Naja, egal was da vorgefallen ist, es ist ein sehr unglücklicher Zeitpunkt und so kommt schon vor dem ersten Saisonspiel Unruhe in den Verein.
Wenn der Saisonstart daneben geht, dann wird es noch schwerer für Mainz.
Naja, egal was da vorgefallen ist, es ist ein sehr unglücklicher Zeitpunkt und so kommt schon vor dem ersten Saisonspiel Unruhe in den Verein.
Wenn der Saisonstart daneben geht, dann wird es noch schwerer für Mainz.
"Das ganze Stadion wird gegen uns sein. Ganz Deutschland wird gegen uns sein. Etwas Schöneres gibt es gar nicht."
Oliver Kahn
Wenn man keine gemeinsame Linie gefunden hat, warum entlässt man ihn dann erst vor dem 1. Spiel? Dem neuen Trainer wäre es bestimmt leichtergefallen, wenn er schon die Vorbereitung lang Zeit gehabt hätte, sich mit der Mannschaft zu finden. So hat er nur eine Woche statt ca. 6. Das ist einer der bescheuertsten Zeitpunkt einen Trainer zu entlassen, die ich mir nur vorstellen kann. Schlimmer ist es nur noch den Trainer am Morgen des Spieles zu entlassen (oder in der Halbzeit). Wenn Mainz den Saisonstart verpatzt, wird man sicherlich darauf zurückkommen. So verstrahlt kann kein Aufsichtsrat sein.
Nur wer vergessen wird, ist tot - Du wirst leben.
Ruhe in Frieden, Robert
Sowas haben wir in MZ nicht.Bei uns gehören die Profis noch zum Gesamtverein, da hat nur der Vorstand was zu melden. Stand jetzt bezieht die Mannschaft nochmal ein dreitägiges Trainingslager, damit Trainer und Mannschaft sich besser kennenlernen können vor dem ersten Spiel.
Aber ich frage mich immer noch, wieso keinem früher aufgefallen ist, dass Andersens Philosophie nicht zum Verein passt. Erst rumprotzen Andersens und die Mainzer Philosophie passen toll zusammen und den Trainer dann wegen unpassenden Wegen rauszuwerfen, da erschließt sich mir der Sinn nicht. Das wird jetzt wieder wie vor der Klop-Zeit, da gaben sich teilweise drei Trainer in einem Jahr die Klinke in die Hand.
Ich hoffe, dass Tuchel Ordnung in den Sauhaufen von Abwehr reinbringt, damit können weder Wache noch Müller vernünftig spielen. In Lübeck standen nominell vier Verteidiger auf dem Feld (Hoogland, Bungert, Noveski, Löw). Am Ende haben Ivanschitz und Soto, eigentliche Offensivspezis hinten gespielt, während der Rest vorne rumgerannt is. Das muss in Ordnung kommen, dringend.
Ansonsten: Danke für alles Jörn, du bist ein Guter! Thomas, hau rein und halt uns in Liga 1!
Ich denke, es ist durchaus sinnvoll, sich von seinem Trainer zu trennen, wenn der Trainer und der Vorstand unterschiedliche Standpunkte vertreten und auch keinen Kompromiss erzielen können. Mir erschließt sich nur der Zeitpunkt nicht. Der Normalfall ist doch, dass man sich vor der Vorbereitung trifft, Trainer, Manager und Vorstand und die Zielsetzung und Philosophie für die kommende Saison bespricht. Wenn man da merkt, es passt nicht, dann kann man den Vertrag auflösen und getrennte Wege gehen. Scheint in Mainz nicht geklappt zu haben. Das könnte Gift für den Mainzer Traum vom Klassenerhalt sein. Und ob es in einer solchen Situation ein Jugendtrainer ein Jugendtrainer richten kann, der als Erstligatrainer genauso viel Erfahrung hat wie Jürgen Klinsmann letztes Jahr, bleibt abzuwarten.
Nur wer vergessen wird, ist tot - Du wirst leben.
Ruhe in Frieden, Robert
Absolut das ist der Punkt!
Ich verstehe auch nicht, warum man ein paar Tage vor dem Saisonstart merkt, dass es doch nicht klappt? Man hat doch bestimmt einige Gespräche schon vorher geführt...?! Oder spielt da doch das Pokal-Aus eine größere Rolle?
Schöner Beitrag, ollie1, der trifft es absolut!
Danke!
Ich denke nicht, dass das Pokalaus der Hauptgrund war, das kann jedem mal passieren (siehe 96). Mal schauen wie sich Mainz mit dem Neuen macht, wäre echt schade wenn die nach einem Jahr wieder runtermüssten.
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Ruhe in Frieden, Robert
Ich zitiere Christian Heidel au er PK: "Jörn Andersen wollte einen neuen Weg gehen. Einn Weg, der nicht mit Mainz 05 vereinbar ist. Mit diesem Prinzip kann er bei anderen Klubs sehr erfolgreich arbeiten, aber in Mainz eben nicht."
Sorry, aber das hätte man früher erkennen MÜSSEN! Mittlerweile scheint auch ein Teil dieses Weges nach außen gedrungen zu sein. Unter anderem wollte er die Kommunikation zwischen Trainerstab und Mannschaft minimieren. Das klappt in Mainz sicherlich nicht. Aber wieso hat man das nicht früher erkannt? Andersen hat gute Arbeit geleistet im letzten Jahr, keiner hat gemotzt.
Jetzt erkennt man Parallelen zur Entlasung von Milan Sasic in KL. Dort haben sich auch Spieler über u.a. zu hartes Training beschwert. Naja, passiert ist passiert. Nun muss man aus der Situation das Beste machen. Aber mittlerweile glaub ich nicht mehr an einen Klassenerhalt, sondern eher an ein zweites Tasmania Berlin.
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