Ist das eine gute Vorraussetzung auch für das ES beim Fußball?Zitat von Steffen
Ist das eine gute Vorraussetzung auch für das ES beim Fußball?Zitat von Steffen
Nein, es ist nur ein Beispiel, wo man ES noch finden kann, und welche Vielfältigkeit ES hat.Zitat von SinaSGH/R
Es ist schwer jemand, der ES sucht, Beispiele zu nennen wo man ES im Alltag findet.
Zumal: Man sollte das Spiel nicht förmlich 'träumen'
Aber just hier findet man ES, und das witzige ist, man merkt auch wie wenig man es beeinflussen kann. Sprich man ließt nd es dauert, bis sich der Effekt einstellt, was nur geht, wenn man ganz und gar sich dem Buch hingibt, ohne direkt Satz für Satz verstehen zu wollen, sondern einfach ließt.
Dann wird es.... Focusiert man wieder, erwacht man förmlich aus diesem Zustand.
Es gibt noch andere Beispiele, Köche z.B. erzählen davon, wenn diese kochen, Segelflieger beim Fliegen, etc... ES ist also vielfältig und nicht festgelegt.
Nur: Wenn wie ES entdecken, und einen Weg finden, ES zu beobachtne und lernen, ES zu vertrauen, kann es erstaunliche und interessante auswirkungen haben.
Sehr gute und bewährte Wege sind Entspannungsübungen.... Meditation möchte ich nicht empfehlen, das wäre zu komplex.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Hallo Steffen,
ich komme irgendwie nicht ganz mit. Nach gehaltenen Bällen versuche ich die Schritte zu befolgen, die hier beschrieben wurden.
Ich atme tief aus und nehme das auch viel mehr zur Kenntnis, ich höre meinen Atem mehr als irgendwelche Zuschauer.
Aber was fühle ich dann - nichts. Ich fühle mich weder stark noch schwach, weder voller Euphorie und Freude noch voller Anspannung und Nervosität...
Stetti
Ideal ^^...weil wenn du nichts fühlst, handelst du meist am besten, ist bei mir jedenfalls meist der Fall.Zitat von Stetti
Hi,Zitat von Stetti
danke für die Rückmeldung. Ehrlich, hattest Du erwartet etwas zu spüren?
Stetti, es kommt immer auf uns an, der eine spürt etwas, der andere spürt gar nichts. Meist haben die, die nichts spüren, es noch nicht geschafft, so tief in die 'Versenkung' zu gehen, haben aber meist auch keinen 'Bedarf'. Bei diesen ist das gesamte Spiel eine Art Meditation, daher passiert nichts.
Andere werden eben immer mal wieder wach, sind dann voller Emotion und Gefühl dabei, und bei diesen dann erfolgt ein 'Absacken' bei einer Parade, und sie müssen lernen, durch den Atmen das zu kontrollieren, um auch bewußt wieder 'wach' zu werden. Dann strömen Gefühle und meist nicht zu knapp....
Bei anderen, die nun weniger abrupt versinken und wieder aufwachen, um es mal so zu formulieren, sind auch die Eindrücke weniger intensiv.
Bei den anderen beginnt die Versenkung ins Spiel bereits auf den Weg zum Spielfeld und endet dann meist nach dem Schlußpfiff...
Daher: Nur keine Erwartungen, weiter trainieren, und es einfach hinnehmen wie es ist. Denn wir trainieren ja, daß wir erkennen, daß es etwas gibt, was uns leitet, was wir nicht bewußt oder gezielt kontrollieren, steuern oder motivieren müssen, ES ist da und wir müssen ES nur machen lassen.
Das bedeutet aber auch, daß wir keine Erwartungen stellen, sondern offen reden, und es hinnehmen wie es ist.
Du bist eben sozusagen das Gegenteil von Paulianer, und Ihr könnt viel voneinander, und insbesondere miteinander lernen.
Und das Forum ist ideal dafür.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Zitat von Steffen
Die beiden Aussagen treffen ziemlich gut zu. Wenn ich schon im Auto sitze auf dem Weg zum Spiel, müssen mich andere 3 mal ansprechen, ehe ich reagiere, weil ich schon kaum etwas anderes mitbekomme.
Nach dem Spiel ist es fast das gleiche. Ich rede zwar meistens mit anderen über das Spiel, höre aber nur halb hin. Erst wenn ich dann Bundesliga schaue oder höre, wache ich so langsam auf.
