huch, das ist ja eine merkwürdige regel...Zitat von übergreifer
huch, das ist ja eine merkwürdige regel...Zitat von übergreifer
Es ist sicherlich vom Verband zu Verband unterschiedlich. Wenn es keine offizielle Turniere sind, weichen manchmal die Regeln extrem voneinander ab. Diese Regel ist weit verbreitet in Deutschland. Es gibt leider viele Hallenturniere, die solch eine bekloppte Regelung haben. Bei uns darf man als Keeper einen einzigen Ballkontankt außerhalb des Kreises machen. Also man kann sich auch nicht zum Spielaufbau anbieten. Man darf den Ball auch nicht über die Mittellinie werfen. Somit ist Torwart fast nur zum Bälle halten da, und das ist jammerschade.
Es ist halt leider DFB Regel:
http://www.dfb.de/index.php?id=11116
Aus der eigenen Spielhälfte kann ein Tor direkt erzielt werden. Dies gilt nicht für den Torwart, wenn dieser den Ball nach einem Toraus wieder ins Spiel bringt.
Der Torwart darf den Torraum nicht verlassen, es sei denn zur Abwehr eines Balles.
Die Regel wurde halt zu Zeiten der Hallenturniere der Profimannschaften eingeführt. Als da noch jedes Wchenende irgendwo ein Turnier mit den Profis stattfand und es abschließend das Hallenmasters in Dortmund hab.
Im Futsal gilt die Regel ebenfalls.
Es ist halt so das, je nachdem wie hoch das Niveau ist, der Hallenfußball bei einem fliegenden Torhüter in der Halle sehr schnell Handball ähnelt. Die verteidigende Mannschaft zieht sich sofort an den eigenen Kreis zurück und die Angreifende macht das bei Ballverlust/Abschluß ebenfalls so.
Sehr gut erklärt, Anadur.
Richtig. Bei inoffiziellen Turnieren kann man natürlich ein wenig mogeln, und manche Regeln nicht anwenden.Zitat von Anadur
Genau. Ich kann mich auch noch an die Hallenturniere bei DSF erinnern, als Keeper permanent nach vorne liefen. Oft wurde sogar ein Feldspieler in den letzten Minuten ins Torwarttrikot gesteckt, wenn das Ergebnis nicht passte, und man versucht wie im Eishockey in den letzten Minuten doch noch ein gutes Ergebnis zu erzielen.Zitat von Anadur
Ich fand die Spiele auch streckenweise albern, und ich habe durchaus Verständnis, dass man solche Regeln eingeführt hat. Nur ist man meiner Meinung nach zu weit gegangen, und man hat dem Torwart verboten seine Fähigkeiten optimal zur Geltung zu bringen. Man kann noch nicht mal wie draußen üblich sich weit vor dem Tor stellen, und beim Spielaufbau helfen. Kann man zwar schon, aber nur mit einem Ballkontakt. Ich würde aus meiner Sicht einfach dem Torwart Ballkontakte auf der gegnerischen Hälfte unterlassen, sowie generell Tore zu schießen, und das war´s. Und das Spiel wäre immer noch gut und es würde nach Fussball aussehen. Was meint ihr dazu?
Finde ich gut.Zitat von übergreifer
Dass ist übrigens auch genau die Regelauslegung,die bei unserem heutigen Turnier(Hallenstadtmeisterschaften) zur Geltung gekommen ist.
Hat eigentlich auch gut funktioniert.
Nur eine Einschränkung,nämlich folgende,dass es dem Torhüter untersagt ist den Ball in die gegnerische Hälfte zu befördern,respektive,dass selbiges nur aus einem Klärungsversuch resultieren darf,diese Einschränkung,respektive Modifizierung der Regel,hat zu Irritationen geführt,da die Schris einen relativ grossen Ermessensspielraum zur Verfügung hatten(Wann lisgt ein Klärungsversuch vor, wann nicht).
Aber wie am Anfang schon erwähnt.Diese Modifizierung der Regel,hat die ganz Geschichte mMn aufgelockert,aber nicht den Fussball als solches unkenntlich gemacht.
MfG Alexander
In stillem Gedenken an Robert Enke und Spideratze
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