@ Pauli: Ja das hatte ich vergessen.
Aber Berlin ist dann doch nicht mehr in meinem Umkreis
Bei der TSG aus Hoffenheim wage ich zu sagen dass man die Jugend ca. auf die gleiche Ebene wie Waldhof stellen kann ?!![]()
@ Pauli: Ja das hatte ich vergessen.
Aber Berlin ist dann doch nicht mehr in meinem Umkreis
Bei der TSG aus Hoffenheim wage ich zu sagen dass man die Jugend ca. auf die gleiche Ebene wie Waldhof stellen kann ?!![]()
Kämpfen !
TSG Hoffenheim und Walldorf Mannheim kann ich leider nicht vergleichen,
aber mich überzeugt das Gesamtpaket TSG im Jungendbereich nun mal sehr. ;D
Aus meinem altem Verein gehen oft Spieler den nächsten Schritt in die Jugend eines Bundesligavereines(leider war mir nicht so viel vergönnt wie den meisten anderen dort ;D).Von daher konnte ich einen kleinen Eindruck gewinnen von so manchem Profiverein und aus dieser Erfahrung kann ich sagen das die Tsg mich sehr überzeugt und ich diese für eine der besten Jugenden halte,für mich zählt noch dazu:
Eintracht Frankfurt
Vfb Stuttgart
Nürnberg
Schalke
Leverkusen
... ich denke ma kann diese Liste immer einen stück weiter ergänzen,da sich für mich kein Favorit herauskristallisiert und es doch noch weitere Top-Jugenden gibt ;D
Man kann doch die Klasse eines NLZ nicht nur über die Platzierung eines Jahrgangs in der Juniorenbundesliga definieren.
Wenn ich von einem "guten" NLZ rede, dann davon wie in diesem NLZ gearbeitet wird. Gibt es eine gut koordinierte Ausbildung, ein sinnvolles und durchgehendes Leistungskonzept. Sind die Trainer qualifiziert oder nur ehemalige Spieler, denen man nen Job verschaffen wollte.
Werden die Spieler auf ein Ziel hin ausgebildet, oder tauscht man einfach jedes Jahr den Jahrgang zu 2/3 aus. Wird in den jüngeren Jahrgängen auf fussballerische Qualität geachtet, oder nur auf körperliches Durchsetzungsvermögen.
Das sind so Punkte, auf die man achten sollte, wenn man die Qualität eines neutral NLZ beurteilen will.
Rein vom relativen Leistungsvermögen der Nachwuchsteams gibt es bundesweit immer die gleichen Sieger bei allen möglichen Vergleichsturnieren und Ligen, die Reihenfolge ist dabei völlig egal, denn es gleich sich immer wieder aus:
Leverkusen, Dortmund, Schalke, Nürnberg, Frankfurt sind quasi immer ganz vorne dabei. Danach kommt gleich Freiburg, die ebenfalls hervorragend arbeiten und sehr erfolgreich sind und dann Vereine wie der FC Bayern, der aber erst ab dem U17 Bereich wirklich deutschlandweit erfolgreich wird. Das sind mit Sicherheit die erfolgreichsten Nachwuchsakademien, aber wie gesagt: Das macht sie nicht zwingend zu den "besten" Akademien im Sinner der Qualität ihrer Ausbildung, obwohl ich Dortmund und Leverkusen da schon weit vorne sehen würde.
Ansonsten ist natürlich klar, dass die Bundesliganachwuchsteams einen Vorteil haben. Alleine der Name, die Ausstattung und die Möglichkeit den Profis ganz nah zu sein, garantieren Jugendakademien von Bayern oder Schalke schon einen riesigen Zulauf an Spielern. Da ist es umso beachtenswerter, was in Akademien wie der von 1860 München (solange Ernst Tanner da war), Greuther Fürth, Waldhof Mannheim oder vor allem bei den Stuttgarter Kickers geleistet wird. Dort wird oft wesentlich konzeptionierter gearbeitet, Spieler werden nicht dauernd ausgetauscht sondern gezielt gefördert und nur aus dem Kader gestrichen, wenn keinerlei Weiterentwicklung eintritt.
Was in diesen Nachwuchsakademien mit wesentlich geringeren finanziellen Mitteln geleistet wird, ist oftmals sehr viel höher zu stellen, als die Arbeit die bei den Nachwuchsteams der Erstligisten stattfindet.
Dazu muss man nur mal schauen, wieviel Spieler Greuther Fürth oder die Kickers in den letzten Jahren in die erste und zweite Liga gebracht haben, obwohl sie viel geringere Mittel aufweisen, als die ganz großen Teams.
