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Thema: Operation des vorderen Kreuzbandes

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Amateurtorwart Avatar von panther1881
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    Hatte bisher immer Glück mit Verletzungen, musste noch nie operiert werden. Das Schlimmste was ich bisher hatte waren ein Haarriss im rechten Daumen sowie eine Nagelkranzfraktur am linken großen Zeh. Mit dieser Fraktur hab ich dann noch ein Spiel gemacht, bevor ich am nächsten Tag ins Krankenhaus musste, weil der Zeh immer weiter angeschwollen ist. Aber das ist nichts gegen einen meiner Abwehrleute. Der hat sich Anfang des Jahres den Mittelfuß rechts gebrochen und hat trotzdem noch 3(!) Spiele für uns absolviert.

  2. #2
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    Zitat Zitat von panther1881
    Aber das ist nichts gegen einen meiner Abwehrleute. Der hat sich Anfang des Jahres den Mittelfuß rechts gebrochen und hat trotzdem noch 3(!) Spiele für uns absolviert.
    Das nenn ich mal ergeiz den sonst nur Torhüter haben ;-)
    hab auch noch ca. 30 Minuten gespielt, aber mit ist dann immer das Knie rausgesprungen sodass es im Mannschaftssinne echt keinen Sinn gemacht hätte noch länger drin zu bleiben...
    War bei mir sowieso eigenartig, hatte - im Vergleich zu anderen kleineren Verletzungen bzw Verstauchungen etc. - überhaupts keine Schmerzen im Knie nur eben das es bei "falschen" Bewegungen total instabil war...
    Hatte mir das immer von den Schmerzen her schlimmer vorgestellt!

    Die vom Krankenhaus waren dann sowieso der Abschuss ich humpelte dann Abends als es immer schlimmer wurde und ich auch nicht mehr richtig laufen vermochte ins Krankenhaus.
    Der behandelde "Arzt" hat dann mein Bein (nach 30 Minuten warten) 2x gestreckt und mich zum Röntgen geschickt - als ich das dann (nach wiederum ca. 30 Minuten Wartezeit) hinter mir hatte - sagte er das alles in Ordnung wäre und ich nur n Bluterguss durch den Schlag hätte.
    Die Schwester erzählte mir dann noch das dieses Team jetzt schon seit 13 Stunden arbeiten würde und sie jetzt nochmal 12 Stunden arbeiten müssen bis sie endlich Feierabend haben...
    Das ist doch echt der Abschuss oder?
    Ich mein das ist doch keine Fabrik und die Ärzte sind keine Maschinen...
    Finde das eine absolute Schweinerei wie hier mit Menschen umgegangen wird!
    Vorallem haben meiner Meinung nach Ärzte eine solche Verantwortung das unter solchen Arbeitsbedingungen ja Fehldiagnosen nachzu gefördert werden!

    Was habt ihr denn so für Eindrücke von Krankenhäusern bzw. von Erstdiagnosen?

    Grüße

  3. #3
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    Hi, davon kann ich dir ein Lied singen .
    Bereits m Dezember hatte ich einen Trainingsunfall, einen Tag später war ich sofort bei einem Sportarzt, welcher als Vertretung für meinen eigentlichen Arzt da war.
    Der Arzt schickte mich zum Röntgen und packte mein Knie auch höchstens zwei mal an! Schubladengriff oder Lachmanntest? Fehlanzeige!
    Ich wurde mit der Diagnose eine Außenbandzerrung nachhause geschickt zur Behandlung sollten ein paar Schmerztabletten von Voltaren schicken!
    Da mir dieser Arzt keinen besonders kompetenten Eindruck machte, ging ich am darauffolgenden Tag zu meinem Sportorthopäden, dass erste was er machte war der Schubladengriff und meinte sofort, dass VKB wäre gerissen hat mich aber sicherheitshalber zum Kernspin geschickt wo dieses nochmal bestätigt wurde.

