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Thema: Mentales Training: ES hilft!

  1. #101
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    Ihr holt den Rückstand auf, also ist Gleichstand...und das Ziel war auszugleichen.
    Entweder habe ich oder du einen Denkfehler dadrin.

    LG
    ...



  2. #102
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    Mein Fehler. Danke Mörv.

    Wir wollten das Unentschieden verwalten.

    LG

  3. #103
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    Alles klar.

    Passiert jedem mal.

    LG
    ...



  4. #104
    Internationale Klasse Avatar von JSG Titan
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    dann werd ich das bewusste ausatmen am Sonntag versuchen einzusetzen, mal gucken ob es wirklich so viel bringt


    Zitat Zitat von Spideratze Beitrag anzeigen
    Wer sich da zu weit von seinem Kasten entfernt, darf sich nicht wundern, wenn er dann mal ganz alt aussieht.

  5. #105
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    Du wirst sicherlich keiner Revolution beiwohnen. Das ist ein langer Prozess und bewusstes Atmen muss erst gelernt werden. Und das dauert eine Weile...
    Farblegende: Moderator | Privatperson

  6. #106
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    peace

    ich hab mir jetzt den ganzen Thread durchgelesen und finde das alles sehr interessant. Das Phänomen, was man erlebt, wenn ES auftaucht bzw. handelt haben glaube ich schon viele erlebt. Es ist denke ich mal einfach eine Handlung bei der Instinkt, bestimmte Erfahrungen und Reaktion, alle zusammen spielen. Letztendlich ist es meist nach einer solchen Aktion so, wie schon jemand beschrieben hat, dass man auf dem Boden liegt und (entweder den Ball in der Hand hat oder nicht) und alle jubeln aber man selbst nicht weiß was passiert ist Ich hab das schonmal versucht meinen Mitspielerinnen zu erklären, aber die haben mich für komplett verrückt erklärt. Unter dem Motto: "Du musst doch wissen wie du das gemacht hast!" Geht euch das mit dem naja "Vergessen" auch so?

    Und zu Steffen:
    Sich vorzustellen, man könnte ES bewusst einsetzen wäre natürlich phänomenal. Aber das zu erreichen ist widerrum ein echt langer Weg und denkst du es gibt einen Torwart, der das kann bzw. geschafft hat?

  7. #107
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    Wenn das ES im Bewusstsein kontrolliert werden kann, ist es dann noch ES?

    Und zu deiner Frage: Ja ich vergesse das auch sehr oft. Nach dem Spiel kommt es dann langsam wieder.
    ...



  8. #108
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    Ist wirklich etwas philosophisch, das ganze Thema hier

    Ja, das hatte ich mich auch gefragt. Denn ES hätte ich so definiert als Zufallskonstante im Augenblick, in dem das Denken bzw. alle bewusst gesteuerten Prozesse ausgesetzt sind und daher der 100%ige Fokus auf der Situation, auf dem Jetzt liegt. So könnte ich mir das erklären und natürlich kommt man ES dann durch mentales Training näher, in dem man immer mehr lernt, diese Leere zu erzeugen, aber kann man es kontrollieren? Ich bezweifle das eher...

  9. #109
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Ja, ich denke es gibt einige Torleute die das können.
    Ich glaube, wenn man Oliver Kahn fragt, ich denke, der konnte das. Denn er war einfach ein Torwart, der über ein Jahrzehnt an der Weltspitze war, also ein wahrer Meister war... ich denke, der konnte es.
    Ob er es so genannt hat oder so empfunden hat, ich weiß es nicht, aber allein sein Verhalten und seine oft überirdischen Reaktionen sprechen einfach dafür...
    Und lege ich das zu Grunde, fallen mir noch mehr ein.
    So glaube ich auch, daß schon jetzt einige der aktuellen Torleute das können. Ob Sie es aber so begreifen oder auch so beschreiben würden, fraglich, aber JA, ich denke die können es.

    Witzigerweise: Mir beginnt es langsam auch zu gelingen..

    @Mörv: eine interessante Frage, aber ja, ES bleibt. ES wird nicht zum Teil des Intellekts... ES bleibt etwas absonderliches, man kann es halt nur in entsprechende Bahnen lenken, also in bestimmten Grenzen Einfluss auf ES nehmen....
    Aber eine vollständige Kontrolle, hey, daß geht ja nicht mal mit dem Intellekt selbst
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  10. #110
    Welttorhüter
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Und lege ich das zu Grunde, fallen mir noch mehr ein.
    So glaube ich auch, daß schon jetzt einige der aktuellen Torleute das können. Ob Sie es aber so begreifen oder auch so beschreiben würden, fraglich, aber JA, ich denke die können es.
    Ich würde Beispiele interessant finden. Rene Adler z.B.? Oder ich denke da an die zwei fast unmenschlichen paraden die Timo Hildebrand in der Meisterschaftssaison des VfB gebracht hat. (Meine Lieblingsparade übrigens die gegen Bremen gegen Borowski).

    Witzigerweise: Mir beginnt es langsam zu gelingen..
    Worin äußert sich das? Oder ist das auch nur ein Zustand, den man fühlen jedoch nicht beschreiben kann?

  11. #111
    Internationale Klasse Avatar von JSG Titan
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    also ich habe mal das Atmen am WE besonders eingesetzt. Ich habe allerdings nicht großartig was gemerkt, wie sich mein Unterbewusstsein geöffnet hat. o.ä. Was ich fühlte, war eine inerre Ruhe und Entspanntheit, gleichzeitig aber hohe Konzentration.

    In dem Spiel war ich ziemlich von der Rolle. Das bewusste Atmen habe ich nicht über die 90 Minuten aufrecht erhalten können, vorallem nicht, wenn ich einen Ball gehalten habe, weil ich es schlicht vergessen hatte, mich nach einem gehaltenen Ball auf das Atmen zu konzentrieren.

    Ich hatte Momente im Spiel, wo ich z.B. fast wegen einer Notbremse vom PLatz geflogen wäre (Steilpass, ich laufe entgegen und komme schlicht zu spät). Die Entscheidung aus dem Tor dem Ball entegen zu rennen fällt aus dem Moment heraus. Ist sie dann eigentlich bewusst oder unbewusst?


    Zitat Zitat von Spideratze Beitrag anzeigen
    Wer sich da zu weit von seinem Kasten entfernt, darf sich nicht wundern, wenn er dann mal ganz alt aussieht.

  12. #112
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von Believer Beitrag anzeigen
    Worin äußert sich das? Oder ist das auch nur ein Zustand, den man fühlen jedoch nicht beschreiben kann?
    Schau, wenn du etwas was da ist, und funktioniert, versuchst zu ergründen und zu kontrollieren, es aber damit abstellst, blockierst und verdrängst... Glaubst du im ernst, ich würde diesen Weg gehen?
    Beispiel heute:

    Ich habe ein Problem mit der Lasche im Schuh. Ich bleibe stehen, bücke mich. Plötzlich ein Gefühl. Herrje, denke ich, wenn nun da jemand die Tür aufmacht, ich stehe genau im Bewegungsradius der Tür...
    Rasch ziehe ich die Lasche gerade, als sich die Tür öffnet und ich mit einem geschickten Sprung in Sicherheit komme...
    Zufall?

    Ich glaube nicht mehr an Zufälle, dazu sind diese Dinge zu häufig, zu offensichtlich.
    Und es ist auch nun nichts besonders. Es ist einfach eine gesteigerte Aufmerksamkeit auf Dinge, die da sind, und die man sonst gar nicht beachtet...

    Anderes Beispiel:
    Nachts auf der Autobahn, alle sind ein wenig Müde, mein Wagen ist voll. Mutter, Kinder, Ehefrau, auf dem Heimweg.
    Ich bin mit rund 120 unterwegs, als vor mit die Rücklichter eines LKW auftauchen. Blick in die Spiegel, die Autobahn ist leer, hinter mir nur gähnende Dunkelheit. Schaulterblick, Blinker und als ich gerade das Lenkrad bewege ist, als wäre da ein Lichtreflex... Ruckartig reiße ich dn Wagen hinter den LKW und hake in die Bremse.
    Schlagartig ist im Wagen alles hellwach, und neben mir rauscht wie ein Gespenst ein BMW Coupe in pechschwarz, völlig unbeleuchtet vorbei....

