Solider 6:0 Erfolg gegen einen schwachen Gegner aus San Marion, einzig durch die dumme Gelb-Rote Karte von Timo Gebhardt getrübt. Besonders im ersten Durchgang sprühte die Adrion-Elf nur so vor Spielfreude, das Trio Naki-Kroos-Gebhardt hinter den Spitzen, sorgte für ne Menge betrieb, aber auch die Defensivspezialisten um Höwedes, Hummels und Boateng (jeweils mit einem Tor) schalteten sich immer wieder vorne ein. Die alleinige Spitze Julian Schieber (zwei Tore im übrigen) muss noch gehörig an seinem Abschluss üben, dreimal vergab er im 1zu1 gegen den Torwart von San Marino. Der Defensivverbund hatte wie erwartet keine Schwierigkeiten, nur ein Flüchtigkeitsfehler sorgte für eine Chance der Gäste, die aber souverän von Tobias Sippel entschärft werden konnte. Ansonsten stach noch Linksverteidiger Felix Bastians vom SC Freiburg heraus. Seine Flankenläufe waren große Klasse, hoffentlich zeigt er die auch gegen die starken Tschechen.
So würde ich gegen diese Spielen (Sperre von Gebhardt berücksichtigt):
------------------Sippel------------------
--Schwaab---Hummels--Höwedes---Bastians--
----------Boateng-----Reinartz---------
-----Sam---------Kroos---------Naki---
-----------------Schieber-----------------




Zitieren
) war nicht so prickelnd. So besorgten zumeist zunächst andere Spieler die Tore (Höwedes, Castro), bis ein gewisser Sandro Wagner kam und nicht nur die im Vorfeld reichlich deplaziert wirkenden „Notstürmer“ Özil und Dejagah mit zwei tollen Treffern zum staunen brachte. Auch sein an Peter Crouch angelehnter „Roboter-Jubel“ elektrisierte die Massen, was seitdem zum seinem enormen Leistungssprung beigetragen haben könnte (Stichwort: Selbstbewusstsein). Nun ja, dieser Sandro Wagner ist jetzt 2 Monate zu alt um weiterhin bei der U21 mitzumischen. Deswegen ist es die Aufgabe von Rainer Adrion den oder die Stürmer zu finden, die auch zukunfts richtend, viel versprechend sind. Julian Schieber ist einer von dieses Jungs, groß gewachsen, beweglich, linke Klebe, alles nicht schlecht. In den zwei Pflichtspielen zeigte er aber auch, dass er im Abschlussbereich noch viel zu verbessern hat. Ihm fehlt die Ruhe, die Christopher Nöthe bereits zu haben scheint. Der ehemalige Dortmunder und jetzige Fürther ist ein Knipser wie er im Buche steht. Er verfügt über einen „Törjäger-Radar“, zu Deutsch: er steht wo ein Stürmer stehen muss. Ein anderer Typ ist wiederum Thomas Müller. Dessen Bewegungsfeld ist nicht nur um 16er angesiedelt, er lässt sich mehr fallen, arbeitet einem andern Stürmer zu, ohne den eigenen Abschluss zu vernachlässigen. Besser aufgehoben wäre er, wie bereits erwähnt, auf dem rechten Flügel, weshalb ich ihn nicht unbedingt als 9er sehe. Weitere Kandidaten wären sicherlich Dani Schachin, Manuel Schäffler usw., aber deren Entwicklung muss man noch abwarten.
