Also als "exzessiv" würde ich es jetzt nicht beschreiben. Gerade weil dieses Adjektiv meist im Zusammenhang mit Drogenkonsum steht.
Aber das ist doch vollkommen okay, Luke. Jeder muss für sich selbst die richtige Methode finden. Ich erinnere da nur an striglettis Methode, sich in einen inneren Ruhezustand zurück zu holen.
Na klar. Im letzten Camp haben wir ja letztendlich doch am Ende gefragt. So zwischen Tür und Angel nach dem Samstagstraining...
Diesmal melden wir uns schon früher. Verlass dich drauf.
Das geht mir zum Glück bei den Momenten nicht so. Aber an die Techniken habe ich mich ja noch nicht heran gewagt.
Trotzdem merke ich, dass, wenn ich gegen Ende des "Trainings" unterbrochen werde (wie eben von meiner Schwester, die ungefragt ins Zimmer stürmte), ich das Training auch gleich abbrechen kann. Ich habe dann meist nicht mehr das - wie drücke ich das jetzt aus? - vielleicht Durchhaltevermögen, um mich nach dieser abrupten Unterbrechung, wenn ich eigentlich schon ziemlich weit war, noch einmal in diesen Zustand wieder so tief einzuklinken. Deswegen habe ich heute 2 Minuten früher abgebrochen. Aber eines habe ich auch gelernt: Erzwingen bringt nichts.
Als ich angefangen habe, gab es viele Tage, wo ich mittendrin aufgehört habe, weil ich gemerkt habe, dass ich mich nicht auf die Übungen konzentrieren, also nicht aktiv entspannen konnte. Manchmal unter Zeitdruck, manchmal, weil mich ein Erlebnis so beschäftigt hat.







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