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Thema: Philosophie

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  1. #1
    Newcomer des Jahres 2008
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    Avatar von Mörv1992
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    Anders: Wenn etwas nicht gegeben ist, muss man es sich mit allen Mitteln aneignen.

    Stimmt das so?

    Edit: @Paulianer
    ...



  2. #2
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    Mörv1992, das ist Interpretationssache Mir kam dieser Satz zunächst sehr negativ vor, allerdings finde ich ihn mittlerweile recht passend.
    Farblegende: Moderator | Privatperson

  3. #3
    Internationale Klasse Avatar von Knutte
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    Mir kommt er immernoch negativ vor. *nix versteh*
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Paulianer
    Mörv1992, das ist Interpretationssache Mir kam dieser Satz zunächst sehr negativ vor, allerdings finde ich ihn mittlerweile recht passend.
    Mir auch. Denn Unterbewusst habe ich wohl an O.Kahn gedacht. Und ihn als Versager hinzustellen...naja. Aber im Grunde hat er recht. Ist wohl so eine Art Nietzsche...

    Ich muss mal eine kleine Anekdote loswerden:

    Letztens saß ich mit einem Kumpel am Bahnhof. Er hatte etwas getrunken und war demzufolge angeheitert. Ich war komplett nüchtern und dachte über das passierte nach.
    Nach einer Weile fragte mich mein Kumpel:"Du Marvin, warum hast du das eine Mädchen nach ihrer Nummer gefragt?" Ich antworte:"Weil sie sympathisch und hübsch ist". Er bohrt in seinem Zustand weiter:"Warum?" Ich:"Mmh, sie ist freundlich, offen, intelligent und lieb". Er: "Warum hast du sie angesprochen?" Ich:"Weil ich mir mehr mit ihr vorstellen kann".
    Mein Kumpel nervt weiter:"Und warum?"
    Ich antworte entnervt:"Weil ich nette Menschen mag!" (so langsam nervte es.)
    Er:"Und warum willst du dann mit ihr befreundet sein, was bringt dir das?!"

    Ich war so "geflashed", dass ich keine Antwort geben konnte.

    Hier nun meine Fragen:
    - Was bringen einem Freundschaften?
    - Nutzt man Freunde aus, indem man mit ihnen befreundet ist?
    - Warum will man von netten Menschen umgeben sein?

    Ich habe versucht mir diese Fragen zu beantworten, bin auch zu einem guten Ergebnis gekommen.

    Nun möchte ich aber eure Meinungen hören...
    ...



  5. #5
    Blickfeld Avatar von Markus Miller Jr.
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    Ich hab einen sehr interessanten Denkansatz über das leben gefunden
    Im Grunde sind wir eine Harfe, ich bin der rand in dene die saiten gefasst sind. Die saiten sind andere Menschen. Diese ergeben die musik meines lebens. Ist es eine schöne Musik? Manchmal erklingen wunderschöne Töne, dann Misstöne und manchmal reist eine Saite.
    Doch die größte Frage ist doch: Wer spielt die harfe?
    Nur wenige Menschen sind klug genug, hilfreichen Tadel nichtssagendem Lob vorzuziehen.
    (François de La Rochefoucauld)

  6. #6
    Blickfeld Avatar von Markus Miller Jr.
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    Zitat Zitat von Mörv1992
    (...)
    Hier nun meine Fragen:
    - Was bringen einem Freundschaften?
    - Nutzt man Freunde aus, indem man mit ihnen befreundet ist?
    - Warum will man von netten Menschen umgeben sein?
    (..,)
    Nun möchte ich aber eure Meinungen hören...
    -Eine freundschaft bringt Spaß ,abwechslung, bei guten freundschaften kann man sicher sein das ich hilfe bekomme. ich kann in einer freundschaft proplem loskriegen und über sie reden.
    -In einer freundschaft sollte ein geben und nehmen sein.
    -Nun weil man weiß das man von "netten" personen werder ausgenutzt noch fertig gemacht wird. Ist man von vielen schlechten personen umgeben die einen Ausnutzen und fertigmachen geht es einem schlecht.
    Nur wenige Menschen sind klug genug, hilfreichen Tadel nichtssagendem Lob vorzuziehen.
    (François de La Rochefoucauld)

  7. #7
    Newcomer des Jahres 2008
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    Zu diesem Ergebnis bin auch auch gekommen. Ich versuche allerdings grade diese Fragen auf rationaler Ebene zu beantworten.
    ...



  8. #8
    Amateurtorwart
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    Erfolg ist Glück und Glück muss man sich erarbeiten.

    Was sagt ihr dazu, diesen satz habe ich mal in einer Zeitschrift gelesen.

  9. #9
    Blickfeld Avatar von Markus Miller Jr.
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    Zitat Zitat von keeper93
    Erfolg ist Glück und Glück muss man sich erarbeiten.