    So nun aber zu der VKB OP!
    Ich hatte die OP am 30 Mai in einer wie ich finde sehr guten Klinik in Oberhausen, dieser Arzt wurde mir empfohlen, er war auch mal Manschaftsarzt bei Schalke 04! (Ich habe lieber zwei Monate auf den Termin gewartet als mir von einem Assitenz Arzt das Knie verhunzen zu lassen)
    Naja, über die OP an sich kann ich nicht viel erzählen war ja am schlafen
    Mir wurde von den Anaesthesisten während der Narkose ein Katheter in die Leiste gelegt.
    In diesen Katheter wurden alle 12 Stunden Shcmerzmittel gespritzt so, dass ich Schmerzfrei war!
    Man muss aber auch sagen, dass ich die OP sehr gut verkraftet habe!
    Ich war bereits am selben Abend mit Gehstützen im Zimmer unterwegs. bzw aufm Klo!
    Zum Kühlen habe ich vom Krankenhaus noch eine Kühl-Manschette bekommen wo ich immer kaltes Wasser reinlassen konnte! Sehr luxuriös :P
    Wie bereits gesagt, hatte ich sogut wie keine Schmerzen!
    Ich habe bereits am dritten Tag Lymphdraeinage bekommen, welche für die Linderung der Schmerzen gilt!
    Nach vier Tagen habe ich langsam mit Streckübungen für das Knie angefangen!
    Ich kann eigentlich sagen, dass das Ziehen der Blut-Draeinagen (oder wie die heißen) das schlimmste an der OP war!
    Aber wie ich bereits sagte jeder hat ein anderes Schmerzempfinden und reagiert anders!
    Ich war insgesamt 5 Tage im Krankenhaus und laufe seid Freitag wieder ohne Gehstützen durch die Gegend und nur mit Orthese!
    Schmerzen habe ich auch sogut wie keine, nur manchmal wenn ich das Bein falsch bewege an der Stelle, wo mir die Semitendinosus entnommen wurde!

    Seid ich zuhause bin, bin ich auch in der Reha d.h 4x Wöchentlich Krankengymnastik!
    Ich kann für dich nur hoffen, dass du einen guten Physiotherapeut hast, denn dieser ist meiner Meinung nach genauso wichtig, wie der Arzt, der dir die Plastik einsetzt!

    So ich hoffe, ich konnte dir ein bischen helfen! Wenn du möchtes schreib mir eine PN ich habe da eine gute Seite mit Bildern von dem Verlau einer VKB-Op gefunden!
    Ansonsten kann ich dir nur viel Glück bei deiner OP und eine gute Besserung im Vorraus wünschen!
    lg Stefan

  4. #4
    Amateurtorwart Avatar von KauLee
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    Hi Kabuschke,

    ich habe diese Verletzung und die Op auch schon hinter mir. Der Zeitraum den Du außer Gefecht bist und keinen "Kontaktsport" betreiben solltest passt schon so. Da solltest Du Dich auch daran halten.

