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Ergebnis 601 bis 612 von 612

Thema: Trapp, Kevin (Eintracht Frankfurt, Bundesliga)

  1. #601
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    Ich kann mir nicht helfen, auch das dritte Gegentor hätte er anders lösen und einen Zwischenschritt machen können.

  2. #602
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    Seh ich auch so: Das erste Gegentor ist unglücklich - aber kaum anders lösbar.
    Beim zweiten sieht er noch schlechter aus. Ich glaube, dass er mit seinem Gewicht zu weit hinten lag und somit nicht gut agieren konnte.
    Das dritte war ein toller Schuss - aber auch eine große Entfernung. Ein kleiner Stemmschritt hätte hier vermutlich geholfen.

  3. #603
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    Die Zuschauer mögen auf ihre Kosten gekommen sein, denn wenn Tore auf beiden Seiten fallen, dass heißt es fast immer ein spannendes Spiel. Für Trapp war es wohl eher ein gebrauchter Tag, denn er hatte jeweils einen Anteil an den Gegentoren. Beim erssten Gegentor stand er ca. 1 m zu tief, weshalb er den Ball nicht mehr festhalten, sondern nur noch lenken konnte. Beim 2. Gegentor stimmte zwar die Höhe, stand er sehr breitbeinig auf den gesamten Fußflächen, sodass er nicht rechtzeitig und weit genug zur Fußabwehr kam. Beim dritten Gegentor stand er widerum 1 m zu tief und der Oberkörper war fast aufrecht. Es fehlt deshalb an Körperspanng und Reichweite.

    Allerdings gingen bei 2 der 3 Gegentore kapitale technische Fehler im zentralen Mittelfeld voraus. Beim 1. Tor gab`s zusätzlich ein Abstimmungsproblem. Hier rennen 2 Abwehrspieler auf den Gegner zu, der sowieso nur eine kleine Einschußfläche hat. Dadurch wird aber ein zentrales Anspiel möglich, die eine bessere Torverwertung bietet.

    Die Frankfurter waren scheinbar überrascht, dass ihr Gegner ohne jeglichen Respekt offensiv presst?

    Mir gefällt der aktuelle Trend nicht, bei denen die Keeper an der Torlinie kleben und sich durch spektakuläre Torwartparaden unpräziser Torabschlüsse auszeichnen wollen. Viele Gegentore wären durch präventive Torverteidigung, bei dem der Keeper Druck auf den Ball ausübt zu vermeiden. Letzendlich gibt es keinen Unterschied, ob ein Ball volley in den Winkel geknallt oder aber in der Tormitte über die Linie rollt, wenn beides bereits im Vorfeld vermeidbar gewesen wäre. Hier sehe ich die Torwarttrainer gefordert, ihre Schützlinge besser auf die Aufgaben vorzubereiten.

  4. #604
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von derwaechter Beitrag anzeigen
    Fehler zur 1 - 0 im Pokal gegen Mannheim
    Nee, sehe ich nicht als Fehler. Da hat er wirklich Pech und seine Abwehr bewegt sich wie ein Hühnerhaufen, da steht ja alles frei was blaue Trikots anhat... Den ersten Schuss kann man nur schwer festhalten, er lenkt diesen daher schon sehr gut ab. Pech, daß eben dort ein blaues Trikot freisteht, nicht direkt abzieht, sondern in die Mitte legt, wo wieder ein blaues Trikot mutterseelenallein rumstehen darf und daher unhaltbar einschiebt...


    Zitat Zitat von eugen Beitrag anzeigen
    Beim ersten Tor hat er einfach Pech, dass nach seinem Abklatscher seine Vorderleute pennen, aber beim zweiten Tor sieht er wesentlich schlechter und lässt sich in der kurzen Ecke düpieren.
    Blödsinn. Er steht 100%ig richtig. Bekommt nur den Fuss nicht richtig raus, um im "langen Block" zu klären.
    Trapp steht ca. 5 Meter von Tormitte entfernt, also 4 Meter vor der Hütte - der Schütze kommt bei ca. 10 Meter zum Abschluss - somit sind zwischen Trapp und Sulejmani höchstens 6 Meter (!!), eher weniger, wenn ich die Hintertorperspektive anseehe.
    Da steht Trapp also für eine effektive Torabdeckung schon sehr gut und deckt lang als auch kurz sehr gut ab. Pech, daß er eben den Fuss nicht mehr raus bekommt...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #605
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    Blödsinn. Er steht 100%ig richtig. Bekommt nur den Fuss nicht richtig raus, um im "langen Block" zu klären.
    Trapp steht ca. 5 Meter von Tormitte entfernt, also 4 Meter vor der Hütte - der Schütze kommt bei ca. 10 Meter zum Abschluss - somit sind zwischen Trapp und Sulejmani höchstens 6 Meter (!!), eher weniger, wenn ich die Hintertorperspektive anseehe.
    Da steht Trapp also für eine effektive Torabdeckung schon sehr gut und deckt lang als auch kurz sehr gut ab. Pech, daß er eben den Fuss nicht mehr raus bekommt...
    Wenn er "den Fuss nicht richtig raus" bekommt, wie Du schreibst, dann war es doch sein Verschulden.

  6. #606
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Ach Eugen... mach einfach den langen Block und Du wirst merken, daß es sehr schwer ist und wenn da nur eine Kleinigkeit nicht 1005ig passt, bekommst du den Ball nicht...

    Ein Fehler wäre es, wenn der Ball durch die Finger gleitet, er den Auftakt inkorrekt setzt, sein Stellungsspiel nicht stimmt...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  7. #607
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    Ob`s ne Kleinigkeit oder mehr in seiner Körperhaltung zur Fußabwehr war, darüber läßt sich streiten.