    Zufall? Schutzengel?

    Vielleicht habe ich auch nur eine Reflektion meines Blinkers wahrgenommen. Doch allein dieses Wahrnehmen ist, was die nachfolgende Reaktion auslöste und damit schützte.
    Sollte ich dies nun verhindern? Sollte ich nun wirklich versuchen, dies zu blockieren?

    Es ist nicht anderes, als eine andere Art der Wahrnehmung, als eine besondere Wahrnehmung. Es äussert sich nicht mit etwas, was man nun in Filmen darstellen könnte... nd trotzdem fühlt es sich besonders an.

    Aber man muss es entdecken und zulassen... und vor allem: Sich auch bewußt werden, daß wir eine Wahrnehmung haben, die mehr kann, als wir bewußt von Ihr verlangen... wir können das Hören und Fühlen nicht abstellen, es ist immer aktiv. Ebenso das Riechen. Auch Sehen ist immer möglich, wir können zwar die Lider schließen, doch trotzdem sehen wir...
    Erst das Bewußtsein filtert aus diesen Eindrücken etwas heraus, und das ist, was wir als unsere Umwelt wahrnehmen. der ganze Rest, der verliert sich...
    Würden wir all dies versuchen zu verwerten zu kontrollieren, wir wären heillos überfordert... und trotzdem sind die Infomationen da und werden halt auch bearbeitet, warum also einiges dieser informationen, wenn es für uns richtig ist, nicht zulassen?
    Man muss es ja nicht immer unter Kontrolle halten...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  13. #113
    Sina
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    Ich hätte jetzt ein Beispiel für die Überforderung, wenn nicht gefiltert wird, sondern alles als wichtig erachtet wird. Hoffe, ich hake damit jetzt entsprechend ein.
    In einer meiner Turngruppe ist ein Junge, der hört nicht gut, wenn ihn jemand anspricht. Nein, er ist nicht schwerhörig oder taub, aber er kann die Geräusche, die er hört, nicht entsprechend filtern. Für ihn ist alles wichtig, das Zwitschern der Vögel ebenso, als wenn ich ihm Achtung zurufen würde. Wenn man ihn ansprechen möchte, ist es am einfachsten, seinen Namen zu sagen und ihn dabei leicht zu berühren.
    Ich denke, das zeigt gut auf, wie wichtig filtern eigentlich für uns ist und wie unterbewusst es geschieht.

  14. #114
    Blickfeld
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    Zitat Zitat von JSG Titan Beitrag anzeigen
    also ich habe mal das Atmen am WE besonders eingesetzt. Ich habe allerdings nicht großartig was gemerkt, wie sich mein Unterbewusstsein geöffnet hat. o.ä. Was ich fühlte, war eine inerre Ruhe und Entspanntheit, gleichzeitig aber hohe Konzentration.

    In dem Spiel war ich ziemlich von der Rolle. Das bewusste Atmen habe ich nicht über die 90 Minuten aufrecht erhalten können, vorallem nicht, wenn ich einen Ball gehalten habe, weil ich es schlicht vergessen hatte, mich nach einem gehaltenen Ball auf das Atmen zu konzentrieren.

    Ich hatte Momente im Spiel, wo ich z.B. fast wegen einer Notbremse vom PLatz geflogen wäre (Steilpass, ich laufe entgegen und komme schlicht zu spät). Die Entscheidung aus dem Tor dem Ball entegen zu rennen fällt aus dem Moment heraus. Ist sie dann eigentlich bewusst oder unbewusst?
    Ich auch. Ich war total relaxed und nicht so übernervös wie sonst.

  15. #115
    Welttorhüter
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Aber man muss es entdecken und zulassen... und vor allem: Sich auch bewußt werden, daß wir eine Wahrnehmung haben, die mehr kann, als wir bewußt von Ihr verlangen... wir können das Hören und Fühlen nicht abstellen, es ist immer aktiv. Ebenso das Riechen. Auch Sehen ist immer möglich, wir können zwar die Lider schließen, doch trotzdem sehen wir...
    Erst das Bewußtsein filtert aus diesen Eindrücken etwas heraus, und das ist, was wir als unsere Umwelt wahrnehmen. der ganze Rest, der verliert sich...
    Würden wir all dies versuchen zu verwerten zu kontrollieren, wir wären heillos überfordert... und trotzdem sind die Infomationen da und werden halt auch bearbeitet, warum also einiges dieser informationen, wenn es für uns richtig ist, nicht zulassen?
    Man muss es ja nicht immer unter Kontrolle halten...
    Zitat Zitat von Sina Beitrag anzeigen
    Ich hätte jetzt ein Beispiel für die Überforderung, wenn nicht gefiltert wird, sondern alles als wichtig erachtet wird. Hoffe, ich hake damit jetzt entsprechend ein.
    In einer meiner Turngruppe ist ein Junge, der hört nicht gut, wenn ihn jemand anspricht. Nein, er ist nicht schwerhörig oder taub, aber er kann die Geräusche, die er hört, nicht entsprechend filtern. Für ihn ist alles wichtig, das Zwitschern der Vögel ebenso, als wenn ich ihm Achtung zurufen würde. Wenn man ihn ansprechen möchte, ist es am einfachsten, seinen Namen zu sagen und ihn dabei leicht zu berühren.
    Ich denke, das zeigt gut auf, wie wichtig filtern eigentlich für uns ist und wie unterbewusst es geschieht.
    Ich denke, was ihr beide ansprecht, hatten viele von uns in der 12. Klasse und nennt man "Reizüberflutung". Und nochmal über die Phänomene, die du angesprochen hast, Steffen: Ich habe sowas auch schon erlebt. Situationen, in denen man denkt, entweder gab es da grad einen Schutzengel oder zumindest jemanden da oben, der ein besonderes Auge auf einen geworfen hat oder man hatte einfach Riesenglück. Mir ist sowas auch passiert. Ist ne Lapalie, aber ich glaube du meinst so etwas:
    Meine beste Freundin hat mir mal ein Armband mitgebracht, das aber leider nach kurzem Tragen an den Bändern kaputt gegangen ist, so dass ich es jetzt immer nur noch in meiner Tasche trage, als Glücksbringer. Einen morgen bin ich zur schule gehetzt, am Bahnhof das Fahrrad angeschlossen, die Stufen runtergesprintet, dabei mein Portmonnaie aus der Tasche gezogen und ab in den Bus. Als ich von der Schule wiederkam hatte ich so ein seltsames Gefühl als ich die Stufen nach oben gegangen bin und habe mir, aus einem für mich rätselhaften Grund, jede Stufe einzeln angeguckt während ich sie langsam hochgelaufen bin. Und da lag das Armband. Ich wusste ja nicht mal dass ich es verloren habe. Als ich dann natürlich in meine Tasche sah, war es nicht da. Es hatte in einer Rille zwischen zwei Stufen gelegen, ich hätte es nie gesehen, wäre ich da normal hochgelaufen... aber da war ja dieses Gefühl.

