalten, dass ich mir keine Gedanken über vermeintliche Fehler mehr mache.
Farblegende: Moderator | Privatperson
Moin Paulianer,Zitat von Paulianer
das ist doch schon mal ein Anfang. Denke an das Atmen nach dem Halten, es ist wichtig, daß Du lernt, bewußt einen Focus zu setzen!
Bewußt etwas zu spüren, auch in aller Hektik.
Schau mal, es ist nicht schlimm! Das ist mal das allerwichtigste. Es ist nicht schlimm.Zitat von Paulianer
Bei Dennis war der Knackpunkt: "Ich mach das jetzt einfach, mehr wie schief gehen kann es nicht!"
Er ergab sich in sein Schicksal, Konsequenzen = egal. Das kann nach hinten losgehen, wenn z.B. die Sache eine Tor geworden wäre. So aber führte es zum Erfolg.
Daher ist Training ja da. Konsequenzen hier immer = egal.
Tor, na und?
Flanke mit dem schönsten Toni Schumacher Syndrom unten drunter durchgegondelt, Tor, na und?
Verstehst Du, daß Du im Training einen großen Vorteil hast? Es gibt keine Konsequenzen, also jedenfalls nicht, das Du direkt an etwas schuld bist....
Entspanne Dich.
Ich glaube, daß ist was Dir fehlt, Entspannung.
Du stehst so unter Strom, daß Du gar keine Chance hast, ohne 'Willen' etwas zu tun. Du mußt dich förmlich zwingen.
Das ist wie ein Fallschirmspringer, der sich auf den Sprung freut, doch dann vor lauter Höhenangst (Angst vor der Tiefe) nicht aus dem Flugzeug springen kann, weil er ständig darüber denkt: "Wie hoch... was wenn der Schirm nicht aufgeht, was wenn ich mich in den Schnüren verstricke, was wenn..."
Paulianer, Du hast Glück, es geht nicht um dein Leben, im Gegensatz zum Fallschirmspringer. Hier geht es vielleicht um einen Stammplatz, doch was kannst Du verlieren?
Gehst Du nicht raus, und ein anderer tut es, ist der auch in Gefahr.
Wirf also mal diese Zweifel und Gedanken ab.... insbesondere im Training.
Es ist schwer nicht nachzudenken. Vielleicht, ich habe oben schon mal beschrieben, wie man so ein wenig versucht, Ruhe zu finden, setzt Du dich mal beim / nach dem Aufwärmen kurz in eine Ecke. Setzt mal den Focus auf deinen Atem und versuchst ruhig zu werden. Wie gesagt, halte deine Gedanken nicht fest, sondern wie Luftballons steigen diese in den Himmel auf, mal ist dieser, mal jener im Blick, doch keiner davon wird festgehalten.
Lass mal die Gedanken steigen...
Wenn das klappt, dann werde wieder wach, und sage: "Ich bin ruhig, ganz ruhig. Alles ist gut, wirklich gut!"
Beim Flankentraining, auch hier, lasse die Gedanken zu, aber betrachte Sie nicht, es sind Ballons die aufsteigen, keiner ist es wert, festgehalten zu werden. Denn es ist Training. Sage wieder zu Dir: "Ich bin ruhig, ganz ruhig. Alles ist gut, wirklich gut!"
Alles in Dir wird nun vielleicht schreien: "Nein, ich bin alles andere als ruhig!" und das ist okay. Lass dieses schreien zu, denn dem Tier der Furcht darf man keine Nahrung geben, muß aber erkennen, daß es da ist...
Focusiere den Ball, nichts um Dich herum, konzentriere dich dabei auf den Atem, lass locker. Lass die Gedanken zu, aber halte keinen fest, focusiere den Ball, und wenn dann die Flanke kommt, der Focus ist auf dem Ball, die Gedanken sind beim Atmen, der Impuls des Willes reicht aus, und geht ran. Der Rest sollte von alleine gehen, denn DU kannst es.
Da Du ES kennst, vertraue doch darauf.... aber lerne, ruhig zu werden, durch atmen. Lerne bewußt zu atmen, und bewußt auch mal Gedanken loszulassen....
Gut, sehr gut. Nur solltest Du auch trainieren, bewußt wieder wach zu werden. Daher diese Sache mit dem Ausatmen nach dem Festhalten. Es hilft, wach zu werden, wieder umzuschalten.Zitat von dennis d
Nunja, ES haben alle. Die meisten wissen es nicht, oder es ist Ihnen noch nie bewußt geworden.Zitat von r4v3n
Doch ES begreitet uns nicht nur im Fußball, auch im Alltag. Wenn wir ES kennen, und lernen es zu beobachten, werden wir viele Situationen erleben, wo wir ganz frei ES handeln lassen, und gar nichts dabei finden.
Wir vertrauen sogar darauf, das ES da ist und es tut. Stichwort: Fahrrad fahren...
Auch beim Lesen: Viele Leute können lesen, und es sind nicht mehr die Buchstaben, sondern im Kopf läuft wie ein Film, den diese sich ansehen... ES tut hier etwas ganz besonderes, die Lesegeschwindigkeit wird phänomenal hoch, da die Bedeutung der Wörter in den Hintergrund tritt, der Satz allein ist wichtig, und daraus formt ES nun Gestalten, eine Handlung und das Kopf-Kino beginnt.
Daher ist dann Lesen auch maximal entspannend, auch wenn man danach körperlich und geistig müde ist, also Schlaf braucht, aber der Schlaf ist anders, weil man bereits vorher das Gehirn in Ruhe 'gefahren' hat, und es förmlich unbewußt und trotzdem kontrolliert hat träumen lassen
Unser ES ist nur (noch) nicht so weit, bestimmte Dinge zu tun, die körperlich bedingt sind. Also ES kann einem untrainierten nun nicht verhelfen ein Super-Bezirksliga Torwart zu werden. Bestimmte Körperliche Voraussetzungen müssen schon da sein.
Daher kann man sein ES auch nicht trainieren, sondern muß seinen Körper trainieren, denn ES greift ja darauf zurück.
Aber man kann ohne Nachdenken trainieren und so ES helfen, bestimmte Dinge einfach aufzunehmen. Gerade Drills... nicht über den Sinn nachdenken, oder den Zweck herausfinden wollen, es einfach mal tun, im Vertrauen und im festen Glauben, daß es gut ist.
Nicht etwas diskutieren wollen, sondern sich förmlich in das Schicksal ergeben, sich fallen lassen. Die Übung tun, ohne darüber nachdenken. Ob gut, ob schlecht, egal.
Dies trainiert unseren Körper, gibt uns die Chance, bewußt vielleicht auch etwas zu fühlen. Und dieses Fühlen wiederrum ist es, was ES verhilft darauf zurück zu greifen.
Auch werden bestimmte Übungen und bewegungen sich langsam ganz tief einprägen, zu einem Muster. Darauf kann ES viel leichter zurück greifen und dies ausführen.
Daher ES nicht trainieren, das geht förmlich von allein, aber ES tun lassen, es zulassen.
Fühlen und Atmen!
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
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