Es ist doch ganz einfach:
Sand ist uneben.
Wenn also jemand aus dem Sand abspringt, so gibt der Boden nach. Damit werden die Bänder stärker belastet und beansprucht, als dies auf festem Boden oder Rasen der Fall ist. Da man sich nun auch noch seitlich abdrückt, und damit Traktion und Griff fehlt, zumal wenn man Schuhe trägt kann man schnell seinen Muskulatur und Gelenke überlasten.
Somit gewöhnt man sich zum Teil einfach Dinge an, um diese Fehler zu kompensieren, die dann auf einem Hartplatz und einem Kunstrasen einfach auch wieder nicht richtig funktionieren.
Daher trainiert man nur barfuss im Sand, und sollte daher, wenn man Technik macht, vom festen Untergrund in den Sand springen.
Es gibt keinen Beleg, da der weiche Sand auch nur im mindesten die Sprungkraft steigert.. also vom plyometrischen Standpunkt her, arbeitet man dann lieber mit Stufen und Trittchen, als mit dem Sand.
Es gibt kaum eine Torwartschule, die noch IM Sand trainiert, die meisten nutzen es eher für die Fallschule, also zur Fallbildanalyse...
Wenn mal also mal Beachvolleyball spielt, kein Thema, wenn man mal Beachsoccer spielt, kein Thema... nur das Training im Sand ist einfach der Förderung der Sprungkraft nicht dienlich.
Denn das Training ist dann doch eher als schädlich anzusehen, als als förderlich.
Die Gefahren sind einfach da, und daher sollte man bitte nicht denken, daß es die Hölle bringt.
Die Hölle bringen nur richtige, gezielte Übungen zum Thema Sprungkraft, aber eben nicht im Sand.




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