    Ich glaube, sowas hat jeder schonmal erlebt. Letztendlich ist es auch irgendwie nicht (mehr) wichtig für mich das zu definieren oder irgendwie zu begreifen. Es ist da und dieses Wissen reicht aus.
    Ich habe bewusst versucht am Sonntag, neben dieser Atemübungen und der Übung in der Sitzposition von dir, zu vertrauen. Wirklich zu vertrauen und ich war im Spiel wirklich ruhiger. Es war natürlich die übliche Welle Adrenalin, auf der ich im Spiel geschwommen bin, es war immerhin mein 1. für diesen Traditionsverein und vor ner guten Kulisse, aber es war nicht dieses Gefühl wie sonst: Hoffentlich kommt kein schwerer Ball, hoffentlich mach ich keinen Fehler mehr... sondern ich war mir sicher. Das war neu und wirklich ein seeehr gutes Gefühl Wie gesagt: Es reicht, wenn man weiß, das ES (es) da ist (mittlerweile meine Überzeugung dazu)
    Und du hast Recht: Manchmal zerstört Kontrolle nur. Dafür gibt es mehr Beispiele als wir hier aufzählen könnten.
    "Bangerang"

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    06.11.09 † 10.11.09

  16. #116
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    Gestern ging ich mit einer sehr lockeren Haltung ins Spiel. Ich habe mich vernünftig aufgewärmt und wollte meine schwache Leistung von vor 2 Wochen revidieren. Die ersten Schüsse aufs Tor parriere ich alle sehr sicher und mit Aktion zu Aktion steigere ich mich. Höhepunkt war das halten eines 11ers. Dank mir haben wir ein 1:1 geholt. Während des Spiels hatte ich bald den Gedanken, heute sehr starkt zu sein, dass es für den Gegner sehr schwer werden würde mich zu bezwingen. Ich weiß nicht in wie vielen Aktion mein Unterbewusstsein dabei war, ich glaub jedoch, dass ich einen Fortschritt gemacht habe. Vor 2 Wochen wollte ich ES bewusst einsetzten. Hat meiner meinung nach nicht geklappt. Gestern alles viel lockerer, vllt war ES ja dabei!? Ich habe mich jedenfalls sehr gut gefüht.


    Zitat Zitat von Spideratze Beitrag anzeigen
    Wer sich da zu weit von seinem Kasten entfernt, darf sich nicht wundern, wenn er dann mal ganz alt aussieht.

  17. #117
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    Wie gesagt: Wahrscheinlich musst du es einfach nur zulassen, dann kommt es von selbst. Hab ich ja auch schon die Erfahrung gemacht mit dem erzwingen
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
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  18. #118
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    Eine Frage an Steffen Du hast in deinem Thread "Mentales Training - ES hilft!" folgende Worte benutzt:

    Zitat Zitat von Steffen
    Denn wir sind noch nicht weit. Noch fühlen wir.. wir haben auch etwas entdeckt. Wir können das ein wenig nutzen, aber wir erkennen nicht dessen Gesamtheit.
    Wir werden noch mehr finden, und zusammen entdecken, was sich darauf für uns machen läßt.
    Noch sind wir im Training, im Spiel, wir fühlen. Wir verstehen, daß Gefühle wichtig sind, und entdecken, daß wir dies sogar mitnehmen können, aus dem Spiel nach Hause.
    Doch wir werden später auch das Spielfeld verlassen und zusammen in Eurem Zimmer trainieren, und dort neue Dinge entdecken.
    Daraus schaffen wir ein Päckchen, welches Ihr zum Warmmachen und Spielvorbereitung brauchen könnt, aber auch für das Training. Wir machen uns auch ein Survival-Päckchen, Wir werden versuchen, dahin zu kommen, das Gehirn auf Neutral zu schalten. Ich möchte mal den Zustand mit dem japanischen Ausdruck "Mushin" bezeichnen. Mu heißt kein oder Nichts, shin heißt Herz oder Geist. Es heißt also keinGeist oder besser Nichtdenken.
    Diesen Zustand des Nichtdenkens, den wollen wir erreichen, denn mit dieser Neutralstellung im Geist hat ES freie Bahn.
    Mich würde interessieren was du mit "im Zimmer trainieren meinst". Ist es diese Übung, die du gleich auf der ersten Seite beschreibst oder steckt da noch etwas anderes dahinter? Danke schonmal
    "Bangerang"

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  19. #119
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Nein.
    Man beginnt bei der ersten Übung.... Es ist nur so: Das geht ganz gut online...
    Nur haben die Leute scheinbar nicht geübt, also ich jedenfalls habe nie wirklich Rückmeldung über Erlebnisse, Erfahrungen und damit den Fortschritt bekommen....
    Man muss irgendwo anfangen, und einen Weg gehen... es gibt viele Wege, aber wenn man etwas lernen möchte, tut man es am Besten, indem einer, der den Weg vor einem gegangen ist, dir den Weg beschreibst und Du versuchst, diesen Weg zu gehen, also den voraus gegangenen Mensch auf gleichem Pfad zu erreichen.

    Einen Menschen, der Dir den Weg voraus gegangen ist, nennt der Chinese Sifu, der Japaner Sensei...
    Beides wird gern mit Lehrer oder Meister übersetzt, ist aber eigentlich philosophisch betrachtet, nicht korrekt.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  20. #120
    Welttorhüter
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    Die erste Übung ist das bewusste Atmen nach der Parade und bei anderen Gelegenheiten des Trainings?
    Mmh, also ich möchte diese Technik, so weit es eben möglich ist, erlernen. Deshalb würde ich es wirklich schätzen, wenn du mir den ersten Schritt erläutern könntest. Ich gehe davon aus, dass du diesen Weg selbst schon gegangen bist?

    Das mit der Rückmeldung versteht sich von selbst.
    Leider hat sich das Thema im Thread, wo es begonnen hatte, ein bisschen verfleucht.
    "Bangerang"

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  21. #121
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    Zitat Zitat von Believer Beitrag anzeigen
    Die erste Übung ist das bewusste Atmen nach der Parade und bei anderen Gelegenheiten des Trainings?
    Mmh, also ich möchte diese Technik, so weit es eben möglich ist, erlernen. Deshalb würde ich es wirklich schätzen, wenn du mir den ersten Schritt erläutern könntest. Ich gehe davon aus, dass du diesen Weg selbst schon gegangen bist?

    Das mit der Rückmeldung versteht sich von selbst.
    Leider hat sich das Thema im Thread, wo es begonnen hatte, ein bisschen verfleucht.

    Ich würde mich dem anschliessen, PUSH !
    Ich denke mal auch viele andere, denn wenn es wirklich hilft, auch wenn es nur PLACEBO ist, wie manch einer vielleicht behaupten würde, dann ist es trotzdem schön, weil es eben hilft
    Nur LOSER bleiben liegen.


  22. #122
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Nun,
    es ist die Post-Camp-Phase. Alle sind noch geschafft und müde, 1000e von Bildern purzeln noch durch den Kopf, 100e von Erinnerungen wollen verarbeitet werden.
    Zeit, sich an Samstag Abend zu erinnern.... War da nicht was mit Bildern, mit Gedanken, mit zur Ruhe zu kommen, mit Survival Pack?
    Ist nicht vielleicht jetzt, wo wir ein wenig darüber hinweg sind, eine gute Zeit, darüber zu sprechen und vielleicht auch, mal die Übung zu machen und so vielleicht auch erste Erfahrungen zu transportieren?

    Vielleicht sollten die Leute, die Samstag Abend in der recht kleinen Runde dabei waren, ein wenig erzählen....
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  23. #123
    Welttorhüter
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    Nun, dann werde ich versuchen meine Eindrücke von Samstag zu beschreiben, obwohl ich euch nicht garantieren kann ob das Erfolg hat oder nicht. Ich habe vieles mitgenommen, was man nicht allein durch Worte wiedergeben kann. Ich habe vieles erlebt, was leicht zu verstehen, aber schwer zu vermitteln ist, denn eine solche Gefühlsachterbahn, wie Samstagabend kann man natürlich nicht mit aneinander gereihten Buchstaben erklären und in ihnen fassen.

