Sehr erfreulich, dass wenigstens schon von Frank Rost eine nette Rückmeldung kam.
Sehr erfreulich, dass wenigstens schon von Frank Rost eine nette Rückmeldung kam.
So wie es aussieht, kommt er anscheinend nochmals zu einem BL-Einsatz:
Denn der Berliner Kurier schreibt:
hier geht´s weiter: http://www.berlinonline.de/berliner-...rt/280277.htmlDrobny wieder verletzt
Funkel Ich vertraue Burchert
Von Andreas Baingo
Berlin - Jaroslav Drobny klebt das Pech inzwischen sogar an den Fingern. Die erhoffte Rückkehr in den Hertha-Kasten zum Keller-Derby am Sonnabend in Nürnberg gerät ins Wanken. Der Keeper plagt sich mit einer Kapselverletzung am linken Daumen.
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
Diesen Artikel aus der Zeit-Online finde ich übrigens zum Thema Burchert sehr schön geschrieben. Vllt ein wenig übertrieben angespitzt, aber sicher ohne Häme dem Keeper gegenüber.
Früher war er der Panther im Verein, neulich meinte jemand: "Guck mal! Ein fliegendes Schwein!"
Schöner Artikel, klasse geschrieben! Das ist guter Journalismus. Typisch die Zeit eben... Nur leider wird von den Damen und Herren der Blöd-Zeitung das niemand lesen, weil dort keiner das Niveau dafür hat. Und Niveau ist halt leider keine Hautcreme...![]()
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)
in memoriam Robert Enke
So, es ist jetzt gut eine Woche her, dass torwart.de unsere Stellungnahme in Form eines Offenes Briefes veröffentlicht hat. Im schnelllebigen Mediengeschäft ist es somit an der Zeit ein Fazit zu ziehen und kritisch zu hinterfragen, was es gebracht hat.
Ich sehe das Ergebnis sehr gespalten, denn das grosse Medienecho blieb aus. Mich wundert das nicht allzusehr, denn die sportliche Berichterstattung war letzten Donnerstag bereits voll auf das WM-Quali-Spiel gegen Russland ausgerichtet und im Grunde hat sich niemand mehr für die Schlagzeilen vom letzten Wochenende interessiert. Dies ist ein völlig normaler Vorgang und wir waren schlicht und einfach zu spät. Hinzu kommt ein Fehler, den ich beim Schreiben gemacht habe. Die Kritik hätte sich konkret an die Bild-Zeitung richten müssen und diese hätte der Adressat für den Offenen Brief sein müssen. Das war meinerseits etwas zu allgemein formuliert und insofern konnten wir kaum Unterstützung von anderen Medien bekommen. Hier lag bereits im Ansatz ein Missverständnis vor, da unsere Stellungnahme sich als Unterstützung für Sascha Burchert verstand und nicht als Angriff auf die Bild.
Von daher sind wir da ganz klar gescheitert, auch wenn es namhafte Journalisten gibt, die unsere Aktion trotzdem gut fanden.
Deswegen kam dann der Umstieg auf "Guerilla-PR", sprich der Versuch den Offenen Brief auf Internetplattformen zu plazieren. Dieser Versuch war, wenn auch mit einigen Hindernissen, durchaus erfolgreich und wenn man die entsprechenden Kommentare dazu liest, haben wir dort fast überall ein positives Echo auf unsere Aktion bekommen.
Zur Vervollständigung der Analyse wäre es interessant zu wissen, ob es bei torwart.de Reaktionen gibt, die mir natürlich ebenso wenig bekannt sind, wie die Zugriffszahlen auf die Webseite.
In einem Satz lautet mein Fazit: In der Sache haben wir nichts erreicht, aber wir haben an Image und Bekanntheitsgrad gewonnen. Oder anderst ausgedrückt: Spiel verloren, aber super gehalten.
Dieser Imagegewinn ist wichtig, denn sollten wir wieder mal auf die Idee kommen, uns zu Wort zu melden, dann haben wir mehr Multiplikatoren. Nur eins sollten wir uns auch merken: Wir müssen schneller und damit aktueller sein.
Für den ersten Versuch, ist das Ganze trotz aller Mängel positiv zu sehen und wenn wir aus den angesprochenen Fehlern lernen, können wir in der Zukunft einiges erreichen.