Nur mache ich mir manchmal auch Vorwürfe weil es eben so an nichts denke. Dann kommt ein Ball, ich springe hin und komme nicht ganz dran. Nach dem Spiel denke ich immer über das Spiel nach und frage mich auch, warum ich da immer fast geistesabwesend im Tor stehe, zum Ball springe, aber eben nicht voller Motivation den Ball bekommen will.
Klar, den Ball hätte ich wohl nicht bekommen, eben weil meine Fähigkeiten nicht ausreichten.
Es ist fast immer so, dass ich während des Spiels an kaum etwas denke, aber schon ein wenig nervös bin, wenn ein gegnerischer Angriff kommt oder jemand den Ball auf mein Tor schiest.
Allerdings bin ich dann von der einen Sekunde auf die andere voll da und kann den Ball meistens festhalten oder abwehren.
Aus solchen Situationen gehe ich aber nicht gestärkt raus, sondern bleibe einfach so. Ich kann mich auf mein ES voll verlassen, aber ich weiß es nicht, bzw. denke nicht daran, sodass ich mich trotzdem eigentlich unsicher fühle, in Wahrheit aber relativ konstant und sicher bin...
Nur habe ich es eigentlich immer angestrebt mich möglichst stark und sicher zu fühlen.
Diese "leichte Trance" während des Spiels kenne ich auch. Allerdings fühle ich mich in diesem Zustand nicht wohl, da ich das Gefühl habe nicht voll auf der Höhe zu sein.
Farblegende: Moderator | Privatperson
Ja, genauso ist es bei mir auch.Zitat von Paulianer
Zitat von Paulianer
Hallo ihr Beiden,Zitat von Stetti
nö... und ja...
Also, Paulianer, diese 'Trance' ist normal. Hier läuft man sozusagen auf Autopilot. Im Endeffekt ist genau das, was man erreichen will.
Denn sich weiter zu Motivieren kann in Übermotivation umschlagen, und das mein Bester, ist doch hier eine Ursache warum auf einmal gar nichts mehr geht....
Somit muß die Motivation zu Anfang statt finden und dann in entspannten Situationen immer wieder statt finden. Ohne Druck und ohne Zwang.
Es muß positiv sein und ein lockeres Gefühl da sein, es muß Spaß machen, sich zu motivieren
WEnn Du Stetti nun das Gefühl hast, nicht auf der Höhe zu sein, dann ist es wohl Zeit zu prüfen, ob Du es wirklich bist, denn deine Nervosität scheint Ursache für dieses Gefühl zu sein.
Also ist da immer noch Zweifel. Zweifel an deinen Fähigkeiten... Hi Stetti muß man einfach sagen, daß man hier die Ebene auf dem Platz verlassen muß, und auch lernen muß, sich normal zu entspannen, also normal zu atmen.
Achte mal auf deine Atmung, wenn Du unter Druck im Spiel kommst, und dann beeinflusse diese bewußt, focusiere kurz auf den Atem und stabilisiere diesen. Atme bewußt, tief ein und aus, und atme press und rasch, wenn Du dich schnell bewegst, aber atme bewußt.... Spüre, daß viel Kraft im Atem wohnt und spüre, daß Newrvosität oft unsere Atmung blockiert....
Paulianer,
nein, sicher und stark sich fühlen ist nicht das Ziel.... Das wäre ein Gefühl, welches nicht gut ist, denn man beginnt in Selbstüberheblichkeit abzudriften, und meint Unbesiegbar zu sein, und erträgt keine Kritik mehr.
Das neutrale Gefühl, also eigentlich gar nichts zu spüren, sondern entspannt zu sein und förmlich nur 'Zuschauer' seiner selbst zu sein, das ist was man anstrebt.
Aber man erträgt dann eine Niederlage mit gleicher Belanglosigkeit wie man ein Tor mit kaum Emotionen hinnimmt.
Die Konzentration ist selten geschwächt, sie bleibt konstant und wenn diese sich erhöht, spürt man es kaum, es ist einfach so, daß es passiert, unbewußt, unkontrolliert... es passiert und es ist gut so.
Die Reaktion erfolgt ebenso unbewußt und unkontrolliert, aber 100%ig angepasst und meist perfekt...
Es ist ein langer Weg, aber Ihr geht ihn, und das ist sehr gut.
Ihr macht auch Vorschritte, soweit es hier geht....
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
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