Ähnliches muss ich leider auch von der Alemannia sagen. Ich kenne einige Spieler, die so weggeschickt wurden. Immer mit den Worten "zu langsam", zu "unathletisch" oder "einfach nicht zu gebrauchen".Zitat von Sina
Ähnliches muss ich leider auch von der Alemannia sagen. Ich kenne einige Spieler, die so weggeschickt wurden. Immer mit den Worten "zu langsam", zu "unathletisch" oder "einfach nicht zu gebrauchen".Zitat von Sina
Geändert von Stetti (07.01.2009 um 13:10 Uhr)
Diese Verhalten ist ziemlich unprofessionell und Menschen unwürdig.Zitat von Stetti
Naja, es ist halt so: Entweder man überzeugt und ist gut genug oder man wird halt auf diese Weise abgewiesen.Zitat von Zukünftiger Profi
Schließlich haben diese Vereine hohe Ansprüche und investieren und verdienen sehr viel Geld.
Aber man kann doch einem 12 jährigen nicht sagen "du bist zu fett". Der hat ja psychische probleme nachherZitat von Stetti
Geändert von Zukünftiger Profi (07.01.2009 um 13:19 Uhr)
Warum ist es unprofessionell/unwürdig wenn man einem Spieler sagt, das er zu langsam ist?!Zitat von Zukünftiger Profi
Das nicht, ich meinte "du bist zu fett"Zitat von Chrischi
Das ist wahr. So läuft es bei vielen Vereinen. Das können die Vereine sich aber auch nur erlauben, da sie sich die Spieler aussuchen können.Zitat von Stetti
Da wollen sie wirklich nur die Besten der Besten haben.
Das ist vielleicht in dem Moment für den Spieler sehr hart, aber ehrlich und vollkommen legitim ab einem gewissen Level.
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Du sagst die Besten der Besten. Und warum sind die Besten der Besten dann nach einem Jahr nicht mehr gut genug? Ich finds absolut ok, wenn man sich als Profiklub (bzw. als erfolgreiche Mannshcaft) die Kinder aussucht, doch das sollte nich wahllos geschehen, sondern Hand und Fuß haben.Zitat von Schnapper82
Nicht nach dem Bayernprinzip " Und jetzt schnappen wir den andern Vereinen einfach mal die guten Spieler weg auch wenn wir sie nicht brauchen".
Du sagst, ab einem gewissen Level. Muss ich sowas in der E- oder D-Jugend, Kreisliga oder sogar nur -klasse, wirklich tun? Ich bin der Meinung, das nicht. Fundierte Beoabachtung und faires Verhalten gegenüber den Kindern, das wäre toll. Und nicht auf einmal zwei Kinder, die nur mitspielen, weil die Eltern Betreuer, Trainer, etc. sind (und normalerweise sonst weggeschickt würden.
Dieses Prinzip hat aber auch z.B. der VFB Stuttgert. Wenn sie einen Jugendspieler haben wollen dann bekommt der für ein Jahr einen sicheren Platz im Team. Wenn er nach dem Jahr immer noch überzeugt bleibt er drin, wenn ein besserer kommt ist er nach dem Jahr eben wieder draussen. Bei nem Kumpel von mir war das so, der hat drei Jahre dort gespielt, bis eben ein besserer kam. Die Spieler haben jedes jahr aufs neue die Chance sich zu beweisen. Ich kann diese Vorgehensweise sogar sehr gut verstehen, denn wenn die Spieler mal aufs Profi-sein vorbereitet werden sollen geht das nur mit einer Top Mannschaft. Und wenn der Verein jemand besseres haben kann warum sollte er dann den schlechteren behalten? Ist ja nicht nur bei den Spitzenclubs so... In der Bundesliga wird auch jedes Jahr aufs neue geschaut gibt es einen besseren Spieler un wenn Ja wird der gekauft. Ist nichts anderes!Zitat von Sina
RIP
IGEL (7.3.66 - 25.5.10)
SOPHIA (21.6.01 - 23.610)
Wir sind hier aber am Anfang, nich in der Bundesliga. Es ist ok, wenn ich ab 14 anfange, die Kinder bzw. eigentlich schon Jugendlichen darauf vorzubereiten. Aber ich kann nicht erwarten, das es ein 8-Jähriger versteht, wenn ich in "ins Paradies" einlade und dann nach einem Jahr und tschüss.Zitat von Britta
Sich beweisen können und dürfen ist auch ein anderer Sachverhalt, als die Kinder mehr oder weniger einfach anch nem Jahr "rauszuschmeißen".
