Zitat Zitat von badda
Heute liegt nun die konkrete Diagnose vor:
breitbandige, spongiöse Frakturierung des Außencondyls, Reizung des vorderen Kreuzbandes
....
Ich hoffe nur, dass die mir teilweise unverständliche Diagnose^^ nichts schlimmes ist und ich möglichst bald wieder mit Sport beginnen kann.
Also, ich bin kein Arzt und kein Mediziner, trotzdem kann ich da mir einen kleinen Reim darauf machen.
Also spongiös sind bestimmte Knochenstrukturen, hier dürfte der einer der beiden Knochenköpfe des Kniegelenks, also unterschenkel oder Oberschenkel gemeint sein. Spongiös nennt sich dabei das schwammartige Knochengewebe, welches eben im gegensatz zum Röhrenknochen in einer Art Leichtbauweise aus einem Schwammartigen Gewebe mit kurzen Fasern größere Strukturen bildet. Der Kopf vieler Röhrenknochen, wie der Oberschenkelknochen sind Spongiös, ein Wirbel besteht fast ausschließlich, wie auch das Becken selbst, aus spongiösem Knochengewebe.
Fraktur ist ein Bruch! Bei einer Frakturierung ist also das schwammartige Gewebe geschädigt, sprich der Knochenbau ist beschädigt.
Breitbandige Frakturierung übersetze ich, daß es tiefe und weniger tiefe, längere und kürzere Risse und Schäden im Schwammartigen Knochengewebe gibt.
Das klingt schlimmer als es ist, ich würde fast vermuten, daß es sich bei vielen so befinden läßt. Der Umfang, den muß nun der Orthopäde feststellen, aber bei Dir gibt es wohl eine eindeutige (Be-)Schädigung des schwammartigen Knochens, der nun mal am Kniegelenk sitzt.
Das Aussencordyl bezeichnet nun die Lage: Aussen am Knie, der Knochenhöcker...

Die Innenschmerzen sind auch klar: Der Körper verlagert bei einem Problem aussen ganz unbewußt und kontrolliert mehr Gewicht auf die intakten Innenbereiche, die damit überlasten und schmerzen.

Ob ich mit der Vermutung richtig liege, weiß nur dein Orthopäde, denn ich bin kein Mediziner. Aber das ist, was ich mir beim Lesen zusammen reime, und das völlig wertfrei.