    Diese von Steffen angesprochenen Atemübungen mache ich ja bereits seit 2 Wochen fast täglich (meistens Abends vor dem Schlafen gehen. Bin ich zu diesem Zeitpunkt allerdings zu müde, macht es auch keinen Sinn, denn es soll ja kein "quälen" sondern "entspannen" sein). Vorher habe ich die Übungen nur vereinzelt ohne Stetigkeit durchgeführt. Ich setze mich also fast jeden Abend auf mein Bett in einen Schneidersitz, locker aber aufrecht und schließe die Augen.
    Es fällt mir zunehmend leichter einfach befreit ein- und auszuatmen und die Luft durch meinen Körper strömen zu lassen. Ganz locker, nicht gepresst. Dafür habe ein wenig gebraucht. Dann spürt man schon wie mit der Luft auch eine bestimmte Energie durch den Körper strömt und irgendwie Gelassenheit, Ruhe vielleicht Abgeklärtheit vermittelt.
    Mit dem Schließen der Augen, meist nach ein paar Sequenzen des Atmens beginnen dann die Bilder. Erinnerungen, meist die des Tages oder Gedanken, die ältere Erinnerungen aufwühlen. Diesen Gedanken versuche ich nicht nachzuhängen, sondern sie durch meinen Kopf nach oben aufsteigen zu lassen. Sie nicht zu unterdrücken, aber dennoch nicht zu fokussieren. Ich versuche sie einfach mit dem Gedankenstrom weitertreiben zu lassen - meist hilft mir hierbei die bewusste Konzentration auf den Atem.
    Was mir bei diesen Übungen auffällt ist, dass ich auf jeden Fall ein Gefühl für die Zeit und meine Umgebung verliere. Desweiteren werde ich sehr sensibel für die Reize, die mich tagtäglich umgeben. Das Hören wird intensiver. Ich reagiere auf jeden noch so leisen Laut (meist geschieht dies in der Schlussphase vor dem Klingeln meines Handys). Das Riechen wird bewusster - ich konnte einmal ganz genau den Geruch vom Regen draußen wahrnehmen. Dieser verschwand fast augenblicklich mit dem Weckerklingeln. Das ist natürlich logisch, denn mit dem Ausschalten eines Sinnes (Sehen), werden die Anderen intensiver. Nur, erstaunlich war es trotzdem.

    Ich bin nun sehr gespannt in das Camp gegangen in Erwartung dieser ominösen Übung von Steffen, mit der ich "ES" finden sollte. Ich weiß nicht genau, wie ich mir das vorgestellt hatte, aber es hatte auf jeden Fall in meiner Fantasie etwas mit einem Ball und einem Tor zu tun. So ganz bestätigt wurde dies nicht...
    Ich fragte nun am Samstag vor der letzten Trainingseinheit vorsichtig bei Steffen an. Luke leistete mir dann gleich Überredungshilfe, so dass er sich bereit erklärte, uns am Abend diese Übung zu zeigen. Am Samstag saßen wir dann nach der Trainingseinheit etwas zusammen (da ist ja dann auch das schöne Interview entstanden ) und amüsierten uns. Irgendwann war Steffen verschwunden, genauso wie Paulianer und Luke, wie mir auffiel. Als ich dann nach draußen trat, fand ich sie zusammen sitzend, Steffen, Bobbles & Luke auf der Steinbank, Paulianer lässig an einem Steinblumenkübel lehnend. Natürlich gesellte ich mich sofort dazu. Meine erste Frage galt nun Luke: "Habe ich etwas verpasst? Man du hättest mich doch holen können!" Die Antwort: "Nein hast du bisher eigentlich nicht. Er erzählt. Hör einfach zu. Sorry, ich wollte dich ja holen, aber ich konnte mich einfach nicht lösen..."
    Die darauffolgenden 2 Stunden sollte ich das noch sehr gut verstehen.

    Es gab eigentlich keine "Übung" in dem Sinne, die er uns erklärt und an jedem einzelnen durchgeführt hat. Er hat erzählt, uns in den Bann gezogen und einfach nur erzählt. Erzählt, dass Schicksalsschläge geschehen, egal mit welcher Schwere, dass es Situationen geben wird, in denen wir Hilfe brauchen, aber die Hilfe aus unserem Inneren kommen muss. Und wird. Er hat uns Einblick in sein Leben und sein Schlüsselerlebnis gewährt, das ihn damals sensibilisiert hat für die Dankbarkeit auf dem Feld stehen zu dürfen, gesund, fit und voller Erwartungen einer großen Leistung und vielleicht guten Perspektive. Er appellierte nicht nur einmal an uns geduldig zu sein, zu vertrauen - in uns, unsere Fähigkeiten, in "ES" - es nicht zu übertreiben.
    Und wir hörten zu.
    Er begann darüber zu erzählen, dass er uns ein Survival Pack mitgeben wolle, das wir in jeder Situation, in der wir uns in einem Teufelskreis aus negativen Gedanken, Enttäuschung und Frust zu verlieren drohen, öffnen können und uns in den positiven Flow, der so wichtig im Spiel ist, zurück bringen zu können. Aber wie mir schon während dieses Satzes klar wurde, konnte er uns natürlich nicht eine Tüte geben, viele schöne Erinnerungen hineinfüllen und jedem geben. Nein, das ist unmöglich. Denn welche Erinnerungen sollte er denn nehmen? Welche Erinnerungen braucht denn jeder einzelne von uns in welcher Situation? Und was ist für jeden Einzelnen von uns überhaupt ein glücklicher Gedanke? Was ist eine gute Erfahrung? Ich weiß die Antwort darauf nicht. Ich glaube, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich sage, dass diese keiner für jeden Mitmenschen kennt.
    "Wir wissen doch selbst, was wir am besten brauchen"
    Und genau das ist es. Genau da setzte Steffen an. Er gab uns Werkzeug mit dem wir uns im Laufe des Gesprächs eine Kiste bauen konnten, zusammen mit dem 1. Kapitel einer Gebrauchsanweisung, wie man diese benutzt. Unsere selbstgebaute Survivalkiste müssen wir nun füllen, mit positiven Gedanken oder Erinnerungen, die in uns ein Gefühl der Erfüllung, der Leidenschaft, des Erfolgs oder Stolzes geben. Diese nannte er Knopfdruck-Momente. Wann immer wir solch einen erleben, sollten wir ihn sofort einspeichern mittels Knopfdrücken. Er verbildlichte das mit einem imaginären Knopf auf seiner Hand, den er in dieser Situation drücken könne. Doch es ist ebenso wichtig zu dieser Kiste voll mit Positivität, die irgendwo hinter eurem Bewusstsein, den in Schubladen verstauten anderen Erinnerungen zusammen mit den verstaubten Impressionen der letzten Mathematik-Stunde lagert, einen Gegenpart zu haben. Wir müssen uns immer wieder daran erinnern, dass das Stehen auf dem Fußballfeld, das Ausleben der Leidenschaft und das Erfreuen am Bedingungslosen Einsatz, für den wir Belohnung von uns selbst verlangen, eine Dankbarkeit erfordert und im Grunde nicht selbstverständlich ist. Wenn wir im Spiel einen Fehler begehen, können wir es im nächsten Spiel, im nächsten Training doch immer besser machen. Wir haben doch immer die Gelegenheit das alles wieder gerade zu biegen, oder? ... Nicht immer. Dieses Verständnis verleitet zu einer Selbstverständlichkeit, mit der wir aufs Feld gehen und immer mehr wollen, vielleicht durch Lob und Erfolg von Euphorie überflutet. Diese Situationen sind ebenso gefährlich. Also erzählte uns Steffen, dass er immer eine negative Situation, die grundlegend in sein Leben griff und ihn dadurch prägte, für sich behielt und aufbewahrte. Für solche Situationen. Diese holt ihn dann immer auf den Boden zurück, vermittelt wieder Dankbarkeit, vielleicht Geduld. Dies ist für ihn auch ein Knopfdruck-Moment nur eben ein negativer. Sucht euch einfach einen Gegenstand, der euch an solch einen Moment erinnert & ruft die Situation durch das Streichen darüber wieder in euer Gedächtnis zurück.