    Die OP selber merkst Du ja nicht. Ich habe diese sogar ambulant bei einem Kniespezialisten machen lassen. Es kann sein, das Du am 1 Tag noch ein wenig Schmerzen hast, die aber mit Schmerzmittel bekämpft werden können. Man bekommt noch eine Wund-Drainage die aber normalerweise am 2ten Tag wieder entfernt wird. Aus Erzählungen hatte ich gehört, das das Ziehen dieser Drainage das Unangenehmste sei, was ich aber nicht bestätigen kann. Anscheinend ist das bei jedem anders. Ich habe auch so ein Kühlgerät mit nach Hause bekommen was ganz angenehm ist..besonders jetzt im Sommer (bei mir wars Sommer 1998 .. während der WM ..SEUFZ) . Zusätzlich habe ich noch eine Motorschiene mitbekommen, die das Bein in einem vorgegebenen Winkel automatisch bewegt. Der Winkel wird dann regelmäßig vergrößert.
    Das absolut WICHTIGSTE ist die Reha danach. Arbeite an Deiner Muskulatur (TÄGLICH - auch wenns weh tut) , denn der Muskelschwund ist gravierend . mein Linkes Bein sah aus wie das von einem Biafra-Kind.
    Leider wurde ich nicht sofort über die Wichtigkeit einer speziellen Reha aufgeklärt und habe zunächst mit Krankengymnastik (1 - 2 mal pro Woche das Knie "streicheln" ..mehr wars leider nicht) und später dann im Fitnessstudio versucht meine Muskulatur in den Griff zu bekommen.
    Dann hatte mir jemand erzählt das es eine spezielle Reha dafür gibt (ich glaub die heisst EAP) . Da bist Du dann mind für 2 Std in einem Rehazentrum und man macht neben speziellen Kräftigungsübungen auch Koordinationsübungen . Zudem "richtige" Krankengymnastik und noch manuelle Therapie (Reizstrom, Fango , Kälte .. das ganze Programm halt.).
    Hätte ich das gleich von Anfang an gemacht, dann wäre mein Knie wesentlich besser geworden. Frage also direkt nach der OP danach und lass Dir diese Reha verschreiben . Die Krankenkasse zahlt den größten Teil davon und das lohnt sich auf jeden Fall.

    1999 im Herbst musste ich dann nochmal einen Eingriff machen lassen, wo mir eine Metallklammer (saß am oberen Ende des Schienbeins wo dann das Teil der Patellasehne, welches als Kreuzbandersatz verwendet wird, befestigt wurde) entfernt wurde und das Gelenk nochmal geglättet wurde.

    Fazit: Ich bin zwar wieder erfolgreich beim Fußballspielen , aber so wie früher ist das Knie nicht. Sicher eine Folge der nicht rechtzeitig begonnenden Reha.

    Ich wünsch Dir nen guten OP- und Heilungsverlauf

    Gruß
    Andi

  5. #5
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    Hallo Leute,

    erstmal DANKE für die Antworten und Ratschläge!
    Was mich natürlich schockiert ist, das es einigen von euch genauso ergangen ist wie mir im Krankenhaus...
    Find ich je mehr ich darüber nachdenke immer schlimmer!
    Werde meine OP auch ambulant machen lassen - an und für sich ist die OP echt ne "kleine" Sache was die Zeit betrifft
    In der ersten Klinik in der ich war, veranschlagten sie für die OP 1 Stunde...
    Auf anraten meines Trainers und meines Vereins bin ich jedoch zu einem anderen Spezialisten gegangen - dieser braucht für den gleichen Eingriff laut eigenen angaben ca. 25 Minuten - echt der Hammer wenn man bedenkt das man für 25 Minuten OP-Zeit 9 Monate nichts machen kann...
    Auf jeden Fall fühle ich mich bei der jetzigen Praxis gut aufgehoben - die operieren 800 (!) Kreuzbänder in einem Jahr - ziemlich viel wie ich finde...
    Der Assistent hat mir dann auch mit einem schmunzeln gesagt ich soll mal fragen wer hier rum mehr hat - die sind sich ihrer Sache wohl ziemlich sicher - und dann bin ich ja auch froh :-)

    Habt ihr denn alle Vollnarkose bekommen?

    Grüße

  6. #6
    Freizeitkeeper
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    Hey ihr alle!

    so jetzt ist meine OP 3 Tage her und wollt mich nochmals bedanken für die Antworten!
    Laut Ärzten sei alles super verlaufen!
    Gestern wurden mir die Schläuche entfernt - zog n bissl aber hab ich mir schlimmer vorgestellt...!

    Also vielen Dank nochmal!!!!
    Falls ihr noch was über die OP usw wissen wollt - nur zu einfach fragen!!!

    Grüße

  7. #7
    Felix_2
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    Das freut mich das es gut verlaufen ist.

    Und hat es echt nur 25min gedauert^^.

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