Hmm, ich kann mich erinnern, dass das bei mir so war, als ich nach fünfjähriger Tor-Pause wieder angefangen habe. Ich hab zwar die Augen nicht immer zu gemacht, aber den Ball definitiv auch nicht bis zum Schluss verfolgt. Also irgendwie nen anderen Punkt fixiert. Besser geworden ist das bei mir dann mehr oder weniger von selber mit dem Training. Besonders beim Schusstraining aus geringer Distanz. Wenn jemand auf 5 m voll draufzieht, hast du nicht die Chance, die Augen zuzumachen und nachzudenken. Auch bei hohen Bällen musst du den Ball bis zum Fangen sehen.
Ich meine, eigentlich sollte man den Ball eh immer im Blick haben, aber wenn ein schnurgerader Ball auf dich zukommt, ist man schon verleitet, einfach "das Übliche" zu machen. Pass vielleicht einfach mal auf, bei welchen Schüssen du die Augen evtl. nicht zumachst. Da ist halt irgendne kleine Unsicherheit im Kopf, die du rausbekommen solltest.
Aber: Das mit dem undichten Netz und dem nicht mehr wissen - das kann unter Umständen auch vom Adrenalin während dem Spiel kommen. Ich hab manchmal auch so Mini-Blackouts. Beispiel: Letzte Saison gab's irgendne Situation im Strafraum und ich fand eigentlich, dass ich das sehr souverän gelöst hatte und keine Probleme hatte - auf de Tribüne hatten die Zuschauer nen halben Herzinfarkt bekommen. Vielleicht konzentrierst du dich auch einfach nicht drauf, weil du ja eigentlich genug zu tun hast.




Zitieren