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Thema: Philosophie

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Welttorhüter
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    Zitat Zitat von Mörv1992
    Mir auch. Denn Unterbewusst habe ich wohl an O.Kahn gedacht. Und ihn als Versager hinzustellen...naja. Aber im Grunde hat er recht. Ist wohl so eine Art Nietzsche...

    Ich muss mal eine kleine Anekdote loswerden:

    Letztens saß ich mit einem Kumpel am Bahnhof. Er hatte etwas getrunken und war demzufolge angeheitert. Ich war komplett nüchtern und dachte über das passierte nach.
    Nach einer Weile fragte mich mein Kumpel:"Du Marvin, warum hast du das eine Mädchen nach ihrer Nummer gefragt?" Ich antworte:"Weil sie sympathisch und hübsch ist". Er bohrt in seinem Zustand weiter:"Warum?" Ich:"Mmh, sie ist freundlich, offen, intelligent und lieb". Er: "Warum hast du sie angesprochen?" Ich:"Weil ich mir mehr mit ihr vorstellen kann".
    Mein Kumpel nervt weiter:"Und warum?"
    Ich antworte entnervt:"Weil ich nette Menschen mag!" (so langsam nervte es.)
    Er:"Und warum willst du dann mit ihr befreundet sein, was bringt dir das?!"

    Ich war so "geflashed", dass ich keine Antwort geben konnte.

    Hier nun meine Fragen:
    - Was bringen einem Freundschaften?
    - Nutzt man Freunde aus, indem man mit ihnen befreundet ist?
    - Warum will man von netten Menschen umgeben sein?

    Ich habe versucht mir diese Fragen zu beantworten, bin auch zu einem guten Ergebnis gekommen.

    Nun möchte ich aber eure Meinungen hören...

    Also da muss ich ausholen.

    Es gibt die sogenannte Bedürfnishirachie nach Maslow. Jeder Mensch hat endlos viele Bedürfnisse.
    Stellt euch eine Geschichte von Robinson Crusoe vor.
    Als er gestrandet ist, versucht er zunächst sein nacktes Überleben zu sichern, indem er etwas zu trinken und zu essen sucht. Physiologische Bedürfnisse

    Danach beginnt er sich zu Überlegen was passiert wenn ein Sturm kommt oder er angegriffen wird. Er braucht also einen Unterschlupf und vielleicht baut er sich Waffen.Sicherheitsbedürfnisse

    Jetzt beginnt er sich zu langweilen. Er freut sich als er einen gesellen Freitag trifft. In diese Spalte wird deine Frage Mörv eingeordnet. Dazu später mehr.Soziale Bedürfnisse

    Danach möchte er sich von Freitag abheben und zeigen dass er ihm überlegen ist. Freitag bewundert ihn und Robinson genießt dies. Wertschätzungs- und Geltungsbedürfnisse

    Nun beginnt er sein Haus zu schmücken, es sicherer und schöner zu machen. Als alles gut ist, setzt er sich an den Strand und philosophiert über den Sinn des Lebens.Bedürfnis nach Selbsverwirklichung


    Jedes Bedürfniss sollte erfüllt werden, allerdings sind sie nicht alle gleichwichtig. Denn ohne Essen und Trinken, kein Leben also braucht man nicht über die Sicherheit nachzudenken.

    Die Reihenfolge ist aufeinander aufbauend, wie eine Pyramide.

    Freundschaft ist wichtig, aber geht nicht ohne die anderen Bedürfnisse die zuvor kommen. Und so geht auch kein nachfolgendes Bedürfnis also die Verwirklichung des Bedürfnisses, ohne die sozialen Kontakte. Denn dann gibt es keinen vor dem man angeben kann oder anderes

    Diese Pyramide ist übrigens ein wirtschaftlicher Grundsatz.

  2. #2
    Welttorhüter
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    Gefällt mir übrigens auch sehr gut:

    Der Neider sieht nur das Beet, aber den Spaten sieht er nicht

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