    Was sagt ihr dazu, diesen satz habe ich mal in einer Zeitschrift gelesen.
    Glück hat für mich 2 bedeutungen zum einen wenn man "Glück hat" also im lotto gewinnt oder sontswas in die richtung.
    Aber das andere glück ist für mich ein Moment der kann 1 sek. andauern aber auch stunden. Als beispiel als ich in den ferien in einer mir unbekannten Gruppe nach Frankreich gefahren bin und super aufgenommen wurde und viele neue Freunde gefunden habe war ich volle 2 Wochen glücklich. Aber auch wenn man in der luft "steht" und spürt wie der Ball über die Latte geht fühlt man sich glücklich.
    Und so ist auch eig. meine Lebensphilosophie "Lebe und geniese den Moment".
    Mich würde aber auch eure meinug zu meinem beitrag interesiren:
    "Ich hab einen sehr interessanten Denkansatz über das leben gefunden
    Im Grunde sind wir eine Harfe, ich bin der rand in dene die saiten gefasst sind. Die saiten sind andere Menschen. Diese ergeben die musik meines lebens. Ist es eine schöne Musik? Manchmal erklingen wunderschöne Töne, dann Misstöne und manchmal reist eine Saite.
    Doch die größte Frage ist doch: Wer spielt die harfe?"
    Nur wenige Menschen sind klug genug, hilfreichen Tadel nichtssagendem Lob vorzuziehen.
    (François de La Rochefoucauld)

  10. #10
    Sina
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    Zitat Zitat von Mörv1992
    Zu diesem Ergebnis bin auch auch gekommen. Ich versuche allerdings grade diese Fragen auf rationaler Ebene zu beantworten.
    Rational? Der Mensch ist ein Herdentier, er fühlt sich wohler, wenn er ein funktionierendes soziales Netzwerk hat... klingt ein bissl unromantisch, aber das ist halt eher die rationale Seite.

  11. #11
    Torwarttalent Avatar von Glubb
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    Wer sich selbst treu bleiben will,
    kann nicht immer anderen treu bleiben.
    Christian Morgenstern


    Bescheidenheit ist, wenn man die Anderen herausfinden lässt,
    wie bedeutend man ist.


  12. #12
    Welttorhüter
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    Zitat Zitat von Mörv1992
    Mir auch. Denn Unterbewusst habe ich wohl an O.Kahn gedacht. Und ihn als Versager hinzustellen...naja. Aber im Grunde hat er recht. Ist wohl so eine Art Nietzsche...

    Ich muss mal eine kleine Anekdote loswerden:

    Letztens saß ich mit einem Kumpel am Bahnhof. Er hatte etwas getrunken und war demzufolge angeheitert. Ich war komplett nüchtern und dachte über das passierte nach.
    Nach einer Weile fragte mich mein Kumpel:"Du Marvin, warum hast du das eine Mädchen nach ihrer Nummer gefragt?" Ich antworte:"Weil sie sympathisch und hübsch ist". Er bohrt in seinem Zustand weiter:"Warum?" Ich:"Mmh, sie ist freundlich, offen, intelligent und lieb". Er: "Warum hast du sie angesprochen?" Ich:"Weil ich mir mehr mit ihr vorstellen kann".
    Mein Kumpel nervt weiter:"Und warum?"
    Ich antworte entnervt:"Weil ich nette Menschen mag!" (so langsam nervte es.)
    Er:"Und warum willst du dann mit ihr befreundet sein, was bringt dir das?!"

    Ich war so "geflashed", dass ich keine Antwort geben konnte.

    Hier nun meine Fragen:
    - Was bringen einem Freundschaften?
    - Nutzt man Freunde aus, indem man mit ihnen befreundet ist?
    - Warum will man von netten Menschen umgeben sein?

    Ich habe versucht mir diese Fragen zu beantworten, bin auch zu einem guten Ergebnis gekommen.

    Nun möchte ich aber eure Meinungen hören...

    Also da muss ich ausholen.

    Es gibt die sogenannte Bedürfnishirachie nach Maslow. Jeder Mensch hat endlos viele Bedürfnisse.
    Stellt euch eine Geschichte von Robinson Crusoe vor.
    Als er gestrandet ist, versucht er zunächst sein nacktes Überleben zu sichern, indem er etwas zu trinken und zu essen sucht. Physiologische Bedürfnisse

    Danach beginnt er sich zu Überlegen was passiert wenn ein Sturm kommt oder er angegriffen wird. Er braucht also einen Unterschlupf und vielleicht baut er sich Waffen.Sicherheitsbedürfnisse

    Jetzt beginnt er sich zu langweilen. Er freut sich als er einen gesellen Freitag trifft. In diese Spalte wird deine Frage Mörv eingeordnet. Dazu später mehr.Soziale Bedürfnisse

    Danach möchte er sich von Freitag abheben und zeigen dass er ihm überlegen ist. Freitag bewundert ihn und Robinson genießt dies. Wertschätzungs- und Geltungsbedürfnisse

    Nun beginnt er sein Haus zu schmücken, es sicherer und schöner zu machen. Als alles gut ist, setzt er sich an den Strand und philosophiert über den Sinn des Lebens.Bedürfnis nach Selbsverwirklichung


    Jedes Bedürfniss sollte erfüllt werden, allerdings sind sie nicht alle gleichwichtig. Denn ohne Essen und Trinken, kein Leben also braucht man nicht über die Sicherheit nachzudenken.

    Die Reihenfolge ist aufeinander aufbauend, wie eine Pyramide.

    Freundschaft ist wichtig, aber geht nicht ohne die anderen Bedürfnisse die zuvor kommen. Und so geht auch kein nachfolgendes Bedürfnis also die Verwirklichung des Bedürfnisses, ohne die sozialen Kontakte. Denn dann gibt es keinen vor dem man angeben kann oder anderes

    Diese Pyramide ist übrigens ein wirtschaftlicher Grundsatz.

  13. #13
    Welttorhüter
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    Gefällt mir übrigens auch sehr gut:

    Der Neider sieht nur das Beet, aber den Spaten sieht er nicht

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