    Trapp kommt aus der Torwartschule von Gerry Ehrmann, wo die "Handarbeit" besonders aktiv trainiert wurde. Dass er ab der U 18 sämtliche Nachwuchs-Nationalmannschaften durchlaufen hat, zeigt seine besondere Klasse. Wenn man hier jammert, dann auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Denn welcher Keeper ist schon perfekt? Ich denke mal, wer so viele Jahre auf Topniveau spielt, der hat sich den Respekt verdient an seiner gesamten Leistung gemessen zu werden!

  8. #608
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    Was ist los mit ihm? Meiner Meinung waren beide Gegentore gegen RB Leipzig haltbar:
    https://www.youtube.com/watch?v=SMvdIhfcm5w

  9. #609
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    Zumindest fehlt ihm derzeit das Glück, das man ja auch manchmal benötigt.
    Beim zweiten "Hammer", durch die Beine, kann man ihm ja kaum einen Vorwurf machen.

    Ich meine, beim ersten ein kurzes Zucken in die falsche Richtung (lange Ecke) gesehen zu haben. Hier hat er wirklich nicht 100%ig agiert.

    Ich drück ihm die Daumen, dass es bald wieder besser läuft.

  10. #610
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    Beide Tore wurden aus der "toten Zone" (ca. 8 - 13 m vor dem Tor) erzielt. Hierbei muß der Keeper blitzschnell situativ entscheiden, ob er zum Ball hin verschiebt, um die Torfläche zu verkleinern oder ob er sich auf eine Zielverteidigung entstellt. Trapp hat sich in beiden Situationen für eine Zielverteidigung entschieden.

    Natürlich kann man hier nicht generell von einem Torwartfehler sprechen, denn gerade bei Bällen aus der "toten Zone" hat jeder Profi-Keeper seine eigenen Erfahrungen, wie er erfolgreich agiert. Hinzu kommt, dass ca. 80 % aller Schüsse nicht die gewünschte Präzision oder Härte haben. Da spielt der Faktor Reaktionszeit ebenfalls eine gewichtige Rolle. Die Erfolgsstatistik mag nicht viel über ein Spiel aussagen, wohl aber über die Torwartleistungen in einer Saison.

    Seht bitte die Min. 2.31 an, wo Trapp zwar nur eine geringe Torfläche zu verteidigen hat, Glück hat, dass der Ball gerade noch an den rechten Fuß springt, aber dafür vom Kommentator mit einer Weltklasse-Reaktion gelobt wird.
    Schaut euch aber bitte auch die Abwehr von Gulaski (Min. 3.01) an. Hier kann er bei korrekter Armhaltung einen Lupfer fangen, muß ihn aber abprallen lassen. Denn eine andere Möglichkeit zum Torabschluß hatte der Angreifer nicht. Er hat Glück, dass der Ball beim Mitspieler landet.

    Ich habe dieses Beispiel bewußt gewählt, weil wir viel zu häufig nur das Ergebnis einer Torwartaktion in den Fokus rücken, anstatt die gesamte Aktion zu bewerten. Denn sie wird sehr häufig von Zufälligkeiten begleitet, die wir jedoch als Standard beurteilen.

    Natürlich geht es immer besser, weshalb ein hoher Trainingsaufwand für die 10 - 15 torgefährlichen Aktionen in einem Spiel gemacht wird. Aber man sollte nicht den Fehler machen, den Kommentatoren zu glauben. Denn die wissen häufig wenig über die Torwartaufgaben und beurteilen es lediglich am Ergebnis.

    Trapp ist noch in einer Zeit ausgebildet worden, als sehr viel Wert auf "Handarbeit" gelegt wurde und die präventive Torverteidigung incl. schneller Spieleröffnung, wie er sie später bei seinem Nationalmannschaftskollegen Manuel Neuer beobachten konnte, stand in seiner Ausbildung noch in den Kinderschuhen.

    Durch den "Ballbesitzfussball" wurden auch Neuer`s besondere Fähigkeiten bei Bayern und in der Nationalmannschaft nur teilweise abgerufen. Seine langen und präzisen Abwürfe in die Spitze sah man nicht mehr, weil seine Trainer andere taktische Vorgaben machten. Nur die präsentive Torverteidigung passte noch zur Taktik, weil das eigene Team hoch aufrückte, um den Ball besser zirkulieren zu können. Dass dann an der Mittellinie zu viel Raum für gegnerische Konter entstand, konnte auch ein sprintstarker Manuel Neuer nicht gänzlich vereiteln.

    Gerade die Torwarttaktik spielt dann eine große Rolle, wenn es darum geht, das Risiko abzuwägen. Wenn der Zufall Pate steht, mag selbst die offensivste Variante zum Erfolg führen, will man aber möglichst aufs Risiko verzichten, so ist die passive Variante die beste Wahl.

    Als Trainer ist man es gewohnt das gesamte Spielfeld permanent zu scannen. Gerade die traditionellen Torwarttrainer müssen sich aber erst noch daran gewöhnen nicht nur den Ball und ein paar Quadratmeter drum herum ins Kalkül zu ziehen, wenn es um die Beurteilung von Taktik-Varianten geht. Denn der Einfluß von Mannschaft- und Gruppentaktik fließt immer mehr in die individuelle Torwarttaktik ein und kann nicht mehr statisch davon abgegrenzt werden, wie dies zu früheren Zeiten möglich war.

  11. #611
    Amateurtorwart Avatar von Kevlitz
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    Spielte gestern gegen Straßburg mit einem alten Modell. Den Ace Pro Fingertip.

  12. #612

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