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Thema: Fragen zum Torhütertraining

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Amateurtorwart
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    Will ich diesen Thread auch mal für eine ganz konkrete Frage nutzen.
    Und zwar bemängeln mein TWT und auch unser Chefcoach, dass ich "nicht geschmeidig" genug in den Beinen, bes. Oberschenkel- und Hüftbereich wäre. Sehe das selbst absolut auch so, dass mir in einigen Situationen ein Schuss "Explosivität" fehlt.
    Daran ist es schwer während der Saison zu arbeiten. Denke es hat auch ein wenig mit fehlender Fitness zu tun, die sich in der letzten Zeit beruflich bedingt leider ergeben hat.
    Nun wollen wir gemeinsam daran arbeiten, dass ch diese Schwierigkeiten ausmerze. Okay, an meinem Fitnesszustand kann ich ne Menge tun (Radfahren, joggen, etc.), aber was speziell kann ich für die o.g. Geschmeidigkeit und Beweglichkeit tun?

    Wäre um jeden Tipp dankbar.

  2. #2
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    Avatar von Mörv1992
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    Also mit Geschmeidigkeit meinst du wahrscheinlich, dass deine Beinarbeit nicht schnell genug ist?
    Du könntest z.B. seitliche Scibbings machen und dir danach den Ball seitlich zuschießen lassen. Du nimmst den Schwung mit und hast einen relativ guten Absprungspunkt.
    ...



  3. #3
    Amateurtorwart Avatar von DerKuckuck
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    Ich glaube, er meint auch besonders die Leichtfüßigkeit bei der Beinarbeit.
    Ich habe nämlich das selbe Problem.

    Ich bin zwar auf der Linie stark, Flanken sind kein großartiges Problem, Stellungsspiel meine absolute Stärke.
    Schnelle Richtungswechsel zB. ist aber meine Schwäche.

    Was kann ich machen?
    • Ich könnte eine Übung machen, in der ich die Sidesteps mache (wie ich sie auch in einem Spiel zum Positionswechsel machen würde) und an einem Hütchen angekommen explosionsartig die Richtung wechseln.
    • Das ganze kann man variieren, indem man zB. auf irgendwelche akkustischen oder optischen Zeichen reagiert.
    • Dann könnte man noch eine Übung mit TWT machen: Man steht in der Mitte des Tors, läuft zu einem Hütchen in der Nähe eines Pfostens und der TWT schießt in die Mitte und man muss den Ball aus der Richtungsänderung erreichen. Also ein plötzliche Richtungswechsel mit Schuss
    • Eine Weitere Übung wäre (TW-Training mit min. 2 TWs), wenn man als TW auf der Linie steht, ein anderer TW auf dem 5er breitbeinig steht, man diesem 2. TW durch die Beine rollt, der TWT am 11er steht und den Ball direkt schießt. Während der Ball rollt muss der andere TW umlaufen werden und man muss sich auf den Schuss vorbereiten.
    Deine allgemeine Fitness zu steigern ist sicherlich ein wichtiger Punkt!
    Aber frag doch mal deinen Trainer, ob er nicht einfach ein paar Beinarbeitsübungen in so einer Form, wie oben mit dir machen könnte.
    An Kondition etc. kannst du selber arbeiten(wenn du sagst "beruflich..." gehe ich davon aus, dass man dir zutrauen kann, dass du selbstständig daran arbeitest Meine C-Jugend TWs. würden das im Traum nicht machen).

    Daran solltest du extern arbeiten und diese Leichtfüßigkeit gesondert mit deinem TWT trainieren.

    Wenn du noch ein paar Übungen haben möchtest, kann ich mir noch welche ausdenken, wenn du willst Aber ich denke, das ist erstmal Denkanstoß genug

    Ciiaooo
    Der Kuckuck
    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." Henry Ford


    Wo kämen wir denn hin, wenn jeder sagen würde "wo kämen wir hin?"
    und niemand ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge?

    ...frei nach Jakobus 2:17 (14-26)

    http://www.youtube.com/watch?v=ZTjyRu88PRE

  4. #4
    Welttorhüter
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    Avatar von Luke
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    Mein F Jugend Trainer sagte damals zu meiner Mutter: Mensch, du musst mit dem zum Gymnastiktraining gehen, der tut sich sonst noch weh.

    Dieser Satz kommt mir nun wieder in den Sinn und ich merke dass eine gewisse Beweglichkeit förderlich ist

    Ich bin nun nicht dick eher zu dünn, aber so unbeweglich wie ein Baumstamm.

    Wie trainiere ich denn kontinuierlich die Beweglichkeit, vorallem dass ich zum Beispiel mit den Händen bei gestreckten Beinen ganz auf den Boden komme.