    Das sind jetzt die Informationen, die ich euch aus diesem Gespräch geben kann. Meine Eindrücke kann ich, wie oben erwähnt, schwer schildern.
    Ich habe in diesen 2 Stunden etwas in mir entdeckt, was ich bisher nicht kannte. Es ist nicht so, dass ich etwas in mir getroffen habe, mit größeren Ohren und grüneren Augen, welches ich mit einem "Hallo" begrüßte und nun immer in enger Freundschaft bei mir trage. Es ist einfach nur ein Gefühl. Es ist nicht mal ein unbedingt überglückliches Gefühl, aber ein tolles. Ich war einfach da, atmete, fühlte und war glücklich. Irgendwie verstand ich einfach. Etwas in mir. Vielleicht ein bisschen.
    Das mag für euch jetzt schwer nachvollziehbar klingen, vielleicht kitschig und overdone.
    Gegen Ende hin fragte Steffen mich dann einfach direkt: "Musst du "ES"/es nun ergründen oder verstehen?"
    "Nein, so lange es seinen Job macht..."
    Das ist es, "ES"/es ist da und macht seinen Job und ich mache meinen & vertraue.

    Ich konnte in diesen 2 h einfach nur super verstehen, warum Steffen meinte, dass er uns dies nicht über das Forum zeigen kann. Es geht nicht. Ich habe das gemerkt, als ich vor ihm saß und zuhörte, ihn ansah und mitging. Ich saß einfach da und lauschte, war hin- und hergerissen zwischen Lachen & Weinen, Bewunderung & Verständnis. Es war eine Achterbahnfahrt in der ich ein bisschen das Zeitgefühl verlor. Ich kann nur vermuten, dass ich 23 Uhr dazu gekommen bin, da wir 1 Uhr aufgehört haben. Woraufhin wir uns mit steifen Gliedern (hier die Entschuldigung an dich, Steffen ) ins Bett schleppten. Schlaf habe ich in dieser Nacht nicht wirklich gefunden. Das lag nicht daran, dass die Gedanken wie Zirkuskarusselle durch meinen Kopf kreisten, sondern eher am Gegenteil.

    Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich just meinen ersten Knopfdruck-Moment am nächsten Morgen finden werde. Allgemein war das ganze Camp ein einziger Knopfdruck-Moment.

    Ich weiß, dass es ein langer Weg werden wird, wirklich diese Kiste öffnen zu können und nicht just in der brenzligen Situation den Schlüssel zu ihr in meinem Frust zu verlieren. Aber ich bin gewillt ihn zu gehen
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
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  24. #124
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    That´s it Believer!
    Ich bin mir nicht sicher, ob die anderen User, die das hier nicht miterlebt haben, es nun verstehen, aber es ist schön zusammengefasst und genau das war es! Nochmals hier ein fettes, dickes mega großes Lobe an Steffen! D A N K E

  25. #125
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    Mhmm...es macht neugierig...hoffe im Camp 2010 findet sich wieder Zeit...

  26. #126
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    Und ich hoffe das ich dann bei dem Gespräch dabei sein werde...

  27. #127
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    Avatar von Believer
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    Zitat Zitat von Luke123 Beitrag anzeigen
    That´s it Believer!
    Ich bin mir nicht sicher, ob die anderen User, die das hier nicht miterlebt haben, es nun verstehen, aber es ist schön zusammengefasst und genau das war es! Nochmals hier ein fettes, dickes mega großes Lobe an Steffen! D A N K E
    Ich habe versucht, die Informationen so pur, wie sie Steffen erklärt hat, hier zu verpacken. Um das ganze nicht nur zu verstehen, sondern wirklich verstehen zu können, muss man wohl dabei gewesen sein und das Werkzeug direkt in die Hand, bekommen haben.

    Ich hoffe, in meinem Beitrag konnte man das riesengroße Dankeschön an Steffen zwischen den Zeilen lesen.
    "Bangerang"

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  28. #128
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Believer,
    vielen Dank für die Ausführung.
    Nun denke ich weißt Du, wie es mir geht, über etwas zu erzählen, was da ist, man nicht wirklich erklären kann, und doch jemand nahe bringen soll.
    Und es zeigt auch, daß Du eines verstanden hast, daß man ES nicht heute oder morgen entdeckt, sondern es Wochen, Monate ja Jahre dauern kann.
    Doch es zeigt auch, daß Du einen Weg gehst, der Dich vorwärts bringen kann und wird.

    Wie Du es wieder gegeben hast zeigt mir, daß meine Erklärung bei Dir angekommen ist, Du gleiches entdeckt hast. Ähnliches... und just dies weckte in Dir eine Art Verständnis, weil ich Dir etwas erzählte, worin Du einen Spiegel gefunden hast.

    Es gibt da ein japanisches Sprichwort. Dieses besagt, daß wenn man den Mond im Wasser eines klaren Bergsees betrachtet für jeden von uns anders aussieht, obwohl der Mond selbst, der gleiche ist.

    Das bedeutet auch, wenn wir ES betrachten, sehen wir ES meist nur im Spiegel, im Spiegel von Erlebnissen und Erfahrungen. ES bleibt aber dennoch unabhängig für uns immer das gleiche und ist bei jedem von uns immer dasselbe.

    Es ist schwer, dies hier in Worte zu fassen, vielleicht schreibt Luke ja jetzt noch seine Eindrücke und seine Zusammenfassung, denn dann muss ich Marcel nicht alles erzählen, sondern kann beide Aussagen und ein paar Ergänzungen zusammen fassen, so daß er auch weiß, was wir "gemacht" haben.

    Wichtig ist mir auch, daß Ihr verstanden habt, was ich mit Survival Kiste meinte, und Ihr nun ein sehr, sehr mächtiges Werkzeug in Euren Händen haltet... vielleicht noch ein wenig leer und komisch, aber es ist Euer Werkzeug.
    Mit meinem könnt Ihr nichts anfangen, zumal einige Teile davon ich so nicht unbedingt so intensiv wieder einbauen würde
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  29. #129
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Wie Du es wieder gegeben hast zeigt mir, daß meine Erklärung bei Dir angekommen ist, Du gleiches entdeckt hast. Ähnliches... und just dies weckte in Dir eine Art Verständnis, weil ich Dir etwas erzählte, worin Du einen Spiegel gefunden hast.
    Das bedeutet auch, wenn wir ES betrachten, sehen wir ES meist nur im Spiegel, im Spiegel von Erlebnissen und Erfahrungen. ES bleibt aber dennoch unabhängig für uns immer das gleiche und ist bei jedem von uns immer dasselbe.
    *Nickend* Ja, ich denke so trifft es den Punkt.

    Es ist schwer, dies hier in Worte zu fassen, vielleicht schreibt Luke ja jetzt noch seine Eindrücke und seine Zusammenfassung, denn dann muss ich Marcel nicht alles erzählen, sondern kann beide Aussagen und ein paar Ergänzungen zusammen fassen, so daß er auch weiß, was wir "gemacht" haben.
    Ich würde auch ein paar mehr Ausführungen gut finden. Von Paulianer und Bobbles (wenn ich mich nicht recht irre) vielleicht auch, die beide dabei waren. So kann man ja immer gut feststellen, wie es bei den anderen angekommen ist.

    Wichtig ist mir auch, daß Ihr verstanden habt, was ich mit Survival Kiste meinte, und Ihr nun ein sehr, sehr mächtiges Werkzeug in Euren Händen haltet... vielleicht noch ein wenig leer und komisch, aber es ist Euer Werkzeug.
    Komisch auf jeden Fall. Unbekannt, ungewohnt trifft es auch. Aber die Gewichtigkeit dieser Kiste, kann ich mir gut vorstellen, sollte man diese Technik beherrschen.