Eine nicht sehr gering verbreitete These in den NLZ's der Bundesligisten: Man bildet dort eigentlich Spieler für die Reserveteams aus. Wenn mal einer alle drei Jahre den Sprung zu den Profis schafft, dann gut für ihn. Wenn nicht, ist es auch kein Beinbruch. Und so wird dann eben bei vielen Vereinen vorgegangen. Während vor allem bei den kleineren Vereinen die Jugendarbeit oftmals die einzige Chance ist, wirtschaftlich zu überleben. Entsprechend wird dort noch viel mehr auf die Entwicklung der jungen Spieler geachtet. Falls ihr also mal in die Situation kommt eine Wahl zu treffen, seid nicht bescheuert und geht nur nach dem Namen, sondern schaut euch genau an wie es im NLZ so zugeht. Da kann einen ein Wechsel als einer von zwei Keepern zum SSV Ulm manchmal ein gutes Stück weiter bringen, als der Wechsel zum VfB Stuttgart wo man einer von drei ist.
Wieder mal ein klasse Beitrag von dir, Believer
Mit den LZ hast du natürlich recht, das Konzept muss stimmen.
Es gibt genügend Bundesligavereine die nur streng nach einem Kriterium Spieler nur zu einem Probetraining einladen (!) Da kann man dann nur hinkomme wennman schon DFB spielt etc.
Das finde ich wiederrum beim FCK sehr klasse. Die Trainer geben so gut wie jedem Spieler eine Chance sich vorzustellen. Das Konzept beim FCK stimmt auch wiederum was Schule und Fußball betrifft. Ich kann hier nur von meinem Kreis reden denn die andreren Vereine konnte ich noch nicht vergleichen.
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Kämpfen !
Joa stimmt, Kaiserslautern genießt auch einen recht guten Ruf in dieser Hinsicht.
Es ist natürlich verständlich, dass ein Verein wie der FC Bayern ab der U17 quasi für fast jeden Spieler im deutschsprachigen Raum attraktiv ist und deswegen nicht darauf angewiesen ist, jeden mal mittrainieren zu lassen. Die können sich die Perlen rauspicken und das erkennt man dann eben auch daran, dass sie bis zum U17 Bereich oftmals kaum erfolgreich in Erscheinung treten. Andere Vereine müssen an die Sache ganz anders rangehen und tun das dann auch mit Erfolg, Kaiserslautern gehört da sicherlich dazu.
Die TSG Hoffenheim kann ich auch nur loben und die machen eine um längen bessere Jugendarbeit als die von Waldhof Mannheim!
Gleichzusetzen mit der vom FCK.
Denn bei der TSG hat man sehr viel Perspektive, das ganze Umfeld ist dort sehr Professionell und man ist dort gut aufgehoben.
Zwei von meinen Ex-Kameraden sind nach Hoffenheim gewechselt und haben sich super Integriert und können nur Positiv berichten.
Wie man mir sicher schon anmerken konnte halte ich den FCK auch für eine Top-Adresse in der Jugendausbildung.
Ganz besonders das Heinrich-Heine Gymnasium bietet dort eine perfekt Kopplung von Fußball und Schule.
Davon habe ich mich persönlich überzeugen können da ich selbst für 2 Jahre auf dieser (Sport-)Schule war.
Dem von Zero angesprochenen Aspekt kann ich nur teilweise zustimmen.
Natürlich ist Bayern der beste Fußballverein in Deutschland und kann sich somit seine Jugendspieler allesamt aussuchen, doch beim FCK oder der TSG ist es nicht anders die können sich in Rheinland-Pfalz auch alle guten Spieler "rauspicken" da es in dieser Form kaum Konkurrenz im Bundesland gibt.
LG
Geändert von South-West Boy (20.04.2010 um 15:12 Uhr)
Aber wenn man Jugendspieler ist will man doch zum Bundesligaverein... Bei uns gabs Preußen Münster in nur 30 km Entfernung. Ich glaube eine sehr gute Jugendarbeit. Alle die da gut waren gingen nach SChalke. Doppelte Fahrzeit und dann noch die Schule. Keiner ist Profi geworden.
Nur einer hats geschafft. Der ist aber direkt zu Bayern ins Sportinternat mit 15/16 Jahren ohne seine Eltern usw. HAtte aber wohl den Charakter das zu schaffen. Auch wenn er bei uns sowas von schlecht war mit 14...heute Profi. Echt verrückt.
Torhüter sind wie Hausfrauen: Wenn Sie einen guten Job machen redet keiner drüber. Wenn Sie einen Fehler machen ist das Geschrei groß.
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