Was haltet ihr davon, wenn das Aufwärmprogramm für den Torhüter vom Co-Trainer - der das Aufwärmen gleichzeitig auch durchführt - vorgegeben wird?
Was haltet ihr davon, wenn das Aufwärmprogramm für den Torhüter vom Co-Trainer - der das Aufwärmen gleichzeitig auch durchführt - vorgegeben wird?
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Nichts halte ich davon.
Ich habe seit Jahren meinen Ablauf des warm machens und der wird auch nicht geändert, da ich sehr gut damit fahre...
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Ja, damit fuhr ich bisher eigentlich auch recht gut, bis dann unser Co-Trainer die Sache in die Hand genommen hat![]()
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Das ist doch sinnfrei. Jeder braucht andere Dinge. Der eine braucht richtig Power beim warmmachen und der nächste nur nen paar Bälle auf Mann und nen paar Flanken.
Finde das nicht wirklich sinnvoll.
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Ja, das ist natürlich individuell!!! Ich lasse mir ebenfalls vom TW-Trainer oder einem (schon angelernten) Ergänzungsspieler noch ein paar Bälle aus 17, 18 Metern draufschießen. Davon sind auch ein paar aufgelegt. Außerdem Flanken und davon ca. fünf bis sechs auch mit Abschluss durch unsere Goalgetter, die noch ein bisschen Timing suchen. Ich mache es halt nur aus Überzeugung nicht so, dass Bälle den Spielern als Serie aufgelegt werden.
Ich meine allerdings, dass der ganz große Schwerpunkt auf der körperlichen Vorbereitung, insbesondere dem Stretching liegen sollte. Wenn ich z.B. Manuel Neuer als Beispiel nehme: der kommt schon leicht gedehnt aus der Kabine, macht dann etwa zu gleichen Teilen das Programm mit und ohne Ball; dabei auch koordinative Sachen wie Abwürfe.
Ich behaupte mal, dass dieses Verhältnis gerade in der Jugend und in unteren Klassen eher bei 20% zu 80 % liegt.
So pauschal kann man das sicherlich nicht sagen. Über das Dehnen gibt es doch auch unterschiedliche Studien, viele Trainer halten beispielsweise überhaupt nichts vom statischen Dehnen.
Farblegende: Moderator | Privatperson
Ich habe mich wegen meiner Rückenverletzung sehr und beinahe wissenschaftlich damit auseinandergesetzt / auseinandersetzen müssen. Es ist - wie so oft - eine Frage des sinnvollen Ausgleichs. Gerade die Verstegen-Übungen sind zu einem Großteil unstatische Übungen, die Kräftigung und Dehnung zugleich bewirken. Die anderen Dehnübungen, die ich mache, sind dann statisch, so wie ich es mir von Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern habe beibringen lassen. Dazu kann man ja fast schon einen eigenen Thread aufmachen zum Thema "Muskulatur und Dehnung"Unser zweiter Torwart ist 21 und ein Riesentalent. Doch ich habe ihm an Beweglichkeit einiges voraus. Immerhin hat der Junge A-Jugend-Verbandsliga gespielt und die haben dort offensichtlich Dehnung und Beweglichkeit so was von vernachlässigt.
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