    Übungen wie bei den folgenden Zeiten bringe ich so nicht zustande. Wie trainiere ich denn sowas:
    http://www.youtube.com/watch?v=wzvlOojoWEg

    Zeiten:
    1:37
    1:45
    2:04
    2:08


    Ich glaube ihr versteht was ich sagen will.

  5. #5
    Welttorhüter
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    Avatar von Luke
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    Zitat Zitat von Luke123
    Mein F Jugend Trainer sagte damals zu meiner Mutter: Mensch, du musst mit dem zum Gymnastiktraining gehen, der tut sich sonst noch weh.

    Dieser Satz kommt mir nun wieder in den Sinn und ich merke dass eine gewisse Beweglichkeit förderlich ist

    Ich bin nun nicht dick eher zu dünn, aber so unbeweglich wie ein Baumstamm.

    Wie trainiere ich denn kontinuierlich die Beweglichkeit, vorallem dass ich zum Beispiel mit den Händen bei gestreckten Beinen ganz auf den Boden komme.

    Übungen wie bei den folgenden Zeiten bringe ich so nicht zustande. Wie trainiere ich denn sowas:
    http://www.youtube.com/watch?v=wzvlOojoWEg

    Zeiten:
    1:37
    1:45
    2:04
    2:08


    Ich glaube ihr versteht was ich sagen will.

    Ist das was ich vorhin schon gepostet habe, dann durch einfaches Dehnen zu schaffen?

  6. #6
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Ja.
    Schaut nicht immer so auf Stan Keusch. Er trainiert seit Jahren und ich denke er hat oft genug auch Torwarttraining bekommen.
    Zudem, in vielen Videos kann man erkennen, daß auch er technische Probleme hat, also z.B. auf der linken Seite er super Übergreifen kann, auf der rechten Seite jedoch hier mehr zum Ball 'rumpelt' als elegant hechtet...

    Daher, bitte nicht immer nach anderen Leuten schauen...
    Was bei den Zeiten auf dem Video zu sehen ist, ist einfach jahres langes Beweglichkeitstraining, mit Aufwärmen, Bewegen und Dehnen, sowie dann gezielte Muskelschulung und dann sattes Ausdehnen nach dem sport.
    Das führt nach und nach, über Wochen und Monate hinweg zu einer Flexibleren Muskulatur, die im Rahmen des Knochenbaus eben zu den im Video gezeigten Möglichkeiten führt.
    Es gibt aber Leute, die haben eine andere Struktur, die erreichen ggf. nicht die Beweglichkeit, was nicht tragisch ist, aber das ist keinesfalls dann ein MUSS diese Beweglichkeit auch erreichen zu müssen.
    Wichtig ist, einfach immer und immer wieder die Muskeln zu dehnen und zu flexibilisieren, um im Rahmen der knöchernen Strukturen bleibend, die maximale Beweglichkeit zu erreichen.
    Doch keiner von uns wird allein durch Dehnen zum Schlangenmensch, es gibt Menschen, die werden nie einen Spagat hinbekommen, so sehr sie danach streben.
    Es geht nicht. Trotzdem sind diese beweglich und es ist in Ordnung.
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  7. #7
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Zitat Zitat von Steffen
    Ja.
    Schaut nicht immer so auf Stan Keusch. Er trainiert seit Jahren und ich denke er hat oft genug auch Torwarttraining bekommen.
    Zudem, in vielen Videos kann man erkennen, daß auch er technische Probleme hat, also z.B. auf der linken Seite er super Übergreifen kann, auf der rechten Seite jedoch hier mehr zum Ball 'rumpelt' als elegant hechtet...

    Daher, bitte nicht immer nach anderen Leuten schauen...
    Genau das ist der Punkt. NICHT AUF ANDERE SCHAUEN, sondern auf sich selber.
    Klar man kann mal schauen, wie der ein oder andere etwas macht, aber im Endeffekt sollte man niemals dem gesehenen hinterher eifern, denn nur andere zu kopieren ist nicht sehr sinnvoll.

    Achtet auf euren eigenen Style und glaubt an eure Stärken und arbeitet an euren Schwächen.
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
    Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
    Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !

