Klar, Bälle frontal auf den Torwart sind eine Sache. Wir haben diese Technik immer "Ansaugen" genannt, weil wir so mit einer Eselsbrücke diese Technik beschreiben konnten: Hände öffnen, dem Ball entgegen strecken, Erster Kontakt sehr weit vor dem Körper und den Ball durch eine Bewegung der Arme in Richtung Körper abfedern, Schub rausnehmen - den Ball förmlich "ansaugen"

Allein beim Aufwärmen werden 10 bis 20 Bälle immer dem Torwart so in die Hände gespielt, von sanft bis hart und über die ganzen Folgen betrachtet, kommen hier auch mal 30 bis 50 Bälle zusammen, die der Torwart mit dieser Technik festhalten soll.
Dabei spielen der Korbgriff oder das Fang-W wie es in England genannt wird, eine große Rolle. Und nein! Der Begriff "Korbgriff" kommt nicht von den DFB Leuten, sondern stammt aus dem Buch von Hargitay aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts und beschreibt die Handhandlung, wobei Daumen und Zeigefinder der Hände eine leicht dreckige Form bilden sollen und die Hände Korbförmig geöffnet sind. Denn den Korbgriff gibt es bei Bällen unterhalb der Bauchlinie ebenfalls, nur sind dann hier die kleinen Finger zugewandt, aber die Handhaltung bleibt gleich.
Das heute der Umarmungsgriff als "Korb" bezeichnet wird, wobei sich niemand wirklich erschließt, wo hier der "Korb" sein soll, denn Korb ist ja eine geflochtene Schale, erschließt sich nicht.
Wir bleiben also beim Hargitay und das Fang-Dreick, Fang-W ist bei uns der Korbgriff, und was viele DFB Trainer als Korbgriff bezeichnen, bleibt bei uns der Umarmungsgriff. Beißt die Maus kein Faden ab.
Ready? Ansaugen!