Britta, richtig die Jugendlichen werden so auf die Realität bzw. das Profigeschäft (so nenn ichs mal) vorbereitet. Jedoch hat Sina da durchaus Recht mit ihrer Meinung, dass dieses Rein- und Rausverhalten in den höheren Clubs nur ab einem gewissen Alter Sinn macht.
Einer meiner Kumpels spielt bei einem höherklassigen Verein, bei denen sind teilweise 250 Zuschauer bei den Heimspielen! Schon dort müssen die Spieler einem enormen Drcuk standhalten, den manch einer einfach nicht verkraftet. Bei einer gelungenen Aktion bist du der Held, doch wenn was schief geht, fordern die, meist älteren, Zuschauer sofort deine Auswechslung.
Ich konnte leider nicht mit Herrn Lasch sprechen, da er aus mir nicht bekannten Gründen nicht bei dem Training erschienen ist, zudem er mich persönlich eingeladen hatte. Ich konnte Ihn auch nicht per Anruf erreichen und Nein, er hat sich bis jetzt noch nicht mit mir über das Training unterhalten.
Ich hab nicht gesagt, dass mich da alle mit offenen Armen empfangen sollen/sollten, trotzdem wäre eine gewisse Rücksicht auf einen Neuling, der aus einer niedrigeren Liga kommt und natürlich bei einem Probetraining auch ein bisschen nervös ist, sicher angebracht. ich sehe das ganze jetzt, einen tag später auch ein bisschen gelassener, mein beitrag gestern stammt von dem Zeitpunkt direkt nach dem training, wo ich halt einfach nur enttäuscht war. ich habe durch lange anreise etc. ca. 8 Stunden meines letzten ferientags mit dem Probetraining bei der Fortuna verbracht, da war ich abends halt gefrustet, da der trag so schlecht für mich gelaufen ist.
R.I.P Robert Enke
Also zunächst einmal an alle ein nettes Hallo....
Bleiben wir doch erst einmal bei den Dingen, die hier aufgefallen sind:
Training in einem "Profi" Club ist anders, die Auswahl in einem "Profi" Club ist anders.
Doch halten wir auch fest: Es wird immer unterschiedliche Meinungen und Empfindungen nach so einem Training geben.
Meine Erfahrungen sind, daß es einige Vereine gibt, die auf die Jugend bauen und auch versuchen, mit einer Jugendarbeit also eigenen Nachwuchs vom Vereinseintritt bis in den Kader der 1. Mannschaft hoch zu fördern und auch auszubilden.
Leider ist der Gedanke, egal wo, noch nicht überall angekommen.
Doch nun mal zu meinen Erfahrungen mit einigen Teams, die eben mit der 1. Mannschaft hochklassig spielen.
Oft ist es hier so, daß die Eltern hier hinter den Kindern stehen. Die Kinder gehen nicht zum "Profi" Club, weil die da die Kinder hinwollen, sondern weil die Eltern dann mit dem tollen "Profi" Club Logo rumlaufen können und rumprotzen, daß Ihr Kind beim "Profi" Club kickt, auch wenn die Jugend ebenso in der Klasse spielt, wo der Haus- und Hofverein um die Ecke kickt...
Auch muss das Training nicht gleich besser sein, nur weil es ein "Profi" Club ist.
Fakt ist aber auch, daß der Zulauf zu den "Profi" Vereinen wesentlich höher ist, so daß es sich diese Vereine leisten können, Kinder und Jugendliche auch barsch abzuweisen, weil einfach für die Position 5 bis 15 Bewerber Schlange stehen, wenn nicht mehr.
Da kann es sich der Verein schon leisten, sich den Besten rauszusuchen, der einfach für die Zukunft am meisten verspricht, und falls nicht, dann stehen immer noch genug Bewerber auf der Warteliste...