  8. #8
    Amateurtorwart
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    Zitat Zitat von Mörv1992
    Also mit Geschmeidigkeit meinst du wahrscheinlich, dass deine Beinarbeit nicht schnell genug ist?
    Ja, das geht in die Richtige Richtung. Meine Abläufe passen einfach nicht zu 100%. Ich bin in den Beinen ein wenig zu unbeweglich und steif, dadurch fehlt mir hin und wieder ein letzter Funke Explosivität und Power beim Absprung. Eine gewisse Schlacksigkeit wird sicherlich auch an meiner Größe von 1,95m liegen.
    Daran will ich nun, wo doch in der Winterpause genug Zeit ist arbeiten.
    Der Feinschliff, sprich torwartspezifische Übungen mit Ball, folgt in der Rückrundenvorbereitung mit meinem TWT.
    Aber auch bis dahin möchte ich ein bischen was tun, einfach Grundlagen schaffen. Ein Punkt ist natürlich die Fitness des ganzen Körpers, die ich regelmäßig trainiere.
    Aber was kann ich tun, um einfach in den Beinen/Hüfte kräftiger und beweglicher zu werden (Übungen? Welche Geräte zur Unterstützung? Welche Muskeln besonders beanspruchen trainieren?)?
    Mir fehlt einfach zur Zeit ein klares Konzept, um in dem Bereich schwerpunktmäßig zu arbeiten.

  9. #9
    Ehemals Nike-Freak
    Amateurtorwart
    Avatar von Anna-Lisa
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    vielleicht hilft es ja in Sachen Beweglichkeit die entsprechenden Muskeln ein regelmäßig zu dehnen aber ich würd mich nicht festlegen. Ich mein nur, dass man durch regelmäßiges dehnen die Dehnbarkeit des Muskels langsam aber spürbar erhöhen kann, aber wie gesagt hab ich keine Ahnung ob das dauerhaft wirklich hilft
    ...Sagt mir bitte einer, ob das Quatsch ist, oder nicht!!! Würde mich einfach mal interessieren.

  10. #10
    Welttorhüter
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    Ja das dachte ich mir auch schon könnte mir das auch so gut vorstellen...

  11. #11
    Newcomer des Jahres 2008
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    Die Abläufe geschmeidiger werden zu lassen, hat mit Dehnen nur bedingt etwas zu tun. Gelenkig zu sein ist eine Vorraussetzung, genau wie die Muskelkraft. Wenn die Beinarbeit nicht schnell genug ist, muss man den Bewegungsablauf in den Schädel hämmern, damit man keine Zeit beim Überlegen verschwendet. Andererseits kann man Übungen zur Geschmeidigkeit machen. Im Prinzip sieht man, dass der Ball in die rechte Ecke fliegt. Das Bild wir per Nervenimpuls (übrigens Na*-Jonen) an das Gehirn geschickt. Hier muss jetzt der einstudierte Mechanismus einsetzen: Sidestep-Absprung-Abwehr-Abrollen. Dieser Mechanismus kann aber nur unter guten körperlichen Vorraussetzungen abgerufen werden. Beispielsweise, dass man sich gedehnt hat. Denn das schützt die Muskeln vor Verletzungen. Hinzu kommt, dass man einen Schwerpunkt auf die Koordination setzen sollte. Denn das was der Körper in den Sekundenbruchteilen präzise und schnell ausführen muss, kommt nicht aus dem Nichts.
    Für spezifische Übungen würde ich Steffen zurate ziehen. Ich selbst bin auch nur Keeper und könnte dir deshalb nur Übungen sagen, die bestimmt nicht so treffend sind wie die von Steffen.
    Geändert von Mörv1992 (28.11.2008 um 13:45 Uhr)
    ...



  12. #12
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Mörv,
    das ist schon gut erklärt.
    Was bringt dehnen. Nunja, nehmen wir den Leistenbereich: Dehne ich es nicht, werden sich hier die Muskel verkürzen, was völlig normal und in Ordnung ist.
    Denn wir laufen, die Beine sollen geschlossen bleiben, und da ist ein kurzer Muskel, der straff und starr ist besser, als ein flexibler, dehnbarer.
    Übrigens: Diese Muskelgruppe ist bei Männern meistens eh starrer und unflexibler als bei Frauen. Sportfahrwerk - Komfortfahrwerk
    Was erreicht nun dehnen? Also wenn ich nun unbedingt einen Drehkreis-Spannstoß für halbhohe Bälle ausführen möchte, dann reicht es nicht, wenn ich den Fuß mit Bein nur ca. 30° abspreizen kann. Hier muß ich flexibler werden. Also dehne ich mich, dann übe ich die Technik, dann dehne ich aus.
    Das reizt die Muskulatur, bildet neue Fasern aus, die etwas länger sind.. mit der Zeit wird also der einstige Zustand, der da war, also die Flexibilität wieder hergestellt. Kann ich als Kind das Bein schon nicht so hoch nehmen, kann ich als Erwachsener es nie mehr. Wer allerdings mit 12/13 Jahren das konnte, kann es wieder erreichen.
    Also: Mit Dehnen erreiche ich einfach, daß meine Muskulatur flexibler und dehnbarer wird, damit aber auch etwas weicher.

    Für einen Torwart steht also der Nutzen dieser Flexibilität im Vordergrund, einfach weil steif und starr gar nicht passt.
    Aber Dehnen erhöht nicht die Geschmeidigkeit.