    Mit meinem könnt Ihr nichts anfangen, zumal einige Teile davon ich so nicht unbedingt so intensiv wieder einbauen würde
    Ich muss aber auch sagen, dass gerade das deine Erzählung für mich auch so fesselnd gemacht hat. In dem du etwas von dir preisgegeben hast (und es war nicht gerade wenig und sicher nicht leicht), fiel es mir leichter mich für dieses Thema, die Emotionen und Eindrücke, die damit verbunden sind, zu öffnen. Weil ich in deinen Erfahrungen und Ausführungen auch ein Stück (wie du oben erwähnt hast) mich gefunden habe. Wenn auch, zum Glück muss man sagen, in ähnlicher und abgeschwächter Form, denn für mich war es nur kurz vor 12.
    "Bangerang"

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  30. #130
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    Believer, du triffst genau meine Worte. Mir bliebe also nicht anderes übrig als sie zu wiederholen. Außerdem weiß Steffen, dass ich seine Intuition mittlerweile verstanden habe Auf jeden Fall kann ich mich auch nur bei Steffen für diesen tollen Abend bedanken!
    Farblegende: Moderator | Privatperson

  31. #131
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    Zitat Zitat von Paulianer Beitrag anzeigen
    Believer, du triffst genau meine Worte. Mir bliebe also nicht anderes übrig als sie zu wiederholen. Außerdem weiß Steffen, dass ich seine Intuition mittlerweile verstanden habe Auf jeden Fall kann ich mich auch nur bei Steffen für diesen tollen Abend bedanken!
    Es ist mir eine Ehre
    Mittlerweile? Hast du diesem Vortrag schon öfter lauschen dürfen?
    "Bangerang"

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  32. #132
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    Schriftlich und telefonisch. Zwar nicht exakt mit demselben Inhalt, aber das ist auch kaum möglich, da sich so etwas spontan entwickelt. Von Prinzip her hat mir Steffen die erwähnten Dinge jedoch schon mehrfach auf den Weg gegeben. Und wer meine Situation kennt (wie zum Beispiel Luke123), der wird verstanden haben, das Steffen teilweise genau diese beschrieben hat.
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  33. #133
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    Ich habe eine erste Erfahrung gemacht. Zwar nicht auf dem Fußballplatz, sondern im Fitnessstudio, dennoch taugt sie etwas Also hier kommt die kleine Geschichte:

    Es gibt zwei Arten von Zwillingen. Die eine Art von Zwillingen ist die harmonische Sorte. Es wird geteilt, offensichtlich geliebt, der andere Geschwisterteil ist wie eine beste Freundin für diese Art von Zwilling. Und dann gibt es die andere Sorte: Chaotisch, ewig streitend, jegliche Ähnlichkeit verweigernd, doch am Ende lieben sich die beiden Chaoten doch. Meine Schwester und ich gehören zur letzteren Art. Dies sollten wir an diesem Tag wieder einmal eindrucksvoll belegen. Das tollste am Zwillingsdasein: Man hat immer zwei Kleiderschränke . Teilen? Klar, aber nur ohne Erlaubnis.

    Ich wollte eigentlich nur entspannt zu McFit gehen, mein Vorbereitungsstart. Auf dem Programm stand Splittraining, Beine und Bauch im Fokus. Nichts ahnend wollte ich losgehen, da fällt mir auf: Das Schloss für den Spind fehlt. Oh meine Güte, wie ich es hasse. Meine Schwester hat das Schloss wohl bei ihrem letzten McFit-Gang in ihrer Tasche gelassen. Also: Ab ins Zimmer. Es war schon 22 Uhr und ich wollte eigentlich schon vor einer Stunde losgehen, daher war meine Laune auf einmal unter 0, als ich ihr Zimmer betrat. Da ging es mit dem rumgekeife los. Die Details erspare ich euch, aber es war das typische: "Du hast!" "Nein, ich nicht!" "Doch, du hast es immer" "Nein, ich hab es nie"... Schon fast belustigend, wenn man es Revue passieren lässt. Am Ende haben wir uns über alles und jedes gestritten, meine Mutter schritt ein, versuchte zu schlichten - ein "Mama, Halt dich da raus!" im Einklang half auch nicht weiter. Stocksauer fuhr ich ohne Schloss und mit erheblichem Stimmungsverlust zu McFit. Beim Umziehen wurde alles in den Spind geschleudert, dass es nur so krachte (ab 22 Uhr ist kaum noch eine Frau bei McFit, deswegen hab ich die Umkleide meist für mich). Zur Erwärmung ging es dann in spezieller Form auf den Crosstrainer. Ich konnte mich nicht konzentrieren, im Kopf schwirrten die Bilder vom Streit umher und machten mich immer wütender. Ich verlor zunehmend das Gleichgewicht, kam in meinen Rhythmus nicht rein und musste neu ansetzen, was mich noch rasender machte. Schließlich war ich wütend auf alles und jeden. Warum muss ich denn ins Fitnessstudio? Ich könnte doch auf dem Platz sein, aber nein - es ist ja noch kein Trainingsauftakt - na super!
    Am Ende kam mir dann das Camp in den Sinn und ich stieg vom Crosstrainer ab. Knopfdruckmoment? Das wäre jetzt eine perfekte Situation, um den ersten Schritt zu versuchen. Gesagt, getan. Augen geschlossen, auf den Moment und die Gefühle konzentriert, die ich mit dieser Situation verband. Es dauerte ein wenig bis ich sie wie durch meinen Körper strömen lassen konnte. Und dann passierte es: Ein Lächeln. Aufgrund der Erfahrung musste ich, während ich mir diese Erinnerung möglichst bildlich ins Gedächtnis rief, unvermittelt anfangen zu lächeln. Überrascht stellte ich fest, dass meine anfängliche Wut eher einem missbilligendem Seufzen gewichen war und dann fast ganz verpuffte. Offensichtlich hatte dieser "Knopfdruckmoment" zu wenig Platz für meinen Zorn gelassen. Während des folgenden Trainings verschwendete ich keinen Gedanken mehr an den Streit zu Hause und absolvierte konzentriert meine Übungen, fast ein wenig genießend.
    Am nächsten Tag war, wie so oft bei uns, der Streit wortlos vergessen.

    Ich glaube, dass ich bei dieser Erfahrung vielleicht einen Minischritt nach vorne gemacht habe. Mir wurde die Situation, in der ich mich befinde bewusst, ebenso wie die Maßnahmen, die ich deswegen ergreifen kann. Früher ließ ich es einfach geschehen, ohne mich gegen diese Einstellung aufzulehnen. Im Gegenteil: Meist steigerte ich mich noch mehr hinein bis dieser Zustand, im Fitnessstudio z.B., von allein der Erschöpfung wich, weil ich mich vor lauter Wut ausgepowert hatte. Natürlich ist dieser Streit kaum vergleichbar mit der Situation ein schlimmes Gegentor zu bekommen, denn dann lasten noch selbsterzeugter Erfolgsdruck, die Angst das Team enttäuscht zu haben und das Realisieren der Konsequenzen dieser Aktion auf mir. Dennoch: Das erste Mal ist es mir ansatzweise gelungen meine negativen Gefühle zu ignorieren. Die positive Erinnerung ließ ihnen einfach keinen Platz sich weiter zu entfalten, hatte ich den Eindruck.
    Geändert von Believer (15.07.2009 um 11:44 Uhr)
    "Bangerang"

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  34. #134
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Believer,
    wenn Kistenschreiner Plyometric-Luke nun noch schreiben würde, was er mir gestern erzählt hat, ich glaube Du würdest schon jetzt ein frohes Gesicht machen....
    Daher mach eins und warte mal, ob er die Muse findet, zu schreiben...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  35. #135
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    Danke, Believer. Kann mir das jetzt etwas mehr vorstellen.

    Was genau das ES aber genau ist, liegt aber immer noch im Bereich "Fast keine Ahnung".

    Na ja, vielleicht kommt das noch.

    LG
    Du warst so jung, du starbst so früh, wer dich gekannt, vergisst dich nie.



    † 28.08.09


    Ich danke dir für alles, Thomas. Ohne dich hätte ich es nicht geschafft.

  36. #136
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Believer,
    wenn Kistenschreiner Plyometric-Luke nun noch schreiben würde, was er mir gestern erzählt hat, ich glaube Du würdest schon jetzt ein frohes Gesicht machen....
    Daher mach eins und warte mal, ob er die Muse findet, zu schreiben...

    Ich versuch mich mal....

