*rofl* Frei nach Atze Schröder:
"Ja, nee.. ist klar, nä!"
Yannick, es waren die Bilder, die ich Dir zeigen wollte, um Dir zu zeigen, wo dein "Problem" heraus resultiert.
Jetzt siehste es, und kannst daran arbeiten, und ich denke, mit ein wenig Übung, das wird schon...
@Believer:
Ich denke, wenn Du deinem TwT viele Bälle zurück wirfst, ist da Training genug bei.
Denk nur daran, auch links zu üben
Und wenn ich oft sage, daß Kraft nicht unbedingt nötig ist, hattet Du nun den klaren Beleg für Dich.... Es sind einfach bestimmte Kniffe....
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Klar wird das etwas. Ich habe mich bereits in den zehn Minuten, in denen wir Abwürfe geübt haben um mehr als fünfzig Prozent verbessert. Aus dem Stand sah es teilweise doch schon ganz gut aus. Jetzt muss ich nur noch weiter daran arbeiten und dann dahin kommen, dass ich es auch aus der Bewegung hinkriege und irgendwann automatisch ohne darüber nachzudenken. Klar, dass es nicht so einfach ist ein Bewegungsmuster aus dem Kopf zu kriegen, das man seit mehr als 15 Jahren so ausführt.
Farblegende: Moderator | Privatperson
Paulianer, genau DAS ist es doch wieder.
Seit Jahren, ja Jahrzehnten wurschdeln viele einfach so vor sich hin. s sind gute Torleute dabei, aber einen Torwarttrainer haben diese nie gesehen.
Jetzt kommt so ein Vogel daher, sieht etwas, korrigiert etwas und es wird auf einmal besser... Das kann bei älteren Torleuten, die einst Auswahl gespielt haben, Depressionen auslösen, weil diese auf einmal spüren, was man hätte erreichen können, wenn man nur einen richtigen (!!) Torwarttrainer gehabt hätte.
Das sieht man bei Dir und Believer in der Torverkleinerung bei der Übung mit Mathias nur zu deutlich.... Ihr habt Euch etwas angewöhnt, was so nicht gut ist. Euch hat es geholfen, doch mit dem richtigen Training ist es nicht nötig und dann auch nicht mehr optimal.
Du konntest auf dem Camp so wirklich am eigenen Leib spüren und sehen, wie wichtig das Training, das gezielte Training der "unwichtigen" 4% doch ist.
Denn Fußbalspielen, daß kann Dir jeder Trainer beibringen, doch die so lächerlich wirkenden 4%... bedenke, was man da rausholen kann, vor allem, weil diese Lächerlichkeit ein Spiel entscheiden kann... und just deshalb ist der Torwarttrainer so wichtig!
Leider ist das in den meisten Vereinen (noch) nicht angekommen...
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Zitat von Steffen
Kannst du das etwas näher erleutern vielleicht mach ich das ja auch falsch
Geändert von Steffen (01.07.2009 um 10:41 Uhr)
Ich habe gerade noch einmal die Über-Kopf-Abwurf-Technik geübt und kann mich damit immer noch nicht anfreunden. Zwar haben die Bälle mittlerweile kaum noch einen Drall oder fliegen sogar total gerade, was natürlich für die angeworfenen Spieler angenehm ist, aber ich habe das Gefühl, dass ich mit dieser Technik weniger Kontrolle über den Ball habe und auch weniger Wurfweite erziele. Sobald ich versuche auf Weite zu gehen, wende ich automatisch wieder den Schwungwurf an, bei dem ich mein ganzes Körpergewicht reingelegen kann und somit um einiges weiter komme.
Kommen die Ballkontrolle und die Weite automatisch, wenn ich die Über-Kopf-Abwurf-Technik noch weitere automatisiere und verbessere?!
Farblegende: Moderator | Privatperson
Das Problem hatte ich auch. Üb den Überkopfwurf weiter bis er in Fleisch und Blut übergeht. Dann kannst du später auch wieder gut auf Weite trainieren wenn die Technik absolut einwandfrei sitzt. Dauert halt seine Zeit
Der Pfosten ist der beste Freund des Torwarts, auf den er sich nicht immer verlassen kann!
Der Torwart geht mit dem Kopf dahin wo die Feldspieler ihren Fuß wegziehen!
Na, da ist ja jemand wieder ungeduldig.
Also, wenn es um Weite geht, steht der Schleuderwurf seitlich dem Schleuderwurf vertikal (den Ihr so gern "Überkopfwurf" nennt, weiß der Geier warum...) in keinster Weise etwas nach.
Bei Beiden kann man sein Gewicht reinlegen, bei Beiden kann man hohe Weiten erreichen.
Haste doch beim Demotraining gesehen.. oder? Auch wenn die Wurftechnik nicht 100%ig sauber war, Weite hat gestimmt und Grundlegend die Technik an sich auch.
Nur, was Du wieder denkst ist, ich mach das jetzt ein paar Mal, und wenn ich weiß wie es geht, dann häng ich mich wieder voll rein. Also mit der Brechstange bewaffnet und los.
Kein Stück Zeit, kein Stück Geduld, das muss jetzt und sofort passieren - wunder, es klappt nicht und schon fragt er sich warum.
Wenn ein 1 Jähriges Kind vom Esstisch in die Küche laufen kann, meldet man es auch nicht sofort zum Marathon oder 100 Meter Sprint an.
Das ist aber genau, was der Herr wieder versucht.
Wie wäre es, die Technik auf verschiedene Zeile und Anwurfstellen im Bereich bis 20 Meter zu perfektionieren. Ohne Drall, möglichst erst einmal aus dem Stand. Dann locker aus einigen Schritten... Geht das nach Wochen Trainingsarbeit fehlerfrei und ist die Wurftechnik sauber, dann geht es los.
Das Wurfprinzip basiert auf dem typischen Schleuderprinzip, welches man schon im Mittelalter beim Steinwurf und später auch bei Steinschleudern anwandte, schau mal:
Die Geschosse der großen "Werwölfe" wie man diese Katapulte nannte, flogen bis zu 500 Meter weit, bei einem Geschoss-Gewicht von bis zu 20 Kilogramm. Dabei konnte man über der Reichweite von 300 Metern des Langbogen bleiben und das Geschossgewicht auf bis zu 50 Kilogramm steigern.
Belege für in Schriften oft genannte "Tonnenschweren Steinen" gibt es nicht, es ist keine große Schleuder erhalten geblieben, noch ein Hinweis, wie groß man diese wirklich gebaut hat.
Schon kleine Katapulte, Tribock, Trebuchet oder Blide genannt, schleudern Steine mit 20 bis 50 Kilo einige hundert Meter weit....
Alle diese Katapulte haben gemeinsam, daß diese gegen die Schwerkraft mit Schwungarbeiten und so der Schwerkraft am besten trotzdem, was mit einem horizontalen Wurf nicht möglich wäre, weil man nie diese Beschleunigung gegen die Schwerkraft erreicht.
Der vertikale Wurf ist also der ballistisch gesehen günstigste Wurf.
Daher ist auch bei uns der vertikale Schleuderwurf am günstigsten, weil auch wir den Ball gegen die Schwerkraft hoch beschleunigen, also der Schwerkraft die meiste Energie entgegen setzen, als wenn wir horizontal oder im Winkel schräg geschleudert abwerfen.
Daher also: Erst Technik optimieren, wirklich fehlerfrei werden, dann kommt Dynamik und erst ganz am Schluss zusätzliches Körpermoment und Kraft.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
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