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Thema: Erkältung

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  1. #1
    Nationale Klasse Avatar von das Tier im Tor
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    Mein Favorit wäre ein "Hot Toddy". Hab ich mir als Hausrezept von meiner Zeiz in Schottland mitgebracht. Du nimmst ein Kaffeehaferl, schüttest ungefähr einen Daumenbreit Whisky rein (was billiges, am besten irgendein Blend), stellst einen Esslöffel voll Honig dazu, drückst wahlweise eine Limette oder eine halbe Zitrone hinein und überschüttest das ganze mit heissem Wasser. Umrühren, bis sich alles gut vermischt hat und dann prost. Da steh ich total drauf, wirkt Wunder und schmeckt auch recht annehmlich
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit,
    dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)

    in memoriam Robert Enke

  2. #2
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    dTIT,
    jetzt mußt Du den Preussen nur noch erklären, was ein "Kaffeeharferl" ist, denn das wissen wohl nur wenige jenseits der Isar!

    Und anstelle Whiskey geht auch Rum Ist Wurscht.
    Übrigens: Es ist sogar besser, wenn man die Zitrone einige Tage mitsamt Schale im Alkohol stehen läßt.... denn dann lösen sich bei einer unbehandelten BioZitrone auch aus der Schale alle wertvollen Pflanzenhinhaltsstoffe und Aromen.

    Wobei man auch hier sagen muß: Zitrone, wie alle Zitrusfrüchte sind eher gut für die Verdauung... Einzig das Vitamin C der Zitrone ist der Turbo für die Fresszellen und damit Imunaufbauend, doch das allein macht es eben nicht.
    Bei Vitamin C denk ich immer an Hagebutten und rote Johannisbeeren, und bitte: Wenn Zitrusfrüchte - Zitronen haben nur halb soviel Vitamin C wie Apfelsinen... dann lieber eine Apfelsine gefuttert.

    @Finsinga: Alkohol entsteht durch Vergärung mit Hefen aus Zuckerhaltigen Flüssigkeiten. Also, alles was Zucker enthält, kann zu Alkohol werden.
    Reine Alkohole sind dann also eigentlich vergorenes Zuckerwasser, welches durch Destilation vom Restwasser befreit wird.
    Zuckerwasser kann man am Besten aus Rohrzucker, Rübenzucker oder auch Stärke herstellen. Bei Kartoffeln ist es nicht der Zucker, es ist die Stärke, wie auch bei Getreide.
    Vodka wird eigentlich aus Kartoffeln gemacht, wobei die Kartoffeln vermaischt und dann vergoren werden, und diese scheußlich stinkende Paste wird dann destilliert. Alkohol verdampf bei knapp 70° C, das Wasser später. Daher hält man die Maische bei 70° C und fängt in der Kühlspirale den Alkohol auf und füllt diesen ab. Voila!
    Beim Bier ist das ähnlich: Getreide wird zum Keimen gebracht, der Keimprozess wird unterbrochen und das Getreide nun getrocknet und vermahlen, das Mals ist entstanden. Denn die Stärke des Getreidekorns wurde so zu Zucker aufgeschlossen, so daß die Hefe leichteres Spiel hat.
    Ein Doppelkorn wird z.B. so hergestellt.... also aus Getreide. Mais ist auch ein Getreide, Basis eigentlich für die Whisky Destillation, in Schottland nimmt man dafür aber wie beim Bier Malz....
    Toll ist Rübe, denn der Rübenzucker ist ein gut wasserlöslicher Zuckersirup, den muß man nur mit Hefe ansetzen, und das gibt einen guten Alkohol. Leider nur: Da bilden sich eine Menge Fuselstoffe, daher ist das eher was für Lösungsmittel....
    Besser ist dann Rohrzucker.... daraus wird traditionell der Rum hergestellt....