Jetzt bin ich auf eure Meinung und natürlich auf die von torwart.de gespannt.
Geändert von strigletti (16.10.2009 um 10:54 Uhr)
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
"Das ganze Stadion wird gegen uns sein. Ganz Deutschland wird gegen uns sein. Etwas Schöneres gibt es gar nicht."
Oliver Kahn
Ich finde es toll, dass wir geschlossen als Forum aufgetreten sind und verdeutlicht haben, dass man nicht jede Art der Berichterstattung akzeptieren muss. Wenn wir zukünftig in ähnlichen Fällen schlechten Journalismus erneut so auftreten, sind wir sicherlich auf dem richtigen Weg.
Farblegende: Moderator | Privatperson
Ich kann mich nur wiederholen:
Aus meiner Sicht war es wichtig, diesen Brief zu schreiben!
Mag sein, dass das Medienecho auf diesen Brief wegen der anstehenden Berichterstattungen zur Länderspielpause eher gering ausfiel.
Trotzdem war es aber nahezu unmöglich, diesen Brief schneller auf den Weg zu bringen, da es sich bei dieser Stellungnahme ja schließlich um eine Art Prototyp handelte. Bevor die Sache an die Öffentlichkeit gelangte, musste die Stellungnahme erst einmal sorgfältig formuliert, dann erwogen und zu guter Letzt endgültig abgesegnet werden.
Gut Ding will eben Weile haben!
Auch wenn die Kritik leider nicht wirklich die BILD-Zeitung erreicht hat - eine Unterstützung für Sascha Burchert war es allemal!
Die ganze Geschichte hier ist doch zuallererst doch eine Reifeprüfung für diese Seite, für das Forum. Ich bin zwar noch nicht lange User, hab aber durchaus seit einigen Monaten einen Blick auf diese Seite und vor allem das Forum. Die Aktion mit der geschlossenen Stellungnahme ist doch einfach klasse für die Community. Darüberhinaus ist es ja auch nicht sinnlos verpufft, man hat durchaus Leute ausserhalb angesprochen und für diesen tollen Brief begeistert.
Es wurde schon angesprochen, dass die "großen Medien" solche Sachen zumeist schweigend zur Kenntnis nehmen. Man kann also davon ausgehen, dass der Brief seine (realistisch gesehen) optimale Ausbeute erzielt hat.
Von mir auch nocheinmal ein großes, großes Lob an die Federführenden dieser Aktion.
Gruß
hanZ
Die "Sport-Bild" hat eine Rubrik die sich "Die Top Ten der Woche" nennt, dort werden lustige und kuriose Anekdoten rund um den Fussball aufgearbeitet. Auf Platz eins war diese Woche ein argentinischer Keeper namens German Montoya (Velez Sarsfield), der nach einem verunglückten Befreiungsschlag einen Kopfball aus 40 Metern kassierte.
Natürlich wurde er direkt mit Sascha Burchert verglichen und es wurde behauptet, dass die Beiden nun eine Selbsthilfegruppe für glücklose Torhüter gründen würden...immerhin wurde hier inzwischen von Pech, anstatt fälschlicherweise von Unvermögen gesprochen.
Naja, die Blöd-Zeitung wieder mal. Die Tore kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen. Montoya kommt in dieser Situation völlig unnötig raus. Der Ball ist ausserhalb des 16ers, es läuft ein Verteidiger mit, der sogar noch näher zum Tor steht als der Gegner und besser zum Ball als sein Keeper und wenn dann gehört der den Ball nach aussen geschlagen und nicht in die Mitte. Sascha Burchert war alleine, in Bedrängnis, und hatte keine andere Wahl. Platt (und somit Blöd-Zeitungs gerecht) ausgedrückt könnte man sagen: einmal dumm (Montoya), einmal arme Sau (Burchert)
Hier die Szene von Montoya nochmal zum analysieren:
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)
in memoriam Robert Enke
Hm, da kann er drin bleiben, aber auch rauskommen. Nur wenn er rauskommt, dann muss er den Ball weit genug wegschlagen.
Bessere Lösung: Sich etwas seitlich vom Tor stellen, der Verteidiger spielt den Ball zum Torwart zurück, der den Ball dann entweder zu einem frei stehenden Mitspieler auf der anderen Seite spielen kann oder, wenn keiner da steht, den Ball auch in die andere Hälfte hauen kann.
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