Völlig legitim also, was die Vereine machen.
Es ist oft nicht leicht für die Kinder, weil in vielen Vereinen schon da der Erfolgsdruck sehr hoch ist und hereingetragen wird. Man will einfach Gewinnen und Erfolg haben. Oft wird das eher von den Eltern hereingetragen als von den Trainern, schlimm. Der Erfolgsdruck der so auf die Kinder einwirkt ist gigantisch und zum Teil völlig unnötig.
Jetzt mal wieder zurück zur Jugend: Viele Spieler in einem solchen "Profi" Club sind heiß. Sie sehen ihre Chance und wollen die auch nutzen. Wer will sich da nicht präsentieren, denn eines ist klar: Wer da nicht ranklotzt, der ist ebenso schnell wieder raus wie es drinn war...
Es gibt oft einen festen Kader, aber viele Positionen sind so gut besetzt, daß ein Spieler rasch auf die Ersatzbank gleitet, als wieder ins Team zu kommen, denn jeder nutzt seine Chance.
Zu den Mannschaften: Man kann so oder so die Sache beobachten. Es gibt Mannschaften, die hält nur der Egoismus der einzelnen Spieler zusammen, andere haben wirklich Teamgeist. Und das krasse daran ist: Jeder empfindet es anders.
Der eine kommt also in ein Team und fühlt einen tollen Teamgeist, der andere im gleichen Team empfindet sich nur in einer Gruppe Egozentriker...
Man kann und darf es nicht verallgemeinern.
Jetzt zu den Eindrücken: Ich empfand es als wichtig, die Eindrücke von -21- zu erhalten. Es sind seine persönlichen und privaten Eindrücke, die er hier zur Verfügung stellt und es stellt seine eigene Erfahrung da.
Es ist daher toll, dass Christian Lasch eine Gegendarstellung abfasst, denn so ist gegeben, daß man beide Seiten gehört hat und damit auch eine Diskussion auf fruchtbaren Boden trifft.
Denn die Erfahrungen sind nun einmal sehr speziell und subjektiv, also persönlich. Hr. Lasch wird sicherlich aus dem Bericht von -21- auch etwas mitnehmen, ebenso wird -21- auch sicherlich aus dem Training etwas gewonnen haben.
Fakt ist aber, daß ein hoher und harter Leistungsgedanke in solchen Teams vorhanden ist. Diesem muss man sich stellen.
Einigen Leuten fällt das leicht, anderen gelingt es gar nicht. Jeder Spieler versucht sein Bestes zu geben und es kann dann für die Spieler ärgerlich sein, wenn ein "Neuer" nun eben diesen Anspruch und die Erwartung nicht erfüllt. Da geht es rasch, daß den Spielern einfach die Worte fehlen und sie den "Neuen" einfach dies auch spüren lassen, verbal und direkt.
Entweder man kommt durch und steckt seinen Claim ab, oder man besteht dies nicht und fällt daher schon durch. Denn hier sind auch Erwartungen an einen Torwart gegeben, denn ein Torwart, daß ist schon etwas Besonderes.
Da erwartet man Führungsqualitäten und auch eine besondere Charakterstärke... Das ist bei allen Torleuen festzustellen, daß diese sehr eigen sind und eine Charakterstärke haben. Weicheier wie ich, keine Chance.
Somit, es ist ein sehr hartes Brot im "Profi" Club, und es ist nicht für alle zu beißen, schlimmer zu kauen. Das schluckt nicht jeder...
Denn man muss sich da durchbeissen und dan braucht man wirklich besondere Qualitäten und auch das soll so ein Probetraining schließlich ermitteln: Ist der Torwart technisch in der Lage, bringt er das erforderliche Profil, kann man ihn technisch auch auf ein entsprechendes Level heben?
Abschließend kommt dann einfach hinzu, daß man schaut, wie ist der Torwart psychisch drauf, welche mentale Leistung hat er, welchen Charakter hat er?
Das prüft man nicht im Torwarttraining, sondern im Mannschaftstraining... denn hier ist oft nicht allein die Technik entscheidend, denn mehr die mentalen Fähigkeiten. Wie antizipiert der Torwart die Spielsituation und wie stellt er seine Person und seine Mannschaft? Wie gliedert er sich ein, wie kämpft er und wie verliert er... wie motiviert er, wie kritisiert er?