    Viele Trainer quasseln einen her, von wegen Geschmeidigkeit, sind aber nicht in der Lage es zu erklären. Sie sehen etwas, können es aber nicht verbinden. Also versuchen Sie etwas zu erklären, was Sie nicht wirklich können.
    Das ist die Kunst, Trainer zu sein: Eine Bewegung zu sehen, die Knick und Knackpunkte darin zu erkennen, dem Lernenden darzustellen und verständlich zu machen und dann mit Übungen diese Punkte zu korrigieren, mit dem Ziel, einen ergonomischen und kraftsparenden, aber höchst effizienten Bewegungsablauf zu erhalten.
    Oder warum ähneln sich die Torleute in der Technik so?

    Bei Dasp88 liegt meines Erachtens ein Technikfehler vor. Denn in der Hüfte unbeweglich sind wir alle und auch der Oberschenkel ist ein verdammt starres und wenig flexibles Teil. Also in Hüfte und Oberschenkel 'geschmeid' zu werden, würde bedeuten, die knöchernen Strukturen auflösen zu wollen.
    Was kann Ursache sein, daß der Trainer es sagt?
    Steife Grundhaltung und steife Bewegungen - Technikfehler bei Stellungsspiel und Grundbewegung - Schulung der Koordination und Beinarbeit
    Steife Körperhaltung und damit 'Aufkrachen' wie den Techniken Werfen, Tauchen und Hechten - Technikfehler der Fallschule meist - Schulung der Techniken und Korrektur der Ausfühung (langwierig!)

    Nächstes Problem: Gerade große Torleute können oft nicht schnell genug die Beine sortieren und neigen daher zu Bewegungsanormalieren, die einem kleineren Torwart völlig abgängig sind.
    Was hilft? Koordinationsübungen, wie Übungen mit Koordinationsleiter, Übungen zu Sprungkraft, um die Muskulatur zu trainieren, und dann eben Schulung der korrekten Technik.

    Koordinationstraining hilft unserem Körper, die Gliedmassen zusammen entsprechend gut und rasch zu bewegen. Es geht also um das Zusammenspiel der Dinge im Körper, also eine Verbesserung dieser Funktionen. Auf die Beine bezogen kann man hier mit der Koordinationsleiter, ein paar Hütchen und Hürden soviel machen, daß man damit schon Bücher füllen kann. Das ist die Spielwiese des TwT
    Mit Krafttraining steigert man einfach ein wenig das Moment, also man schafft nur ein wenig Bumms hinter der Sache. Nur: Kraft allein macht es nicht. Ich kann einen 1 Liter Motor haben und einen 6 Liter Motor. Erst einmal erscheint der 6 Liter Motor mit seinen 300 PS dem 1 Liter Motor mit 45 PS überlegen, doch wenn ich beim 6 Liter Motor nur den 1. Gang habe, nutzt er mir weniger als der 45 PS Motor mit 6 Gang-Getriebe... Verständlich?
    Tja, nd die Technik ist dann der Hauptpunkt, denn hier wird programmiert, wie sich der Körper zu bewegen hat. Und diese Bewegungsmuster helfen dem Torwart dann, in entsprechenden Situationen einfach gut auszusehen.

    Große Torleute kann man ärgern: Meist beherrschen sie das Tauchen nicht, und so sind Bälle etwa einen halben Meter neben den Torwart wahre Folter.
    Schut man aber eben, anstelle riesen Schritte mit kleinen raschen Schritten sich zu bewegen, schaut diese Übung allein lächerlich aus. Hilft aber, die Geschwindigkeit der Beinbewegungen zu steigern und damit die Reizung und Muskelimpulse zu optimieren und zu steigern. Der große Torwart kann so schneller Distanzen überwinden, weil er nun anstelle einen großen, steifen Schritt mit 2 Halbschritten in schneller Folge besser zum Ziel bekommt.
    Kraft hilft nun, den Körper explosiv zu bewegen, es ist einfach ein Moment da, der nötige Schub um das Krörpergewicht entsprechend flott zu bewegen.
    Dann kommt auch schon die Technik.
    Anstelle irgendwie mit den Händen an den Füssen vorbei zum Ball zu rumpeln, ist nun ein Bewegungsmuster da... die Füsse, lang und steif, eben noch ein Hinderniss, stören bei der korrekten Technik nicht, sie sind sortiert und sauber aus dem Weg, die Bewegung wirkt flüssig und harmonisch, der Torwart verliert diese 'Steifheit' und sieht "geschmeidig" aus...

    Einigermaße klar geworden, was ich sagen will?
    Dasp88 kann man, ohne Ihn zu sehen, kaum beurteilen und auch die Aussage des Trainer weder verwerfen noch bestätigen
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

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