    Daher: Bitte solche Alkohole benutzen, aber ich halte die Mengen für den "Hot Toddy" schon für zu stark.
    Das hat dann weniger mit Medizin zu tun, als mit Genuss
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  3. #3
    Finsinga
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    Tja, dann werd ich mir wohl nen Whisky zulegen...
    Soweit gehts mir a bissal besser, allerdings fühle ich mich noch ein wenig schwach. Mein Arzt hat mich erstmal bis Freitag krank geschrieben. Wollte mir noch leichtes Anitibiotika verschreiben, was ich allerdings nicht nehme, weil ich dann eine längere Sportpause einlegen müsste (by the way: mein Hausarzt ist berüchtigt, dass er für fast jede Kleinigkeit Antibiotika verschreibt). Stattdessen hab ich mir Sinupret Forte geholt, ist pflanzlich und wirkt normal auch sehr gut. Hoffe, dass ich bis Freitag wieder trainieren kann, wovon ich auch ausgehe. Vielen Dank für die ganzen Tipps!! (Da könnte man fast zum Genusstrinker werden... )

  4. #4
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Hallo Finsinga,
    es gibt immer Ärzte die mit Atomwaffen auf Spatzen schießen.
    Antibiotika sind nur dann angezeigt, wenn wirklich eine Bakterielle Infektion vorliegt und der Körper damit überfordert ist.
    Infektionen im Hals/Rachenraum zum Beispiel röten sich gern, wenn man sich mit einer Virusinfektion einen gefangen hat. Antibiotika sind da nutzlos.... Erst wenn sich eine nette Eiterschicht bildet, die Mandeln nun mit einem dichten Bakterienrasen besiedelt sind, Sekret und Schleim den Anschein erwecken, daß diese zu den Bronchien und Lungen vordringen könnten und anstelle das es Dir besser geht, nun die Halsschmerzen aufgrund dieser Entzündung eher schlimmer geworden sind, sollte man nicht Spaßen und mal mit Antibiotika arbeiten.

    Sinupret soll ja gegen eine Sinusitis, also Nebenhöhlen Entzündung wirken. Da ich aufgrund einer Operation in diesem Bereich nicht nur mitreden kann, sondern durch die Op auch davon befreit seit Jahren befreit bin, kann ich auch darüber ein wenig 'dozieren'
    Also, in den meisten Fällen ist ein Antibiotika bei einer Sinusitis nur angezeigt, wenn man ehrlich kaum mehr Luft bekommt, Fieber hat und eine Sekretprobe aus den Nebenhöhlen einen deutlichen Rückschluß auf eine eitrige Neben/Stirnhöhlenentzündung zuläßt.
    Ist die Nase aber noch durchgängig und nur teilweise verstopft, sind Inhalationen das Optimum. Kamille, Kampfer und Methol sind hier probate und bewährte Stoffe für eine Inhalation....
    Hat die Inhalation die Nase etwas befreit, sollte man warmen Kamillentee mit ca. 2-3 Gramm Salz auf 250 ml anmischen und in eine Nasendusche füllen, und damit dann die Nase gründlichst reinigen.
    Das zieht ein wenig, ist aber definitiv gut.

    Hat man einen guten HNO Arzt, kann man diesen auch bitten, die Nase mal zu spülen und so von Sekret und Krusten zu befreien, was diese auch gern tun, da es einfacher ist, als medikamentös zu behandeln, und freier von Nebenwirkungen ist.

    Die Nasendusche kann man ruhig dreimal täglich benutzen und anwenden und sollte schon bald Linderung verspüren.

    Viel Ruhe waren und Körper warm halten.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #5
    Finsinga
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    Hatte auch schon zwei OP´s, leider beide beim selben Pfuscher. Besser?? Nicht wirklich. Deshalb lass ich es und riskiere die eine oder andere Erkältung, die ich davon bekomme...

  6. #6
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    Im Anbetracht der Grösse meines mir eigenen Kaffeehaferls ist die Menge durchaus abgebracht
    Im Übrigen dient die Zitrone eher der Geschmacksregulierung, das Vitamin C kann man sich fast schon knicken, da ess ich lieber Brokkoli...
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit,
    dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)

    in memoriam Robert Enke

  7. #7
    Sina
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    Was is denn nun ein Kaffeehaferl?

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