    Ich fuhr ja Sonntag Früh vom Camp nach Hause, trotz schlechter körperlicher Verfassung versuchte ich nochmal meinen ganzen Fokus auf dieses letzte, eine Spiel zu richten!
    Doch wie? Ich rief mir Steffens Abendvortrag in den Kopf, verschiedene Passagen kamen mir so vor, als säße er direkt vor mir und hämmerte mir das ins Gehirn.
    Dieses mentale Einstimmen geschah während des Umziehens, auch beim Aufwärmen und kurz vor dem Spiel.
    Ob ich nun gewappnet war oder nicht, kann ich nicht sagen; ich fühlte mich gestärkt, zwar körperlich nicht 100% fit, mental erschöpft, aber das spielte keine Rolle.
    Ich betrat den Platz und los gings. Von Anfang an konzentriert, die Mannschaft geführt!
    Dann der so wichtige 1.Ball:
    Ein fieser Flatterball, senkt sich genau unter der Latte. Ich parierte den Ball mit Übergreifen und lenkte ihn über den Querbalken.
    Als ich wieder aufstand, sofort eine intuitive Reaktion: Ich drückte einen gewissen "Knopf" auf meinem Handschuh und speicherte diese Parade ab.
    Ob ihrs glaubt oder nicht, ich spielte das beste Spiel der gesamten Saison. Bei Flanken souverän wie nie, alle guten Aktionen eingespeichert, vor Freistößen oder Angriffen den Knopf gedrückt und es lief scheinbar wie von selbst...

    Nach dem Spiel konnte ich leider nicht mehr viel drüber nachdenken, denn in der letzten Aktion, praktisch mit dem Schlusspfiff, verletzte ich mich schwer und musste mit dem Krankenwagen abtransportiert werden, aber das wisst ihr sicherlich schon.

    Ich sage nun nochmal:
    Danke fürs Camp und vorallem einen großen Dank an Steffen, der mir am Samstag wahnsinnig geholfen hat und mich auch gestern Abend nochmal sehr gestärkt hat! Vielen Dank!

  37. #137
    Welttorhüter
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    Luke, es freut mich total für dich, dass es super geklappt hat.
    Ich durfte diesen... (in Ermanglung eines besseren Wortes) Flow schon einmal in einem Spiel erleben und weiß wie verdammt (entschuldigt mich) geil es ist. Da kommt dir das Spiel auf einmal wie zweimal 10 Minuten vor.

    Steffen, ja, ich muss wirklich grinsen.

    Zitat Zitat von Kenji 101 Beitrag anzeigen
    Was genau das ES aber genau ist, liegt aber immer noch im Bereich "Fast keine Ahnung".

    Na ja, vielleicht kommt das noch.
    Mmh... das ist mir im Camp angesichts Steffens Erzählung klar geworden.
    Als sich die Ausführung dem Ende zu neigte, fragte er mich, ob ich es/ES denn nun verstehen müsse.
    Die Antwort kam mir relativ leicht über die Lippen:
    "Nein, so lange es seinen Job macht..."
    Das wars. Ich glaube nicht, dass du dich damit jetzt zufrieden geben kannst, weil du einfach nicht dabei warst, aber vielleicht ist es ein Denkanstoß für dich, wie ich es sehe.
    "Bangerang"

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  38. #138
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    Zitat Zitat von Believer Beitrag anzeigen
    Mmh... das ist mir im Camp angesichts Steffens Erzählung klar geworden.
    Als sich die Ausführung dem Ende zu neigte, fragte er mich, ob ich es/ES denn nun verstehen müsse.
    Die Antwort kam mir relativ leicht über die Lippen:
    "Nein, so lange es seinen Job macht..."
    Das wars. Ich glaube nicht, dass du dich damit jetzt zufrieden geben kannst, weil du einfach nicht dabei warst, aber vielleicht ist es ein Denkanstoß für dich, wie ich es sehe.
    Da gebe ich dir 100%ig Recht. Ich beobachte mich einfach mal in nächster Zeit... .

    LG
    Du warst so jung, du starbst so früh, wer dich gekannt, vergisst dich nie.



    † 28.08.09


    Ich danke dir für alles, Thomas. Ohne dich hätte ich es nicht geschafft.

  39. #139
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    Übrigens, Steffen. Ich habe meine Lieblings-Entspannungsposition gefunden. Man nehme Rasen (im Garten) und einen Ball, gehe in den tiefen Umarmungsgriff, lege sich lang auf den Boden et voilà
    "Bangerang"

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  40. #140
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    Na, Believer,
    wenn Du nun bei einem Knaller vor die Füsse in en Tiefen Griff gehst und dann einen Atmenzug ganz bewußt machst (so lange das Spiel nicht schnell sein muss und gehen soll), achte mal, was dann passiert.
    Es ist egal wie "groß" oder "klein" der "Knopf" ist.... was Du da machst, ist einen persönlichen "Knopf" erschaffen - gut, sehr gut.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  41. #141
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    Davon natürlich ganz zu schweigen. Absolut fantastisches Gefühl.
    Da habe ich ja das Foto von Paulianer noch im Kopf, das er im Thread "Trainingsprobleme, bzw. Tage, an denen..." gepostet hat.

    Ich ersehne schon den Trainingsauftakt herbei. Dann kann ich dir vielleicht (bei mir sogar ganz bestimmt, ob nun positiv oder negativ ) vom Gebrauch aus der Fußball-Praxis berichten.
    "Bangerang"

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  42. #142
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    Ja, tolles Foto, aber leider nur eine Momentaufnahme
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  43. #143
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    Wo Steffen noch deine Beine kritisiert hat, weil die nicht vollkommen entspannt waren. *grins* Momentaufnahme eben...
    Mensch, das hat gedauert, bis ich den ganzen Thread durchgelesen hatte.

    Nimmst du dir diese "Entspannungszeit" in den Spielen eigentlich immer noch?
    "Bangerang"

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  44. #144
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    Wenn ich dran denke, ja. Im Training wird meist eine schnelle Spieleröffnung verlangt, da geht es meistens nicht.

    Dennoch bleibt bei mir der Nutzen aus. Ich möchte damit diese Technik nicht in Frage stellen, habe jedoch für mich persönlich einfach festgestellt, dass der Schritt danach bei mir nicht funktioniert, d. h. diese Entspannungsphase leitet bei mir nichts ein und ist deshalb nutzlos.
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  45. #145
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    Das heißt, den Entspannungsmoment erlebst du noch wie früher (Thread "Trainingsprobleme, bzw. Tage..."), aber du nimmst daraus keine Ruhe und Sicherheit mit? War das schon immer so, oder hat es irgendwann einfach nicht mehr funktioniert?
    "Bangerang"

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  46. #146
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    Natürlich ist das entspannend, aber ich spüre dadurch keine wirkliche Besserung. Eigentlich ist das ja nur ein Schritt bzw. der Beginn einer ganzen "Philosophie".
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  47. #147
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    Mit Steffen hast du schonmal darüber gesprochen, nehme ich an. Oder? Hatte er Verbesserungsvorschläge? Ich frage nach, weil sich das im anderen Thread ja total positiv angehört hat.
    "Bangerang"

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  48. #148
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    Nee, hatter nicht
    ich glaube, er traut sich nicht mehr.

    Schau, Paulianer hat, wie die meisten ein Problem: Es ist die Ungeduld.
    Wenn da etwas ist, dan soll es sofort sein. Nicht morgen, nicht irgendwann, jetzt

    Diese Erwartungshatung blockiert aber eigentlich alles, was sich da entwickeln kann oder soll.
    Weißte die Spiele, wo ich die Erwartung hatte, daß es gut läuft, daß ich was reißen will, es waren die schlechtesten die ich je gemacht habe. Ich bekam keinen Focus zusammen, Null... ich war nicht nur unsicher, ich habe zum Teil völlig Banane reagiert und das nur, weil ich wollte, wollte, und müssen wollte.
    Ich wollte funktionieren, ich wollte gut sein, ich wollte locker sein und verkrampfte nur noch mehr.
    Es ist ein Teufelskreis, aus dem kaum jemand allein ausbrechen kann. Ich brach deshalb daraus aus, weil ich mir ja das Knie gebrochen hatte und daher schon nicht mehr "Leistung" bringen durfte oder musste....
    Irgendwann gab ich auf.
    Das war so um 1992 bis 1994. Es endete, sang und klanglos. Ohne ein Tschüss, auf Wiedersehen oder sonst etwas.. Wir haben 6:3 verloren, aber ich habe für mein Gefühl das beste Spiel meines Lebens gemacht....
    Ebenso in Höchst.. ich wollte und nichts klappte. Man machte mir keinen Vorwurf, aber für mich war es mies....
    Dann in Eschersheim auf dem Rosegger... Hier war ich einfach frei. Mir war Ergebniss und der Rest Wurscht, trotzdem: Ich hatte Lampenfieber. So ein Dreck... aber fand Ruhe in mir selbst, irgendwo kam dieses *lalala* auf einmal her und ich hatte auf einmal Ruhe. 1:0, 2:0 egal. Es bedeuete mir und für mich nichts mehr.... Und so kam es, daß ich dann einige hochkarätige Chancen vereitelte und für mich ein Fazit ziehen konnte: Es war gut, mit Training wäre es aber besser....