Welches Charisma strahlt er aus und welche Stimmung bringt er rüber...
Es sind daher viele Faktoren, die entscheiden, wie und ob ein Torwart in so einen "Profi" Club genommen wird, oder nicht....
Ich jedenfalls, und das ist der Punkt, kann es für meinen Teil auch, also einen Torwart beurteilen. Oft, und das war auch ab und an der Fall, entscheide ich mich gegen einen Torwart und kann es nicht mal technisch begründen... Es ist dann einfach was ein Torwart ausstrahlt, was er rüber bringt... das läßt sich schwer begründen, und selbst wenn man es dem Torwart erklärt, oft kann er es nicht fassen, will es nicht glauben... oder kann es nicht ändern.
Ich kann mir zwar vorstellen, ein leistungsorientiertes Training abzugeben, sicherlich auch in einem höherklassigen Verein... ob ich dann allerdings passe, daß weiß ich auch nicht und müßte mich der Anforderung stellen. Nun kann mein Training toll sein, wenn ich aber nicht die Ausstrahlung und nicht die mentalen Punkte treffe, falle ich als Trainer auch bei den 'Großen' durch... Das weiß ich. Und oft denke ich mir, daß ich scheitern würde, weil ich es wahrscheinlich dann doch nicht so drauf habe
Es ist daher für einen Torwart einfach wichtig, daß er überzeugt, physisch wie psychisch. Und dann muss seine Nase dem Trainer gefallen und auch er eindeutig in der Lage sein, seinen Claim in der Mannschaft abzustecken und da die Position auszufüllen. So genüg es nicht, ein guter Techniker zu sein.. andere Dinge erscheinen, wenn man es von der Warte betrachtet, wie oben geschildert, daß diese Position von 50 Bewerbern begehrt wird, wesentlich wichtiger - und das sind dann meistens eher die psychischen Fähigkeiten... und dann genügt oft ein Bolzen, ein Ausreißer, und man ist raus...
Und da kann man es nur mit Anadurs Worten sagen:
Es ist leider alles andere als leicht und alles andere als schön, für viele von uns. Für andere, und das sind dann eben die anderen, da passt es alles und die haben dann eben die Fähigkeiten und mentalen Vorteile...Zitat von Anadur
Und daher, diskutiert über die Erlebnisse, denkt aber nicht, es wäre immer und für jeden Toll, aber denkt auch an das Gegenteil
Es ist subjektiv...
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Steffen du hast alles gesagt, Klasse =)
Wieso nicht? Kopf in den Sand und beleidigte Leberwurst spielen, nur weil es beim ersten mal nicht klappte? Wenn du die Möglichkeit gehabt hast, hätte ich es auch gemacht.Zitat von -21-
Willkommen im Leben. Denkst du wirklich, dass der Coach dir hinterher rennen wird? Die haben die freie Auswahl. Da glaube ich nicht, dass sie jetzt nach deiner öffentlichen Kritik hier in einem Forum noch interesse haben, selbst, wenn sie deine Leistung ansprechend fanden.Zitat von -21-
Das ist Konkurrenzkampf. Gerade in der A-Jugend, da musst du mit dieser Reaktion der Spieler klar kommen. Das geht es schon um etwas. Nervosität ist normal, allerdings sollte man diese noch halbwegs unter Kontrolle haben
Sehe ich genau so wie Britte. Ich denke, das sollte man bei einem 14-jährigen mal mit Anfangen frühstens. Ein 8-jähriger kann so etwas nicht einordnen.Zitat von Britta
Aber ab einem gewissen Alter, sagen wir 14, geht es nur um Leistung. Stimmt diese nicht mehr, muss ein Spieler gehen und wird ersetzt. So ist das Geschäft
Nur in der Halle ist wirklich sehr unüblich, denn mir kann niemand erzählen, dass man einen Torwart nur durch so ein Hallentraining beurteilen kann.Zitat von Paulianer
Ich denke, sie wollten ihn wenn, dann auch noch ein paar mal sehen.
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
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