    Und mehr und mehr begann ich zu verstehen, daß es ist wie in jedem Kampf. Wenn Du unbedingt mit allen Mitteln gewinnen willst, wirst Du letztendlicher eher verlieren, als wenn Du aufgibs, weil Du weder was zu gewinnen, noch zu verlieren hast.
    Ein Sieg, er bringt nichts, eine Niederlage auch nicht. Es findet im Kopf statt Wir werden nicht für den Sieg belohnt, für eine Niederlage aber gescholten. Wo ist also der Ausgleich?

    Ich lernte schnell die Paralleln aus dem Kampfsport und der Kampfkunst zu schätzen.
    Denn hier versagte ich auch regelmäßig, bis ich endlich losließ. Verlieren oder Gewinnen, es wurde zur Nebensache. Der Weg selbst, er wurde wichtiger. Ziel? Egal, einfach sehen, wohin er führt.
    Der Musha Shugyo, der Irrtum des Kriegers, führte mich lange auf einem falschen WEg, weil ich glaubte, alles kontrollieren und alles mit Leistung erreichen zu können.
    So ließ ich ab.... heute, es flammt immer wieder auf, kenne ich diese Fratze des Irrtums und lache dann darüber, wenn es mich mal wieder "erwischt"....

    Ich habe einen Blick auf die Sache bekommen, wie kein anderer.... und ich habe Versagensängste wie kein anderer.
    Ich muss mich immer und immer wieder fragen.... und dann, Luke darf lachen, muss ich mein linkes Knie reiben, weil ich mir erneut die Grube selbst mache....

    Was ist also zu tun? Logisch! Wir müssen loslassen, wir müssen vor allem uns selbst gerecht werden, und das mal ganz neutral und nicht gemessen an anderen oder an bestimmten Werten. Nicht an Sieg oder Niederlage....

    Das ist aber auch etwas, was z.B. in der Kampfkunst bei mir eine Zeit von 6 Jahren eingenommen hat, es zu verstehen. Es ist immer noch nicht perfekt, aber es ist in Ordnung, ich kann dort loslassen.

    So ist es dann auch mit dem Entspannen im Moment. Es funktioniert, nur muss man dann auch loslassen können, also diesem Moment auch mal haben und innehalten, selbst wenn Millionen Furien hereinbrechen.
    Ein Leuchtturm springt auch nicht beiseite, wen eine Welle von einigen dutzend Metern kommt.... im Gegenteil: Er ruht so fest in sich, in seinem Fundament, daß die Wogen ihn nur leise erzittern lassen, aber nie brechen werden. Er steht es durch... und der Leuchtturm ist Symbol, daß man den Unbill einfach oft hinnehmen muss, es durchstehen muss, auch wenn mal die Wogen höher gegen oder ein Sturm tobt. Man darf sich nicht erschüttern lassen, sonst ist man Spielball dieser Wogen, wie eine verlorene Nussschale in einem tropischen Taifun!
    Daher ist der Moment dieser Entspanung so wichtig, es ist der Blick auf das Fundament... dort kommt alles her, dort ist die einzige Power in allen Momenten.
    Das muss man lernen... ob der Moment später dann 10 Sekunden oder nur Bruchteile der Sekunde dauert, daß ist dann nicht mehr wichtig. Er ist da, und wir nehmen diesen bewußt war. So wie wir heute Atmen, unbewußt dorch ohne Atmen nicht sein könnten.
    Erst wenn wir bewußt atmen, nehmen wir wahr was passiert und dies kann uns helfen in bestimmten Situationen auf einmal besser damit fertig zu werden.
    Beim Laufen.. wenn wir nicht lernen, die Atmung mit dem Laufen in einen Rhythmus zu bringen, geraten wir aus der Puste und bekommen Seitenstechen... Wir müssen also langsam anfangen, zu lernen, Atmung und Laufen zu harmonisieren und irgendwann ist es ein Automatismus, egal ob langsamer Waldlauf oder 20 Meter Spurt, der Atmen geht mit und wir haben so die nötige Power.
    Auch beim Schwimmen... der Schwimmer muss lernen, seine Atmung mit den Kraulzügen zu verbinden, um einfach die nötige Power zu haben, er muss im Rhythmus atmen, sonst wird er nie gut werden... Er muss also loslassen und langsam anfangen, um nach oben zu kommen, er muss einfach lernen, diese Sache zu bekommen, dieses Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit dieses simplen Rhythmus...
    und auch wir müssen also loslassen, um den Kopf frei zu bekommen und so alle Aktionen in den Rhythmus, oder das Geholper, des Spiels zu bekommen. Oft müssen wir vielleicht bewußt eingreifen, einfach um wieder Ruhe zu finden und neu zu beginnen, aber wir brauchen dafür Zeit...

    Ungeduld und Ehrgeiz werden daher eher schlechte Begleiter sein, denn allein durch den simplen Willen ist vieles einfach unmöglich zu schaffen... solche Killer sind wir selten.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  49. #149
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    Zitat Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    Ich muss mich immer und immer wieder fragen.... und dann, Luke darf lachen, muss ich mein linkes Knie reiben, weil ich mir erneut die Grube selbst mache....
    Luke hat nicht gelacht... gut, er hat gegrinst.

    Es ist aber immer wieder ein komisches Gefühl, wenn man sich sagt, dass man in ein Spiel gehen muss mit dem Gedanken, dass Niederlage oder Sieg nichts zählen - man geht also mit einer Egalität ins Spiel um genau zu sein, oder? Das kann ich irgendwie mit meinem Ehrgeiz und meiner Selbstmotivation, die sich immer meldet, kaum vereinbaren - zumindest schlecht. Ich habe mich damals immer gefragt, warum ich manchmal besser spiele, wenn ich aus dem Flugzeug (damals Frankreich 2007) steige, nicht geschlafen habe und dennoch 2 Std. später auf dem Fußballplatz stehen muss. Ich habe damals gegen den VfB Hermsdorf eins der besten Spiele für meine damaligen Möglichkeiten gemacht. Vielleicht wirken sich die Umstände (müde z.B.) einfach sehr auf die Einstellung aus. Nicht, dass man in ein Spiel mit einer "Null-Bock-Einstellung" geht, sondern einfach, dass man sich sagt: Hey, ich zieh mein Ding hier mit dem Team durch und alles andere ist egal.
    Ist es denn wirklich so, dass man auf dem Feld stehen muss mit der Einstellung, dass der Ausgang des Spiels im Grunde egal ist, oder ist es mehr ein: "Ob nun Sieg oder Niederlage - Ich werde nicht sterben"? Das darf ich meinem Trainer zumindest dann nicht erzählen
    "Bangerang"

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  50. #150
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    Believer,
    mit Null-Bock hat es gar nichts zu tun.
    Die Übermotivation ist das eine Extrem, die Null Bock Einstellung die andere Extreme...
    Dazwischen liegt das andere, und die Einstellung von:
    Ich habe voll Bock auf kicken, und es ist Wurscht wie es ausgeht, hauptsache es bockt voll!
    Und das ist die Grundlage dafür, ES genauer kennen zu lernen.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

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